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Published by , 2016-11-08 13:19:41

KORG_Pa1Xpro_Handbuch_V2xx

KORG_Pa1Xpro_Handbuch_V2xx

Sequencer Betriebsmodus 197
Song Edit: Move

Drücken Sie Execute nach dem Sie die verschiedenen Parameter Track
eingestellt haben. Hiermit wählen Sie die Spur, die Sie verschieben möchten.
Track 1…16 Gewählte Spur.
Anmerkung: Wenn Sie zu viele Events auf denselben “Tick” kopie- Start / End Tick
ren, erscheint die Meldung “Too many events!” und der Kopiervor- Hiermit können der Beginn und das Ende des zu verschieben-
gang wird abgebrochen. den Bereichs festgelegt werden.
To Tick
Mode Mit diesem Parameter können Sie die Zielposition für den ver-
schobenen Bereich einstellen.
Benutzen Sie diesen Parameter, um den Kopiermodus zu selek-
tieren. Präferenzeinstellungen: Global Setup

Merge Die kopierten Daten werden zu den Daten an der Auf dieser Seite können Sie ein MIDI Setup und die Harmo-
Zielposition hinzugefügt. niespur für den Sequencer Modus einstellen.

Overwrite Die kopierten Daten ersetzen die an der Zielposi-
tion vorhandenen Daten.

Warnung: Gelöschte Daten sind unwiederbring-
lich verloren!

From Track… To Track

Benutzen Sie diese Parameter, um die Quellen- und Zielspur des
Kopiervorgangs zu selektieren.

All Alle Spuren. Die Ziel-Spur kann nicht selektiert
werden.

track 1…16 Selektierte Quellen- und Zielspuren.

From Measure… To Measure

Mit diesem Parameter geben Sie den Start- und Endtakt für den
Kopiervorgang ein. Ist beispielsweise bei “From Measure=1” und
bei “To Measure”=4 eingestellt, werden die ersten vier Takte
kopiert.

End Measure Anmerkung: Diese Einstellungen werden im Sequencer Setup
Dieser Parameter gibt den ersten Ziel-Takt an. Bereich der Global Datei gespeichert. (Diese Art von Parametern

Repeat Times sind in der gesamten Bedienungsanleitung mit dem Kürzel Seq Referenzteil
gekennzeichnet). Selektieren Sie nach Änderung dieser Einstellun-
Anzahl der Wiederholungen des Kopiervorgangs. Die Kopien gen den Befehl Write Global-Sequencer Setup im Seitenmenü, um
werden hintereinander ausgeführt sie im Global zu speichern.

Midi Setup Seq

Song Edit: Move Die MIDI Kanäle für den Sequencer Modus können durch
Selektieren eines MIDI Setup mit diesem Parameter automatisch
Here der man die Spuren clock- oder taktweise verschieben konfiguriert werden. Weitere Informationen über die Verwen-
kann. dung der MIDI Setups finden Sie unter „MIDI” auf Seite 295.

Anmerkung: Zur automatischen Wahl eines MIDI Setup beim
Aufrufen des Sequencer Modus selektieren Sie den Befehl Write
Global-Sequencer Setup aus dem Seitenmenü.

Detaillierte Informationen zu den MIDI Setup Einstellungen
finden Sie unter „MIDI Setup” auf Seite 296.

Anmerkung: Nach Selektieren eines MIDI Setup können Sie den
Global Modus aufrufen und jede Kanaleinstellungen nach Belieben
ändern. Um diese Änderungen in einem MIDI Setup zu speichern,
selektieren Sie im Global Modus den Befehl Write Global-Midi
Setup aus dem Seitenmenü. Alle MIDI Setups können nach Belie-
ben verändert und überschrieben werden.

Stellen Sie die Parameter wunschgemäß ein und drücken Sie Tipp: Zur Wiederherstellung der originalen MIDI Setups können
„Execute”, um den Befehl auszuführen. Sie die werkseitigen Original-Daten aus dem Internet herunterla-
den (www.korgpa.com).

198 Sequencer Betriebsmodus
Seitenmenü

Harmony Track Seq

Der Voice Processor erhält die Akkordnoten von der Spur, die Seitenmenü
mit diesem Parameter selektiert wird.
Drücken Sie auf das Seitenmenü-Icon, um das Menü aufzuru-
Tipp: Rufen Sie die Voice Processor Preset Sektion des Global fen. Drücken Sie einen Befehl, um es zu selektieren. Drücken Sie
Modus auf, um verschiedene Voice Processor Presets auszuprobie- auf eine beliebige Stelle des Display, um das Menü zu schließen,
ren, wenn Sie einen Song kreieren oder editieren. ohne einen Befehl zu selektieren.

Off Keine Spur sendet Noten an das Harmony-
Modul des Voice Processor. Es können jedoch
Akkorde über MIDI IN empfangen werden.

Seq.1-Track 1…16

Akkorde werden von einer der Spuren des
Sequenzer 1 gesendet.

Write Global-Seq. Setup

Wählen Sie diesen Befehl, um das Write Global-Seq. Setup Dia-
logfenster zu öffnen und die Globaleinstellungen zu speichern,
die nur für den Sequencer Modus gelten (siehe „Write Global-
Sequencer Setup Fenster” auf Seite 199).

Load Song

Wählen Sie diesen Befehl, um das Song Auswahlfenster zu öff-
nen und einen Song in den Sequencer zu laden (siehe „Song
Auswahlfenster” auf Seite 199).

Beachten Sie bitte, dass im Sequencer Modus die Dateien in den
Speicher geladen werden, im Gegensatz zum Song Play Modus,
wo Songs direkt von der Diskette eingelesen werden.

Save Song

Wählen Sie diesen Befehl, um einen neuen oder einen editierten
Song als Standard MIDI Datei zu speichern. Der Datei wird
automatisch die “.MID” Kennung vergeben. Wenn Sie diesen
Befehl selektieren, erscheint die Save Song Seite (siehe „Song
Speicherfenster” auf Seite 199).

Warnung: Beim Ausschalten des Instruments wird der Song aus
dem Speicher gelöscht. Speichern Sie also Ihre Songs, wenn Sie
diese nicht verlieren möchten.

Warnung: Der Song geht auch verloren, wenn Sie vom Sequencer
zum Style Play oder Song Play Modus überwechseln, ohne den
Song vorher auf Diskette gespeichert zu haben.

Undo

Wählen Sie diesen Befehl, um die letzte Änderung rückgängig zu
machen.

Overdub Step Recording

Steht nur im Record Modus zur Verfügung. Wählen Sie diesen
Befehl, um das Overdub Step Aufnahmeverfahren aufzurufen.
Bei diesem Verfahren können Sie Events einzeln eingeben, wobei

Sequencer Betriebsmodus 199

Write Global-Sequencer Setup Fenster

diese zu den bereits vorhandenen Events hinzugefügt werden Parameter, die im Global-Sequencer Setup gespeichert werden
(siehe „Aufnahmemodus: Step Record Seite” auf Seite 181).
können, sind mit dem Seq Symbol in der Bedienungsanlei-
Um diesen Befehl benutzen zu können, müssen bereits einige tung gekennzeichnet.
Takte im Song vorhanden sein. Zur Eingabe von Leertakten in
einen Song siehe „Song Edit: Takte löschen/einfügen” auf Song Auswahlfenster
Seite 196.
Dieses Fenster erscheint, wenn Sie den Befehl „Load Song” im
Overwrite Step Recording Seitenmenü wählen oder den SELECT Taster in der
SEQUENCER 1 Sektion des Bedienfeldes betätigen. Weitere
Steht nur im Record Modus zur Verfügung. Wählen Sie diesen Informationen finden Sie unter „Song Auswahlfenster” auf
Befehl, um das Overwrite Step Aufnahmeverfahren aufzurufen. Seite 82.
Bei diesem Verfahren können Sie Events einzeln eingeben, wobei
alle bereits vorhandenen Events überschrieben werden (siehe Song Speicherfenster
„Aufnahmemodus: Step Record Seite” auf Seite 181).
Der aufgenommene Song befindet sich im RAM und geht beim
Um diesen Befehl benutzen zu können, müssen bereits einige Ausschalten des Instruments verloren. Der Song geht ebenfalls
Takte im Song vorhanden sein. Zur Eingabe von Leertakten in verloren, wenn Sie ihn im Aufnahmemodus überschreiben
einen Song siehe „Song Edit: Takte löschen/einfügen” auf oder beim Umschalten zum Style Play oder Song Play Modus
Seite 196. nach Erscheinen der Warnmeldung bestätigen. Speichern Sie
Songs, die Sie nicht verlieren möchten, also auf Diskette.
Delete Song
Dieses Fenster erscheint, wenn Sie den „Save Song” Befehl auf
Wählen Sie diesen Befehl, um den Song zu löschen und einen dem Seitenmenü wählen.
neuen, leeren Song zu kreieren.
Drücken Sie EXIT, um diese Seite zu verlassen und zur Haupt-
Delete Current Track seite des Sequencer Betriebsmodus zurückzukehren, ohne den
Song zu speichern.
Wählen Sie diesen Befehl, um die im Spur Bereich gerade
gewählte Spur zu löschen (siehe „Spur-Lautstärke/-Statusbe- Song-Pfad Verzeichnis
reich” auf Seite 180).
Referenzteil
Solo Track

Wählen Sie die Spur, die Sie auf “Solo” stellen wollen; markieren
Sie hierzu diese Option. Sie hören daraufhin nur die gewählte
Spur und die ‘Solo’ Warnung blinkt in der Kopfzeile.

Entfernen Sie die Markierung, um die Solofunktion wieder auf-
zuheben.

Exit from Record

Steht nur im Record Modus zur Verfügung. Wählen Sie diesen
Befehl, um den Record Modus zu verlassen und auf die Haupt-
seite des Sequencer Play Modus zurückzukehren (siehe
„Sequencer Play - Hauptseite” auf Seite 176).

Write Global-Sequencer Setup Fenster Speichermedium

Sie können dieses Fenster durch Markieren der Option Write Song path
Global-Song Setup auf der Hauptseite öffnen. Hier können Sie In dieser Zeile wird der Pfad des Speicherplatzes angezeigt, in
MIDI Setups (siehe „Präferenzeinstellungen: Global Setup” auf dem Sie den Song speichern.
Seite 197) vornehmen, die in der Global Datei gespeichert wer-
den.

200 Sequencer Betriebsmodus
Song Speicherfenster

Directory Anmerkung: Wenn eine Datei selektiert wurde, brauchen Sie nur
Zeigt den Inhalt des jeweils selektierten Speichermediums an. auf den Namen des Speichermediums zu tippen, um die Selektion
wieder aufzuheben.
Dateistatus Dateigröße
• Wenn vor dem Drücken von Save eine Datei selektiert wurde,
Art der Datei Datei- oder Änderungs- wird dem Song automatisch der Name der selektierten Datei
oder des Ordners Ordnername datum vergeben.

Benutzen Sie den dynamischen Balken, um die Liste zu durch- In beiden Fällen muss der (Text Edit) Taster gedrückt wer-
blättern. den, um den Song Namen zu editieren.

Alternativ hierzu können Sie auch eine Option selektieren und Warnung: Wenn sich im gewählten Verzeichnis bereits eine Datei
die TEMPO/VALUE Regler zum Durchblättern benutzen. mit demselben Namen befindet, erscheint eine entsprechende War-
nung. Wenn Sie bestätigen, wird die existierende Datei überschrie-
Halten Sie den SHIFT Taster gedrückt und drücken Sie ben. Selektieren Sie nur dann eine Datei vor dem Speichern, wenn
DOWN oder UP, um in die nächste oder vorhergehende Sie diese überschreiben wollen (d. h. wenn Sie Änderungen an
alphabetische Sektion zu springen. einer bereits existierenden Datei vorgenommen haben).

Storage device Leertakt zu Beginn einer Standard MIDI
Datei
Benutzen Sie das Pop-up Menü, um eines der verfügbaren Spei-
chermedien für den Song zu selektieren. Wenn Sie einen Song als SMF speichern, wird automatisch ein
Leertakt am Anfang des Song eingegeben. Dieser Takt enthält
Medium Art verschiedene Initialisierungsparameter.
FD Diskette
HD Festplatte (optional beim Pa1X mit Lautsprechern) Play/Mute Status mit dem Song speichern

Open Wenn Sie einen Song speichern, wird auch der Play/Mute Status
Öffnet den jeweils selektierten Ordner (Icon der Option sieht gespeichert. Dieser bleibt auch beim Abspielen des Song im Song
wie folgt aus: ). Play Modus erhalten.

Close Master Transpose saved with the Song
Schließt den aktuellen Ordner und kehrt zum übergeordneten
Ordner zurück. Wenn Sie einen Song speichern, wird der Master Transpose Wert
zusammen mit dem Song gespeichert. Da dieser Wert in Form
Save von systemexklusiven Daten gespeichert wird, bleibt er auch
Drücken Sie diesen Taster, um das Save Song Dialogfenster zu beim Abspielen des Song im Song Play Modus erhalten.
öffnen und den Song im aktuellen Verzeichnis zu speichern.
Tipp: Da Master Transpose ein Globalparameter ist, kann es nach
• Wenn auf dem Display vor dem Drücken von Save keine Datei Laden eines Song mit nicht standardisierter Transponierung zu
selektiert wurde, wird dem Song als Defaultname automatisch unerwarteten Transponierungen bei anderen Songs kommen, die
“NewSong” zugewiesen. keine eigenen Transponierdaten besitzen. Zum Transponieren eines
Song empfiehlt es sich, die Transpose Funktion in der Edit Sektion
des Sequencer Modus zu benutzen (siehe „Song Edit: Transponie-
rung” auf Seite 194).

Sie können auch das Master Transpose verschließen, um uner-
wünschte Transponierungen zu vermeiden. Siehe „General cont-
rols: Transpose Control (Allgemeine Regler: Transponierung)” auf
Seite 246 des Kapitels Global.

Generell sollten Sie das Master Transpose (TRANSPOSE Taster auf
dem Bedienfeld) benutzen, wenn Sie die Keyboard Spuren zusam-
men mit dem Song transponieren wollen. Sie sollten hingegen die
Transpose Funktion des Edit Modus benutzen, wenn nur der Song
transponiert werden soll (siehe „Song Edit: Transponierung” auf
Seite 194).

Anmerkung: Der Master Transpose Wert wird stets in der Kopfzeile
angezeigt:

Sequencer Betriebsmodus 201
Song Speicherfenster

Song-Speicherverfahren

1. Wenn Sie sich im Aufnahmemodus befinden, stoppen Sie
den Sequenzer und verlassen Sie den Aufnahmemodus.
Gehen Sie dann zurück auf die Hauptseite des Sequencer
Play Modus (siehe „Sequencer Play - Hauptseite” auf
Seite 176).

2. Selektieren Sie den Befehl Save Song im Seitenmenü. Die
Save Song Seite erscheint.

3. Selektieren Sie den Ordner, in dem Sie den Song speichern
wollen. Benutzen Sie die Befehle Open und Close, um die
Ordner zu durchblättern. Mit dem dynamischen Balken
können Sie hingegen die Dateien durchblättern.

4. Wenn Sie sich im Verzeichnis befinden, in dem Sie den
Song speichern wollen, drücken Sie den Save Taster auf
dem Display.

• Um eine bestehende Datei zu überschreiben, ist diese vor
Drücken des Save Tasters zu selektieren.

• Um eine neue Datei anzulegen, darf keine Datei selektiert
werden, bevor Sie Save drücken. Daraufhin wird automa-
tisch der Name “NewSong” (“NEWSONG.MID” auf der
Diskette) vergeben.

5. Nach Drücken des Save Tasters erscheint das Save Song
Dialogfenster.

6. Wenn Sie wollen, können Sie den (Text Edit) Taster
drücken, um den Namen zu editieren.

7. Drücken Sie OK, um den Speichervorgang zu bestätigen
oder Cancel, um den Vorgang abzubrechen.

Referenzteil

202 Sound Betriebsmodus
Der MIDI Kanal

Sound Betriebsmodus

Im Sound Betriebsmodus können Sie die individuellen Sounds Sounds in den Bänken DRUM & PERC sowie USER DK
hören und editieren. finden.

Das Verfahren zur Auswahl eines Sounds ist im Kapitel “Basic • Digital Drawbars. Es handelt sich um Sounds mit einer
operations” erläutert. sehr komplexen Struktur und einer besonderen Verwen-
dung. Weitere Informationen finden Sie unter “Digital
In diesem Modus kann der selektierte Sound immer über den Drawbars Seite” auf Seite 204.
gesamten Tastaturbereich hinweg spielen.
Bevor Sie MENU drücken, um die Edit-Umgebung aufzurufen,
Wenn Sie sich in einem anderen Betriebsmodus befinden, kön- sollten Sie einen Sound des Typs wählen, den Sie editieren oder
nen Sie den zu editierenden Sound leicht selektieren, indem Sie kreieren wollen.
in den Sound Modus umschalten. Wählen Sie einfach die Spur,
welcher der zu editierende Sound zugewiesen ist, halten Sie den Anmerkung: Noten, die sich auf spezielle Drum Sound Funktionen
SHIFT Taster gedrückt und drücken Sie gleichzeitig den
SOUND Taster. beziehen, sind mit dem Icon markiert.

Tipp: Auf diese Weise sehen Sie auch die Bank Select/Program Hauptseite
Change Nummern, wenn Sie einen Song auf einem externen
Sequenzer programmieren. So sieht die Hauptseite des Sound Betriebsmodus aus.

Anmerkung: Der Sound verwendet die Tonleiter der zuletzt selek- Kopfzeile Seitenmenü Icon
tierten Performance oder STS.
Sound Info-
Der MIDI Kanal bereich

Im Sound Modus empfängt und überträgt das Pa1X auf demsel- Realtime
ben Kanal wie die Upper 1 Spur. Wenn der Global Kanal zuge- Reglerbe-
wiesen ist, können Noten auch auf diesem Kanal empfangen
werden. Weitere Informationen finden Sie unter “MIDI: MIDI reich
In Kanäle” auf Seite 253 und “MIDI: MIDI Out Kanäle” auf
Seite 253.

Oszillatoren selektieren Bereich: Voice Assign Modus FX Bereich

Wenn Sie sich auf einer Editseite befinden, auf der Sie Kopfzeile
einen Oszillator für die Editierung selektieren müssen,
benutzen Sie die vertikale Tastenreihe rechts (1…5), um In dieser Zeile werden der aktuelle Betriebsmodus und die
einen der verfügbaren Oszillatoren auszuwählen. Die Transponierung angezeigt.
Anzahl der verfügbaren Oszillatoren hängt vom Parameter
“Oscillators” ab (siehe Seite 206). Name des Gesamttransponierung
Wenn keine Oszillatoren selektiert werden können, da die Betriebsmodus (in Halbtönen)
auf der aktuellen Seite angezeigten Parameter “global” und
für den gesamten Sound gültig sind, sind diese Taster grau Operating mode name
unterlegt und können daher nicht selektiert werden. Name des aktuellen Betriebsmodus.

Sounds, Drum Sounds, Digital Drawbars Master transpose
Gesamttransponierung in Halbtönen. Dieser Wert kann mit den
Das Pa1X verfügt über drei verschiedenen Arten von Sounds: TRANSPOSE Tastern des Bedienfeldes geändert werden.
• Normale Sounds. Es handelt sich um normale Instrumen-
Seitenmenü Icon
talsounds wie Klavier, Streicher, Bässe.
• Drum Sounds. Es handelt sich um Schlagzeug- und Per- Drücken Sie auf das Seitenmenü Icon, um die das Menü aufzu-
rufen. Weitere Informationen finden Sie unter “Seitenmenü” auf
kussion-Kits, bei denen jede Note der Tastatur einem ande- Seite 225.
ren Perkussionsinstrument entspricht. Sie können Drum

Sound Betriebsmodus 203
Hauptseite

Sound Infobereich Achtung: Bei Anwahl eines anderen Klangs werden die „Realtime
Control”-Parameter wieder auf ihre Ausgangswerte zurückgestellt.
Hier werden die wichtigsten Informationen zum jeweiligen
Sound angezeigt. Drücken Sie auf eine beliebige Stelle in diesem Attack Attack-Zeit. Legt die Zeit fest, die der Sound
Bereich, um das Sound Auswahlfenster zu öffnen. benötigt, um von Null (d. h. vom Zeitpunkt, zu
dem Sie die Taste anschlagen) auf den Maximal-
Sound name pegel anzusteigen.
Name des Sounds, der einer Keyboard Spur zugewiesen ist.
Decay Decay-Zeit. Legt die Zeit fest, die benötigt wird,
um vom Attack-Endpegel zum Anfang des Sus-
Bank tain zu gelangen.
Bank, dem der aktuelle Sound angehört.
Release Release-Zeit. Legt die Zeit fest, die benötigt wird,
um von der Sustain-Phase auf Null zu gelangen.
Bank Select / Program Change sequence Das Release wird durch Loslassen der Taste aus-
gelöst.
Bank Select MSB / Bank Select LSB / Program Change Nummer
in der Form “CC00.CC32.PC”. Cutoff Filter Cutoff. Zur Einstellung der Helligkeit des
Sounds.
CC00 Hier wird der Wert der Control Change (CC) 00
Meldung (oder Bank Select MSB) für den selek-
tierten Sound angezeigt. LFO Depth Intensität des Vibrato (LFO).

LFO Speed Geschwindigkeit des Vibrato (LFO).

CC32 Hier wird der Wert der Control Change (CC) 32 LFO Delay Verzögerungszeit vor Beginn des Vibrato (LFO)
Meldung (a.k.a. Bank Select LSB) für den selek- nach dem Einsetzen des Sounds.
tierten Sound angezeigt.

PC Hier wird der Wert der Program Change (PC) Resonance Benutzen Sie die Filter Resonance zur Erhöhung
Meldung für den selektierten Sound angezeigt. der Eckfrequenz.
Die Werte sind im 0-127 Standard MIDI Num-
mernformat angegeben. Voice Assign Modus

Anmerkung: Manche Hersteller benutzen mögli- Poly
cherweise das Nummerierungssystem 1-128; wenn
Sie das Pa1X an ein Instrument dieser Art anschlie- Der Sound wird polyphon gespielt, so dass Sie Akkorde spielen
ßen, muss der PC Wert um 1 Einheit erhöht wer- können.
den.
Mono
Octave Transpose icon
Nicht editierbar. Oktaventransponierwert. Der Sound wird monophon gespielt, so dass immer nur eine
Note gleichzeitig gespielt wird.
Realtime Reglerbereich Referenzteil
Hold
Mit den Reglern in diesem Bereich können Sie die wichtigsten
Parameter der Sounds editieren, die den verschiedenen Spuren Mit diesem Parameter sorgen Sie dafür, dass die gespielten
zugewiesen sind. Noten nach der Tastenfreigabe gehalten werden.

Solange die Hauptseite des Sound Edit-Modus’ angezeigt wird, Achtung: Bedenken Sie, dass nur Noten gehalten werden, die man
sind die Schieberegler den Realtime Controls-Parametern zuge- bei zuvor aktivierter Hold-Funktion spielt.
ordnet (die dann bekanntlich als „Easy Sound Edit”-Regler fun-
gieren). Legato

Definier- Realtime Control- Definier- Realtime Control- Dieser Parameter steht zur Verfügung, wenn die Option Mono
barer Parameter barer Parameter selektiert ist.
Regler Regler
Attack LFO Depth Anmerkung: Wenn “Legato” eingeschaltet ist, können bestimmte
1 Decay 5 LFO Speed Multisamples oder Keyboard-Speicherplätze eine falsche Tonhöhe
2 Release 6 LFO Delay erzeugen.
3 Cutoff 7 Resonance
4 8 On Legato ist eingeschaltet. Wenn Mehrfach-Note-
On-Events erforderlich sind, löst das erste Note-
Anmerkung: Alle Werte beziehen sich jeweils auf den ursprüng- On-Event erneut den Sound aus, während beim
lichen Wert des Sounds. zweiten und allen folgenden Note-On-Events dies
nicht mehr geschieht.
Anmerkung: Diese Parameter werden bei Benutzung des Write
Befehls aus dem Seitenmenü nicht zusammen mit dem Sound Wenn die Legato-Funktion eingeschaltet ist,
gespeichert. Nach Auswahl eines anderen Sounds wird ihr Wert bewirken Mehrfach-Note-On-Events keine
automatisch auf Null zurückgesetzt. erneute Auslösung der Stimme. Wenn eine Note
bereits eingeschaltet ist und zusätzlich eine
andere Note eingeschaltet wird, erklingt weiter-
hin die erste Stimme. Oszillatorklang, Hüllkurve
und LFO werden nicht zurückgesetzt; nur die
Tonhöhe des Oszillators wird aktualisiert. Diese

204 Sound Betriebsmodus
Digital Drawbars Seite

Einstellung wirkt auf Blasinstrumentenklänge Wenn Sie die DIGITAL DRAWBARS Bank wählen, erscheint die
und analoge Synthesizerklänge. Digital Drawbar Seite und die aktuelle Einstellung wird der
jeweils selektierten Spur zugewiesen.
Off Legato ist ausgeschaltet. Noten werden bei jedem
Note-On-Event erneut ausgelöst. Beim Aufrufen dieser Seite ist der SLIDER MODE Taster auto-
matisch auf DRAWBARS eingestellt, so dass Sie die Schiebereg-
Wenn die Legato-Funktion ausgeschaltet ist, ler zum Ändern der jeweiligen Fußlautstärken benutzen können.
bewirken Mehrfach-Note-On-Events eine Alternativ hierzu können Sie auch einen Fuß antippen und die
erneute Auslösung der Stimme bei jedem Note- TEMPO/VALUE Regler zur Veränderung des Wertes benutzen.
On-Event. Oszillatorklang, Hüllkurve und LFO
werden entsprechend den Soundeinstellungen Jeder Fuß bezieht sich auf die Pfeifenlänge einer Kirchenorgel, in
zurückgesetzt (und erneut ausgelöst). welcher der Klang durch Pfeifen unterschiedlicher Länge erzeugt
wird. Längere Pfeifen erzeugen tiefere Töne; die 16’ Drawbar
FX Bereich erzeugt also den Klang mit der niedrigsten Tonhöhe, während
die 1’ Drawbar den mit der höchsten Tonhöhe erzeugt.
Im Sound Modus verwendet der Sound seine eigenen Effekte
statt auf die A-D Effekte zurückzugreifen. Es stehen zwei Effekt- Percussion
prozessoren (FX1 und FX2) zur Verfügung.
Percussion fügt einen Perkussivklang am Anschlagsegment eines
On/Off jeden Orgelklangs hinzu.

