The words you are searching are inside this book. To get more targeted content, please make full-text search by clicking here.

Abschlussprojekte Kreativität Katalog Sommer 23 In&Out

Discover the best professional documents and content resources in AnyFlip Document Base.
Search
Published by w.weinlich, 2023-06-11 14:53:11

Abschlussprojekte IN & OUT

Abschlussprojekte Kreativität Katalog Sommer 23 In&Out

Mein Highlight: Raus aus meiner Komfort-Zone. M a l e n w a r i m m e r e i n e Herausforderung für mich dem ich mich gestellt habe. und lebendige Blumen zu zeichnen, ließ ich mich von der Natur inspirieren. Ich beobachtete Blumen in ihrer natürlichen Umgebung und ließ mich von ihrer Schönheit und Eleganz inspirieren. Anschließend begann ich mit Bleistiftskizzen, um die Blumenmuster vorzuzeichnen, und malte sie dann mit Textilfarben sorgfältig auf die Tischdecke. Jeder Pinselstrich war von großer Bedeutung, und ich arbeitete mit großer Sorgfalt und Präzision, um die perfekten Blumen auf der Tischdecke zum Leben zu erwecken. Abschließend nähte ich eine zarte Bordüre an den Rändern, um der Tischdecke einen eleganten Abschluss zu verleihen. Fazit: Dieses Projekt war eine wahre Herzensangelegenheit. Es erforderte Kreativität, Hingabe und Geduld, um eine Tischdecke mit einem zauberhaften Blumenmuster zu schaffen, die uns bei unseren besonderen Familienmomenten begleiten soll. Jeder Schritt, von der Wahl des Stoffes bis zur künstlerischen Gestaltung, war eine sorgfältige Entscheidung, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Tischdecke ist nicht nur ein ästhetisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für die Bedeutung von Familie und gemeinsamen Mahlzeiten in einer liebevollen und einladenden Umgebung. 101 OUT


RUND UM DIE WELT MIT KOKOSNUSS CHRISSY RAKOWITZ 102 IN Mein Projekt rund um Kokosnuss ist mein absolutes Herzstück. Ich habe ihn als Maskottchen ausgewählt, da den Drachen Kokosnuss wohl die meisten Kinder kennen. Er wird uns nicht nur im Unterricht beobachten, sondern er wird selbst eine aktive Rolle spielen. Wir werden gemeinsam erforschen, entdecken und lernen. Er wird mit uns, aber auch für uns auf Reisen gehen und uns durch verschiedene Fächer begleiten. Er freut sich nicht nur darauf, sein Wissen mit der „Drachenklasse“ zu teilen, sondern kann es kaum erwarten, auch von den Kindern Neues zu lernen. Mein Projekt wird nie abgeschlossen sein, und genau das soll es auch nicht. Ich möchte die Ideen, das Interesse und die aktuellen Themen der Kinder immer neu aufgreifen und in die weitere Entwicklung einfließen lassen. Ich habe damit begonnen, Kokosnuss ins Weltall zu schicken. Dafür habe ich verschiedene bunte und gemusterte „Erzählteppiche“ genäht. So habe ich auf einem Teppich beispielsweise die verschiedenen Kontinente abgebildet. Einen größeren Teppich habe ich in blau gestaltet. Dieser kann einerseits als Atmosphäre rund um den Weltallteppich verwendet werden, andererseits kann er auch jederzeit als Meer oder Himmel eingesetzt werden. Zusätzlich habe ich Meerestiere aus Filz hergestellt. Der kleine Drache wechselt immer seine Outfits. So zieht er beispielsweise seinen Raumanzug an, wenn er ins Weltall möchte oder quetscht sich in seinen Taucheranzug mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel für einen Tiefseegang. Für mein persönliches Abschlussprojekt hat sich Kokosnuss in einen „Safarijumper“ geschmissen, dicke Boots anzogen und sich ein Fernglas umgehängt. Ich


