NIKOLAUS WELLMER, Psychotherapeut
»Nach wie vor befruchten sich bildhauerische Gestaltung und psychotherapeutische Aufgabe gegenseitig.«
ANGELES GANDULL0-GONZALES UND TOCHTER CARMEN
»Wir haben eine tiefe Sehnsucht, und die liegt im Süden. Dort schöpfen wir Kraft für den kühlen Norden.«
CLAUDIUS POSCH, Grafiker
»Mit spitzem Blei immer dabei.«
DORA SENA, ANGELA DELALI UND JÜRGEN HIPPLER
»Letztendlich sind wir alle Afrikaner. Die Wiege der Menschheit stand in Afrika. Musik ist der beste Mittler zwischen den Kulturen.«
REINHARD BÜTTNER, Künstler und Philosoph
»Kultur ist nicht das, was man hat, sondern das, was man tut.«
LEILA MECHBAL
»Ich bin jetzt 18 Jahre alt und hier geboren. Vormittags gehe ich in die Berufsschule und am Nachmittag helfe ich meinem Vater im ›Hayat Atlas‹, das ist unser marokkanisches Lebensmittelgeschäft.«
»DER KUPFERKÖNIG« FRITZ KUGLER UND MUTTER
»Ich hab’ schon Recycling gemacht, als dieses Wort noch gar nicht erfunden war.«
HANS ULRICH ENGELMANN, Komponist
»Nicht die Zeichen sind das Wesen des Bildes, sondern das Leere zwischen den Zeichen.« LAOTSE
KATHARINA HOFMANN
»Die große Kunst, das wahre Glück: sich dem Augenblick zu überlassen. Auf der Bühne wie im Leben.«
JAKOB W. MENGLER
»Ich wollte Häuser bauen und beim Wiederaufbau von Darmstadt helfen. Es ging mir nie um Besitz, sondern darum, unabhängig zu sein, Initiative zu zeigen und etwas Positives für die Stadt Darmstadt zu schaffen. 1948 sah ich die Entwicklung voraus – das gab mir den Mut und die Kraft für die Selbständigkeit.«
HELMUT LORTZ, Grafiker
»Nur durch die Hand wird Gedachtes sichtbar.«
BENNO SCHMIED
»Wir waren eine große Familie. Sechs Kinder. Und mein Mann war nur für uns da. Aber auch im Schlachthof hat er sich immer für die Kollegen eingesetzt. Da war er 27 Jahre – hat immer nur geschafft.« HELGA SCHMIED
PETER BENZ, Oberbürgermeister
Ich bin hier geboren, groß geworden und nie weggegangen. Verlasse ich Darmstadt für kurze Zeit, weiß ich, daß ich heimkehre. Hier finde ich mich wieder. Ich mache mir meine Bilder von der Stadt. Keines ist vorgefunden und keines fertig – sie brauchen Hinwendung, um alle Facetten zu zeigen. Keines erschließt sich auf den ersten Blick. Wir alle leben mit unseren Bildern und verändern uns mit ihnen. Eine lebenslange Arbeit.«
FAMILIE KURNEVSKY
»Wir haben hier am See unseren festen Platz
und kommen jedes Jahr in den Ferien.
Ab und zu sieht man schon mal ein neues Gesicht, aber eigentlich kennen wir hier jeden.«
BEATE SCHNEIDER
»Wir haben hier im Café zusammen gearbeitet. Sie war sehr freundlich und beliebt. Sie ist dann irgendwann weggezogen – wohin, weiß ich leider nicht.« EX-KOLLEGE RAIMONDO
KLAUS WOLBERT
»In meiner Funktion als Direktor des Instituts Mathildenhöhe organisiere ich die Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst. Als Kulturreferent der Stadt bin ich für alle kulturellen Belange in Darmstadt verantwortlich.«
DANILO ANDIC´, Küster
»Ich war in deutscher Kriegsgefangenschaft
und bin nach Kriegsende hiergeblieben.
Hier im Gotteshaus war ich schon ab 1945
im Vorstand. Als ich vor zwölf Jahren in Rente ging, hat mich der Erzbischof gebeten, diese Arbeit hier in der Russischen Kirche zu machen. Jetzt habe ich die Möglichkeit, Menschen aus allen Nationen kennenzulernen.«
PETER MERCK, Unternehmer
»Darmstadt steckt voller Merckwürdigkeiten – diesen Ausspruch, der auch heute noch stimmt, hat Goethe über Johann Heinrich Merck geprägt. Die beiden waren befreundet, und der Merck hat dem Goethe das Geld gegeben, damit der seinen Faust drucken lassen konnte.«
KARL KROLOW, Schriftsteller
»Ach wissen Sie, das Wenige, was ich noch lese, schreib’ ich mir alles selbst.«
MAX BACH, Verleger des Darmstädter Echo
»Mir ist es wichtig, neben meinem Beruf im sozialen Bereich tätig zu sein. So bin ich auch Mitbegründer der Bürgerstiftung Darmstadt. Wir haben das Altenwohnheim in der Hermannstraße gebaut, die Kurt-Jahn-Anlage für Behinderte eingerichtet und den Förderkreis Drogenhilfe ins Leben gerufen.«
ELSE SCHOBER
»Den Laden ›media chic‹ in der Mollerstraße habe ich 13 Jahre lang betrieben.
Media – das bedeutet ja Mitte. Ich habe für Damen mittleren Alters und mit bestimmten Figuren entworfen und geschneidert, um auch denen ein modernes Outfit zu verleihen.«
JOSÉ L. ENCARNAÇÃ0
»Wir beschäftigen uns hier am Fraunhofer- Institut für grafische Datenverarbeitung mit der Technologie, die aus Zahlen Bilder generieren kann. Das heißt, wir stellen Dinge und Zusammenhänge visuell dar, die real noch gar nicht existieren – wir machen das Unsichtbare sichtbar.«
ROBERT STROMBERGER, Drehbuchautor
»Ich finde, unser Darmstadt ist eine interessante Stadt. Warum sollte nicht sie anstelle von München, Hamburg oder Berlin Schauplatz von Fernsehserien sein?«
J. FRIEDRICH BATTENBERG
»Ich bin als Historiker im Hessischen Staatsarchiv und an der TU Darmstadt tätig.
Mein Leitmotiv stammt von Elie Wiesel, der hat mal gesagt: ›Es mag Zeiten geben, in denen wir zu machtlos sind, Ungerechtigkeiten vorzubeugen. Aber es darf nie eine Zeit geben, in der wir nicht protestieren.‹«
BERT HENSEL
Schreibt seit 1984 im Darmstädter Echo
die tägliche Gesellschaftskolumne »wer, wann, was?« – launige Personenbetrachtungen
rund ums Woogsleben. Liebt Darmstadt, aber nicht unkritisch. Privat: schreibt Songtexte, spielt Gitarre, kocht mit lukullischer Wollust.