Benutzen Sie diesen Taster, um den entsprechenden Effekt ein- On/Off
oder auszuschalten.
Benutzen Sie diesen Parameter, um die Perkussion ein- oder aus-
Anmerkung: Beim Editieren von Effektparametern werden diese zuschalten.
automatisch eingeschaltet.
Foot
Anmerkung: Wenn Sie den FX1- und/oder FX2-Prozessor mit den
großen On/Off-Buttons deaktiviert haben, wird der entsprechende Benutzen Sie diesen Parameter, um ein Perkussionsregister zu
FX Send-Parameter beim Speichern des Sounds auf „0” gestellt. selektieren.
4’ Perkussion wird am 4’ Fuß eingefügt.
Selected Effect 22/3’ Perkussion wird am 22/3’ Fuß eingefügt.

Nicht editierbar. Zeigt den Effekt, der dem jeweiligen FX Prozes- Mode (Percussion Mode)
sor zugewiesen ist. Zur Auswahl eines anderen Effekts siehe
“FX1/2” auf Seite 224. Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob der Perkussionsklang an
der ersten Note eines Komplexes von mehreren gehaltenen
Send Noten oder bei allen Noten ausgelöst werden soll.

Benutzen Sie diesen Knopf, um den Pegel des entsprechenden All Der Perkussiv-Anschlag wird bei allen Noten
Effekts einzustellen. eines Akkordes gespielt.

Wet/Dry 1st Der Perkussiv-Anschlag wird nur bei der ersten
Note eines Akkordes oder eines Komplexes von
Benutzen Sie diesen Knopf, um das Verhältnis zwischen “nas- gehaltenen Noten gespielt. Lassen Sie alle Noten
sem” (effektbelegtem) und “trockenem” (nicht effektbelegtem) los, um die Perkussion auszulösen.
Signal für den jeweiligen Effekt einzustellen.
Volume (Percussion Volume)
Digital Drawbars Seite
Perkussivklangpegel.
DIGITAL DRAWBARS sind anders als normale Sounds. Ihre
Parameter werden nicht als ein neuer Sound, sondern nur in 0…99 Pegel.
einer Performance gespeichert. Aus diesem Grund ist der MENU
Taster beim Aufrufen der Digital Drawbars Seite deaktiviert. Length (Percussion Length)

Anmerkung: Im Style Play und Backing Sequence Modus steht nur Decay-Geschwindigkeit des Perkussivklangs.
ein Digital Drawbar Sound für die Keyboard Spuren und einer für
die Style Spuren zur Verfügung. Speichern Sie sie in einer Perfor-
mance (siehe “Write Performance-Dialogfenster” auf Seite 105).

Anmerkung: Im Song Play Modus gibt es einen Digital Drawbars
Sound für die Keyboard Spuren, einen für die Song Spuren 1-8,
und einen weiteren für die Song Spuren 9-16.

Anmerkung: Im Sequencer Modus gibt es einen Digital Drawbars
Sound für die Song Spuren 1-8 und einen für die Song Spuren 9-
16.

0…99 Decay-Zeit.

Sound Betriebsmodus 205
Edit Menü

Atk Noise (Attack Noise) Edit Menü

On/Off Drücken Sie auf einer beliebigen Seite den MENU Taster, um das
Schaltet die Geräuschkomponente eines Perkussivklangs ein Sound Edit Menü zu öffnen. Über dieses Menü haben Sie
oder aus. Zugang zu den verschiedenen Sound Editsektionen.

Volume Selektieren Sie eine Editsektion, wenn Sie sich in diesem Menü
Attackgeräusch-Pegel (von 0 bis 7). befinden oder drücken Sie EXIT oder SOUND, um das Menü zu
verlassen und auf die Hauptseite zurückzukehren. Um auf die
Wave (Drawbar Wave) Hauptseite zurückzukehren, können Sie auch die Option Haupt-
seiten-Menü wählen.
Wellenform der Drawbars.
Drücken Sie, wenn Sie sich auf einer Editseite befinden, den
Mellow Eine weich klingende, synthetische Welle. EXIT oder SOUND Taster, um auf die Hauptseite des Sound
Betriebsmodus zurückzukehren.
Hard Eine härter klingende, synthetische Welle.
• Wenn Sie einen normalen Sound selektiert haben:

• Wenn Sie ein Drum Kit selektiert haben, wird die “Basic”
Sektion durch die “DrumKit” Sektion ersetzt:

Jede Option dieses Menüs entspricht einer Editsektion. Jede Referenzteil
Editsektion umfasst mehrere Editseiten, die Sie durch Drücken
der entsprechenden Registerkarten im unteren Bereich des Dis-
play ansteuern können.

206 Sound Betriebsmodus
Editseitenstruktur

Editseitenstruktur Basic: Sound Basic

Alle Editseiten besitzen einige gemeinsame Grund-Elemente. Hier können Sie die Grundeinstellungen für den Sound vorneh-
men: Oszillator-Grundeinstellung, Oszillatorzähler und Poly-
Betriebsmodus Editsektion Seiten- phonie-Modus.
menü Icon

Selektierter
Oszillator

Parameter
Bereich

Registerkarten Oscillators

Operating mode Benutzen Sie diese Taster, um den Grund-Soundtyp einzustellen
Zeigt an, dass sich das Instrument im Sound Modus befindet. und festzulegen, ob ein oder mehrere Oszillatoren (maximal
fünf) verwendet werden sollen.
Edit section
Zeigt die jeweilige Editsektion an, die einer der Optionen des Der Polyphonieumfang hängt von der Anzahl der Oszillatoren
Editmenüs entspricht (siehe “Edit Menü” auf Seite 205). ab, die vom Sound verwendet werden (maximal 62 bei nur 1
Oszillator bzw. maximal 12 bei 5 Oszillatoren).
Page menu icon
Drücken Sie dieses Icon, um das Seitenmenü zu öffnen (siehe Voice Assign Mode
“Seitenmenü” auf Seite 225).
Polyphonie-Modus des Sound.
Selected oscillator
Benutzen Sie diese Taster, um den zu editierenden Oszillator zu Poly Der Sound spielt polyphon, so dass Akkorde
selektieren. gespielt werden können.

Parameters area Mono Der Sound wird monophon gespielt, d. h. es
Jede Seite enthält verschiedene Parameter. Benutzen Sie die Regi- kann jeweils nur eine Note gleichzeitig gespielt
sterkarten, um eine der verfügbaren Seiten anzusteuern. Detail- wird.
lierte Informationen zu den verschiedenen Parameterarten
finden Sie in den Sektionen ab Seite 206. Single Trigger

Tabs Dieser Parameter ist nur belegt, wenn der Mode-Parameter auf
Benutzen Sie die Registerkarten, um eine der Editseiten aus der Poly eingestellt ist.
aktuellen Editsektion zu selektieren.
On Wenn die gleiche Note mehrmals gespielt wird,
wird die vorhergehende Note stummgeschaltet,
bevor die nächste gespielt wird, so dass die Noten
sich nicht überlappen.

Off Wenn die gleiche Note mehrmals gespielt wird,
wird die vorhergehende Note nicht stummge-
schaltet, bevor die nächste gespielt wird.

Legato

Dieser Parameter ist nur belegt, wenn der Mode-Parameter auf
Mono eingestellt ist. Derselbe Parameter ist auch auf der Haupt-
seite des Sound Modus zu finden.

Weitere Informationen zu diesem Parameter finden Sie unter
“Legato” auf Seite 203.

Priority

Dieser Parameter ist nur belegt, wenn der Mode-Parameter auf
Mono eingestellt ist. Hiermit legen Sie fest, welche Note den
Vorrang erhält, wenn Sie zwei oder mehr Noten gleichzeitig spie-
len.

Low Die tiefste Note erhält den Vorrang.

Sound Betriebsmodus 207
Basic: OSC Basic

High Die höchste Note hat den Vorrang. Anmerkung: Wenn Sie einen neuen Sound kreie-
Last Die zuletzt gespielt Note hat den Vorrang. ren, der auf einem RAM Multisample basiert, müs-
sen die RAM Samples von der Diskette/Festplatte
Hold geladen werden. Informationen zum Laden von
PCM Samples beim Startup oder mittels entspre-
Mit diesem Parameter sorgen Sie dafür, dass die gespielten chendem Befehl finden Sie unter “PCM Autoload”
Noten nach der Tastenfreigabe gehalten werden. und “Load PCM button” auf Seite 288 (Disk
Modus).
Sound Transpose Range
EXB1, EXB2 EXB1 oder EXB2 Multisamples, die vom jeweili-
Benutzen Sie diese Parameter, um einen Bereich festzulegen, gen, optionalen EXB Board (sofern installiert)
innerhalb dessen die Noten transponiert werden sollen. Außer- geladen werden.
halb dieses Bereichs wird keine Transponierung vorgenommen.
Dies ist hilfreich, um beim Transponieren eines Sound zu ver- Anmerkung: Jedes Multisample hat eine obere Notenbereichgrenze
hindern, dass RX Sounds transponiert werden. und kann keinen Sound erzeugen, falls oberhalb dieser Grenze
gespielt wird.

Basic: OSC Basic 2nd Offset

Die Multisample(s), auf denen der Sound basiert, können hier Diese Parameter legen den Punkt fest, ab dem die Multisam-
für jeden der fünf Oszillatoren ausgewählt werden. Jeder Oszilla- ple(s) zu spielen beginnen. Für bestimmte Multisamples steht
tor kann 1 oder 2 Multisamples benutzen, welche jeweils dem dieser Parameter nicht zur Verfügung.
High oder Low Layer zugewiesen werden können.
On Der Sound beginnt ab der Versatzposition, die für
jedes Multisample voreingestellt ist.

Off Der Sound beginnt ab dem Anfang der Multi-
sample-Wellenform.

OSC Multisample Reverse

Das Multisample wird umgekehrt gespielt. Bei Flash-ROM oder
optionalen (RAM oder EXB) Multisamples, deren Wiedergabe-
schleife (Loop) aktiviert wurde, erfolgt die Wiedergabe umge-
kehrt im “One-shot”-Modus. Wenn das Multisample bereits laut
Voreinstellung umgekehrt abgespielt werden soll, erfolgt die
Wiedergabe ohne Änderung.

On Das Multisample wird von hinten nach vorn
abgespielt.

Off Das Multisample wird normal abgespielt.

High/Low Bank/Num Level Referenzteil

Benutzen Sie diese Parameter, um für jeden High oder Low Diese Parameter legen den Pegel eines jeden Multisample fest.
Layer ein anderes Multisample zu selektieren. Mit Velocity
(Anschlagwert) können Sie zwischen zwei Multisamples hin- 0…127 Multisample-Pegel.
und herschalten. Offset, Reverse und Level können unabhängig
für die High und Low Multisamples eingestellt werden Anmerkung: Je nach Multisample können hohe Einstellungen die-
ses Parameters beim Spielen von Akkorden zu Verzerrungen führen.
Falls dies auftritt, muss der Pegel vermindert werden.

In den High und Low Pop-up-Menüs können Sie die Bank Pitch/Delay/Velocity Switch
(ROM, RAM oder EXB) selektieren; das numerische Feld unter-
halb davon dient zur Auswahl der selektierten Bank. Der Sound Octave
Name erscheint rechts davon.

Das für den High Layer selektierte Multisample wird ausgelöst, Benutzen Sie diesen Parameter zur Einstellung der Tonhöhe des
wenn die Anschlagwerte über dem des Parameters “Velocity selektierten Oszillators in Oktavenschritten. Die normale Oktave
Multisample Switch Low-High” liegen (siehe Seite 208). Wenn des Multisample ist “0”.
Sie keine anschlaggesteuerte Umschaltung wünschen, stellen Sie
den Umschalter auf den Wert 001 ein und selektieren Sie nur das -2…+1 Oktaventransponierung.
High Multisample.

ROM Die Flash-ROM Bank. Das interne Flash-ROM Transpose
enthält 445 verschiedene Multisamples (Preset-
Multisamples), die von Korg als Standard gelie- Benutzen Sie diesen Parameter zur Einstellung der Tonhöhe des
fert werden. selektierten Oszillators in Halbtonschritten über einen Bereich
von ±1 Oktave.
RAM RAM Multisamples, die aus dem RAM gelesen
werden. Es handelt sich hierbei um Multisamples, -12…+12 Transponierung in Halbtönen.
die vom Benutzer geladen oder kreiert wurden.

208 Sound Betriebsmodus
Basic: Vel/Key Zone

Tune Scaled Velocity

Benutzen Sie diesen Parameter zur Einstellung der Tonhöhe des Benutzen Sie diese Parameter zur Verminderung der vom Oszil-
Sample in 1-Cent-Schritten (ein Halbton entspricht 100 Cents) lator empfangenen Anschlagstärkewerte. Wenn Sie die Funktion
über einen Bereich von ±1 Oktave. “Velocity Zone” verwenden (siehe oben), kann der Oszillator auf
einen begrenzten Bereich eingeschränkt werden (z. B. von 10 bis
-1200…+1200 20), was zu schwacher Dynamik führen kann, wenn das zuge-
wiesene Sample ausgelöst wird.
Feineinstellungswert in Cents.

Delay Wenn diesen Parametern andere Werte zugewiesen werden, wird
der begrenzte Bereich in einen erweiterten Bereich umgewandelt
Hier können Sie die Verzögerungszeit zwischen Note-On-Event (beispielsweise kann der unterste Wert von 10 auf einen Scaled
und tatsächlichem Beginn des Sounds einstellen. Wenn Sie Velocity-Wert von 0 und der Höchstwert 20 des Bereichs in
KeyOff wählen, erklingt der Sound erst, wenn ein Note-Off- einen Scaled Velocity-Wert von 127 umgewandelt werden). Alle
Event eintritt. Dies ist hilfreich bei der Erzeugung vonbestimm- Werte innerhalb des untersten und obersten Wertes werden ent-
ten Sounds wie beispielsweise dem Klicken beim Loslassen einer sprechend vermindert.
Cembalo-Taste. In diesem Fall muss der “Sustain” Parameter auf
0 eingestellt werden (siehe Seite 217). Die Folge davon ist, dass Sie einen RX Sound von Gitarren
erzeugen können, indem Sie das Gitarren-Bundgeräusch dem
Key Off Der Sound beginnt, wenn die Taste logelassen Velocity-Bereich 10~20 zuweisen. Wenn ein Dynamikwert von
wird. 10~20 empfangen wird, wird der tatsächliche Velocity-Wert auf
die Scaled-Velocity Werte, vermindert und spielt lauter.
0…5000ms Verzögerungszeit in tausendstel Sekunden.

Velocity Multisample Switch Low-High 0…127 Zugewiesener Velcoity-Wert.

Mit diesem Anschlagstärkewert (Velocity) werden die High und DrumKit: Sample Setup (Drum Sounds)
Low Layers des selektierten Oszillators unterteilt. Noten, die
stärker als dieser Wert angeschlagen werden, werden vom High Diese Seite erscheint, wenn Sie einen Drum Sound editieren.
Multisample gespielt. Hier können Sie für jede Notentaste und Layer ein anderes Per-
kussiv-Sample selektieren.
Basic: Vel/Key Zone
Drum Sounds verwenden nur einen Oszillator.
Hier können Sie ein “Fenster” mit Noten- und Anschlagstärke-
bereich für den selektierten Oszillator öffnen.

Velocity Zone Key

Hiermit legen Sie den Anschlagstärkebereich für den selektierten Key
Oszillator fest. Editierte Taste. Wenn dieser Parameter selektiert ist, können Sie
eine Notentaste auf der Tastatur drücken, um diese zu selektie-
Anmerkung: Sie können den Wert für Bottom Velocity nicht höher ren.
als den für Top Velocity einstellen; ebensowenig darf der Top
Velocity-Wert niedriger als der Bottom Velocity-Wert sein. Layers
Anzahl der Layer, die der selektierten Note zugewiesen sind. Je
0…127 Zugewiesene Anschlagstärke. nach Anzahl der selektierten Layer, verfügen Sie über eine unter-
schiedliche Anzahl von Velocity Switches.
Keyboard Range
Assign
Hiermit stellen Sie den Notenbereich für den selektierten Oszil- Mit diesem Parameter schalten Sie das Sample ein oder aus.
lator ein. On Das Sample ist der selektierten Taste zugewiesen.

Anmerkung: Sie können den Wert für Bottom Velocity nicht höher
als den für Top Velocity einstellen; ebensowenig darf der Top
Velocity-Wert niedriger als der Bottom Velocity-Wert sein.

C-1…G9 Zugewiesene Anschlagstärke.

Sound Betriebsmodus 209

DrumKit: Sample Setup (Drum Sounds)

Off Das Sample ist nicht zugewiesen. Stattdessen 2nd Offset
wird das der nächsthöheren Taste zugewiesene Diese Parameter legen den Punkt fest, ab dem das Sample zu
Sample verwendet. spielen beginnt. Für bestimmte Samples steht dieser Parameter
nicht zur Verfügung
Layer Selector & Velocity Sample Switch On Der Sound beginnt ab der Versatzposition, die für

Selected Layer jedes Sample voreingestellt ist.
Off Der Sound beginnt ab dem Anfang des Sample.
Benutzen Sie diese Taster, um den zu editierenden Layer zu
selektieren. Die Anzahl der verfügbaren Layers hängt vom Para- Reverse
meter “Layers” ab. Das Sample wird umgekehrt gespielt. Weitere Informationen
finden Sie unter “Reverse” auf Seite 207.
Velocity Switches
Level
Jeder dieser Werte trennt die beiden nebeneinanderliegenden Diese Parameter legen den Pegel des Sample fest. Weitere Infor-
Layers für das selektierte Sample/Note. Noten, die stärker ange- mationen finden Sie unter “Level” auf Seite 207.
schlagen werden als unter Velocity Switch eingestellt wurde, wer-
den vom rechten Layer gespielt, während schwächer Mono/Stereo indicator
angeschlagene Noten vom linken Layer gespielt werden. Nicht editierbar. Hier können Sie sehen, ob das selektierte Sam-
ple mono (eine Stimme pro Note) oder Stereo (zwei Stimmen
Der erste und der letzte Wert sind nicht editierbar - sie betragen pro Note) spielt.
stets 001 bzw. 127.
Transpose
Drum Sample Mit diesem Parameter kann das selektierte Sample transponiert
werden. Benutzen Sie ihn zum Ändern der Tonhöhe der selek-
Bank/Num tierten Taste.
0 Keine Transponierung.
Mit diesen Parametern können Sie ein anderes Drum Sample für -64…+63 Transponierungswert in Halbtönen.
jeden Layer einstellen. Mit Velocity (Anschlagwert) können Sie
zwischen zwei Samples hin- und herschalten. Offset, Reverse Tune
und Level können unabhängig für die verschiedenen Multisam- Mit diesem Parameter können Sie eine Feinstimmung des zuge-
ples eingestellt werden. wiesenen Samples vornehmen.
0 Keine Feinstimmung.
In den Pop-up-Menüs können Sie die Bank (ROM, RAM oder -99…+99 Feinstimmungswert in Cents (1/100 Halbton).
EXB) selektieren; das numerische Feld unterhalb davon dient
zur Auswahl des Samples innerhalb der selektierten Bank. Der Cutoff
Sample Name erscheint rechts davon. Mit diesem Parameter stellen Sie die Eckfrequenz des Filters ein,
der auf das selektierte Sample wirkt.
Das für den aktuellen Layer selektierte Sample wird ausgelöst, Referenzteil
wenn die Anschlagwerte über dem des Parameters “Velocity Resonance
Switches” (siehe Seite 209) liegen. Wenn Sie keine anschlagge- Mit diesem Parameter können Sie die Resonanz des Filters ein-
steuerte Umschaltung wünschen, genügt es, der selektierten stellen, der auf das selektierte Sample wirkt.
Note einen Layer zuzuweisen und dann nur Layer 1 ein Sample
zuzuweisen. Attack
Dieser Parameter stellt ein Offset des Hüllkurven-Attack des
ROM Flash-ROM Bank. Das interne Flash-ROM ent- selektierten Sample dar.
hält 445 verschiedene Samples (Preset Samples),
die von Korg als Standard geliefert werden. Decay
Dieser Parameter stellt ein Offset des Hüllkurven-Decay des
RAM RAM Samples, die aus dem RAM gelesen werden. selektierten Sample dar.
Es handelt sich hierbei um Samples, die vom
Benutzer geladen oder kreiert wurden.

Anmerkung: Wenn Sie einen neuen Drum Sound
kreieren, der auf einem RAM Sample basiert, müs-
sen die RAM Samples von der Diskette/Festplatte
geladen werden. Informationen zum Laden von
PCM Samples beim Startup oder mittels entspre-
chendem Befehl finden Sie unter “PCM Autoload”
und “Load PCM button” auf Seite 288 (Disk
Modus).

EXB1, EXB2 EXB1 oder EXB2 Samples, die vom jeweiligen,
optionalen EXB Board (sofern installiert) geladen
werden.

Anmerkung: Jedes Sample hat eine obere Notenbereichgrenze und
kann keinen Sound erzeugen, falls oberhalb dieser Grenze gespielt
wird.

210 Sound Betriebsmodus
DrumKit: Voice Mixer (Drum Sounds)

DrumKit: Voice Mixer (Drum Sounds) Off Die Note-On-Meldung wird nicht empfangen.
Die entsprechende Taste ist folglich stummge-
Diese Seite erscheint, wenn Sie einen Drum Sound editieren. schaltet.
Hier können Sie verschiedene Parameter für die Perkussiv-Sam-
ples einstellen, die der selektierten Taste bzw. dem Layer zuge- Enable Note Off Receive
wiesen sind. Benutzen Sie diesen Parameter, um den Empfang von Note-Off
(Key Off)-Meldungen zu aktivieren/deaktivieren.
Key On Der Sound verstummt, sobald Sie die Taste loslas-

Siehe “Key” auf Seite 208. sen.
Off Der Sound erklingt weiter bis zum Ende des Sam-
Voice Assign Mode
ple. Die Note-Off Meldung wird ignoriert.
Single Trigger
Mixer
Benutzen Sie diesen Parameter, um ein Sample als einzeln ausge-
löst einzustellen. Pan
Dieser Parameter legt die Stereoposition der selektierten Taste
On Wenn dieselbe Taste (Note) mehrmals gespielt fest.
wird, verstummt die vorhergehende Note bevor Send FX1
die nächste ausgelöst wird, so dass die Noten sich Mit diesem Parameter wird der FX1 Signalpegel für die selek-
nicht überlappen. tierte Taste eingestellt.
Send FX2
Off Wenn dieselbe Taste (Note) mehrmals gespielt Mit diesem Parameter wird der FX2 Signalpegel für die selek-
wird, verstummt die vorhergehende Note nicht, tierte Taste eingestellt.
bevor eine neue Note ausgelöst wird.
Pitch: Pitch Mod
Exclusive Group
Hier können Sie die Tonhöheneinstellungen für jeden Oszillator
Exclusive Groups sind Einstellungen von Tasten, die sich gegen- vornehmen. Mit diesem Parameter bestimmen Sie, wie sich die
seitig ausschließen und deren Klang dadurch gestoppt wird. Tonhöhe eines jeden Oszillators durch das Spielen auf der Tasta-
Wenn beispielsweise Open Hi-Hat und Closed Hi-Hat denselben tur ändert und die Spielhilfen selektieren, die auf die Tonhöhe
Exclusive Group zugewiesen sind, wird beim Spielen eines Open des Oszillators einwirken. Darüberhinaus können Sie die Regler-
Hi-Hat das bereits spielende Closed Hi-Hat unterbrochen. tiefe einstellen. Schließlich können Sie auch den Umfang des von
der Tonhöhenhüllkurve sowie vom LFO1 und LFO2 erzeugten
None Keine Exclusive Group wurde zugewiesen. Die Tonhöhenwechsels festlegen, das Switch Portamento ein- oder
selektierte Taste wird durch keine andere Taste ausschalten und einstellen, wie es einwirken soll.
gestoppt.
Pitch
1…127 Der selektierten Taste wurden Exclusive Groups
zugewiesen. Wenn Sie diese Note spielen, werden Pitch Slope
alle anderen Noten, die derselben Exclusive Normalerweise sollte dieser Parameter auf +1.0 eingestellt blei-
Group zugewiesen wurden, gestoppt. Diese Note ben. Positive (+) Werte führen zum Ansteigen des Tonhöhe,
wird ihrerseits durch die anderen, derselben wenn höhere Töne gespielt werden, während negative (–) Werte
Exclusive Group angehörenden Noten gestoppt. bewirken, dass die Tonhöhe sinkt, wenn Sie höhere Noten spie-
len.
Enable Note On Receive

Benutzen Sie diesen Parameter, um den Empfang von Note-On
(Key On) -Meldungen zu aktivieren/deaktivieren.