Ein besonderes Highlight waren für mich die viele besonderen, schönen und aufregenden Momente. Besonders hat es mich g e f r e u t , d a s s e s m i r gelungen ist, meine Ideen umzusetzen, und dass ich v i e l e g e m e i n s a m e Arbeitsstunden mit meiner b e s t e n Fr e u n d i n u n d Kollegin verbringen konnte. J e d e v o n u n s h a t individuell gearbeitet, aber wir haben uns immer w i e d e r a u s g e t a u s c h t , g e m e i n s a m I d e e n e n t w i c k e l t u n d zusammengearbeitet. Da wir beide die 80/20 Regel nicht so sehr beherzigen und eher perfektionistisch unterwegs sind, haben wir uns nicht nur gegenseitig unterstützt, sondern auch m a n c h m a l hochgeschaukelt :) Dies hat allerdings zu überaus z u f r i e d e n s t e l l e n d e n Ergebnissen geführt. Wenn ich DAS Highlight n e n n e n m u s s , w a r e s definitiv, dass mein kleiner Drache Kokosnuss einen Fallschirmsprung aus dem zweiten Stock gemeistert hat und er somit tatsächlich geflogen ist! habe dabei definitiv auf Details geachtet, so hat bspw. sein Jumper ein kleines Afrikalogo und sein Fernglas vergrößerte Augen aus Schrumpffolie vorne drauf. Zudem habe ich ihm einen Rucksack, einen Fallschirm, eine Fliegermütze, eine Fliegerbrille und einen typischen Safarihut genäht. Der Fallschirm kann mit einem Knopf abgenommen werden oder angezogen bleiben und dabei in seinem Rucksack verstaut werden. Damit er allerdings mit seinem Fallschirm zu Boden fliegen kann, hat er natürlich ein Flugzeug gebraucht, um hoch hinauszukommen. Bei seinem Sprung aus dem Flugzeug landet er auf einem Safariteppich und trifft dabei einige wilde Tiere! Bei den bereits erstellten Dingen war mir wichtig, dass sie vielseitig einsetzbar sind. So sind die Teppiche nicht nur ein Weltall, ein Meer, eine Wüste, …, sondern sie können jederzeit als Geschichtenteppich, Blumenwiese oder Sammelteppich verwendet werden. Weiters können die Teppiche nicht nur am Boden aufgelegt werden, sondern magnetisch an einem Board befestigt werden. Das meiste Zubehör ist ebenfalls magnetisch. Der kleine Rucksack von Kokosnuss verstaut nicht nur seinen Fallschirm, sondern kann mit ein paar Klicks vergrößert werden und somit weitere Accessoires beherbergen. Hierbei war mir wichtig, dass sich eine kleine Papierrolle darin ausgeht, damit der kleine Drache die Möglichkeit hat, den Kindern Briefe mitzubringen und diese der Klasse dann vorlesen kann. Ich hatte schnell die Idee mein Herzensprojekt weiterzuführen und Kokosnuss auf eine Safari zu schicken. Die ersten Einfälle waren schnell da, allerdings gab es natürlich auch einige Herausforderungen und Komplikationen. Der kleine Drache sieht süß aus, aber hat auch herausfordernde Proportionen, was das Erstellen eines Schnittmusters nicht besonders einfach gemacht hat. Zudem habe ich noch nie einen Minirucksack entworfen geschweige denn einen Fallschirm genäht. Besonders viele Stunden sind in das Flugzeug mit eigenem Stromkreis und Fahrwerk geflossen. Kurz gesagt: Ich habe geflucht, gelacht, gestaunt und unglaublich viel gelernt. Bei der Umsetzung habe ich versucht Materialien, die ich bereits habe oder Gegenstände, die sonst weggeworfen worden wären, einzubauen bzw. zu verwenden. So ist das Flugzeug bspw. aus einer leeren Waschmittelflasche, das Fahrwerk aus übrig gebliebenen Schwerlastreifen oder das Fernglas aus leeren Overlock-Konen. Gedanklich bin ich schon beim nächsten Reiseziel vom Drachen Kokosnuss. Ich bin aber noch ein wenig unschlüssig: Antarktis, Asien, Europa … Oder wird er sich langsam auf die erste Klasse vorbereiten und dafür bestimmte Länder bereisen?! Vielleicht sein Englisch auffrischen? … Er hat definitiv noch einiges vor!!! An diesem Projekt werde ich allerdings nicht allein arbeiten, sondern werde alle Kinder mit einbinden. Es soll auf einer gemeinsamen Reise durch spannende und aufregende vier Schuljahre eine „Geschichte“ bzw. ein großes „Werk“ entstehen, das den Kindern noch lange in Erinnerung bleibt. Am Ende dieser Reise werde ich jedem Kind ein Fotobuch von Kokosnuss und ihren gemeinsamen Abenteuern mit auf einen weiteren Weg geben. 103 OUT