On Die Note-On-Meldung wird normal empfangen.

Sound Betriebsmodus 211
Pitch: Pitch Mod

Bei Einstellung des Werts 0 wird keine Änderung der Tonhöhe Pitch EG
bewirkt und stattdessen stets die Tonhöhe des C4 verwendet,
gleich an welcher Stelle der Tastatur Sie spielen. Die Tonhöhenhüllkurve ist gleich für alle Oszillatoren.

Das Schaubild zeigt, wie das Pitch Slope und die Tonhöhe mit- Velocity Intensity
einander verknüpft sind:
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und die
Pitch Richtung der Modulation, welche die unter “Pitch: Pitch EG”
festgelegte Tonhöhenhüllkurve auf die Tonhöhe ausübt. Bei
+2 einer Einstellung von 12.00 ändert sich die Tonhöhe um maxi-
mal ±1 Oktave.
+1
-12.00…+12.00
2oct 0
1oct Parameterwert.
1oct

C4 C5 –1
Key
Pitch Slope Wert.
-1.0…+2.0 Pitch EG AMS (Alternate Modulation Source)

JS (+X) Mit diesem Parameter selektieren Sie die Quelle für die Modula-
tion der Tonhöhenhüllkurve des selektierten Oszillators. Siehe
Mit diesem Parameter stellen Sie ein, ob in welcher Weise die “Übersicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)” auf
Tonhöhe sich ändern soll, wenn der Joystick ganz nach rechts Seite 227).
bewegt wird. Bei Einstellung des Wertes 12 wird eine Änderung
von einer ganzen Oktave vorgenommen. Pitch EG Intensity

Wenn Sie beispielsweise +12 einstellen und den Joystick ganz Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und die
nach rechts bewegen, können Sie die Tonhöhe um eine Oktave Richtung des von “AMS” erzeugten Effekts. Wenn Sie beispiels-
gegenüber der ursprünglichen Tonhöhe anheben weise “AMS” auf Velocity einstellen und für diesen Wert +12.00
wählen, steuert die Anschlagstärke den Bereich der Tonhöhen-
-60…+12 Maximale Tonhöhenänderung in Halbtönen. änderung, die vom Pitch EG erzeugt wird innerhalb von ±1
Oktave. Wenn Sie die Tasten nur leicht anschlagen, werden die
JS (–X) Tonhöhenänderungen mehr an den Pitch EG Pegel herange-
führt.
Mit diesem Parameter stellen Sie ein, ob in welcher Weise die
Tonhöhe sich ändern soll, wenn der Joystick ganz nach links Änderung der Tonhöhe (Level) Note-on Note-on
bewegt wird. Bei Einstellung des Wertes 12 wird eine Änderung Note-off Note-off
von einer ganzen Oktave vorgenommen. Note-on
Note-off
Wenn Sie hier –60 einstellen und den Joystick ganz nach links
bewegen, sinkt die Tonhöhe um 5 Oktaven unter die ursprüng- Leichter Anschlag Starker Anschlag mit Starker Anschlag mit
liche Tonhöhe. Dies kann beispielsweise zum Simulieren der (Intensity (Pitch EG) positivem (+) Wert negativem (–) Wert
Vibratohebeleffekte eines Gitarristen benutzt werden. -Einstellung
Referenzteil
-60…+12 Maximale Tonhöhenänderung in Halbtönen. Anmerkung: “Intensity” (Pitch EG) und AMS werden addiert, um
die Intensität und die Richtung der Tonhöhenmodulation zu
AMS (Alternate Modulation Source) bestimmen, die vom Pitch EG angewendet wird.

Mit diesem Parameter können Sie die Quelle für die Modulation Portamento
der Tonhöhe des selektierten Oszillators wählen Siehe “Über-
sicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)” auf Seite 227. Enabled

Intensity Mit diesem Parameter wird der Portamento-Effekt (sanfte Ton-
höhenänderung von einer Note zur anderen) ein- oder ausge-
Mit diesem Parameter wird die Intensität und die Richtung des schaltet und festgelegt, wie er angewendet werden soll.
von “AMS” erzeugten Effekts bestimmt. Wird hier 0 eingestellt, Anmerkung: Das Portamento wird auch aktiviert/deaktiviert,
erfolgt keine Modulation, Bei einer Einstellung von 12.00 wird wenn ein CC#65Befehl (Portamento SW) empfangen wird.
die Tonhöhe um eine Oktave geändert. On Die Portamento-Funktion ist aktiviert.
Off Die Portamento-Funktion ist nicht aktiviert.
Wenn Sie den “AMS” Parameter beispielsweise auf After Touch
einstellen und eine Taste nach dem eigentlichen Anschlag noch Fingered
weiter herunterdrücken, steigt die Tonhöhe, wenn dieser Para-
meter auf einen positiven (+) Wert eingestellt ist; sie sinkt hinge- Mit diesem Parameter wird festgelegt, ob der Portamento-Effekt
gen, wenn er auf einen negativen (–) Wert eingestellt ist. Der bei jeder gespielten Note neu gestartet werden soll.
Einstellbereich umfasst eine Oktave. On Die Portamento-Funktion wird bei jeder Note

-12.00…+12.00 neu gestartet.
Off Die Portamento-Funktion wird nicht bei jeder
Parameterwert.
Note neu gestartet.

212 Sound Betriebsmodus
Pitch: Pitch EG

Time Release Level
Mit diesem Parameter wird die Portamento-Zeit eingestellt. Je
größer der Wert, desto langsamer sind die Tonhöhenänderun- Bezieht sich auf den Umfang der Tonhöhenänderung, nachdem
gen. die Release-Zeit abgelaufen ist.
000…127 Portamento-Zeit als MIDI Wert.
-99…+99 Parameterwert.
Pitch: Pitch EG
Time
Hier können Sie die Einstellungen für die Tonhöhenhüllkurve
vornehmen, welche zeitabhängige Änderungen der Tonhöhe der Mit diesem Parameter wird festgelegt, wie lange die Tonhöhen-
Oszillatoren erzeugt. Die Intensität der Tonhöhenänderungen, änderung andauern soll.
die von dieser EG-Einstellung im Oszillator erzeugt werden,
wird mit dem Parameter “Intensity (AMS1/2 Intensity)” Siehe obiges Schaubild.
bestimmt (siehe Seite 212).
Attack Time

Hiermit bestimmen Sie, wie lange es nach dem Note-On-Event
dauern soll, bis die Tonhöhe erreicht wird, die als Attack-Pegel
eingestellt ist.

0…99 Parameterwert.

Decay Time

Hiermit bestimmen Sie die Zeit der Tonhöhenänderung vom
Erreichen des Attack-Pegels bis zum Erreichen der normalen
Tonhöhe.

0…99 Parameterwert.

Release Time

Hiermit bestimmen Sie, wie lange es nach dem Note-Off-Event
dauern soll, bis die Tonhöhe erreicht wird, die als Release-Pegel
definiert wurde.

Diagram 0…99 Parameterwert.

Das obige Schaubild zeigt die Hüllkurvenlinie der Tonhöhe.

Level Modulation

Level Pitch EG-Änderung (level) (AMS=JS-Y/Velocity, Intensity= positiver (+) Wert

Mit diesen Parametern wird der Umfang der Tonhöhenände- Note-on Note-on Note-on
rung bestimmt. Der tatsächliche Umfang der Tonhöhenände-
rung hängt vom Parameter “Intensity (AMS1/2 Intensity)” ab Note-off Note-off Note-off
(siehe unten). Bei einer “Intensity” Einstellung von +12.00 käme
es bei der “Level” Einstellung von +99 zu einer Anhebung der Leicht angeschlagene Taste, Stark angeschlagene Taste, Stark angeschlagene Taste,
Tonhöhe um 1 Oktave, bei einer “Level” Einstellung von –99 mit Start-Level-Einstellung auf mit Start-Level-Einstellung auf mit Start-Level-Einstellung auf
hingegen zu einer Senkung der Tonhöhe um 1 Oktave 0, Attack-Level Einstellung auf 0, Attack-Level-Einstellung auf 0, Attack-Level-Einstellung auf
+ und gezogenem Joystick + und gezogenem Joystick - undgezogenem Joystick

Time-varying pitch settings (when Pitch EG Intensity = +12.00)

+99 = approximately 1 octave Attack Level Note-off AMS1/2 (Alternate Modulation Source 1/2)
Note-on
Mit diesen Parametern können Sie die Quelle wählen, die den
0 = pitch when Parameter Pitch EG “Level” steuert (“Übersicht der AMS (alter-
nativen Modulationsquellen)” auf Seite 227).
key is held Time
Release Level Intensity (AMS1/2 Intensity)
(sustained) Start Level
Release Time Mit diesen Parametern bestimmen Sie die Intensität und die
Attack Decay Richtung des von “AMS1” erzeugten Effekts. Bei der Einstellung
Time Time 0 wird der Pegel verwendet, der als “Level” festgelegt wurde.

–99 = approximately 1 octave Wenn Sie “AMS1” After Touch gewählt haben, ändern Sie beim
Drücken der Tasten zum Einschalten derselben die “Level” Para-
Start Level meter des Pitch EG. Da der Absolutwert bei “Intensity” erhöht
Bezieht sich auf den Umfang der Tonhöhenänderung beim wurde, ändern sich die Pegel der Tonhöhenhüll-kurve stärker,
Note-On-Event. wenn der Tastendruck vermindert wird. Die Richtung dieser
-99…+99 Parameterwert. Änderung lässt sich mit “St (Start Level Swing)” und “At (Attack
Level Swing)” einstellen. Wenn der Tastendruck nachlässt, wer-
Attack Level den wieder die ursprünglichen Werte der Pitch EG Pegel einge-
Bezieht sich auf den Umfang der Tonhöhenänderung nachdem stellt.
die Attack-Zeit abgelaufen ist.
-99…+99 Parameterwert.

Sound Betriebsmodus 213
Filter: Filter Type

Wenn “AMS1” auf Velocity eingestellt wurde, ändern sich bei Je leichter Sie die Tasten anschlagen, desto mehr entsprechen die
Zunahme des Absolutwertes des Parameters “Intensity” die Pitch Pitch EG Zeiten den aktuellen Einstellungen des Pitch EG.
EG Pegel immer drastischer bei zunehmend härterem Anschlag. -99…+99 Parameterwert.
Die Richtung dieser Änderung lässt sich mit “St (Start Level
Swing)” und “At (Attack Level Swing)” einstellen. Wenn der At (Attack Time Swing)
Tastendruck nachlässt, werden wieder die ursprünglichen Werte Mit diesem Parameter bestimmen Sie, in welche Richtung
der Pitch EG Pegel eingestellt. “AMS” den Parameter “Attack Time” beeinflusst. Bei positiven
Werten (+) für “Intensity”, wird bei Einstellung von + eine Ver-
-99…+99 Parameterwert. längerung, bei Einstellung von – hingegen eine Verkürzung der
Zeit bewirkt. Bei 0 wird keine Änderung vorgenommen.
St (Start Level Swing)
Dc (Decay Time Swing)
Mit diesem Parameter bestimmen Sie, in welche Richtung der Mit diesem Parameter bestimmen Sie, in welche Richtung
“Start Level” vom “AMS1/2” beeinflusst wird. Wenn Sie bei “AMS” den Parameter “Decay Time” beeinflusst. Bei positiven
“Intensity” einen positiven (+) Wert wählen, wird bei Einstel- Werten (+) für “Intensity” wird bei Einstellung von + eine Ver-
lung von + der EG Pegel erhöht, bei Einstellung von – hingegen längerung, bei Einstellung von – hingegen eine Verkürzung der
vermindert. Bei 0 wird keine Änderung vorgenommen. Zeit bewirkt. Bei 0 wird keine Änderung vorgenommen.

At (Attack Level Swing) Filter: Filter Type

Mit diesem Parameter bestimmen Sie, in welche Richtung der Hier können Sie die Einstellungen für die Filter vornehmen, die
“Attack Level” vom “AMS1/2” beeinflusst wird. Wenn Sie bei von den Oszillatoren verwendet werden. Sie können entweder
“Intensity” einen positiven (+) Wert wählen, wird bei Einstel- einen 24 dB/Oktaven Tiefpass-Filter mit Resonanz oder hinter-
lung von + der EG Pegel erhöht, bei Einstellung von – hingegen einander angeschlossene 12 dB/Oktaven Tiefpass-Filter und 12
vermindert. Bei 0 wird keine Änderung vorgenommen. dB/Oktaven Hochpass-Filter selektieren.

Time Modulation

Pitch EG-Änderung (Time) (AMS = Velocity, Intensity = positiver (+) Wert

Note-on Note-on Note-on

Note-off Note-off Note-off

Leicht angeschlagene Taste mit Stark angeschlageneTaste mit StarkangeschlageneTastemit
Attack-Time-Einstellung auf + Attack-Time-Einstellung auf + und- Attack-TimeEinstellungauf-und
und-Decay-Time-Einstellungauf + Decay-Time-Einstellung auf + Decay-Time-Einstellungauf–

AMS (Alternate Modulation Source) Filter Type Referenzteil
Mit diesem Parameter selektieren Sie den Filtertyp (resonanzfä-
Mit diesem Parameter können Sie die Quelle wählen, die den higer Tiefpassfilter, Tiefpass & Hochpass) für den selektierten
“Time” Parameter des Pitch EG steuert (siehe “Übersicht der Oszillator.
AMS (alternativen Modulationsquellen)” auf Seite 227). Low Pass Resonance

Intensity (AMS Intensity) Wenn der resonanzfähige Tiefpass-Filter selek-
tiert ist, wird nur Filter A aktiviert.
Dieser Parameter bestimmt die Intensität und Richtung des
Effekts, den “AMS” auf die “Time” Parameter ausübt. Bei einer Low Pass & High Pass
Einstellung von 0 entsprechen die Pitch EG Zeiten den Einstel- Wenn der Tiefpass & Hochpass-Filter selektiert
lungen den unter “Time” vorgenommenen Werten. ist, wird Filter B aktiviert.

Der alternierende Modulationswert zu dem Zeitpunkt, wenn die Trim
EG jeden Punkt erreicht hat, bestimmt den aktuellen Wert der Mit diesem Parameter können Sie den Pegel einstellen, der beim
Hüllkurvenzeit, die ihr am nächsten kommt. Audio-Signalausgang vom selektierten Oszillator am Filter A
eingeht.
Die Decay-Zeit wird beispielsweise vom alternierenden Modula-
tionswert zu dem Zeitpunkt bestimmt, zu dem der Attack-Pegel
erreicht ist.

Wenn dieser Parameter auf die Werte 16, 33, 49, 66, 82 oder 99
eingestellt ist, werden die jeweiligen Hüllkurvenzeiten um das 2-
, 4-, 8-, 16-, 32- oder 64-fache beschleunigt (oder um 1/2, 1/4, 1/
8, 1/16, 1/32 oder 1/64 der ursprünglichen Zeit verlangsamt).

Wenn “AMS” beispielsweise auf Velocity eingestellt ist, wird bei
Erhöhung des Absolutwertes von “Intensity” eine stark ange-
schlagene Taste zu einer drastischen Änderungen der Pitch EG
“Time” Werte führen. Die Richtung der Änderung wird mit “At
(Attack Time Swing)” und “Dc (Decay Time Swing)” eingestellt.

214 Sound Betriebsmodus
Filter: Filter Mod

Anmerkung: Beim Erhöhen dieses Wertes kann der Klang verzerrt Filter B
werden, wenn die Resonanz auf einen zu hohen Wert eingestellt
wurde oder ein Akkord gespielt wird. Frequency (Cutoff Frequency B)

00…99 Trim-Pegel. Mit diesem Parameter stellen Sie die Eckfrequenz für Filter B ein.
Dieser Parameter wird auf dem Display angezeigt, wenn der “Fil-
Filter A ter Type” auf Tiefpass & Hochpass eingestellt ist.

Frequency (Cutoff Frequency A) High Pass
Level
Mit diesem Parameter stellen Sie die Eckfrequenz für Filter A This filter cuts the low-frequency range that
ein. 12dB/oct lies below the cutoff frequency. By cutting
the lower overtones, it lightens the tone.

Frequency

Low Pass Dieser Filter filtert den 00…99 Eckfrequenz-Wert.
Level Hochfrequenzbereich über der
Grenzfrequenz heraus.
12dB/oct Dies ist der meistgebrauchte Filtertyp; Filter: Filter Mod
24dB/oct wird zur Herausfiltern eines Teils der
Obertonkomponente verwendet und Auf dieser Seite kann die Modulation der Eckfrequenz (“Fre-
Frequenz macht helle Klänge weniger Scharf quency”) des Filters für den selektierten Oszillator eingestellt
(dunkler). Wenn als Filtertyp Low-Pass- werden, um den Ton zu ändern.
Resonance eingestellt ist, erhält die
Grenzfrequenz einen steileren Slope.

00…99 Eckfrequenz-Wert.

Resonance (Resonance A)

Resonanz betont die Obertonkomponenten, die im Bereich der
unter “Frequency” definierten Eckfrequenz liegen und einen
prägnanteren Klang erzeugen. Bei Erhöhen dieses Wertes wird
ein stärkerer Effekt erzielt.

00…99 Resonanzwert.

Res. Mod. by AMS (Resonance modulated by AMS) Wenn als “Filter Type” ein resonanzfähiger Tiefpassfilter gewählt
wurde, können die Parameter für Filter B nicht editiert werden
Dient zur Wahl der Quelle, die den “Resonance” Pegel steuert. (grau unterlegt).
Siehe “Übersicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)”
auf Seite 227. Keyboard Tracking

Der Resonanzeffekt Key Low/High

Low Pass Diese Einstellungen bestimmen die Skalierung der Eckfrequenz
Level des Filters für den selektierten Oszillator. Inwieweit die Eckfre-
quenz von der Tonhöhe der gespielten Noten beeinflusst werden
Tiefer Resonanzwert hoher Resonanzwert soll, kann mit den Parametern “Key Low”, “Key High”, “Ramp
Low” und “Ramp High” festgelegt werden.
Intensity (AMS Intensity)
Die Skalierung wird auf den Bereich unterhalb der angegebenen
Dieser Parameter bestimmt die Intensität und Richtung, die Low Note und oberhalb der angegebenen High Note angewen-
“Res. Mod. by AMS (Resonance modulated by AMS)” auf den det.
Resonanzpegel ausübt, der unter “Resonance (Resonance A)”
festgelegt wurde. C–1…G9 Oberste/unterste Note des Bereichs.

Wenn Sie beispielsweise Velocity selektiert haben, kann die Reso- Ramp Low/High
nanz über die Anschlagstärke gesteuert werden.
Mit diesen Parametern wird der Skalierungswinkel bestimmt.
Bei positiven (+) Werten erhöht sich die Resonanz bei starkem
Anschlag, während sie bei leichterem Anschlag ungefähr dem Wenn Sie für “Intensity to A” und “Intensity to B” den Wert +50,
unter “Resonance” eingestellten Wert entspricht. für “Ramp Low” den Wert –62 und für “Ramp High” den Wert
+62 einstellen, ist der Änderungswinkel der Eckfrequenz pro-
Bei negativen (–) Werten sinkt die Resonanz bei starkem portional zur Tonhöhe (pitch). Auf diese Weise entspricht auch
Anschlag, während sie bei leichterem Anschlag ungefähr dem die Oszillation bei Erhöhung des Parameters “Resonance (Reso-
unter “Resonance” eingestellten Wert entspricht. nance A)” der Notentonhöhe.

Der Resonanzpegel ergibt sich aus der Addition der Werte
“Resonance” und “Intensity (AMS Intensity)”.

-99…+99 Parameterwert.

Sound Betriebsmodus 215
Filter: Filter Mod

Wenn Sie für “Ramp Low” den Wert +43 und für “Ramp High” um die Eckfrequenz des Filters B zu steuern (siehe “Velocity to
den Wert –43 einstellen, wird die Eckfrequenz nicht von der A”).
Tonhöhe der gespielten Noten beeinflusst. Wählen Sie diese Ein-
stellung, wenn sich die Eckfrequenz nicht bei jeder Note ändern 99…+99 Wert des Parameters Velocity to B.
soll.
Int to A (Intensity to A)
-99…+99 Skalierungswinkel.
Hier können Sie die Intensität und Richtung des Effekts einstel-
Hier bestimmen Sie, inwieweit die Eckfrequenz von der Ton- len, den die von der Filter-Hüllkurve erzeugten Änderungen auf
höhe und den Ramp-Werten beeinflusst wird (“Intensity to A” die Eckfrequenz des Filters A ausüben.
und “Intensity to B” = +50):
Bei Einstellung eines positiven (+) Werts wird der Klang heller,
Cutoff frequency High Ramp=+99 wenn die Filter-Hüllkurvenpegel, die mit den Parametern Filter
EG “Level” und “Time” eingestellt werden, sich im “+” Bereich
High Ramp=+62 befinden; umgekehrt wird der Klang dunkler, wenn sie sich im
“–” Bereich befinden.
High Ramp=0
Bei negativen Werten (–) wird der Klang dunkler, wenn die
Low Ramp=+99 High Ramp=–43 Hüllkurvenpegel, die mit den Parametern Filter EG “Level” und
High Ramp=–99 “Time” eingestellt werden, sich im “+” Bereich befinden bzw.
Low Ramp=+43 heller, wenn sie im “–” Bereich liegen.
Key
Low Ramp=0 -99…+99 Parameterwert.

Low Ramp=–62 Low Key High Key Int to B (Intensity to B)

Low Ramp=–99 Hiermit bestimmen Sie die Intensität und Richtung des Effekts,
den die von der Filter-Hüllkurve erzeugten, zeitabhängigen
Tracking to A/B Änderungen auf die Eckfrequenz des Filters B ausüben (siehe
“Int to A (Intensity to A)”).
Hiermit bestimmen Sie die Notennummer, ab der die Skalierung
beginnen soll und stellen die Parameter “Intensity to A” und -99…+99 Parameterwert.
“Intensity to B” entsprechend ein, um die Intensität und die
Richtung der an den Filtern A und B vorgenommenen Änderun- AMS (EG Alternate Modulation Source)
gen festzulegen.
Dient zur Selektion der Quelle, die die Intensität und Richtung
Für den Notenbereich zwischen “Key Low” und “Key High”, des Effekts steuert, den die von der Filter Hüllkurve erzeugten,
ändert sich die Eckfrequenz entsprechend der Tonhöhe (Pitch) zeitabhängigen Änderungen auf die Eckfrequenz der Filter A
der gespielten Note. und B ausüben. Siehe “Übersicht der AMS (alternativen Modu-
lationsquellen)” auf Seite 227.
-99…+99 Parameterwert.
Int to A (Intensity to A)
Filter EG
Hiermit bestimmen Sie die Intensität und Richtung des Effekts,
Changes in cutoff frequency den “AMS” auf den Filter A ausübt. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter “Int to A (Intensity to A)”.
Note-on Note-on Note-on
Int to B (Intensity to B)
Note-off Note-off Note-off
Hiermit bestimmen Sie die Intensität und Richtung des Effekts,
Softly played Strongly played Strongly played den “AMS” auf den Filter B ausübt. Weitere Informationen Referenzteil
Setting to + Setting to – hierzu finden Sie unter “Int to A (Intensity to A)”.