FÜHL-, TAST- (UND EIN WENIG MACHBUCH) ZUM "MITWACHSEN" LAURA MAGDALENA JANIK 104 IN Die Idee zum „Fühl-, Tast- (und ein wenig Machbuch) zum ‚Mitwachsen‘ “ hatte ich schon zirka ein Semester vorher. Dementsprechend hatte ich genügend Zeit mir darüber Gedanken zu machen. „Was möchte ich?, Wie möchte ich es? Vor allem aber: Welchen Nutzen soll mein Projekt haben?“ – Schnell habe ich festgestellt, dass ich etwas für die Elementarpädagogik machen möchte. Nun habe ich vier Jahre Lehrveranstaltungen für die Primarstufe gehabt, doch die Elementarpädagogik, welche einen wesentlichen Beitrag leistet, da die Kinder quasi direkt vom Kindergarten in die Schule kommen, wurde kaum bis sehr selten behandelt. Entsprechend stand meine Zielgruppe schon fest. Kleinkinder bzw. Kindergartenkinder sollten etwas mit meinem Projekt anfangen können. Da ich früher einige Praktika in Kindergärten hatte und nun auch viele Kleinund Kindergartenkinder im persönlichen Umfeld habe, dachte ich an mein „Fühl-, Tast- (und ein wenig Machbuch) zum Mitwachsen“. Eventuell sollte noch die Frage geklärt werden, wie bei Buch denn zum Thema „In & Out“ passt? – Ganz einfach, einige der Tiere leben drinnen, andere draußen. – Ich habe das Buch und Thema allerdings erst so betrachtet, nachdem mir jemand gesagt hat, dass ich es auch aus dieser Perspektive betrachten könnte. Bei dem Buch waren mir ein paar Dinge sehr wichtig, die ich unbedingt umsetzen wollte. Zum einen wollte ich, dass das Buch waschbar ist. Bestenfalls sogar für die Waschmaschine geeignet. Weiters wollte ich, dass das Buch mit Kindern „mitwachsen“ kann. Dementsprechend habe ich die Buchseiten so gedacht und letztendlich gemacht gehabt, dass Buchseiten hinzugefügt werden


Mein Highlight: Persönliche Highlights waren bzw. sind für mich, dass ich mich über die Nähmaschine in so einem großen Ausmaß getraut habe. Siehe da, nun habe ich ein wunderschönes Te x t i l b u c h u n d b i n a n d e r Herausforderung gewachsen. Meine Lieblingsbuchseiten sind der Koala und der Frosch. Beim Koala war mein Highlight, dass wir das Kunstfell mit einem Rasierer gekürzt haben. Lustig ist auch der Frosch mit einem Zipp als Mund, um seine Beute zu fangen. und auch weggenommen werden können. Das heißt, jede Buchseite hat zwei Ösen, damit die Buchseiten mit Metallringen, wie von Ringbuchmappen zusammengehalten werden können. Werden diese Ringe geöffnet, können je nach Belieben und Alter der Kinder Seiten dazugegeben oder entfernt werden. Da ich kaum Erfahrung mit Nähmaschinen hatte, suchte ich nach Inspirationen mit Hilfe von YouTube. Diese nahmen mir auch meine Bedenken, dass meine Ziele zu hochgesteckt sein könnten. Ich habe vielerlei Ideen gesammelt (Tiere, Motive, Materialien, Funktionen, etc.). Mit Tipps von Frau Professor Frantal habe ich mich dann auf fünf Tiere fokussiert. Da ich mir extra für mein Abschlussprojekt eine Nähmaschine angeschafft habe, brauchte ich nun auch Hilfe bei den Erklärungen, wie was funktioniert. Eine Freundin hat mir dann einen kompletten Tag die Nähmaschine erklärt und eine Seite auch teilweise begonnen zu nähen. Mit ihren Tipps und Tricks hatten wir viel zu lachen. Tipps von ihr waren beispielsweise, dass wir des Kunstfell vom späteren Koala rasieren, damit dass Fell nicht zu lang ist. Plötzlich stand sie mit einer Haarschneidemaschine vor mir. Zudem gab sie mir Tipps wie: „[..] und dann streichelst du das Fell.“. Damit meinte sie, dass ich das Fell vom Nähfüßchen wegstreichen soll, damit ich einfacher nähen konnte. 105 OUT


SUMMER IN A BAG EBRU ARSLAN 106 IN Für mein Abschlussprojekt habe ich mich entschieden, eine sommerliche Tasche zu häkeln. Die Verbindung zwischen dem Thema "In and Out" und einer Tasche ergab sich für mich aus der grundlegenden Funktion einer Tasche: Gegenstände hineingeben (in) und wieder herausnehmen (out). Diese Verbindung inspirierte mich dazu, eine Tasche zu häkeln, die das Thema "In and Out" auf meine ganz persönliche Art zum Ausdruck bringt. Da auch der Sommer bevorsteht und Häkeltaschen zurzeit sehr beliebt sind, habe ich mich dazu entschlossen, eine Tasche mit Sonnenblumenmotiven aus Granny Squares zu häkeln. Ich hatte das Glück, dass meine Mutter vor Kurzem in die Türkei gereist ist und mir von dort Garne in verschiedenen Farben mitgebracht hat. Das Garn aus der Türkei zeichnet sich durch seine hohe Qualität aus und wird dort hergestellt. Ich wusste, dass ich mich auf die Vielfalt und Schönheit der Garne verlassen konnte. Das Häkeln habe ich in der Türkei von meiner Oma gelernt, die es gerne als Hobby macht. Das Handwerk des Häkelns und Strickens ist in meiner Familie und der türkischen Kultur tief verwurzelt. Das Häkeln der Granny Squares und das Beobachten, wie das Blumenmuster langsam Form annimmt, hat mir wirklich Spaß gemacht. Jedes gehäkelte Quadrat ist wie ein kleines Kunstwerk für sich und als ich sie schließlich zusammengenäht habe, ist ein wunderschönes Gesamtbild entstanden. Die Tasche repräsentiert nicht nur meine Liebe zum Häkeln und meine künstlerische Seite, sondern auch eine Verbindung zu meiner Familie und zu unserer Tradition. Ich freue mich schon sehr, diese einzigartige Tasche im Sommer tragen zu können. Sie ist nicht nur ein praktischer Begleiter, sondern auch ein symbolisches Stück, das meine persönliche Geschichte und meine kulturellen Wurzeln widerspiegelt.


Mein Highlight: "Füge alle Teile deiner Idee zusammen und beobachte, was dabei entsteht." - Das Highlight für mich war, zu beobachten, wie aus den gehäkelten Teilen ein Ganzes entsteht. 107 OUT


INSIDE PERSPECTIVES, OUTSIDE EXPRESSIONS: DER BILDERRAHMEN, DER KUNST JANA GHARAHSHIR 108 IN Die Idee für die Herstellung dieses Bilderrahmens entstand aus einer Beobachtung und dem Wunsch, das Problem des Austauschs und der Präsentation von Kinderkunstwerken zu lösen. Es war bedauerlich zu sehen, wie viele wertvolle Kinderkunstwerke nach Hause genommen wurden, nur um dann im Verborgenen zu verschwinden, anstatt stolz zur Schau gestellt zu werden. Dieses Problem motivierte mich dazu, diesen Rahmen zu entwickeln, der dabei helfen soll, die Kunstwerke temporär zu präsentieren und den Kindern die Anerkennung zu geben, die sie verdienen. Herkömmliche Bilderrahmen werden oft als umständlich empfunden, wenn es darum geht, Kinderkunstwerke auszustellen. Der Prozess des Einsetzens ist zeitaufwendig, da man die Rückwand entfernen, das Bild positionieren und die Befestigungselemente anbringen muss. Außerdem besteht die Gefahr von Verletzungen durch scharfe Klammern oder Schrauben. Diese Probleme waren der Ausgangspunkt für die Entwicklung dieses Bilderrahmens. Mein Ziel war es, einen handlichen und benutzerfreundlichen Rahmen zu schaffen, der den Wechsel der Kunstwerke erleichtert und gleichzeitig eine ansprechende Präsentation ermöglicht. Während meiner Recherche stieß ich auf verschiedene Bilderrahmen, die versuchten, dieses Problem anzugehen. Keiner dieser Rahmen sprach mich jedoch visuell an und ich fand sie nicht ganz zufriedenstellend. Deswegen entschied ich mich, meine eigene Version zu entwickeln. Mir war wichtig, dass der Bilderrahmen nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend ist. Ich wollte einen Rahmen schaffen, der sowohl den Bedürfnissen der Eltern und Erziehungsberechtigten als auch den Kindern gerecht wird und sich harmonisch in jedes Raumdesign einfügt.