Velocity to A Anmerkung: Die Summe der Einstellungen für “Velocity to A/B”,
“Intensity to A/B” und “(AMS) Intensity to A/B” bestimmen die
Mit diesem Parameter können Sie die Intensität und Richtung Intensität und Richtung des von der Filter-Hüllkurve erzeugten
des Effekts einstellen, den die Anschlagstärke auf die von der Fil- Effekts.
ter-Hüllkurve erzeugten, zeitabhängigen Änderungen (wie in
“Filter: Filter Envelope” eingestellt) ausübt, um die Eckfrequenz Filter A/B Modulation
des Filters A zu steuern.
AMS1 (Alternate Modulation Source 1 for filter A/B)
Wenn Sie positive (+) Werte einstellen, erzeugt die Filter-Hüll-
kurve bei stärkerem Anschlag größere Änderungen der Eckfre- Dient zur Selektion der Quelle, die die Modulation der Eckfre-
quenz. Im Falle von negativen (–) Werten erzeugt die Filter- quenz des Filters A steuert Siehe “Übersicht der AMS (alternati-
Hüllkurve bei stärkerem Anschlag ebenfalls größere Änderun- ven Modulationsquellen)” auf Seite 227.
gen der Eckfrequenz, allerdings mit umgekehrter Polarität der
Hüllkurve. Anmerkung: Die Parameter für Filter B werden nur dann ange-
zeigt, wenn als “Filter Type” auf Seite 213 Hochpass und Tiefpass
99…+99 Wert des Parameters Velocity to A. (Low Pass & High Pass) eingestellt wurde.

Velocity to B

Mit diesem Parameter können Sie die Intensität und Richtung
des Effekts einstellen, den die Anschlagstärke auf die von der Fil-
ter-Hüllkurve erzeugten, zeitabhängigen Änderungen ausübt,

216 Sound Betriebsmodus
Filter: Filter LFO

Intensity (Intensity to AMS1) Intensity to B
Dient zur Einstellung der Intensität und Richtung des von
“AMS1” erzeugten Effekts. Hiermit bestimmen Sie die Intensität und Richtung der Modula-
Wenn für “AMS1” die Einstellung JS X gewählt wurde, wird bei tion, die von LFO1 auf die Eckfrequenz des Filters A erzeugt
einem positiven (+) Wert für diesen Parameter eine Erhöhung wird (siehe “Intensity to A”).
der Eckfrequenz beim Bewegen des Joysticks nach rechts bzw.
ein Absinken der Eckfrequenz beim Bewegen des Joysticks nach -99…+99 Parameterwert.
links bewirkt. Bei einem negativen (–) Wert für diesen Parameter
verhält sich der Joystick genau umgekehrt. JS (Joystick) –Y Intensity to A
Der hier gewählte Wert wird zum “Frequency”-Wert für Filter A
hinzuaddiert. Mit Joystick-Bewegungen entlang der Y-Achse (zu sich hin) kön-
AMS2 (Alternate Modulation Source 2 for filter A/B) nen Sie die Modulationsintensität von LFO1 auf die Eckfrequenz
Dient zur Selektion der Quelle, die die Modulation der Eckfre- von Filter A steuern. Mit diesem Parameter bestimmen Sie, wie
quenz des Filters A steuert (siehe “Übersicht der AMS (alternati- stark und in welche Richtung sich die Eckfrequenz ändern soll.
ven Modulationsquellen)” auf Seite 227).
Intensity (Intensity to AMS2) Je höher der eingestellte Wert ist, desto stärker ist die Modulati-
Dient zur Einstellung der Intensität und Richtung des Effekts, onsintensität von LFO1 auf den Filter, wenn Sie den Joystick zu
den die selektierte Quelle ausübt (siehe “Intensity (Intensity to sich in bewegen.
AMS1)” auf Seite 216).
-99…+99 Parameterwert.
Filter: Filter LFO
JS (Joystick) –Y Intensity to B
Hier können Sie die Filter LFO programmieren, um eine zykli-
sche Modulation der Eckfrequenz des Filters zu bewirken (für Mit Joystick-Bewegungen entlang der Y-Achse (zu sich hin) kön-
den jeweils selektierten Oszillator) und dadurch zyklische Ton- nen Sie die Modulationsintensität von LFO1 auf die Eckfrequenz
höhenänderungen zu erzeugen. von Filter B steuern. Mit diesem Parameter bestimmen Sie, wie
stark und in welche Richtung sich die Eckfrequenz ändern soll
LFO 1 (siehe “JS (Joystick) –Y Intensity to A”).

Intensity to A AMS (Filter LFO1 Alternate Modulation Source)
Hiermit bestimmen Sie die Intensität und Richtung der Modula-
tion, die von LFO1 (Einstellung: “LFO: LFO1”) auf die Eckfre- Dient zur Selektion der Quelle, die die Intensität und Richtung
quenz des Filters A erzeugt wird. Negative (–) Einstellungen der Eckfrequenzänderungen für beide Filter A und B steuert.
kehren die Phase um. Siehe “Übersicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)”.

Change in cutoff Intensity to A

Hiermit bestimmen Sie die Intensität und Richtung des Effekts,
den “AMS” auf Filter A ausübt.

Wenn Sie für “AMS” beispielsweise After Touch einstellen, kön-
nen Sie mit hohen Einstellungen dieses Parameters starke Ände-
rungen der LFO1-Filtermodulation über den Tastendruck
auslösen.

-99…+99 Parameterwert.

Intensity to B

Hiermit bestimmen Sie die Intensität und Richtung des Effekts,
den “AMS” auf Filter B ausübt (siehe “Intensity to A”).

LFO 2

Hiermit bestimmen Sie die Intensität der von LFO2 (Einstel-
lung: “LFO: LFO2”) vorgenommenen zyklischen Modulation
auf die Eckfrequenz der Filter A und B. Weitere Informationen
zu den Parametern finden Sie oben unter Punkt “LFO 1”.

Low setting High setting

-99…+99 Parameterwert.

Sound Betriebsmodus 217
Filter: Filter Envelope

Filter: Filter Envelope Sustain

Hier können Sie die Einstellungen für die Filter-Hüllkurve vor- Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Eckfrequenzänderung,
nehmen, die zeitabhängige Änderungen der Eckfrequenz der Fil- die nach Ablaufen der Slope-Zeit beibehalten wird, bis ein Note-
ter A und B beim jeweils selektierten Oszillator bewirken. Die Off-Event eintritt.
Intensität des Effekts, den diese Einstellungen auf die Eckfre- -99…+99 Pegelwert.
quenz der Filter bewirken, hängt von den Parametern “Velocity”
und “Intensity” ab. Release

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Eckfrequenzänderung,
die nach Ablaufen der Release-Zeit angefahren wird.
-99…+99 Pegelwert.

Time

Mit diesen Parametern bestimmen Sie, wie lange der Filterwech-
sel andauert.

Attack

Dieser Parameter bezieht sich auf die Zeit, in welcher der Pegel
vom Note-On-Event bis zum Erreichen des Attack-Pegels beein-
flusst wird.

Diagram 0…99 Zeitwert.

Das obige Schaubild zeigt die Filter-Hüllkurvenlinie. Decay

Filter envelope Dieser Parameter bezieht sich auf die Zeit, in welcher der Pegel
vom Attack-Pegel bis zum Breakpoint-Pegel beeinflusst wird.

Attack Level Note-off 0…99 Zeitwert.
Sustain Level

Note-on Release Slope
Level
The specified Attack Break Dieser Parameter bezieht sich auf die Zeit, in welcher der Pegel
cutoff Time Point Time nach Ablauf der Decay-Zeit bis zum Erreichen des Sustain-
frequency Level Pegels beeinflusst wird.
Release
Start Decay Slope Time
Level Time Time

0…99 Zeitwert.

Level Release Referenzteil

Bezieht sich auf die Pegel der Hüllkurvensegmente. Das Ergebnis Mit diesem Parameter wird die Zeit festgelegt, in welcher der
hängt davon ab, welcher Filter unter “Filter Type” selektiert Pegel vom Note-On-Event bis zum Erreichen des Release-Pegels
wurde. Beim resonanzfähigen Tiefpassfilter erzeugen positive beeinflusst wird.
(+) Werte für EG Intensity einen Ton, der bei positiven (+)
Pegeln heller und bei negativen (–) Pegeln dunkler wird. 0…99 Zeitwert.

Start Level Modulation

Hiermit bestimmen Sie die Eckfrequenzänderung bei einem Filter 1 EG changes (level) (AMS = Velocity, Intensity = a positive (+) value)
Note-On-Event.
-99…+99 Pegelwert. Note-on Note-on Note-on

Attack Note-off Note-off Note-off

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Eckfrequenzänderung SoftlyplayednotewithStartLevel StronglyplayednotewithStart StronglyplayednotewithStart
nach Ablaufen der Attack-Zeit.
-99…+99 Pegelwert. Swing,AttackLevelSwing,and LevelSwing,AttackLevelSwing, LevelSwing,AttackLevelSwing,

Break (Break Point) Break Level Swing set to + andBreakLevelSwingsetto+ andBreakLevelSwingsetto–

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Eckfrequenzänderung AMS (Alternate Modulation Source)
nach Ablaufen der Decay-Zeit.
-99…+99 Pegelwert. Mit diesem Parameter kann die Quelle gewählt werden, um die
“Level” Werte der Filter-Hüllkurve anzusprechen (“Übersicht
der AMS (alternativen Modulationsquellen)” auf Seite 227).

Intensity (AMS Intensity)

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und Rich-
tung des von “AMS” bewirkten Effekts. Wenn Sie hier 0 einstel-

218 Sound Betriebsmodus
Filter: Filter Envelope

len, wird der unter “Frequency (Cutoff Frequency A)” Low/High” die Hüllkurvenzeiten verlängert werden, während sie
eingestellte Wert verwendet. mit negativen (–) Werten für “Ramp Low/High” verkürzt wer-
den. Die Richtung der Änderung kann mit “At (Attack Time
Wenn Sie für “AMS” bespielsweise Velocity einstellen und für “St Swing)”, “Dc (Decay Time Swing)”, “Sl (Slope Time Swing)”
(Start Level Swing)”, “At (Attack Level Swing)” und “Br (Break und “Rl (Release Time Swing)” festgelegt werden
Level Swing)” +Werte wählen und “Intensity” auf einen positi-
ven Wert (+) einstellen, erhöht sich der Hüllkurvenpegel, sobald Bei Einstellung des Wertes 0 werden die unter “Frequency (Cut-
Sie stärker anschlagen. Wenn “Intensity” auf einen negativen (–) off Frequency A)” eingestellten Werte verwendet.
Wert eingestellt ist, sinkt der Hüllkurvenpegel, sobald Sie stärker
anschlagen. Wenn Sie “AMS1/2” auf Velocity einstellen, führen positive (+)
Werte für diesen Parameter zu längeren Hüllkurvenzeiten,
-99…+99 Intensitätswert. sobald Sie stärker anschlagen, während negative (–) Werte zu
kürzeren Hüllkurvenzeiten bei stärkerem Tastenanschlag führen.
St (Start Level Swing)
-99…+99 Intensitätswert.
Dieser Parameter bezieht sich auf die Richtung, in welche “AMS”
sich auf “Start” auswirkt. Wenn bei “Intensity” ein positiver (+) At (Attack Time Swing)
Wert gewählt wurde, kann bei Einstellung von + für diesen Para-
meter der Hüllkurvenpegel vom “AMS” angehoben werden, Dieser Parameter bestimmt, in welche Richtung “AMS1/2” die
während bei einer Einstellung von – der Hüllkurvenpegel vom Attack-Zeit beeinflusst. Bei positiven (+) Werten für “Intensity”
“AMS” gesenkt wird. Bei Einstellung von 0 wird keine Änderung kann das AMS bei Einstellung des Parameters auf + die Zeit ver-
vorgenommen. längern, bei Einstellung des Parameters auf – nimmt AMS eine
Verkürzung der Zeit vor. 0 bedeutet, dass keine Änderung vorge-
At (Attack Level Swing) nommen wird.

Dieser Parameter bezieht sich auf die Richtung, in welche “AMS” Dc (Decay Time Swing)
sich auf “Attack” auswirkt. Wenn bei “Intensity” ein positiver (+)
Wert gewählt wurde, kann bei Einstellung von + für diesen Para- Dieser Parameter bestimmt, in welche Richtung “AMS1/2” die
meter der Hüllkurvenpegel vom “AMS” angehoben werden, Decay-Zeit beeinflusst. Bei positiven (+) Werten für “Intensity”
während bei einer Einstellung von – der Hüllkurvenpegel vom kann das AMS bei Einstellung des Parameters auf + die Zeit ver-
“AMS” gesenkt wird. Bei Einstellung von 0 wird keine Änderung längern, bei Einstellung des Parameters auf – nimmt AMS eine
vorgenommen. Verkürzung der Zeit vor. 0 bedeutet, dass keine Änderung vorge-
nommen wird.
Br (Break Level Swing)
Sl (Slope Time Swing)
Dieser Parameter bezieht sich auf die Richtung, in welche “AMS”
sich auf “Break (Break Point)” auswirkt. Wenn bei “Intensity” Dieser Parameter bestimmt, in welche Richtung “AMS1/2” die
ein positiver (+) Wert gewählt wurde, kann bei Einstellung von Slope-Zeit beeinflusst. Bei positiven (+) Werten für “Intensity”
+ für diesen Parameter der Hüllkurvenpegel vom “AMS” ange- kann das AMS bei Einstellung des Parameters auf + die Zeit ver-
hoben werden, während bei einer Einstellung von – der längern, bei Einstellung des Parameters auf – nimmt AMS eine
Hüllkurvenpegel vom “AMS” gesenkt wird. Bei Einstellung von 0 Verkürzung der Zeit vor. 0 bedeutet, dass keine Änderung vorge-
wird keine Änderung vorgenommen. nommen wird.

Time Modulation Rl (Release Time Swing)

Filter 1 EG changes (Time) (AMS = Velocity, Intensity = a positive (+) value) Dieser Parameter bestimmt, in welche Richtung “AMS1/2” die
Release-Zeit beeinflusst. Bei positiven (+) Werten für “Intensity”
Note-on Note-on Note-on kann das AMS bei Einstellung des Parameters auf + die Zeit ver-
längern, bei Einstellung des Parameters auf – nimmt AMS eine
Note-off Note-off Note-off Verkürzung der Zeit vor. 0 bedeutet, dass keine Änderung vorge-
nommen wird.

Softly played note with Attack, Strongly played note with Strongly played note with

Decay, Slope and Release Attack, Decay, Slope and Attack, Decay, Slope and

Level Swings set to + Release Level Swings set to + Release Level Swings set to –

AMS1/2

Mit diesem Parameter kann die Quelle gewählt werden, um die
“Time” Werte der Filter-Hüllkurve anzusprechen. Siehe “Über-
sicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)” auf Seite 227.

Int (AMS Intensity)

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und Rich-
tung des von “AMS1/2” bewirkten Effekts.

Wenn Sie für “AMS1/2” beispielsweise FltKTr +/+ wählen, rich-
ten sich die “Time” Parameter der Hüllkurve nach den Keyboard
Tracking Einstellungen. Werden für diesen Parameter positive
(+) Werte gewählt, können mit positiven (+) Werten für “Ramp

Sound Betriebsmodus 219
Amp: Amp Level/Pan

Amp: Amp Level/Pan bei niedrigeren Notennummern (d. h. wenn Sie tiefer spielen).
Negative (–) Werte dieses Parameters haben dagegen die umge-
Mit diesen Parametern können Sie die Lautstärke und die Ste- kehrte Wirkung.
reoposition des selektierten Oszillators einstellen -99…+99 Parameterwert.

Amp: Amp Mod

Mit diesen Einstellungen können Sie Modulation beim Amp ein-
setzen (für jeden Oszillator), um die Lautstärke zu modulieren.

Amp Level

Lautstärke des selektierten Oszillators.

Anmerkung: Die Lautstärke eines Sounds kann mittels CC#7 Keyboard Tracking
(Lautstärke) und #11 (Expression) gesteuert werden. Der damit
eingestellte Pegel wird durch Multiplizieren des Wertes von CC#7 Mit diesen Parametern können Sie die Skalierung benutzen, um
mit #11 ermittelt. Der Global MIDI Kanal wird zur Regelung ver- die Lautstärke des selektierten Oszillators einzustellen. Benutzen
wendet. Sie die Parameter “Key” und “Ramp” um festzulegen, inwiefern
die Lautstärke von der Tonhöhe der gespielten Noten beeinflusst
0…127 Lautstärke-Pegel. werden soll.

Pan Key Low/High
Pan (Stereoposition) des selektierten Oszillators.
Diese Einstellungen legen die Note fest, bei der die Skalierung
Dieser Parameter ist nicht belegt, wenn Sie einen Drum beginnen soll. Die Lautstärke ändert sich nicht zwischen “Key
Low” und “Key High”.
Sound editieren. Benutzen Sie den individuellen Pan-Regler
für die einzelnen Notentasten (siehe “Pan” auf Seite 210). Die Skalierung wirkt im Bereich unterhalb der angegebenen
unteren Note und oberhalb der angegebenen obersten Note.
Random Bei jedem Note-On-Event ist der Sound an einer
anderen Stelle zu hören. C–1…G9 Unterste/oberste Note des Bereichs.

L001 Positioniert den Sound ganz nach links. Ramp Low/High Referenzteil

C064 Positioniert den Sound in die Mitte. Diese Parameter legen den Skalierungswinkel fest.

R127 Positioniert den Sound ganz nach rechts. Bei positiven (+) Werten für den “Ramp Low” Parameter nimmt
die Lautstärke zu, wenn Sie Noten unterhalb der “Key Low” Note
Anmerkung: Dies kann mit dem Befehl CC#10 (panpot) einge- spielen. Bei negativen (–) Werten nimmt die Lautstärke ab.
stellt werden. Bei Einstellung des CC#10 auf 0 oder 1 wird der
Sound ganz nach links, bei 64 wird er an die mittels “Pan”-Einstel- Bei positiven (+) Werten für den “Ramp High” Parameter
lung für jeden Oszillator festgelegte Stelle positioniert, bei 127 wird nimmt die Lautstärke zu, wenn Sie Noten oberhalb der “Key
er ganz nach rechts positioniert. Dies wird über den Global MIDI High” Note spielen. Bei negativen (–) Werten nimmt die Laut-
Kanal gesteuert. stärke ab.

Pan modulation -99…+99 Winkelwert.

AMS (Alternate Modulation Source)

Dient zur Selektion der Quelle, die die Stereoposition ändert
(siehe “Übersicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)”
auf Seite 227). Diese Änderung bezieht sich auf die “Pan” Ein-
stellung.

Intensity

Bestimmt die Intensität des vom “AMS” erzeugten Effekts. Wenn
“Pan” beispielsweise auf C064 eingestellt und “AMS” eine
Notennummer ist, erzeugen positive (+) Werte dieses Parame-
ters ein Verschieben des Sounds nach rechts bei Notennummern
über der Note C4 (d. h. wenn Sie höher spielen), bzw. nach links

220 Sound Betriebsmodus
Amp: Amp EG

Nachstehend finden Sie ein Beispiel für die Lautstärkeänderun- Amp: Amp EG
gen, die von der Tonhöhe der gespielten Note und den “Ramp”
Erstellungen erzeugt werden: Mit diesen Parametern können Sie zeitabhängige Änderungen
der Lautstärke des selektierten Oszillators erzeugen.
Lautstärke

Ramp Low=+99 Ramp High=+99
Ramp Low=0 Ramp High=0
Ramp Low=–99 Ramp High=–99

Grundton
Hoher Grundton tieferGrundton

Amp Modulation

Mit diesen Parametern bestimmen Sie, inwieweit die Lautstärke
des selektierten Oszillators von der Anschlagstärke beeinflusst
werden soll.

Velocity Intensity Diagram

Bei positiven (+) Werten nimmt die Lautstärke bei stärkerem Das obige Schaubild zeigt die Amplitüden-Hüllkurvenlinie
Tastenanschlag zu. Bei negativen (–) Werten nimmt die Laut-
stärke bei stärkerem Tastenanschlag ab. Level

Volume change (with positive (+) values of this parameter) Diese Parameter beziehen sich auf den Pegel des Hüllkurvenseg-
ments.
Note-on Note-on
Note-off Note-off

Amplifier EG (Verstärker-EG) Note-off
Attack Level

Note-on Break Point

Lautstärke

Softly played Strongly played

-99…+99 Intensitätswert. Start Sustain
Level Level

Time

AMS (Alternate Modulation Source) Attack Decay Slope Release Time
Time Time Time
Dient zur Selektion der Quelle zur Regelung der Lautstärke des
Amps für den selektierten Oszillator (siehe “Übersicht der AMS Start
(alternativen Modulationsquellen)” auf Seite 227). “Velocity”
kann nicht selektiert werden. Dieser Parameter bestimmt den Lautstärkepegel beim Note-On-
Event. Wenn die Note mit einem hohen Pegel beginnen soll, stel-
Intensity len Sie hier einen hohen Wert ein.

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und Rich- 0…99 Pegelwert.
tung des von “AMS” erzeugten Effekts. Die tatsächliche Laut-
stärke ergibt sich aus der Multiplikation der Änderungswerte, Attack
die von der Amp-Hüllkurve erzeugt werden, mit den Werten der
Alternate Modulation usw. Bei niedrigen Amp-Hüllkurvenpe- Dieser Parameter bestimmt den Lautstärkepegel nach Ablauf der
geln ist die von Alternate Modulation erzeugte Modulation Attack-Zeit.
ebenfalls geringer.
0…99 Pegelwert.
Wenn “AMS” auf After Touch eingestellt ist, führen positive (+)
Werte dieses Parameters zu einer Lautstärkeerhöhung bei stärke- Break
rem Tastendruck. Wenn die Lautstärke aufgrund der
Hüllkurveneinstellungen jedoch bereits den Höchstpegel Dieser Parameter bestimmt den Lautstärkepegel nach Ablauf der
erreicht hat, kann diese nicht weiter erhöht werden. Decay-Zeit.

Bei negativen (–) Werten dieses Parameters wird die Lautstärke 0…99 Pegelwert.
bei stärkerem Tastendruck vermindert.
Sustain
-99…+99 Intensitätswert.
Dieser Parameter bestimmt den Lautstärkepegel, der nach
Ablauf der Slope-Zeit bis zum Note-Off-Event beibehalten wer-
den soll.

0…99 Pegelwert.

Sound Betriebsmodus 221
Amp: Amp EG

Time St (Start Level Swing)

Mit diesen Parametern bestimmen Sie, wie lange die Lautstärke- Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Richtung, in welcher
änderung andauert. “AMS” den “Start”-Pegel ändert. Wenn Sie für “Intensity” einen
positiven (+) Wert wählen, kann AMS bei Einstellung von + für
Attack diesen Parameter den Hüllkurvenpegel erhöhen; bei Einstellung
dieses Parameters auf – kann AMS den Hüllkurvenpegel senken.
Dieser Parameter bestimmt die Zeit, innerhalb derer die Laut- Bei Einstellung von 0 wird keine Änderung vorgenommen.
stärke sich nach einem Note-On-Event bis zum Erreichen des
Attack-Pegels ändern soll. Wenn als Startpegel 0 eingestellt At (Attack Level Swing)
wurde, bestimmen Sie hiermit, wie schnell der Klang anschwel-
len soll. Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Richtung, in welcher
“AMS” den “Attack”-Pegel ändert. Wenn Sie für “Intensity”
0…99 Zeitwert. einen positiven (+) Wert wählen, kann AMS bei Einstellung von
+ für diesen Parameter den Hüllkurvenpegel erhöhen; bei Ein-
Decay stellung dieses Parameters auf – kann AMS den Hüllkurvenpegel
senken. Bei Einstellung von 0 wird keine Änderung vorgenom-
Dieser Parameter bestimmt die Zeit, innerhalb derer die Laut- men.
stärke sich nach Erreichen des Attack-Pegels bis zum Erreichen
des Breakpoint-Pegels ändern soll. Br (Break Point Level Swing)

0…99 Zeitwert. Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Richtung, in welcher
“AMS” den “Break”-Pegel ändert. Wenn Sie für “Intensity” einen
Slope positiven (+) Wert wählen, kann AMS bei Einstellung von + für
diesen Parameter den Hüllkurvenpegel erhöhen; bei Einstellung
Dieser Parameter bestimmt die Zeit, innerhalb derer die Laut- dieses Parameters auf – kann AMS den Hüllkurvenpegel senken.
stärke sich nach Erreichen des Breakpoint-Pegels bis zum Er-rei- Bei Einstellung von 0 wird keine Änderung vorgenommen.
chen des Sustain-Pegels ändern soll.

0…99 Zeitwert.

Release Time Modulation

Dieser Parameter bestimmt die Zeit, innerhalb derer die Laut- Mit diesen Parametern können Sie eine alternierende Modulati-
stärke sich nach dem Note-Off-Event bis zum Erreichen des 0- onsquelle verwenden, um die Amp-Hüllkurvenzeiten zu ändern,
Wertes ändern soll. die unter “Time” auf Seite 221. eingestellt wurden.