Mein Highlight: - Zu erleben, wie sich meine Vorstellung verwirklicht - F e h l e r z u b e g e h e n u n d a u s diesen zu lernen - Mein Handwerk verbessern - N e u e Fr e u n d s c h a f t e n z u knüpfen - Neue Techniken auszuprobieren und über meinen Schatten zu springen - M i t z u e r l e b e n w i e m e i n e Mitstudierenden an ihren Werken arbeiten -> Freude miteinander zu teilen, gegenseitig helfen und zu sehen wie i h r e V o r s t e l l u n g verwirklicht wurden Dieser Bilderrahmen zeichnet sich durch seine Benutzerfreundlichkeit und Handlichkeit aus. Das einfache Öffnen und Schließen des Rahmens ermöglicht einen unkomplizierten Austausch der Bilder, während alle Kunstwerke an einem Ort gesammelt und geschützt werden. Durch seine handliche und praktische Gestaltung können Eltern die Kunstwerke ihrer Kinder einfach und schnell einrahmen. Der Rahmen besteht aus zwei Teilen: dem Vorderteil und dem Rückteil mit Stauraum. Das Vorderteil lässt sich mühelos mit einem Kassettenverschluss öffnen, sodass das Bild einfach eingelegt werden kann. Anschließend wird es wieder geschlossen und das Kunstwerk ist sicher und sichtbar im Rahmen platziert. Das Vorderteil bietet Platz für 5-10 Bilder, und wenn er voll ist, können die älteren Werke im Rückteil, dem Stauraum, aufbewahrt werden, der Platz für mindestens 25 weitere Kunstwerke bietet. Die Möglichkeit, neue Bilder einzulegen (in) und ältere Bilder zu verstauen (out), symbolisiert den stetigen Fluss und die Entwicklung der Kreativität, indem sie Kindern ermöglicht, ihre Werke auszutauschen und neue Arbeiten zu präsentieren. Der Rahmen ermöglicht es den Kindern, ihre aktuellen Kunstwerke zur Schau zu stellen, die von der Außenwelt (outside) bewundert und geschätzt werden können. Dies vermittelt den Kindern das Gefühl, dass ihre Kunst wertvoll und würdig ist, gezeigt zu werden. Es soll ihr Selbstbewusstsein und ihren Stolz in Bezug auf ihre künstlerische Leistung fördern und ihr Selbstvertrauen stärken, sodass sie weiterhin kreativ tätig sind. Gleichzeitig berücksichtigt der Rahmen auch das Konzept des "Insides", indem er einen Stauraum (Innenwelt) bietet, in dem ältere Kunstwerke aufbewahrt werden können. Es ist wichtig, dass die Kinder erkennen, dass ihre früheren Kunstwerke, auch wenn sie nicht mehr im Rahmen sichtbar sind, immer noch geschätzt und bewahrt werden. Die Herstellung dieses Bilderrahmens war für mein eigenes Handwerk äußerst lehrreich. Es war eine spannende Herausforderung, ein Produkt zu entwickeln, das sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist. Ich bin stolz darauf, dass ich ein Produkt geschaffen habe, das dazu beiträgt, die Kunstwerke von Kindern zu würdigen und ihnen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen. 109 OUT