0…99 Zeitwert. Amp 1 EG changes (Time)
(AMS=Amp KTrk +/+, Intensity = a positive (+) value)
(When Amp Keyboard Track “Low Ramp”= a positive (+) value, and
“High Ramp” = a positive (+) value)

Level Modulation Note-on Note-on Note-on

Note-off Note-off Note-off

Amp 1 EG changes (Level) (AMS=Velocity, Intensity = a positive (+) value)

Note-on Note-on Note-on Referenzteil
Note-off Note-off Note-off

Low-pitched note played with High -pitched note played with
Attack, Decay, Slope, and Attack, Decay, Slope, and
Release Time Swing at + Release Time Swing at –

SoftlyplayednotewhenStartLevel StronglyplayednotewhenStartLevel StronglyplayednotewhenStartLevel Amp 1 EG changes (Time) (AMS=Velocity, Intensity= a positive (+) value)

Swing=0andAttackLevelSwing Swing=0andAttackLevelSwingand Swing=0andAttackLevelSwingand Note-on Note-on Note-on

andBreakLevelSwingaresetto+ BreakLevelSwingaresetto+ BreakLevelSwingaresetto+ Note-off Note-off Note-off

AMS (Alternate Modulation Source) Softly played note with Strongly played note with Strongly played note with
Attack, Decay, Slope and Attack, Decay, Slope and Attack, Decay, Slope and
Dieser Parameter bestimmt die Quelle zur Regelung der “Level” Release Time Swing at + Release Time Swing at + Release Time Swing at –
Parameter der Amp-Hüllkurve. Siehe “Übersicht der AMS
(alternativen Modulationsquellen)” auf Seite 227. AMS1 (Alternate Modulation Source 1 - Time)

Intensity Diese Parameter bestimmen die Quelle, die den “Time” Parame-
ter der Amp-Hüllkurve regelt (siehe “Übersicht der AMS (alter-
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und Rich- nativen Modulationsquellen)” auf Seite 227). Wenn Off
tung des von “AMS” erzeugten Effekts. Wenn Sie für “AMS” bei- eingestellt wird, erfolgt keine Modulation.
spielsweise Velocity einstellen und darüber hinaus “St (Start
Level Swing)”, “At (Attack Level Swing)” und “Br (Break Point Intensity
Level Swing)” auf + sowie “Intensity” ebenfalls auf einen positi-
ven (+) Wert einstellen, steigen die Lautstärkepegel der Amp- Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und Rich-
Hüllkurve bei stärkerem Anschlag an. Wenn Sie für “Intensity” tung des von “AMS1” erzeugten Effekts. Wenn Sie für
negative (–) Werte einstellen, sinken die Lautstärkepegel der “AMS1(T)” beispielsweise Amp KTrk +/+ eingestellt haben,
Amp-Hüllkurve bei stärkerem Anschlag. Wenn 0 eingestellt bestimmen die Einstellungen der (Amp) Skalierung (siehe “Key-
wird, entsprechen die Pegel den unter “Amp: Amp EG” festgeleg- board Tracking” auf Seite 219) die “Time” Parameter der Hüll-
ten Werten kurven. Bei positiven (+) Werten für diesen Parameter sorgen
(+) Werte bei “Ramp (Ramp Setting) für längere Hüllkurvenzei-
-99…+99 Intensitätswert. ten, während (–) Werte bei “Ramp (Ramp Setting)” kürzere

222 Sound Betriebsmodus
LFO: LFO1

Hüllkurvenzeiten erzeugen. Die Richtung der Änderung wird LFO: LFO1
durch “At (Attack Time Swing)”, “Dc (Decay Time Swing)”, “Sl
(Slope Time Swing)” und “Rl (Release Time)” festgelegt Auf dieser und der nächsten Seite können Sie die Einstellungen
für das LFO vornehmen, die zur zyklischen Modulation von
Wenn für “AMS1(T)” Velocity gewählt wurde, erzeugen positive Tonhöhe, Filter und Amp für jeden Oszillator verwendet werden
(+) Werte längere Hüllkurvenzeiten bei stärkerem Anschlag, können. Es gibt zwei LFO-Einheiten für jeden Oszillator. Wenn
während negative (–) Werte kürzere Hüllkurvenzeiten bei stär- die LFO1 oder LFO2 Intensity auf einen negativen (–) Wert für
kerem Anschlag erzeugen. Wenn 0 eingestellt wird, entsprechen Tonhöhe, Filter oder Amp eingestellt wurde, kann eine umge-
die Hüllkurvenzeiten den unter “Level” eingestellten Parametern kehrte LFO Wellenform erzeugt werden.
(siehe Seite 220).
Waveform
At (Attack Time Swing)
Mit diesem Parameter wird die LFO Wellenform selektiert. Die
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Richtung des “AMS1”- bei manchen Wellenformen rechts erscheinenden Nummern
Effekts auf “Attack”. Wenn Sie für “Intensity” einen positiven (+) geben Hinweis auf die Phase, bei welcher die Wellenform
Wert wählen, kann AMS1 bei Einstellung von + für diesen Para- beginnt.
meter die Zeit verlängern, während bei Einstellung von – die Zeit
verkürzt wird. Bei Einstellung von 0 tritt kein Effekt ein. Triangle 0 Step Triangle — 4

Dc (Decay Time Swing) Triangle 90 Triangle wave Step Triangle — 6

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Richtung des “AMS1”- Triangle Phase will change
Effekts auf “Decay”. Wenn Sie für “Intensity” einen positiven (+) Random
Wert wählen, kann AMS1 bei Einstellung von + für diesen Para- randomly at each key-in Step Saw — 4
meter die Zeit verlängern, während bei Einstellung von – die Zeit Saw
verkürzt wird. Bei Einstellung von 0 tritt kein Effekt ein. 0 Step Saw — 6

Sl (Slope Time Swing) Saw 180 Sawtooth down ↓ Random1 (S/H):
Conventional sample & hold (S/H) in which the
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Richtung des “AMS1”- Square Square wave level changes randomly at fixed intervals of
Effekts auf “Slope”. Wenn Sie für “Intensity” einen positiven (+) Sine wave time
Wert wählen, kann AMS1 bei Einstellung von + für diesen Para- Sine Guitar vibrato Random2 (S/H):
meter die Zeit verlängern, während bei Einstellung von – die Zeit Both the levels and the time intervals will
verkürzt wird. Bei Einstellung von 0 tritt kein Effekt ein. Guitar change randomly.
Random3 (S/H):
Rl (Release Time) Exponential The maximum level and minimum level will
Triangle alternate at random intervals of time (i.e., a
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Richtung des “AMS1”- square wave with random period).
Effekts auf “Release”. Wenn Sie für “Intensity” einen positiven Exponential
(+) Wert wählen, kann AMS1 bei Einstellung von + für diesen Saw Down Random4 (Vector)
Parameter die Zeit verlängern, während bei Einstellung von – die Random5 (Vector)
Zeit verkürzt wird. Bei Einstellung von 0 tritt kein Effekt ein. Exponential Random6 (Vector)
Saw Up These types cause Random 1—3 to change
AMS2 (Alternate Modulation Source 2) smoothly. They can be used to simulate the
instability of acoustic instruments etc.
Dies ist eine weitere alternierende Modulationsquelle für die
Amp-Hüllkurve. Siehe “AMS1” Parameter oben.

Frequency

Dient zur Einstellung der LFO-Frequenz. 99 ist die schnellste
Einstellung.

00…99 Frequenzrate.

Offset

Mit diesem Parameter wird der Mittelwert der LFO angegeben.
Wenn Sie, wie nachstehend gezeigt, 0 wählen, wird das Vibrato
auf das Note-On-Pitch ausgerichtet. Bei einer Einstellung von
+99 sorgt das Vibrato nur für eine Erhöhung der Tonhöhe ober-
halb des Note-On-Pitch, so wie das Vibrato bei einer Gitarre
ausgeführt wird.

Wenn Sie bei “Waveform” die Einstellung Guitar vornehmen,
wird die Modulation nur in positive (+) Richtung ausgeführt,
auch wenn das “Offset” auf 0 eingestellt ist.

Sound Betriebsmodus 223
LFO: LFO1

Offset-Einstellungen und Tonhöhenänderungen, die vom 16-, 32- oder 64-fache erhöht (oder um 1/2, 1/4, 1/8, 1/16, 1/32
Vibrato erzeugt werden: oder 1/64 vermindert) werden.

Pitch offset = –99 offset = 0 offset = +99 Wenn Sie für “AMS1(F)” beispielsweise Note Number wählen,
erzeugen positive (+) Werte dieses Parameters eine Erhöhung
Pitch at note-on der Oszillator-LFO-Geschwindigkeit beim Spielen von höheren
Noten. Negative (–) Werte vermindern die Oszillator-LFO-
-99…+99 Offset-Wert. Geschwindigkeit beim Spielen von höheren Noten. Der Null-
punkt dieses Parameters liegt bei C4.
Key Sync
Wenn Sie für “AMS1(F)” die Einstellung JS +Y wählen, können
Mit diesem Parameter wird festgelegt, ob das LFO auf den Sie die LFO1-Geschwindigkeit erhöhen, indem Sie den Joystick
Tastenanschlag abgestimmt werden soll. von sich weg bewegen. Bei einer Einstellung von +99, wird die
LFO-Geschwindigkeit etwa um das 64-fache erhöht, wenn Sie
On Das LFO wird bei jeder Note neu gestartet und den Joystick ganz nach hinten (von sich weg) drücken.
ein unabhängiges LFO wird bei jeder Note ange-
wendet. -99…+99 Intensitätswert.

Off Das LFO wird nur bei der ersten Note neu gestar- AMS2 (Alternate Modulation Source2)
tet; alle danach gespielten Noten werden in der Intensity (AMS2 Intensity)
gleichen Weise moduliert (In diesem Fall werden
Delay und Fade nur bei jedem Neustart des LFO Zur Einstellung einer zweiten alternierenden Modulationsquelle,
berücksichtigt). mit der die Frequenz des Oszillator-LFO1 (Siehe oben “AMS1
(Alternate Modulation Source1)” und “Intensity (AMS1 Inten-
Fade sity)”) reguliert werden kann.

Mit diesem Parameter können Sie bestimmen, wie lange die Frequency MIDI/Tempo Sync
LFO-Wellenform bis zum Erreichen ihrer Höchst-Amplitüde
benötigt. Wenn Sie für “Key Sync.” die Einstellung Off gewählt MIDI/Tempo Sync
haben, gilt dieses Anschwellen nur für jeden Neustart des LFO.
Dieser Parameter aktiviert/deaktiviert die LFO-Synchronisie-
Einfluss von “Fade” auf das LFO (wenn “Key Sync” auf On ein- rung auf das Tempo von Sequenzer 1.
gestellt ist):
On Die LFO-Frequenz wird mit dem Tempo (MIDI
Note-on Note-off Clock) von Sequenzer 1 synchronisiert. In diesem
Fall werden die für “Frequency” (siehe Seite 222)
Fade und “Frequency Modulation” (siehe Seite 223)
eingestellten Werte ignoriert.
Delay

00…99 Fade-Wert. Base Note

Delay Wenn “MIDI/Tempo Sync” auf On eingestellt ist, können Sie mit Referenzteil
diesen Parametern einen Notenwert bezogen auf “ (Tempo)”
Mit diesem Parameter können Sie die Zeit vom Note-On-Event und die Häufigkeit (“Times”) der Anwendung desselben einstel-
bis zum Beginn des LFO-Effekts einstellen. Wenn “Key Sync” auf len. Mit diesen Parametern wird die Frequenz des LFO1 festge-
Off eingestellt wurde, gilt diese Verzögerung nur für jeden legt. Wenn Sie beispielsweise als “Base Note” den Wert
Neustart des LFO. (Viertelnote) und bei “Times” den Wert 04 eingeben, erstreckt
sich ein LFO-Zyklus über vier Taktschläge.
0…99 Delay-Zeit.
Selbst wenn Sie die “ (Tempo)” Einstellung von Sequenzer 1
Frequency Modulation ändern, erstreckt sich stets ein kompletter LFO-Zyklus über vier
Taktschläge.
Sie können zwei alternierende Modulationsquellen wählen, um
die Geschwindigkeit von LFO1 für den selektierten Oszillator Dieser Parameter ist bei Editierung eines Drum Sound nicht
einzustellen. belegt.
, , , ,, ,,
AMS1 (Alternate Modulation Source1)
Notenwert.
Hiermit wählen Sie die Quelle, mit der die LFO1-Frequenz des
selektierten Oszillators beeinflusst werden kann (siehe “Über- Times
sicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)” auf
Seite 227). LFO1 kann durch LFO2 moduliert werden. Dieser Parameter ist bei Editierung eines Drum Sound nicht
belegt.
Intensity (AMS1 Intensity)
1...16 Taktschläge vor dem Neustarten des Zyklus.
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Intensität und Rich-
tung des “AMS1(F)” Effekts. Bei Einstellung von Werten wie 16,
33, 49, 66, 82 oder 99 kann die LFO-Frequenz auf das 2-, 4-, 8-,

224 Sound Betriebsmodus
LFO: LFO2

000…127 Signalpegel zur Auslösung der Rückkehr von
Effekt 2 zu Effekt 1.
LFO: LFO2
Send to Master
Auf dieser Seite können Sie die Einstellungen für LFO2 vorneh-
men. LFO2 ist das zweite LFO, das auf den selektierten Oszillator Mit diesen Parametern können Sie festlegen, ob das direkte +
angewendet werden kann. Weitere Informationen zu den Para- das effektbelegte Signal oder ausschließlich das effektbelegte
meterwerten finden Sie unter “LFO: LFO1”. Signal an Master übertragen werden soll.
Bei “Frequency Modulation” kann dieses LFO nicht als Modula-
tionsquelle für “AMS1” oder “AMS2.” gewählt werden On Nur das effektbelegte Signal wird an die Audio-
Ausgänge übertragen. Das direkte (nicht effekt-
Effects: FX Select belegte) Signal wird nicht übertragen.

Off Sowohl das effektbelegte als auch das direkte
Signal wird an die Audio-Ausgänge übertragen.

Auf dieser Seite können Sie zwei Effekte für den gesamten Sound Effects: FX1
wählen, diese ein- oder ausschalten und die Verkettung festlegen.
Auf dieser Seite können Sie die Effekte editieren, die dem FX1 (A
oder C) Effektprozessor (normalerweise Reverb) zugewiesen
wurden. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel “Effects”.

Effects: FX2

Anmerkung: Detaillierte Informationen zu den Effekten finden Sie Hier können Sie die Effekte editieren, die dem FX2 (B oder D)
im Kapitel “Effects”. Effektprozessor (normalerweise Modulation) zugewiesen wur-
den. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel “Effects”.

FX 1/2 Group

Send
Signalpegel für jeden Effekt.

Drum Samples haben ihre eigenen Signalpegel-Einstellungen
(siehe “Send FX1” und “Send FX2” on Seite 210). Benutzen
Sie diesen Parameter, um das allgemeine Offset des Drum
Sound zu einzustellen.

000…127 Effektpegel.

FX1/2

Mit diesen Parametern können Sie den Effekttyp für Effekt 1/2
einstellen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel “Effects”.

Anmerkung: Die Einstellung 000 bedeutet, dass kein Effekt selek-
tiert wurde und der Ausgang des Master Effekt stummgeschaltet ist.

Wet/Dry

Mischung zwischen effektbelegtem (Wet) und direktem (nicht
effektbelegtem (Dry) Signal.

Dry Nur Direktsignal.

Wet Nicht effektbelegtes Signal.

nn:nn Prozentsatz der Wet/Dry Signalanteile.

2>1

Mit diesem Parameter können Sie den Ausgang von Effekt 2 an
den Eingang von Effekt 1 senden.

Sound Betriebsmodus 225
Seitenmenü

Seitenmenü Init Sound

Drücken Sie auf das Seitenmenü Icon, um das Menü zu öffnen. Selektieren Sie diesen Befehl, um alle Parameter zu löschen und
Drücken Sie auf einen Befehl, um ihn zu selektieren. Drücken die Defaultwerte einzustellen.
Sie auf jede beliebige andere Stelle des Display, um das Menü zu
schließen, ohne einen Befehl zu selektieren. Compare

Wenn dieser Befehl markiert ist, werden vorübergehend wieder
die ursprünglichen Sound Parameter eingestellt, um sie mit den
editierten Parametern zu vergleichen. Sie können den Sound
nicht editieren, solange Sie sich im Compare Modus befinden.

Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, blinkt der Compare
Anzeiger in der Kopfzeile.

Dialogfenster: Write Sound

Write Sound Öffnen Sie dieses Fenster durch Selektieren der Option Write Referenzteil
Sound aus dem Seitenmenü. Hier können Sie alle Sound Para-
Selektieren Sie diesen Befehl, um das Write Sound Dialogfenster meter in einem Sound-Speicherplatz speichern.
zu öffnen und alle Editparameter in einem Sound zu speichern. Warnung: Wenn Sie einen bestehenden User Sound überschreiben,
wird dieser Sound gelöscht und durch den neu gespeicherten Sound
Weitere Informationen finden Sie unter “Dialogfenster: Write ersetzt (“überschrieben”). Speichern Sie User Sounds, die Sie nicht
Sound” auf Seite 225. verlieren möchten, also zuvor auf Diskette/Festplatte.
Anmerkung: Factory Sound Speicherplätze können nicht über-
Solo Oscillator schrieben werden.

Selektieren Sie diesen Befehl, um den gewählten Oszillator auf Name
Solo einzustellen und die anderen Oszillatoren stumm-zuschal-
ten. Selektieren Sie den Befehl nochmals, um die Stummschal- Name des zu speichernden Sounds. Drücken Sie den (Text
tung der anderen Oszillatoren aufzuheben. Edit) Taster neben dem Namen, um das Text Edit Fenster zu öff-
nen.
Wenn diese Funktion aktiviert ist, blinkt der “Solo OSC [n]” Sound Bank
Anzeiger (n = Anzahl der Oszillatoren) in der Kopfzeile. In die- Zielbank der Sounds. Jede Bank ist einem der PERFORMANCE/
ser Situation können Sie einen anderen Oszillator auf Solo ein- SOUND Taster zugeordnet. Benutzen Sie die TEMPO/VALUE
stellen. Regler, um eine andere Bank zu selektieren.
Sound
Swap LFO Ziel-Sound-Speicherplatz in der selektierten Bank. Benutzen Sie
die TEMPO/VALUE Regler, um einen anderen Speicherplatz zu
Selektieren Sie diesen Befehl, um LFO1 durch LFO2 und umge- selektieren.
kehrt zu ersetzen. Select… button
Drücken Sie diesen Taster, um das Sound Auswahlfenster zu öff-
Copy Oscillator nen und selektieren Sie einen Ziel-Speicherplatz.

Selektieren Sie diesen Befehl, um alle Einstellungen von einem
Oszillator auf andere zu kopieren.

Wenn diese Funktion ein geschaltet ist, blinkt der Solo-Anzeiger
in der Kopfzeile.

Weitere Informationen finden Sie unter “Dialogfenster: Copy
Oscillator” auf Seite 226.

Copy FX

Selektieren Sie diesen Befehl, um alle FX Einstellungen aus
einem anderen Sound zu kopieren.

Weitere Informationen finden Sie unter “Dialogfenster: Copy
FX” auf Seite 226.

Copy Drum Kit

Selektieren Sie diesen Befehl, um das Drum Kit aus einem ande-
ren Drum Sound zu kopieren.

Weitere Informationen finden Sie unter “Dialogfenster: Copy
Drum Kit” auf Seite 226.

226 Sound Betriebsmodus
Dialogfenster: Copy Oscillator

Dialogfenster: Copy Oscillator Dialogfenster: Copy Drum Kit

Öffnen Sie dieses Fenster, indem Sie die Option Copy Oscillator Öffnen Sie dieses Fenster, indem Sie die Option Copy Drum Kit
aus dem Seitenmenü wählen. Hier können Sie alle Einstellungen aus dem Seitenmenü wählen. Hier können Sie Einstellungen aus
von einem Oszillator in die anderen kopieren. einem Tastenbereich eines Drum Kits kopieren.

From Sound From Drum Kit
Drücken Sie diesen Taster, um das Sound Auswahlfenster zu öff- Drücken Sie diesen Taster, um das Sound Auswahlfenster zu öff-
nen und den Quellen-Sound zu wählen. nen und das Quellen-Drum Kit zu wählen.

From Oscillator From Key
Selektieren Sie den Quellen-Oszillator, aus dem kopiert werden Selektieren Sie den Quellen-Tastenbereich, aus dem kopiert wer-
soll. den soll.

To Oscillator To Key
Ziel-Oszillator, in den die Quellen-Einstellungen kopiert werden Ziel-Taste. Die Einstellungen werden ab dieser Taste aufwärts
sollen. kopiert.

Dialogfenster: Copy FX

Öffnen Sie dieses Fenster durch Selektieren der Option Copy FX
aus dem Seitenmenü. Hier können Sie alle FX-Einstellungen von
einem FX Prozessor in einen anderen kopieren.

From Sound
Drücken Sie diesen Taster, um das Sound Auswahlfenster zu öff-
nen und den Quellen-Sound zu wählen.

From FX
Selektieren Sie den Quellen-Oszillator, aus dem kopiert werden
soll.

To FX
Ziel-Oszillator, in den die Quellen-Einstellungen kopiert werden
sollen.

Sound Betriebsmodus 227

Übersicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)

Übersicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)

Off keine Verwendung von Alternate Modulation Referenzteil
Pitch EG Tonh hen-H llkurve
Filter EG Filter-H llkurve innerhalb desselben Oszillators
Amp EG Amp-H llkurve innerhalb desselben Oszillators
LFO1 LFO1 innerhalb desselben Oszillators
LFO2 LFO2 innerhalb desselben Oszillators
Flt KTrk +/+ (Filter Keyboard Track +/+) Filter-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Flt KTrk +/— (Filter Keyboard Track +/—)
Flt KTrk 0/+ (Filter Keyboard Track 0/+) Filter-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Flt KTrk +/0 (Filter Keyboard Track +/0) Filter-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Amp KTrk +/+ (Amp Keyboard Track +/+) Filter-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Amp KTrk +/— (Amp Keyboard Track +/—) Amp-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Amp KTrk 0/+ (Amp Keyboard Track 0/+)
Amp KTrk +/0 (Amp Keyboard Track +/0) Amp-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Note Number Amp-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Velocity Amp-Skalierung innerhalb desselben Oszillators
Poly AT (Poly After Touch) Notennummer
Channel AT (Channel After Touch) Anschlagst rke
Joystick X Polyphoner After Touch (wird vom Pa1X nur in Form von Sequenzdaten bertragen)
Joystick +Y After Touch (Channel After Touch)
Joystick —Y Joystick X (Horizontal)-Achse
JS+Y & AT/2 (Joy Stick +Y & After Touch/2) Joystick +Y (vertikal aufw rts) Richtung (CC#01)
JS—Y & AT/2 (Joy Stick —Y & After Touch/2) Joystick —Y (vertikal abw rts) Richtung (CC#02)
Ass.Pedal Joystick +Y (vertikal aufw rts)) Richtung und After Touch
CC#18
CC#17 Joystick —Y (vertikal abw rts) Richtung und After Touch
CC#19 Zuweisbares Fu§pedal (CC#04)
CC#20 CC#18
CC#21 CC#17
Damper CC#19
CC#65 CC#20
Sostenuto CC#21
CC#80 Damper-Pedal (CC#64)
CC#81 Portamento-Schalter (CC#65)
CC#82 Sostenuto-Pedal(CC#66)
CC#83 CC#80
Tempo CC#81
CC#82
CC#83
Tempo (Tempodaten von Sequenzer 1 Clock oder externer MIDI Clock)

228 Sound Betriebsmodus
Übersicht der AMS (alternativen Modulationsquellen)

Flt KTrk +/+ (Filter Keyboard Spur +/+) JS +Y & AT/2 (Joy Stick +Y & After Touch/2)

Flt KTrk +/– (Filter Keyboard Spur +/–) Der Effekt wird mit dem Joystick +Y (vertikal-aufwärts) und mit
dem Aftertouch gesteuert. In diesem Fall erreicht der After-
Flt KTrk 0/+ (Filter Keyboard Spur 0/+) touch-Effekt nur die Hälfte der eingestellten Intensität.

Flt KTrk +/0 (Filter Keyboard Spur +/0) JS –Y & AT/2 (Joy Stick –Y & After Touch/2)

Amp KTrk +/+ (Amp Keyboard Spur +/+) Der Effekt wird mit dem Joystick –Y (vertikal-abwärts) und mit
dem Aftertouch gesteuert. In diesem Fall erreicht der After-
Amp KTrk +/– (Amp Keyboard Spur +/–) touch-Effekt nur die Hälfte der eingestellten Intensität.

Amp KTrk 0/+ (Amp Keyboard Spur 0/+)

Amp KTrk +/0 (Amp Keyboard Spur +/0)
+/+ Die Richtung des Effekts wird durch das Vorzei-

chen (positiv oder negativ) der “Ramp Low” oder
“Ramp High” Einstellung festgelegt.
+/– Die Richtung des Effekts wird durch das Vorzei-
chen der “Ramp Low” Einstellung und durch das
umgekehrte Vorzeichen der “Ramp High” Ein-
stellung bestimmt (–50 für die Einstellung von
+50 bzw. +50 für die Einstellung von –50).
0/+ “Ramp Low” erzeugt keinen AMS Effekt. Das
Vorzeichen der “Ramp High” Einstellung
bestimmt die Richtung des Effekts.
+/0 Das Vorzeichen der “Ramp Low” Einstellung
bestimmt die Richtung des Effekts. “Ramp High”
erzeugt keinen AMS Effekt.

example of Amp Amp
Keyboard Track settings
Ramp Low
= +50 Ramp High
= +50

Key Low Key High Note Number

AMS = Amp KTrk +/+ + max

AMS Intensity = positive (+) value

zero

Depth and direction of modulation
- max

AMS = Amp KTrk +/— + max

AMS Intensity = positive (+) value

zero

Depth and direction of modulation
- max

AMS = Amp KTrk 0/+ + max

AMS Intensity = positive (+) value

zero

Depth and direction of modulation
- max

AMS = Amp KTrk +/0 + max

AMS Intensity = positive (+) value

zero

Depth and direction of modulation
- max

Sampling Betriebsmodus 229

Sampling Modus aufrufen und verlassen

Sampling Betriebsmodus

Das Pa1X umfasst einen hochleistungsfähigen Sampler mit Festplatte geladen. Es dauert folglich einige Minuten, bevor der Referenzteil
phantastischen Tools zur Kreation von (a) neuen Sounds und Sampling Modus betriebsbereit ist.
(b) Rhythmuspatterns auf der Grundlage von Audio Grooves.
Anmerkung: Beim ersten Aufrufen des Sampling Modus ist kein
Neue Sounds. Mittels Sampling können Sie neue Sounds kreie- Sound zu hören.
ren, indem Sie von externen Quellen aufnehmen, die an die
Audio-Eingänge des Pa1X angeschlossen sind oder indem Sie Anmerkung: Auf der Webseite des Pa1X (www.korgpa.com) kön-
Dateien von der Diskette/Festplatte laden. Das Pa1X kann han- nen Sie sich Demo Audio Grooves anhören.
delsübliche Formate wie WAV und AIFF Dateien, Korg Trinity
und Triton Samples, Korg Trinity und Triton Multisamples, Korg Sampling Modus aufrufen und verlassen
Triton Programs sowie Akai™ S1000 und S3000 Samples und
Programs lesen. • Drücken Sie, wenn Sie sich im Sound Modus befinden, den
RECORD Taster, um den Sampling Modus aufzurufen.
Damit diese Samples verwendet werden können, müssen sie
einem Multisample oder einem Drum Kit zugewiesen werden. • Wenn Sie sich Sampling Modus befinden, drücken Sie den
Mit einem Multisample können Sie Samples in verschiedenen RECORD Taster, um den Sampling Modus zu verlassen und
Bereiche Ihres Keyboards arrangieren. Mit Drum Kits können zum Sound Modus zurückzukehren.
Sie jeder Notentaste des Keyboards ein anderes Sample mit bis
zu sechs dynamischen Layers pro Note zuweisen. Record (Sampling) Verfahren

Die Multisamples können anschließend den Sounds zugewiesen Nachfolgend finden Sie eine kurze Zusammenfassung der nor-
werden. Sounds, die mit dieser Funktion kreiert werden, können malerweise verwendeten Sampling Methode.
wie jeder gewöhnliche Sound verwendet und jeder beliebigen
Spur zugewiesen werden. 1. Stellen Sie den MASTER VOLUME Schieberegler auf null,
schließen Sie die Quelle, die gesampelt werden soll, an
Mit der Load Sample Funktion können Samples (Korg “.KSF”, einen der beiden Audio-Eingänge des Pa1X an. Wenn die
Akai® “.S1” oder “.S3”, “.AIFF” und “.WAV”) von der Diskette/ Quelle angeschlossen wurde, erhöhen Sie die Gesamtlaut-
Festplatte gelesen werden. Die Import Funktion dient zum Lesen stärke mit dem MASTER VOLUME Schieberegler.
von Multisamples (Korg “.KMP” und Akai® “.P1” oder “.P3”)
von Korg Trinity bzw. Triton oder Akai S1000 bzw. S3000 Dis- 2. Regulieren Sie die Quellenlautstärke.
ketten. Programs (“.PCG”Dateien) können von Korg Triton Dis-
ketten importiert und in Sounds konvertiert werden. • Wenn Sie über einen MIC Eingang aufnehmen, regulieren
Sie den Eingangspegel des Pa1X mit dem GAIN Knopf
Hinweis: Akai-Daten können nur von einer CD importiert wer- neben den Audio-Eingangsbuchsen.
den.
• Wenn Sie über die Leitungseingänge aufnehmen, regulie-
Sie können auch die Export Funktion benutzen, um Samples ren Sie den Ausgangspegel der Quelle. Stellen Sie den Aus-
(“.KSF”) und Multisamples (“.KMP”) in Korg-eigene Format zu gangspegel möglichst auf Höchstlautstärke.
exportieren.
Beobachten Sie die AUDIO IN LED, um den Eingangspegel
Audio Grooves. Eine weitere leistungsfähige Funktion des Samp- zu kontrollieren. Idealerweise sollte die LED nur bei Signal-
ling Modus ist das Time Slice Verfahren. Hiermit verleihen Sie spitzen rot anzeigen und sonst orangefarben bleiben (grün
den MIDI Spuren mehr Echtheit, indem Sie gesampelte Patterns bedeutet, dass der Eingangspegel zu niedrig ist).
als Rhythmus-Spur eines Style benutzen.
3. Drücken Sie den SOUND Taster, um den Sound Modus
Zyklische Rhythmus-Samples oder Audio Grooves können in aufzurufen und anschließend RECORD, um die Record
einzelne Perkussiv-Instrumente “getrennt” werden. Zusammen Seite aufzurufen.
mit den MIDI Spuren können “getrennte” Audio Grooves syn-
chron zum Tempo gehalten oder langsamer bzw. schneller als die 4. Mit dem Parameter “Record Mode” selektieren Sie den
Original-Grooves abgespielt werden. Audioeingang, der gesampelt werden soll.

Anmerkung: Das Sampling steht nur bei Instrumenten mit ein- 5. Falls möglich, sollten Sie zuerst die Quelle starten, die auf-
gebauter Festplatte zur Verfügung. genommen werden soll und anschließend den Record
Taster auf dem Display drücken, um die Aufnahme zu star-
Warnung: Beim Laden eines “.SET” Ordners, der mit PCM-Daten ten.
verbundene Sounds enthält, werden alle im Speicher befindlichen
PCM-Daten gelöscht. Speichern Sie diese Daten vor dem Laden des Sie können allerdings auch erst den Record Taster auf dem
Ordners, indem Sie die Option “PCM” während einer Save All Display drücken und sofort anschließend die aufzuneh-
Operation selektieren (siehe „Den gesamten Speicherinhalt spei- mende Quelle starten.
chern” auf Seite 281).
6. Drücken Sie erneut den Record Taster auf dem Display, um
Um festzustellen, ob ein “.SET” Ordner PCM-Daten enthält, öff- die Aufnahme zu stoppen. Wenn der Speicher voll ist, wird
nen Sie ihn und schauen Sie nach, ob ein “PCM” Ordner vorhan-
den ist

Anmerkung: Beim Aufrufen des Sampling Modus werden die
Samples automatisch aus dem (versteckten) PCM Verzeichnis der

230 Sampling Betriebsmodus
Edit Menü

das Sampling automatisch unterbrochen. Für jedes Sample 15. Wenn der neue Sound auf einem Audio Groove aufgebaut
stehen maximal 10.9 Sekunden zur Verfügung. ist, benutzen Sie die Funktion “Import: Groove importie-
ren” im Style Record Modus (siehe Seite 130), um den
7. Spielen Sie auf dem Keyboard, um die gesampelten Sounds erzeugten MIDI Groove in der Style Spur zu speichern, die
anzuhören. Sie dem neuen Sound zugewiesen haben.
Warnung: Beim Ausschalten des Instruments werden die
8. Wenn Sie mit den aufgenommenen Sounds nicht zufrieden erzeugten MIDI Grooves gelöscht. Importieren Sie sie deshalb
sind, drücken Sie erneut den Record Taster auf dem Dis- in eine Style Spur, bevor Sie das Instrument ausschalten.
play, um die Aufnahme zu wiederholen. Drücken Sie noch-
mals Record, um die Aufnahme zu stoppen. Auf diese Edit Menü
Weise wird automatisch eine neues Sample kreiert.
Von jeder beliebigen Seite des Sampling Modus aus können Sie
9. Wenn Sie das Sampling Ihres Sounds beendet haben, kön- den MENU Taster drücken, um das Sampling Edit Menü aufzu-
nen Sie dieses entweder speichern oder (bei Audio rufen. Über dieses Menü haben Sie Zugang zu den verschiede-
Grooves) eine zusätzliche Editierung mit der Time Slice nen Sampling Edit Sektionen.
Funktion vornehmen. Selektieren Sie, wenn Sie sich in diesem Menü befinden, eine
Edit Sektion oder drücken Sie EXIT, um das Menü zu verlassen
• Zum Speichern des Sample selektieren Sie den Befehl und auf die Sample Edit / Sample Record Seite zurückzukehren.
Write aus dem Seitenmenü. Daraufhin erscheint das Write Um auf diese Seite zurückzukehren, können Sie auch die Option
Sample Dialogfenster (siehe „Write Sample Dialogfenster” Sample Edit / Sample Record Menü wählen.
auf Seite 241). Weisen Sie dem neuen Sample einen Namen
zu und speichern Sie es im PCM Ordner auf der Festplatte. Jede Option dieses Menüs entspricht einer Edit Sektion. Jede
Edit Sektion umfasst mehrere Editseiten, die Sie mit der entspre-
• Um eine Reihe von Perkussionssamples von einem Audio chenden Registerkarte im unteren Bereich des Display anspre-
Groove und einem MIDI Groove zu kreieren, rufen Sie die chen können.
Time Slice Seite auf. Nach dem Anlegen einer Reihe von
Slices können Sie mit der Extend Funktion eine Feinbear- Sampling: Record
beitung Ihres Groove vornehmen. Selektieren Sie den
Befehl Write aus dem Seitenmenü, um die “getrennten” Auf dieser Seite können Sie Stereo- oder Mono-Samples zu 16-
Samples und das MIDI Groove auf Diskette/Festplatte zu bit, 48kHz aufnehmen.
speichern.

10. Drücken Sie nach dem Speichervorgang den MENU Taster
und gehen Sie in die “Multisample” Sektion, um das/die
Sample(s) einem Multisample zuzuweisen. Weisen Sie jedes
Sample einem anderen Keyboard Bereich des Multisample
zu.

11. Wenn Sie die Editierung des Multisample beendet haben,
selektieren Sie den Write Befehl aus dem Seitenmenü. Dar-
aufhin erscheint das Write Multisample Dialogfenster
(siehe „Write MultiSample Dialogfenster” auf Seite 241).
Weisen Sie dem neuen Multisample einen Namen zu und
speichern Sie es im internen Speicher (SSD).

12. Drücken Sie RECORD, um den Sampling Modus zu verlas-
sen und zum Sound Modus zurückzukehren.

• Um sich Zugang zum neuen Multisample zu verschaffen,
selektieren Sie zuerst einen gewöhnlichen Sound. Drücken
Sie dann MENU und rufen Sie die “Basic: OSC Basic” Seite
auf (siehe Seite 207). Selektieren Sie eines der verfügbaren
Layer und wählen Sie dann die RAM Bank der Multisam-
ples. Selektieren Sie schließlich das neue Multisample.

• Um sich Zugang zu dem/den neuen Sample(s) zu ver-
schaffen, müssen Sie es einem Drum Kit zuweisen. Selektie-
ren Sie zuerst ein Drum Sound. Drücken Sie dann MENU
und rufen Sie die “DrumKit: Sample Setup (Drum
Sounds)” Seite auf (siehe Seite 208). Selektieren Sie eine
Note und ein Layer und wählen Sie dann die RAM Bank
der Samples. Selektieren Sie schließlich das neue Sample.

13. Selektieren Sie den Befehl Write Sound aus dem Seiten-
menü und speichern Sie den Sound auf einem leeren User
Speicherplatz.

14. Weisen Sie den neuen Sound einer Style Spur zu (vorzugs-
weise der Drum oder Percussion Spur) und selektieren Sie
dann den Befehl “Save Current Style Perf.” aus dem Seiten-
menü, um die Style Performance zu speichern.

Sampling Betriebsmodus 231
Sampling: Edit

SM (Sample) Sampling Buffer

Tippen Sie auf dieses Feld, um das Fenster Choose Sample zu Nicht editierbar. Verfügbare Speicherkapazität (in Samples/
öffnen und eines der verfügbaren Samples aus dem RAM Spei- Sekunde) für die Sample Editierung.
cher zur Editierung zu selektieren.
Record button

Drücken Sie diesen Taster, um die Aufnahme zu starten. Drük-
ken Sie den Taster erneut, um die Aufnahme zu stoppen. Die
Aufnahme stoppt automatisch, wenn die maximal verfügbare
Speicherkapazität erschöpft ist.

Anmerkung: Das Pa1X erzeugt stets Samples in Höchstqualität
(16 bit, 48,000Hz). Samples anderer Qualität können jedoch gela-
den werden (8 oder 16 bit, von 11,025Hz bis 48,000Hz).

Selektieren Sie eines der verfügbaren Samples. Daraufhin Sampling: Edit Referenzteil
schließt sich das Fenster automatisch.
Auf dieser Seite können Sie Samples schneiden, trimmen oder
Level normalisieren oder die Loop-Points editieren. Das Sample kann
über den gesamten Keyboardbereich hinweg gespielt werden.
Benutzen Sie diese Anzeige zur Überprüfung des Pegels des Ein-
gangssignals. Wenn der CLIP Indikator rot anzeigt, ist das Signal SM (Sample)
zu hoch. Vermindern Sie es, indem Sie den Ausgangspegel der
Quelle senken oder den GAIN Knopf auf der Rückseite des Pa1X Selektiertes Sample. Siehe “SM (Sample)” oben.
benutzen.
Sample Diagramm
Bei Mono-Samples funktioniert nur einer der Indikatoren.
Zeigt die grafische Darstellung der Wellenform des selektierten
REC Setup Sample. Der Bereich zwischen dem Start- und dem Endpunkt ist
hervorgehoben dargestellt (dunkler Hintergrund).
Record Mode
Parameter
Mit diesem Parameter können Sie den Audio-Eingang auf der
Rückseite des Instruments selektieren. Start (Sample Start)
Dies ist der Sample Startpunkt (bei Samples). Sie können diesen
Kanal 1 (L) Nur Eingang 1 ist selektiert. Damit wird ein Startpunkt ebenso wie den Endpunkt editieren, um das Sample
Mono-Sample erzeugt. zu kürzen. Beim Ändern des Startpunkts des Sample wird der
Attack-Teil des Sounds entfernt.
Kanal 2 (R) Nur Eingang 2 ist selektiert. Damit wird ein Anmerkung: Wenn Sie den “Start”-Punkt nach vorn verschieben,
Mono-Sample erzeugt. wird auch der “Loop Start”-Punkt nach vorn verschoben.
Warnung: Beim Speichern der editierten Samples (Write Sample
Kanal 1&2 (Stereo) Operation) werden die über den Start- und den Endpunkt hinaus-
gehenden Segmente unwiederbringlich gelöscht.
Beide Eingänge sind selektiert. Damit wird ein Loop Start
Stereo-Sample erzeugt. Benutzen Sie diesen Parameter zur Einstellung des Loop-Start-
punkts. Während der Einstellung dieses Parameters ist ein deut-
Anmerkung: Egal ob Sie ein Stereo- oder ein Mono-Sample laden liches Klicken zu hören, das durch Unstimmigkeiten der
oder aufnehmen, wird das Sample im Speicher stets als Stereo-
Sample behandelt (der Editor ist stets ein Stereo-Editor). Mono-
Samples werden als Mono-Dateien gespeichert. Stereo-Samples
werden als zwei getrennte Mono-Dateien gespeichert und beim
erneuten Laden als Mono-Dateien behandelt.

Left to Sample

Nicht editierbar. Gibt die für das Sampling noch verbliebene
Speicherkapazität (in Samples/Sekunden) an. Die maximal ver-
fügbare Kapazität für Samples beträgt 524,288 (Mono oder Ste-
reo) Samples bzw. 10.9 Sekunden.

Sampled

Nicht editierbar. Gibt den für das Sampling bereits benutzten
Speicherplatz (in Samples/Sekunden) an.

232 Sampling Betriebsmodus
Sampling: Loop Edit

Tonhöhe und/oder des Pegels zwischen dem Start- und dem Vollständiger Verkleinerungszoom.
Endpunkt des Loop hervorgerufen wird. Verschieben Sie den
Loop Start- und Loop/Sample-Endpunkt, bis das Klicken nicht Vollständiger Vergrößerungszoom.
mehr zu hören ist.
Sample-Länge ändern und gut klingende
Beim Editieren von Audio Grooves sollten der Loop Startpunkt Loop Points finden
und der Sample Startpunkt übereinstimmen. Dieser Parameter
stimmt in gewöhnlichen Sounds nicht mit dem Sample Start Zur Einstellung der Sample-Länge und der Loop-Punkte mar-
überein (z.B. Gitarre, Klavier, Gesang…). kieren Sie den “Loop On” Parameter und benutzen Sie dann die
Parameter “Start”, “Loop Start” und “End”, um ein gut klingen-
Loop Start (L) Loop End (E) des zyklisches Loop zu kreieren.
Wenn Sie beispielsweise ein zu langes Audio Groove gesampelt
Loop haben, benutzen Sie den Parameter “End”, um die überschüssige
Länge am Ende des Samples abzuschneiden; stellen Sie dann den
Length Sample End (E) Startpunkt des Loop mit den Parametern “Start” oder “Loop
Sample Start (S) Start” ein.
Normalerweise ist der Parameter “Snap to Zero” eine große
End (Sample/Loop End) Hilfe, um Klickgeräusche aufgrund von Pegel-Unstimmigkeiten
zu vermeiden.
Dieser Parameter bezieht sich auf den Sample- und Loop-End-
punkt (in Samples). Sie können diesen Punkt editieren, um das Sampling: Loop Edit
Sample zu kürzen.
Das Loop ist der zyklische Anteil eines gesampelten Sounds, der
Warnung: Beim Speichern des editierten Samples (Write Sample auch den gesamten Sound betreffen kann. Nach der Einschwing-
Operation) werden die über den Start- und den Endpunkt hinaus- phase tendieren die meisten Sounds zur Wiederholung derselben
gehenden Segmente unwiederbringlich gelöscht. Wellenform während der Haltephase. Sie können den Start-
punkt des Loop mit dem Parameter “Loop Start”und den End-
Snap to Zero punkt des Loop (entspricht stets dem Sample-Endpunkt) mit
dem Parameter “End” einstellen
Schalten Sie diesen Parameter ein, wenn Sie wollen, dass alle Auf dieser Seite können Sie eine Feinabstimmung der Loop
Start- und End-Einstellungen für Samples und Loops auf die Points vornehmen, indem Sie überprüfen, ob der End- und der
Null-Schnittstellen fallen (d. h. Punkte, an denen die Wellen- Startpunkt des Loop auf die Diagramm-Mitte fallen. Ein gut-
form die X-Achse schneidet und vom negativen in den positiven klingender Loop erscheint als eine durchgehende, ununterbro-
oder vom positiven in den negativen Wertebereich übergeht). chene Linie.
Dadurch werden Loops exakter und die Gefahr von Klickgeräu-
schen wird geringer. SM (Sample)

OrigNote (Original Note) Selektiertes Sample. Siehe „SM (Sample)” auf Seite 231.

Original-Tonhöhe der gesampelten Note. Dieser Parameter hat Loop Diagramm
keine Bedeutung auf dieser Seite, ist aber nützlich bei der Zuwei-
sung eines Samples an ein Multisample, um die ursprüngliche Dieses Diagramm zeigt den “End”-Punkt (Loop Ende) in der
Tonhöhe des Samples festzulegen. linken Hälfte und den “Loop Start”-Punkt in der rechten Hälfte
des Bildschirms. Benutzen Sie die Parameter “End” und “Loop
Wenn Sie beispielsweise ein C4 sampeln, stellen Sie diesen Para- Start” zur Einstellung des Loop.
meter auf “C4” ein. Wenn das Sample dann einem Keyboardbe-
reich des Multisample zugewiesen wird, wird es (falls
erforderlich) entsprechend diesem Parameter transponiert, um
eine Änderung der ursprünglichen Tonhöhe zu vermeiden.

Zoom

Benutzen Sie diese Taster, um die Größe der Wellenform zu
ändern, die im Diagramm angezeigt wird. Wenn der Taster grau
unterlegt erscheint, wurde bereits der Höchst- oder Tiefstwert
erreicht.

Vergrößerung der vertikalen Dimension.

Verkleinerung der vertikalen Dimension.

Vergrößerung der horizontalen Dimension.

Verkleinerung der horizontalen Dimension.

Sampling Betriebsmodus 233
Sampling: Sampling Info

Parameter formpegel unmittelbar vor dem Schleifenbeginn und -ende (die
Länge dieses Bereichs richtet sich nach dem „Crossfade Length”-
Start Wert) wird allmählich abgeschwächt, während der Pegel bei
Erreichen des Schleifenpegels wieder allmählich angehoben
Siehe „Start (Sample Start)” auf Seite 231. wird. Gleichzeitig findet eine Mischung statt.

Loop Start Dieser Button ist nur belegt, wenn der „Loop On”-Parameter
markiert ist, während „Start” und „Loop S.” unterschiedliche
Siehe „Loop Start” auf Seite 231. Werte verwenden.

End Bei Drücken des „Crossfade”-Buttons erscheint das „Crossfade
Loop”-Fenster:
Siehe „End (Sample/Loop End)” auf Seite 232.
Crossfade Length
Use Zero
Legen Sie mit „Crossfade Length” den Bereich fest, in dem die
Siehe „Snap to Zero” auf Seite 232. Überblendung stattfinden soll. Dieser Wert kann entweder in
Daten-Samples oder als Prozentwert (%) eingestellt werden.
Loop Lock Wenn Sie einen Prozentwert eingeben, wird die entsprechende
Anzahl der Daten-Samples daraus abgeleitet.
Damit kann die Länge der Schleife verriegelt werden.
Der Wert „50%” bedeutet z.B., dass die Überblendung in der
Off Die Parameter „Loop S.” und „End” können zweiten Hälfte zwischen dem Schleifenbeginn und -ende statt-
unabhängig voneinander editiert werden. findet.

On Wenn Sie den „Loop S.”- oder „End”-Wert editie- Der „Crossfade Length”-Wert kann niemals größer sein als der
ren, ändert sich der Wert des jeweils anderen Abstand zwischen „Sample Start”/„Loop Start” bzw. „Loop
Parameters immer im gleichen Verhältnis (der Start”/„Sample End” (je nachdem, welcher Wert kleiner ist).
Abstand bleibt also konstant). Das ist vor allem
für Rhythmus-Loops praktisch, die sich über eine Curve
vorgegebene Anzahl von Takten erstrecken sollen.
Wählen Sie mit „Curve”, wie sich die Lautstärke im überblende-
Loop On ten Bereich ändern soll.

Das Loop ist der zyklische Anteil eines gesampelten Sounds, der Linear Die Lautstärke ändert sich linear. Referenzteil
auch den gesamten Sound betreffen kann. Nach der Einschwing-
phase tendieren die meisten Sounds zur Wiederholung derselben Power Die Lautstärke ändert sich nicht linear. In
Wellenform während der Haltephase. Sie können den Start- bestimmten Fällen erzeugt „Linear” den Ein-
punkt des Loop mit dem Parameter “Loop Start”und den End- druck, dass die Lautstärke in der Mitte der Kurve
punkt des Loop (entspricht stets dem Sample-Endpunkt) mit zu stark abfällt. Dann müssen Sie sich für
dem Parameter “End” einstellen. „Power” entscheiden.

Anmerkung: Wenn Sie den Startpunkt nach vorn verschieben, Sampling: Sampling Info
wird auch der “Loop Start”-Punkt nach vorn verschoben.
Auf dieser Seite werden detaillierte Informationen zum editier-
On Loop-Funktion ist eingeschaltet und der zwi- ten Sample angezeigt. Darüber hinaus sind auch allgemeine
schen dem Loop-Start- und dem Loop-Endpunkt Informationen über den RAM Speicher enthalten.
liegende Anteil des Sounds wird wiederholt,
solange eine Notentaste gedrückt wird. Wenn
“Loop Start”-Punkt mit dem “Start”-Punkt über-
einstimmt, wird das gesamte Sample wiederholt.

Off Die Loop-Funktion ist ausgeschaltet. Der Sound
wird nur einmal vom Startpunkt zum Endpunkt
des Sample gespielt, selbst wenn Sie eine Noten-
taste gedrückt halten.

Crossfade

Um gesampelte Noten nicht nur lange, sondern auch natürlich
halten zu können, muss ein Bereich des Samples geschleift (wie-
derholt) werden. Je länger die Schleife, desto besser. „Crossfade
Loop” gleicht Tonhöhen- und Lautstärkeunterschiede zwischen
dem Beginn und Ende der Schleife (die unweigerlich auftreten)
so gut es geht aus, indem am Übergang zwischen dem Ende und
dem Beginn der Schleife eine Überblendung („Crossfade”)
erzeugt wird.

Das funktioniert so: Ein Wellenformausschnitt (der „Crossfade
Length”-Wert) unmittelbar vor dem Beginn der Schleife wird
mit einem Ausschnitt am Schleifenende gemischt. Der Wellen-

234 Sampling Betriebsmodus
Time Slice

SM (Sample) Time Slice

Selektiertes Sample. Siehe „SM (Sample)” auf Seite 231. Mit der Time Slice Funktion können Sie ein Rhythmus Audio
Groove in eine Reihe von Perkussiv-Samples verwandeln, um
Sampling Info diese dann einem Style oder Song Drum oder einer Perkussions-
spur zuzuweisen.
Samples
Anzahl der im Speicher enthaltenen Samples. Ein wenig Theorie…

Drum Samples Analyse und Bearbeitung. Diese Funktion ermittelt die
Anzahl der im Speicher enthaltenen Drumsamples. Anschläge (z.B. Bassdrum und Snare) innerhalb eines Rhythmus
Audio Groove (ein Sample mit Drum Pattern Loops), und
Multisamples unterteilt automatisch dieses Audio Groove in einzelne Perkussiv
Anzahl der im Speicher enthaltenen Multisamples. Samples.
Das unterteilte Perkussiv Sample wird automatisch einem Multi-
Speicherkapazität sample und das Multisample wiederum einem Sound zugewie-
sen.
RAM Bank 1/2 Innerhalb des erzeugten Multisample wird jeweils ein Sample
Der Sample RAM Speicher ist in zwei Bänke von je 16 Megabytes einer anderen Note auf dem Keyboard zugeweisen, beginnend
(MB) unterteilt. Das Pa1X besitzt einen bereits installierten ab C#3. Durch Spielen einer aufsteigenden chromatischen Ton-
16MB RAM-Speicher, der Bank 1 entspricht. Sie können ein leiter mit diesem Multisample können Sie erneut das ursprüngli-
zusätzliches Modul (optional) 16MB installieren, das Bank 2 che Audio Groove kreieren.
entspricht, so dass ingesamt 32MB erreicht werden. Auch ein MIDI Groove wird kreiert, das eine Sequenz von Noten
Anmerkung: Ein Sample kann nicht auf zwei Bänke aufgeteilt enthält, welche das geschnittene Perkussiv Sample in derselben
werden. Es kann nur in je einer Bank gespeichert werden. Reihenfolge wie das ursprüngliche Audio Groove auslösen (d. h.
es wird eine aufsteigende Tonleiter beginnend ab C#3 gespielt).
Mono Time Wenn Sie dieses MIDI Groove in eine Perkussiv Spur eines Style
Noch verbleibender Sample Speicher (in Sekunden). Dieser importieren (siehe „Import: Groove importieren” auf Seite 130),
Wert wird für Mono Samples angegeben. Bei Stereo Samples ist können Sie mit dieser Sequenz das Tempo des Groove einstellen,
dieser Wert entsprechend zu halbieren. ohne die Tonhöhe des Perkussiv Sample zu beeinflussen.
Neben der Änderung des Groove-Tempo ohne Beeinflussung
Bytes der Tonhöhe stehen folgende weitere Funktionen zur Verfügung:
Noch verbleibender Sampling Speicher (in Bytes). Dieser Wert • Änderung der Reihenfolge, in der die Noten gespielt wer-
wird für Mono Samples angegeben. Bei Stereo Samples ist dieser
Wert entsprechend zu halbieren. den
• Änderung des Timings
Sample Info • Editieren der Pattern Noten zur freien Neugestaltung eines

Selected Samples neuen Rhythmus Loops.
Größe des selektierten Sample (in Samples). Speichern. Nach dem Zertrennen können Sie den Befehl Write
aus dem Seitenmenü wählen, um den auf geschnittenen Samples
Samples aufgebauten Sound und das MIDI Groove mit den entsprechen-
Geamtgröße der im Speicher befindlichen Samples (in Samples). den MIDI Sequenzen zu speichern.
• Der Sound wird im gewählten Speicherplatz im User Bereich
Sampling Frequency des internen Speichers gespeichert. Sie können ihn wie einen
Sampling-Frequenz des selektierten Sample (in Hertz). gewöhnlichen Sound selektieren und ihn der Drum oder Per-
kussion Spur eines Styles zuweisen.

Sampling Betriebsmodus 235
Time Slice

• Das Multisample wird automatisch im nächsten freien Spei- Beisp.2 - Änderung des Tempos des Groove
cherplatz gespeichert.
150BPM
• Samples werden permanent im PCM Ordner auf der Festplatte
gespeichert. Sie können beim Einschalten des Instruments auto- 90BPM Played closer together,
matisch geladen werden, wenn die Option “PCM Autoload” im but pitch is unchanged
Disk Modus markiert wurde (siehe Seite 288).
Played further apart, but pitch is unchanged
• MIDI Grooves werden vorübergehend im SSD Speicher gespei-
chert und stehen nur bei Benutzung der Import Funktion des Anmerkung: Zur Änderung des Groove Tempos müssen Sie
Style Record Modus zur Verfügung (siehe „Import: Groove zuerst die erzeugten MIDI Daten in die Perkussion Spur impor-
importieren” auf Seite 130). tieren (Import Funktion des Style Record Modus) und den neu
erzeugten Sound einer Perkussion Spur zuweisen.
Warnung: Alle MIDI Grooves werden beim Ausschalten des Pa1X Lücken zwischen geschnittenen Samples bei Verminderung
gelöscht. des Tempos können automatisch mit der Extend Funktion auf-
gefüllt werden, wobei das Ende eines jeden Samples geglättet
Beisp.1 - Erzeugung von Samples und MIDI Groove Daten: wird.

Original rhythm sample Beisp.3 - Neukombination von MIDI Noten und Samples

120BPM

Kick Snare Kick Kick Snare Original pattern

Execute the Time Slice command

Sample1 Sample2 Sample3 Sample4 Sample5 Edit the MIDI data

C3 A multisample, a program and MIDI Anmerkung: Um die Noten in der erzeugten MIDI Sequenz Referenzteil
120BPM Groove data will be created automatically neu zusammenzufügen, müssen Sie zunächst die MIDI Daten
mit Hilfe der “Import” Funktion in den Style Record Modus
Play in Style Play mode importieren. Anschließend können Sie mit Event Edit die Rei-
henfolge der Noten ändern.
Generated MIDI Groove
Sample Diagramm
Anmerkung: Getrennte Samples und MIDI Daten werden mit
der Write Operation gespeichert. Dieses Diagramm zeigt die Wellenform des Samples und die Sli-
ces. Dies ist das Sample Diagramm vor dem Slice Vorgang:

… und hier dasselbe Diagramm nach dem Slice Vorgang:

236 Sampling Betriebsmodus
Time Slice

Metronom Information Attacks

Meter Dieser (nicht editierbare) Parameter zeigt die Anzahl der
erkannten Attacks an. In einem einzelnen Slice können mehr als
Mit diesem Parameter können Sie das Metrum des Original- ein Attack erkannt werden. Stellen Sie die Parameter Release und
Sample festlegen. Threshold entsprechend ein, um die Anzahl der erkannten
Attacks zu ändern.
Measures
Slices
Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Takte des Ori-
ginal-Sample festlegen. Normalerweise werden Grooves von 1 Dieser (nicht editierbare) Parameter zeigt die Anzahl der erzeug-
bis 2 Takten geladen. ten Slices, d.h. der erzeugten Samples und Noten in der Midi-
Datei an. Um diesen Wert zu ändern, müssen die Parameter
BPM Release und Threshold editiert werden.

Mit diesem Parameter wird das Tempo (in Beats pro Minute) des Anmerkung: Es sind bis zu 78 Slices (Höchstwert) möglich.
Original Samples festgelegt. Das Pa1X berechnet diesen Wert
automatisch auf der Grundlage der Parameter Start, Ende (siehe Slice button
Seite 231), Metrum und Takt.
Wählen Sie diesen Befehl, um nach Aufrufen der Time Slice Seite
Das BPM kann nur auf niedrigere als die automatisch berechne- oder Ändern des Release Wertes das Slice Verfahren auszuführen.
ten Werte eingestellt werden. Dies kann nützlich sein, wenn das Dieser Befehl ist “abgedunkelt dargestellt” (d. h. nicht selektier-
aktuelle Sample kürzer als die eingegebenen Metrum- und Takt- bar), wenn noch kein Sample aufgenommen oder geladen
werte ist. wurde.

Meas.1 Meas.2 Das Time Slice Verfahren wird am Sample von dessen “Start” bis
zum “End”-Punkt ausgeführt, die in der Sample Edit / Sample
Record Sektion eingestellt wurden.

Im obigen Beispiel dauert der aktuelle Groove bis zur ersten Erweitern
Hälfte des Taktes 2. Das erkannte Tempo beträgt 130, während
das tatsächliche Tempo bei 100 liegt. Stellen Sie den BPM-Wert Weitere Informationen finden Sie unter „Erweiterungsverfahren”
auf 100 ein: auf diese Weise wird eine Pause am Ende des Groove auf Seite 238.
eingefügt, um ein nahtloses Looping zu ermöglichen.
Bei Verwendung eines geschichteten Groove mit langsamem
Time Slice Tempo kann es passieren, dass eine ärgerliche Lücke zwischen
zwei Samples zu hören ist. Mit der Extend Funktion können sie
Weitere Informationen finden Sie unter „Time Slice Verfahren” auf dieses Problem lösen, indem Sie alle Samples entsprechend “ver-
Seite 237. längern”, so dass sie weicher und musikalischer ausklingen.

Release vor der Erweiterung… hinzugefügtes
“Endstück
Verändern Sie den Wert dieses Parameters, um die Anzahl der
erkannten Attacks zu ändern, indem die Geschwindigkeit geän-
dert wird, die die Slice Maschine benötigt, um erneut einsatzfä-
hig zu sein. Im nachstehenden Beispiel wird gezeigt, dass bei
Einstellung eines zu hohen (d. h. zu langen) Release-Wertes das
zweite Attack möglicherweise verlorengeht:

Anmerkung: Nach Änderung des Release Wertes müssen Sie den …und nach der Erweiterung…
Slice Befehl erneut selektieren.
Anmerkung: Die Extend Funktion kann nur nach dem Time Slice
Threshold Verfahren angewendet werden.

Mit diesem Parameter wird der Schwellenwert geändert, ober- Anmerkung: Durch die Extend Funktion erhöht sich die Größe des
halb dessen markante Einzelschläge (Attacks) erkannt werden Original Samples.
(d. h. Time Slice Sensitivity). Wenn er zu niedrig eingestellt ist,
werden schwächere Attacks möglicherweise übersehen. Anmerkung: Bei unzureichendem Pufferspeicher funktioniert die
Extend-Funktion nicht. Vermindern Sie in diesem Fall den “By”
Anmerkung: Nach Änderung des Schwellenwertes brauchen Sie Wert.
den Slice Befehl nicht erneut zu selektieren. Der Slice Wert wird
sofort geändert. By

Benutzen Sie diesen Parameter, um die Länge des hinzugefügten
“Endstücks” (in Prozent) einzustellen. Je höher dieser Wert ist,
desto größer wird das Sample. Eine Einstellung von 20-30% ist
bei den meisten Grooves richtig.

Sampling Betriebsmodus 237
Time Slice Verfahren

Mode

Dieser Parameter gibt an, ob das angehängte “Endstück” linear Time Slice Verfahren
verklingen oder längere Zeit gehalten werden und dann plötzlich
abbrechen soll. Vor Ausführung des Slice Verfahrens müssen Sie ein Sample auf-
nehmen oder laden. Anschließend können Sie das Sample mit
Normal Diese Option kann bei den meisten Perkussiv “Sampling: Record” editieren und das Slice Verfahren vorneh-
Sounds mit einer kurzen (aber nicht unvermittel- men.
ten) Ausklingphase gewählt werden. Die
Hüllkurve des “Endstücks” ist linear und besitzt 1. Rufen Sie nach Aufnehmen oder Laden des Sample die
einen raschen Ausklingpegel. Time Slice Seite auf.

Long Diese Option sollte bei Beckenklängen gewählt 2. Das Pa1X berechnet automatisch den BPM Parameter auf
werden, deren Klang bis zur nächsten Note gehal- der Grundlage der gegebenen Metrum- und Taktwerte.
ten werden soll. Die Hüllkurve des “Endstücks” Wenn Sie diese Daten kennen, stellen Sie die Parameter
wird gehalten und fällt erst langsam, kurz vor Metrum, Takt und BPM (Beats pro Minute) ein. Dadurch
dem Ende hingegen plötzlich ab. wird das Slice präziser.

3. Selektieren Sie den “Slice” Befehl.

Das Original-Sample wird dem Slice Verfahren bearbeitet
und jedes erzeugte Sample einer anderen Notentaste zuge-
wiesen:

Extend button C2…B2: Volles Pattern Separate, getrennte Samples
bei langsamer
Drücken Sie diesen Taster, um den Extend Befehl auszuführen. C3: Volles Pattern bei Ori-
Nachdem er selektiert wurde, erscheint er wieder mit dunklem Geschwindigkeit ginalgeschwindigkeit
Untergrund; dies bedeutet, dass er nicht mehr selektiert werden
kann. Wenn Sie jedoch einen der Parameter dieser Seite ändern, Noten- Zugewiesenes Sample/Pattern Geschwin
steht der Befehl erneut zur Verfügung. taste digkeit %

C2 Volles Pattern wird bei halber Geschwindig- 50% Referenzteil
keit wiederholt
C#2 53%
D2 Volles Pattern wird bei verschiedenen 56%
D#2 Geschwin-digkeiten wiederholt 60%
E2 63%
F2 Volles Pattern wird bei ursprünglicher 67%
F#2 Geschwin-digkeit wiederholt 71%
G2 75%
G#2 80%
A2 84%
A#2 89%
B2 94%
C3 100%

C#3 und Unterschiedliche gesplittete Samples –
darüber

Es wird auch ein MIDI Groove mit dem Original Pattern
erzeugt. Die Displayanzeige ändert sich, um die durch ver-
tikale Linien getrennten Slices anzuzeigen:

4. Testen Sie das getrennte Drum Kit auf der Tastatur.

238 Sampling Betriebsmodus
Erweiterungsverfahren

• Um das volle Pattern bei einer anderen Geschwindigkeit Erweiterungsverfahren
zu testen, spielen Sie eine Note zwischen C2 (halbe
Geschwindigkeit) und C3 (Originalgeschwindigkeit). Siehe 1. Stellen Sie den By Parameter entsprechend dem Tempo des
Tabelle oben. zu verwendenden Groove ein. Wenn Sie den Groove stark
verlangsamen wollen, weisen Sie diesem Parameter höhere
• Um das einzelne, getrennte Sample zu testen, spielen Sie Werte zu; andernfalls können Sie auch tiefere Werte ver-
eine Note C#3 oder höher. Wenn Sie eine volle chromati- wenden.
sche Tonleiter spielen, ist das Originalpattern zu hören.
2. Selektieren Sie den Extend Modus. “Long” passt am besten
Tipp: Wenn zu viele Samples erzeugt wurden und die Tasta- bei Beckenklängen.
tur sie nicht alle aufnehmen kann, benutzen Sie die OCTAVE
Taster zum Transponieren der Tastatur, so dass Sie auch Sam- 3. Selektieren Sie den Extend Befehl.
ples hören können, die die Obergrenze überschreiten.
4. Wenn das Extend Verfahren beendet ist, testen Sie das volle
5. Wenn Sie bei Durchführung des Slice Verfahrens keine Pattern bei einer anderen Geschwindigkeit, indem Sie
zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt haben, korrigieren Noten zwischen C2 (halbe Geschwindigkeit) und C3 (Ori-
Sie den Release Parameter. Wenn auch dies zu keinen ginalgeschwindigkeit) spielen. Siehe Tabelle on Seite 237.
brauchbaren Resultaten führt, versuchen Sie, den Thres-
hold Parameter ebenfalls zu korrigieren. Nach Verändern 5. Wenn Sie mit dem Extend Verfahren keine zufriedenstel-
des Release Parameters müssen Sie das Time Slice Verfah- lenden Ergebnisse erzielt haben, ändern Sie die Einstellun-
ren wiederholen. gen. Alle zuvor vorgenommenen Änderungen werden
dabei gelöscht.
6. Beim Time Slice Verfahren wird der Tempowert gerundet,
so dass das Loop möglicherweise nicht präzise ist. Sie müs- 6. Nach Beendigung des Extend Verfahrens, können Sie die
sen deshalb eventuell die Parameter “Start” und “End” auf getrennten und erweiterten Samples und den daraus resul-
der “Sampling: Edit” Seite korrigieren, um das Groove tierenden MIDI Groove im internen Speicher speichern.
Loop zu perfektionieren. Nach dem Editieren dieser Para-
meter müssen Sie erneut das Time Slice Verfahren durch- Selektieren Sie den Write Befehl aus dem Seitenmenü.Dai-
führen. logfenster (siehe „Write Slice Dialogfenster” auf Seite 242).
Weisen Sie dem neuen Sound einen Namen zu und spei-
Probieren Sie weitere Einstellungen aus! Das Editieren chern Sie ihn in einem User Speicherplatz.
von Audio Grooves ist eine rein experimentelle Angelgen-
heit. Ein MIDI Groove mit demselben Namen wird ebenfalls in
einem reservierten Bereich des internen Speichers gespei-
7. Wenn das Slice Verfahren beendet ist, können Sie die chert. Denken Sie daran, dass dieser Bereich beim Aus-
getrennten Samples und den MIDI Groove auf Diskette/ schalten des Instruments gelöscht wird. Konvertieren Sie es
Festplatte speichern oder die Qualität der Slices mit der daher in ein internes Style Pattern mit der Import Funktion
Extend Funktion verbessern. des Style Record Modus, bevor Sie das Instrument aus-
schalten.
Selektieren Sie den Befehl Write aus dem Seitenmenü. Dar-
aufhin erscheint das Write Slice Dialogfenster (siehe „Write 7. Nach dem Speichern können Sie RECORD drücken, um
Slice Dialogfenster” auf Seite 242). Weisen Sie dem neuen den Sampling Modus zu verlassen.
Sound einen Namen zu und speichern Sie ihn in einem
User Speicherplatz. 8. Nach Verlassen des Sampling Modus können Sie den
erzeugten MIDI Groove mit der Import Funktion des Style
Ein MIDI Groove mit demselben Namen wird ebenfalls im Record Modus laden (weitere Informationen siehe
gleichen Bereich des internen Speichers gespeichert. Den- „Import: Groove importieren” auf Seite 130).
ken Sie daran, dass dieser Bereich beim Ausschalten des
Instruments gelöscht wird. Konvertieren Sie es daher mit Multisample: Edit MS
der Import Funktion des Style Record Modus in ein inter-
nes Style Pattern, bevor Sie das Instrument ausschalten. Multisamples dienen zur Anordnung zahlreicher Samples auf
dem Keyboard. Jedem Sample ist ein Tastaturbereich (oder
• Benutzen Sie zur Verbesserung der Qualität der Slices die Index) mit einer Ober- und einer Untergrenze zugewiesen.
Extend Funktion (siehe “Erweiterungsverfahren” unten).
Das Multisample wird anschließend einem Sound (siehe „Basic:
8. Nach dem Speichern können Sie RECORD drücken, um OSC Basic” auf Seite 207) zugewiesen, wo es mit verschiedenen
den Sampling Modus zu verlassen.

9. Nach Verlassen des Sampling Modus können Sie den
erzeugten MIDI Groove mit der Import Funktion des Style
Record Modus laden (weitere Informationen siehe
„Import: Groove importieren” auf Seite 130).

Sampling Betriebsmodus 239
Multisample: Tastenzuweisung

Performance Parametern wie Amplitüde, Hüllkurve, LFO, Fil- Taster Referenzteil
tern usw.bearbeitet wird.
Insert
MS (MultiSample) Drücken Sie diesen Taster, um nach dem selektierten Bereich
einen neuen Bereich (Index) zu kreieren.
Tippen Sie auf diesen Bereich, um das Choose Multisample Add
Fenster aufzurufen und selektieren Sie eines der im Speicher ver- Drücken Sie diesen Taster, um nach dem letzten Bereich (Index)
fügbaren Multisamples. einen neuen hinzuzufügen.
Delete
Keyboard Diagramm Drücken Sie diesen Taster, um den selektierten Bereich Zone/
Index zu löschen.
Dieses Diagramm zeigt den selektierten Index/Bereich (hervor-
gehoben dargestellt) sowie die Originalnoten (in rot) an. Benut- Multisample: Tastenzuweisung
zen Sie die großen “–” und “+” Taster auf der Seite, um das
Diagramm um eine Oktave nach oben oder unten zu verschie- Benutzen Sie diese Seite, um die den einzelnen Keyboard Berei-
ben. chen/Index im Multisample zugewiesenen Samples anzeigen zu
lassen und zu editieren. Auf dieser Seite haben Sie einen besseren
Multisample Setup Überblick über die zugewiesenen Samples und deren Bereiche
auf dem Keyboard.
Index
Index-Anzahl des selektierten Multisample-Bereichs /Gesamtan- Sample
zahl der Bereiche im Multisample. Ein Bereich entspricht jeweils Liste
einem Sample.
Sample Number / Name Keyboard Bereich
Anzahl / Name des Samples, das dem selektieren Bereich des
Multisample zugewiesen ist. MS (MultiSample)
Original Note
Benutzen Sie diesen Parameter zum automatischen Transponie- Siehe „MS (MultiSample)” auf Seite 239.
ren des zugewiesenen Sample, damit es auf der richtigen Ton-
höhe erklingt. Dieser Wert sollte mit dem Wert “OrigNote Sample-Liste
(Original Note)” übereinstimmen, der beim Editieren des
Sample gewählt wurde (siehe Seite 232). Liste der Samples, die dem jeweils selektierten Multisample
Level zugewiesen sind. Benutzen Sie den großen Taster mit dem Pfeil
Relativer Pegel des selektierten Bereichs. an der Ober- und der Unterseite der Liste, um diese nach oben
Pitch und unten zu durchblättern
Feinstimmung des selektierten Sample in Cents (1 Cent = 1/100
Halbton). Keyboard Bereiche
From … To
Range des selektierten Bereichs (oder Index). Neben jedem Sample erscheint die jeweilige Ober- und Unter-
grenze. Editieren Sie diese Werte, um den Zonenbereich zu
ändern. Die Originalnote wird rot angezeigt.

240 Sampling Betriebsmodus
Seitenmenü

Seitenmenü Init Multisample

Drücken Sie auf das Seitenmenü Icon, um das Seitenmenü zu Steht nur auf der Multisample Seite zur Verfügung. Wählen Sie
öffnen. Drücken Sie auf einen Befehl, um es zu selektieren. Drü- diesen Befehl, um eine neues, leeres Multisample zu kreieren.
cken Sie auf eine beliebige Stelle des Display, um das Menü zu Nur ein Bereich steht hierzu zur Verfügung, wobei kein Samples
schließen, ohne einen Befehl gewählt zu haben. zugewiesen ist.

Load Sample

Benutzen Sie diesen Befehl, um ein einzelnes (Mono oder Ste-
reo)-Sample in den Formaten KSF, AIFF oder WAVE zu laden.

Warnung: Mit dem Laden neuer Samples werden alle Samples im
RAM gelöscht. Benutzen Sie daher vor dem Laden den Befehl
Write, um die alten Samples auf der Festplatte zu speichern.

Write Die Samples werden in den RAM Speicher geladen. Benutzen Sie
vor dem Verlassen des Sampling Modus den Befehl Write, um
Selektieren Sie diesen Befehl, um das Write Sample, Write Multi- die Samples auf der Festplatte (PCM Ordner) als New Samples
sample oder Write Slice Dialogfenster (je nachdem, auf welcher zu speichern.
Seite Sie sich gerade befinden) zu öffnen und das/die Sample(s)
auf der Festplatte (PCM-Ordner) bzw. das/die mit der Time • “KSF” ist das Korg-eigene Sample-Format, das von den
Slice Funktion kreierten Multisample(s) im internen Speicher Workstations der Serie Trinity und Triton und von der
(SSD) zu speichern. Arrangers der Serie Pa verwendet wird. Die Dateien tragen
die Kennung “.KSF”.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Write Sample
Dialogfenster” auf Seite 241, „Write MultiSample Dialogfenster” • “S1” ist das werkeigene Format für Akai S1000 und “S3” für
auf Seite 241 oder „Write Slice Dialogfenster” auf Seite 242. Akai S3000.

Delete • “AIFF” ist das von Apple® Macintosh© bevorzugte Audio-
Format. Die Dateien tragen die Kennung “.AIF”.
Wählen Sie diesen Befehl, um ein oder alle Sample(s) und Multi-
sample(s) aus dem Speicher zu löschen. • “WAVE” ist das von Microsoft© Windows© bevorzugte
Audio-Format. Die Dateien tragen die Kennung “.WAV”.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Delete Sample
Dialogfenster” auf Seite 242 oder „Delete Multisample Dialog- Hinweis: Akai-Daten können nur von einer CD importiert wer-
fenster” auf Seite 243. den.

Normalize Anmerkung: Sie können auch Samples in 8- oder16-bit-Auflösung
und einer Sampling-Frequenzrate zwischen 11,025 und 48,000Hz
Wählen Sie diesen Befehl zur automatischen Veränderung des laden. Die geladenen Samples behalten stets ihre ursprüngliche
Pegels des selektieren Samples. Spitzen werden auf -0dB (d. h. Auflösung.
maximale Lautstärke vor dem Klirren), die übrigen Parts des
Sample hingegen proportional angehoben. Anmerkung: Samples, die die zulässige Höchstgröße des Pa1X
(524,288 Mono- oder Stereo-Samples) überschreiten, werden
Mittels Normalisierung wird der Pegel des Sample - bezogen auf beschnitten.
andere Samples - optimiert, damit die Samples gleichmäßiger
klingen. Darüber hinaus dient diese Funktion auch zur Optimie-
rung des Signal/Geräusch-Verhältnisses, indem bei weiteren
Verstärkungsstufen die Zunahme von Restgeräuschen verhindert
wird.

Cut

Wählen Sie diesen Befehl, um den selektieren Part des Samples
herauszuschneiden (innerhalb der “Start- und “End”-Punkte).

Trim/Crop

Wählen Sie diesen Befehl, um alle Parts des Sample aus dem
jeweils selektierten Bereich herauszuschneiden (d. h. aus den
“Start”- und “End”-Punkten).

Select All

Mit diesem Befehl selektieren Sie das gesamte Sample.

Sampling Betriebsmodus 241
Write Sample Dialogfenster

Import Tipp: Wenn Sie eine KMP Datei importieren, sollten Sie sich den
Namen des selektierten Multisample aufschreiben; Sie benötigen
Benutzen Sie den Import-Befehl, um Sounds, Multisamples und ihn im Sound Edit Modus, wenn Sie das Multisample einem neuen
Samples mit nicht werkeigenen Formaten zu importieren. Sound zuweisen.

Export

Je nach dem Bereich, in dem Sie sich befinden („Sample Edit/
Sample Record” oder „Multiample”), können Sie ein Sample mit
diesem Befehl als Audiodatei für einen Computer oder als
„.KMP”-Datei (Korg-Format) speichern.

Siehe „‘Export Sample’-Dialogfenster” auf Seite 243 und
„‘Export Multisample’-Dialogfenster” auf Seite 243.

Mit diesem Befehl können Sie folgende Formate importieren: Write Sample Dialogfenster Referenzteil

• “PCG” ist das Korg’-eigene Programmformat, das von den Öffnen Sie dieses Dialogfenster, indem Sie den Befehl Write aus
Workstations der Serie Trinity und Triton benutzt wird. dem Seitenmenü wählen, wenn Sie sich in den Sektionen Sample
Die Datei muss die Kennung “.PCG” tragen Edit / Sample Record befinden. In diesem Dialogfenster können
Sie das Sample innerhalb des PCM-Ordners auf Diskette/Fest-
• “KMP” ist das Korg-eigene Multisample-Format, das von platte speichern, bevor Sie das Instrument ausschalten oder neue
Workstations der Serie Trinity und Triton verwendet wird Samples laden bzw. aufnehmen.
Die Datei muss die Kennung “.KMP” tragen.
Um dem Sample einen neuen Namen zu vergeben, drücken Sie
• “P” ist das werkeigene Programmformat für Akai S1000 den (Text Edit) Taster, um das Text Edit Fenster zu öffnen.
und S3000 (einschließlich Sample-Key-Zuweisung oder Selektieren Sie eine Option zur Auswahl des Speicherplatzes für
Multisamples). das Sample:
• Selektieren Sie die Option “Save as a new Sample”, wenn es
Hinweis: Akai-Daten können nur von einer CD importiert wer-
den. auf einem neuen Speicherplatz gespeichert werden soll.
• Selektieren Sie die Option “Save to”, um einen vorhandenen
Importierte Sounds und Multisamples werden im internen SSD
Speicher gespeichert, der beim Ausschalten des Instruments Speicherplatz zu überschreiben. Warnung: Das auf diesem
nicht gelöscht wird. Speicherplatz vorhandene alte Sample wird gelöscht!

Importierte Samples werden im RAM gespeichert und gehen Write MultiSample Dialogfenster
deshalb beim Ausschalten des Instruments verloren. Bevor Sie
das Instrument ausschalten, müssen sie deshalb mit dem Write- Öffnen Sie dieses Dialogfenster, indem Sie den Befehl Write aus
Befehl auf der Festplatte gespeichert werden. Selektieren Sie die- dem Seitenmenü wählen, wenn Sie sich in der Multisample Sek-
sen Befehl aus dem Seitenmenü, wenn Sie sich auf einer beliebi- tion befinden. In diesem Dialogfenster können Sie das Multi-
gen Seite der Sektionen Sample Edit / Sample Record befinden. sample im internen Speicher (SSD) speichern. Multisamples
dienen zur Anordnung der Samples auf dem Keyboard und die-
Um Samples beim Einschalten des Instruments automatisch zu nen als Grundlage der Sounds.
laden, muss die Funktion “PCM Autoload” im Disk Modus Anmerkung: Multisamples bleiben auch beim Ausschalten des
(siehe Seite 288) markiert sein. Um die Samples nach dem Ein- Instruments erhalten, dies gilt jedoch nicht für die zugewiesenen
schalten des Instruments zu laden, drücken Sie den Taster “Load Samples. Um sie beim Einschalten des Instruments automatisch in
PCM” auf derselben Seite (siehe Seite 288).

Anmerkung: Obgleich das Pa1X und Triton die meisten ihrer
internen Multisamples teilen, gib es teilweise einige Unterschiede.
Beim Lesen einer PCG Datei, versucht das Pa1X genau dieselben
Multisamples wie im Triton zu benutzen. Sollte dies nicht möglich
sein, werden ähnliche Multisamples gesucht. Sollte auch dies nicht
möglich sein, wird ein leeres Multisample (<empty>) selektiert.
Rufen Sie den Sound Edit Modus auf und selektieren Sie ein für das
importierte Programm passendes Multisamples.

Anmerkung: Nicht alle PCG-Daten des Triton werden importiert.
Die Daten Insert FX, EQ, Arpeggio, Combi, Global und Drum Kit
werden nicht geladen.

Anmerkung: Sie können keine Drum Kits importieren.

Anmerkung: Das Pa1X kann keine Multisamples lesen, die auf
mehr als einer Diskette gespeichert sind.

Anmerkung: Multisamples können unterschiedliche Samples ent-
halten. Sie werden denselben Notentasten wie in der ursprüng-
lichen Datei zugewiesen.

242 Sampling Betriebsmodus
Write Slice Dialogfenster

den RAM Speicher zu laden, muss der Parameter “PCM Auto- Sound Bank
load”im Disk Modus selektiert werden (siehe Seite 288). Zielbank der Sounds. Jede Bank entspricht einem der PERFOR-
MANCE/SOUND Taster. Benutzen Sie die TEMPO/VALUE Reg-
Um dem Multisample einen neuen Namen zu vergeben, drücken ler, um eine andere Bank zu selektieren.

Sie den (Text Edit) Taster, um das Text Edit Fenster zu öff- Sound
nen. Zielspeicherplatz für Sounds in der selektierten Bank. Benutzen
Sie die TEMPO/VALUE Regler, um einen anderen Speicherplatz
Selektieren Sie eine Option zur Auswahl des Speicherplatzes für zu selektieren.
das Sample:
Select… button
• Selektieren Sie die Option “Save as a new MultiSample” Drücken Sie diesen Taster, um das Sound Auswahlfenster zu öff-
wenn es auf einem neuen Speicherplatz gespeichert werden nen und einen anderen Zielspeicherplatz zu selektieren.
soll.
Delete Sample Dialogfenster
• Selektieren Sie die Option “Save to” um einen vorhandenen
Speicherplatz zu überschreiben. Warnung: Das auf diesem Öffnen Sie diese Dialogfenster mit dem Befehl Delete aus dem
Speicherplatz vorhandene alte Multisample wird gelöscht! Seitenmenü, wenn Sie sich auf einer beliebigen Seite der Sample
Edit/Sample Record Sektion befinden.

Write Slice Dialogfenster

Öffnen Sie dieses Dialogfenster, indem Sie den Befehl Write aus • Wählen Sie „Selected” und anschließend eine Speicher-
dem Seitenmenü wählen, wenn Sie sich auf der Time Slice Seite nummer, wenn Sie nur jenes Sample löschen möchten.
befinden. In diesem Dialogfenster können Sie Sounds, getrennte
Samples und Multisamples, die mit der Time Slice Funktion • Wählen Sie „Not assigned to any Multisample”, um nur
erzeugt wurden, zusammen mit dem erzeugten MIDI Groove Samples zu löschen, die keinem Multisample zugeordnet
speichern. sind (siehe die Beschreibung der „Multisample”-Funktio-
nen auf Seite 198).
Der Sound wird in der selektierten User Bank im internen,
nicht-flüchtigen Speicher (SSD) gespeichert. Multisamples wer- Achtung: Diese Funktion sollten Sie mit Bedacht einsetzen,
den auf einem freien Speicherplatz im internen Speicher (SSD) weil Sie damit eventuell auch Samples löschen, die Sie schon
gespeichert. Samples werden im PCM Ordner auf der Festplatte fest eingeplant (und z.B. einem Drum Kit zugeordnet) hatten.
gespeichert. Führen Sie den Befehl also erst aus, nachdem Sie alle benötig-
ten Samples gespeichert haben.
Anmerkung: MIDI Grooves werden automatisch auf einem reser-
vierten, vorübergehenden Speicherplatz auf der Festplatte gespei- • Wählen Sie „All Samples, Multisamples, Drum Samples”,
chert und beim Ausschalten des Instruments automatisch gelöscht. um alle Samples, Multisamples und Drumsamples zu
Sie müssen es deshalb zuvor importieren (mit der Funktion löschen. Dieser Befehl löscht den gesamten RAM-Speicher
“Import: Groove importieren” im Style Record Modus, siehe und sollte eigentlich nur zum Lösen von eventuellen Pro-
Seite 130). blemen verwendet werden.

Warnung: Der alte Sound auf dem Zielspeicherplatz wird gelöscht!

Name
Um dem Sound einen neuen Namen zu vergeben, drücken Sie
den (Text Edit) Taster, um das Text Edit Fenster zu öffnen.

Sampling Betriebsmodus 243
Delete Multisample Dialogfenster

Delete Multisample Dialogfenster WAV Microsoft Wave-Format (Standard bei Windows-
AIFF PCs).
Öffnen Sie dieses Dialogfenster mit dem Befehl Delete aus dem
Seitenmenü, wenn Sie sich auf einer beliebigen Seite der Multi- Das „Audio Interchange File”-Format von Apple
sample Sektion befinden. (Standard für Macintosh).

‘Export Multisample’-Dialogfenster

Öffnen Sie dieses Dialogfenster mit dem Befehl Export aus dem
Seitenmenü, wenn Sie sich auf einer beliebigen Seite der Multi-
sample Sektion befinden.

• Wählen Sie „Selected” und anschließend eine Multisample- Mit dieser Funktion können Sie das in der Multisample Sektion Referenzteil
Nummer, wenn Sie nur jenes Multisample löschen möch- zu editierende Multisample und alle damit verbundenen Samp-
ten. les aus dem internen Speicher exportieren. Beim Exportieren
wird eine “.KMP” Datei (Korg-eigenes Dateiformat für Multi-
Wählen Sie „Delete Unassigned Samples”, um dabei auch samples) und ein Ordner, der die “.KSF” Dateien aufnimmt
gleich alle Samples zu entsorgen, die keinem Multisample (Korg-eigenes Dateiformat für Samples) innerhalb desselben
zugeordnet sind. Verzeichnisses angelegt.

Achtung: Diese Funktion sollten Sie mit Bedacht einsetzen, Anmerkung: Sie können Multisamples nicht auf mehreren Disket-
weil Sie damit eventuell auch Samples löschen, die Sie schon ten speichern. Sie können Dateien jeder beliebigen Größe auf die
fest eingeplant (und z.B. einem Drum Kit zugeordnet) hatten. Festplatte exportieren.
Führen Sie den Befehl also erst aus, nachdem Sie alle benötig-
ten Samples gespeichert haben. Anmerkung: Achten Sie beim Exportieren von Stereo-Multisam-
ples darauf, den Dateien für den rechten Kanal andere Namen als
• Wählen Sie „MultiSamples”, um alle Multisamples zu denen für den linken Kanal zuzuweisen, um ein Überschreiben
löschen. Dabei werden dann aber keine Samples entsorgt – derselben zu vermeiden Üblicherweise werden bei diesen Dateien
selbst solche nicht, die den gelöschten Multisamples zuge- die Kürzel “-L” bzw. “-R” an den Namen angehängt.
ordnet waren.

• Wählen Sie „All Samples, Multisamples, Drum Samples”,
um alle Samples, Multisamples und Drumsamples zu
löschen.

‘Export Sample’-Dialogfenster

Öffnen Sie dieses Dialogfenster mit dem Befehl Delete aus dem
Seitenmenü, wenn Sie sich auf einer beliebigen Seite der Sample
Edit/Sample Record Sektion befinden.

Original Name
Name des Samples, dessen Daten exportiert werden.

File Name
Name der neu angelegten Datei.

File Type
Der Export kann in folgenden Formaten erfolgen:

244 Global Edit Modus
Was ist Global und wie ist es aufgebaut?

Global Edit Modus

In der Global Umgebung können Sie globale Funktionen ein- Hauptseite
stellen, d. h. Funktionen, die den einzelnen Performances, STSs
oder Styles übergeordnet sind. Diese Editierumgebung überla- Es gibt keine Hauptseite in der Global Editierumgebung. Wenn
gert den jeweils aktuellen Betriebsmodus (Style Play, Song Play, Sie EXIT drücken, verlassen Sie den Global Modus und der dar-
Sequencer, Sound Edit). unterliegende Betriebsmodus wird wieder aufgerufen.

Was ist Global und wie ist es aufgebaut? Editiermenü

Das Global ist eine Datei, die im Speicher (und anschließend auf Auf jeder beliebigen Seite des Global Modus können Sie den
Diskette/Festplatte) gespeichert werden kann und globale Para- MENU Taster drücken, um das Global Editiermenü aufzurufen.
meter für das gesamte Instrument oder jeden einzelnen Über dieses Menü haben Sie Zugang zu den verschiedenen Glo-
Betriebsmodus enthält. bal Editiersektionen.
Wenn Sie sich in diesem Menü befinden, können Sie EXIT oder
Globale Parameter können mit den verschiedenen “Write Glo- GLOBAL drücken, um das Menü zu verlassen und auf die
bal…” Befehlen der Seitenmenüs ins Global geschrieben wer- Hauptseite zurückzukehren. Zum Aufrufen der Hauptseite kön-
den, wobei ein jedes dieser Seitenmenüs spezifisch für einen nen Sie auch die Option “Hauptseite” selektieren.
bestimmten Bereich der Global-Datei ist. Diese Parameter kön- Von jeder beliebigen Seiten aus können Sie EXIT drücken, um
nen dann mit den üblichen Disk-Operationen auf Diskette/Fest- zum jeweils aktuellen, im Hintergrund aktiven Betriebsmodus
platte gespeichert werden. (Style Play, Song Play, Sequencer, Sound) zurückzukehren.

Anmerkung: Beim Speichern oder Laden eines “.SET” Verzeichnis- Jede Option dieses Menüs entspricht einer Editiersektion. Jede
ses wird auch die Global-Datei gespeichert oder geladen. Parame- Editiersektion umfasst verschiedene Editierseiten, die mit den
teränderungen können durch Verschlüsseln (Lock on) der einzelnen entsprechenden Registerkarten im unteren Bereich des Display
Parameter oder Parametergruppen auf der Lock-Seite des Global aufgerufen werden können.
Modus verhindert werden (siehe “General Controls: Locks (Allge- Anmerkung: Der Global Modus steht nicht zur Verfügung, wenn
meine Regler: Riegelfunktionen)” auf Seite 247). Sie sich im Record Modus (Style Record, Song Record, Sampling)
befinden.
Es gibt separate Bereiche in der Global Datei, die separat in den
Speicher übertragen werden können, damit nicht alle Global-
Parameter zusammen übertragen werden, wenn diese nicht
gebraucht werden:

• Global Setup, enthält globale Parameter, die nicht an einen
bestimmten Betriebsmodus gebunden sind.

• Style Play Setup, enthält globale Parameter für den Style
Play Modus, die nicht an bestimmte Performances, STS
oder Styles gebunden sind.

• Song Play Setup, enthält globale Parameter für den Song
Play Modus, die nicht an einen einzelnen Song gebunden
sind.

• Sequencer Setup, enthält globale Parameter für den
Sequencer Modus, die nicht an einen einzelnen Song
gebunden sind.

• Disk Preferences, enthält bevorzugte Einstellungen für den
Disk Modus.

• MIDI Setup, enthält die verfügbaren MIDI Einstellungen,
d. h. Einstellungen für die MIDI Kommunikation.

• Voice Processor Setup, enthält die Lead Voice Einstellungen
für den Voice Processor.

• Voice Processor Presets, enthält die einzelnen Presets für
den Voice Processor.

Edititierseitenaufbau Global Edit Modus 245
Edititierseitenaufbau
Alle Editierseiten besitzen einige gemeinsame Elemente.
General controls: Basic (Allgemeine
Editiermodus Edit Sektion Seiten- Regler: Grundeinstellungen)
menü Icon
Diese Seite enthält verschiedene allgemeine Parameter zur Ein-
stellung des Tastaturstatus, des Ein-/ und Ausblendens und des
Accelerando/Ritardando.

Parameter
Bereich

Registerkarten Keyboard Einstellungen

Edit-Modus Velocity Curve Gbl
Gibt an, dass sich das Instrument im Global Modus befindet.
Dieser Parameter stellt die Anschlagempfindlichkeit der Tastatur
Editiersektion ein.
Damit wird die aktuelle Editiersektion bezeichnet, die einer der
Optionen des Editiermenüs entspricht (siehe “Editiermenü” auf Fix Keine Dynamikveränderung möglich. Die Dyna-
Seite 244). mikwerte sind wie bei einer klassischen Orgel fest
eingestellt.
Menü-Button
Drücken Sie dieses Icon, um das Seitenmenü zu öffnen (siehe Soft1 … Hard3
“Seitenmenü” auf Seite 272).
Kurven von ganz leicht bis ganz hart.
Parameterfeld
Jede Seite enthält verschiedene Parameter. Benutzen Sie die A.Touch Curve Gbl
Registerkarten, um eine der verfügbaren Seiten zu selektieren.
Eingehende Informationen über die verschiedenen Parameterar- Dieser Parameter dient zur Einstellung der Empfindlichkeit der Referenzteil
ten finden Sie in den entsprechenden Abschnitten ab Seite 245. Tastatur auf den von Ihnen ausgeübten Druck nach dem ersten
Anschlag einer Taste.
Register
Benutzen Sie die Registerkarten, um eine der Editierseiten der Soft1 … Hard2
aktuellen Editiersektion aufzurufen.
Kurven von ganz leicht bis ganz hart.

Global Tuning/Reverb

Master Tuning Gbl

Master Tuning des Instruments (in Halbtoncents). Verwenden
Sie diese Parameter zur Anpassung Ihres Keyboards an ein akus-
tisches Instrument wie beispielsweise ein akustisches Klavier.

-50 Niedrigste Tonhöhe.

0 Standard Tonhöhe (A4=440Hz).

+50 Höchste Tonhöhe.

Reverb Offset Gbl

Master Offset für alle Reverbeinstellungen. Benutzen Sie es zur
Regulierung der Hallfahne des Raumes, in dem Sie spielen.
Benutzen Sie negative Werte, wenn Sie in einem sehr hallstarken
Raum spielen und positive Werte, wenn der Raum zu hallarm
ist.

246 Global Edit Modus
General controls: Transpose Control (Allgemeine Regler: Transponierung)

Wenn Sie diese globalen Regler benutzen, sind Sie nicht gezwun- General controls: Transpose Control
gen, die Reverbzeit für jede einzelne Performance, STS, Style (Allgemeine Regler: Transponierung)
Performance oder Song zu ändern.
Auf dieser Seite können Sie selektieren, bei welchen Spuren die
-50 Weniger Reverb. Gesamttransponierung angewendet werden soll und einige
damit verbundene Parameter einstellen.
0 Standard-Reverb.

+50 Mehr Reverb.

Fade In/Out Time

Diese Parameter ermöglichen es Ihnen, die Geschwindigkeit für
die Ein-/Ausblendfunktion einzustellen.

Fade In Time Gbl

Zeit für eine volle Einblendung (von Null bis zur Höchstlaut-
stärke) nach Drücken des FADE IN/OUT Tasters.

5…20 Einblendzeit (in Sekunden).

Fade Out Time Gbl

Zeit für eine volle Ausblendung (von der Höchstlautstärke bis Transponierregler
Null) nach Drücken des FADE IN/OUT Tasters.

5…20 Ausblendzeit (in Sekunden). Transpose applies to Style and Kbd tracks… Gbl

Accelerando/Ritardando Benutzen Sie diesen Parameter, um das Master Transpose ein-
oder auszuschalten und um festzulegen, wie es auf den Style und
Diese Parameter ermöglichen es Ihnen, die Geschwindigkeit für die Keyboard Spuren einwirken soll.
die Accelerando- und Ritardando-Funktionen einzustellen.
Off Master Transpose wird weder bei den Style Spu-
Step ren noch bei den Keyboard Spuren angewendet.

Geschwindigkeit des Tempowechsels (von 1 bis 6). Bei höheren In Sync Wenn Sie den TRANSPOSE [ ] oder den [ ] Taster
Werten wird der Step-Wechsel größer und die Geschwindigkeit drücken, wirkt sich die neue Transponiereinstel-
ändert sich schneller. Bei niedrigeren Werten wird der Step- lung erst bei der ersten Viertelnote des nächsten
Wechsel kleiner und die Geschwindigkeit ändert sich langsamer. Taktes aus. Keyboard Spuren, die gleichzeitig mit
dem Transpose erklingen, werden gestoppt.
Curve
In Realtime Wenn Sie den TRANSPOSE [ ] oder den [ ] Taster
Accelerando/Ritardando Kurven (von 1 bis 3). Experimentieren drücken, wirkt sich die neue Transponiereinstel-
Sie mit den verschiedenen Optionen, um zu sehen, welche am lung bei der nächsten Note aus, die von den Style
besten Ihrem Geschmack entspricht. Spuren oder den Keyboard Spuren individuell
gespielt wird. (Beachten Sie bitte, dass jede von
Glide den Keyboard Spuren gespiele Note gestoppt
wird, wenn Sie den TRANSPOSE Taster drük-
Glide ist eine Funktion, die einem Fußschalter zugewiesen wer- ken).
den kann. Wenn das Pedal gedrückt wird, werden die effektbe-
legten Noten in den Upper Spuren “heruntergedrückt”, je Die nächste Note oder der nächste Akkord, den
nachdem, welche Einstellungen für das Pitch Bend dieser Spuren Sie spielen, erklingt mit der neuen Transponier-
vorliegen. Wenn das Pedal losgelassen wird, kehren die Noten Einstellung. (Beachten Sie bitte, dass eine Key-
mit der mittels “Time”-Parameter eingestellten Geschwindigkeit board Spur, die Sie vor einem neuen Akkord spie-
zur normalen Tonhöhe zurück. len, in der neuen Tonart erklingt, während der
Style weiterhin in der alten Tonart erklingt, bis
Um die Pitch Bend Werte für jede Upper Spur zu ändern, siehe ein neuer Akkord eingegeben wird).
“PB Sensitivity” Parameter im Style Play Modus (siehe Seite 93)
Transpose applies to Sequencer 1/2 Gbl
Time
Wenn Sie diese Option markieren, können Sie das Master Trans-
Zeit, die die Glide-belegten Noten benötigen, um zur normalen pose für die beiden eingebauten Sequenzer ein- oder ausschal-
Tonhöhe zurückzukehren. ten.

Transpose applies to Midi In notes Gbl

Wenn Sie diese Option markieren, können Sie das Master Trans-
pose für die über MIDI IN eingehenden Notendaten ein- oder
ausschalten.


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