PATCHWORK-PARAVENT JASMIN PETERSHOFER 110 IN „Patchwork“-Paravent Das Thema „in/out“ wollte ich nicht zu wörtlich nehmen, deshalb entschied ich mich einen Gegenstand zu gestalten, der wandelbar ist. Als Raumteiler genutzt, grenzt der Paravent in Innenräumen Bereiche voneinander ab. Schließt man ihn aber entsteht ein Raum i m R a u m . D u r c h d i e G e s p r ä c h e i n d e r Lehrveranstaltungsgruppe kamen dann immer mehr Ideen zu diesem Konzept dazu, dass in weiterer Folge der Plan aufkam diesen geschlossenen Raum doch mit dem äußeren Raum zu verbinden. Um diese Verbindung zu schaffen gibt es nun Fenster, Gitter, Gucklöcher, die einen Blick durch die Wände erlauben. So ist die Trennung von in/out zwar noch vorhanden, aber durchlässig. Der Paravent besteht aus fünf Platten. Zwei dieser Platten habe ich selbst hergestellt indem ich in einen Holzrahmen ein Patchwork aus Materialresten einfügte. So ließen sich die Fenster und Gucklöcher unauffälliger arrangieren. Das Patchwork wurde um die Fenster herum geplant was sich als herausfordernder herausstellte als gedacht. Der Prozess machte aber auch sehr viel Spaß und war lehrreich. Da fast alle Materialreste unterschiedlich dick oder fest waren, änderte sich der Plan ständig. Dabei versuchte alle Teile so zusammenzufügen, dass die „Außenseite“ des Paravents eher in schwarz-weiß und eher glatt gehalten bleibt und die farbigen Seiten oder spannenderen Texturen nach „innen“ gerichtet sind. Auch bei den Holzplatten wollte ich die Innen- und Außenseite in ihrer Gestaltung voneinander unterscheiden. Auf den Randplatten wurde ein Linienmuster abgeklebt und dann weiß gestrichen, die Mittelplatte hat diese Aussparungen nicht. Durch die Aussparungen sollte der Blick auf die ursprüngliche Farbe und Struktur erhalten bleiben, da ich den Kontrast interessant fand. Die Platte aus Fichten-Leimholz habe


Mein Highlight: Ich habe bei jedem Arbeitsschritt etwas gelernt. ich außen so bemalt, dass sie gleichzeitig an die Astnarben von Birkenstämmen und an den Betrachter beobachtende Augen erinnern soll. Damit wollte ich eine Referenz auf die Möglichkeit aufgreifen, dass man von der anderen Seite des Paravents beobachtet werden kann. Auf der Innenseite finden sich bunte Kreise, die Farben sind der Kontrast zu der schwarz-weißen Außenseite und die Kreise beziehen sich als „Iris“ auf die Augen außen. Die OSB-Platte auf der anderen Randseite ist von ihrer Grundstruktur viel rauer, ich wollte daher auch auf ein raues „in/out“-Thema Bezug nehmen und habe mich für den (überwundenen) Stacheldraht entscheiden. Als Kontrast zeigen die bunten Formen auf der Innenseite der Platte weiche und gebogene Formen, die an Textilprints erinnern. Die Mittelplatte wurde nicht gestaltet, diese Aufgabe überlasse ich allen, die am Paravent vorbeikommen und ihre Gedanken und Interpretationen teilen möchten … 111 OUT


LEFT & LOST IN THE NET OF OIL ALMA TIEMANN 112 IN Pro Prod.d.d.d... Produkkkkkkkkkkk Produk..uk..Produkt...Produktion Spinnst du? Faden um Faden um Faden Einen Moment Ein halbes Leben bist du lebst du ... liegst du zurück ganz sachlich dar du Ding Die Menschen produzieren immer weiter. Mehr denn je zu vor in der Geschichte wird produziert. Für Wen, Was und Woraus ist dabei häufig fraglich. So dreht sich das Laufrad des Kapitalismus immer weiter. Kein Objekt hat dabei die Zeit mehr, um ein langes Leben zu genießen. So wird es erst im Kontakt einer Geschichte, die der Mensch ihm gibt zu etwas lebendigen oder macht das Wechselspiel es lebendig? In meinem Projekt habe ich mich mit verlassenen Gegenständen im öffentlichen Raum auseinandergesetzt und dieses weiterverarbeitet. Das Netz ist aus schwarzem P l a s t i k , w e l c h e s a m Ta g d e r E rö ff n u n g d e s Semesterthemas auf der hinteren Wiese bei den Parkplätzen gespannt wurde. Es wurde an der Radfelge befestigt. Die Textur des Materials hat mich von Anfang an angesprochen. Das Arbeiten mit der Plastikfolie hat so ein unangenehmes Gefühl bei mir ausgelöst. Von dieser Haptik, dem Ursprung und der Optik der Folie hat es mich an die Öl Gewinnung erinnert. Besonders in Nigeria hat die Gewinnung katastrophale Auswirkungen auf die


Ein Highlight meines Projektes, war es ein Netz zu knüpfen und das verändern der Form zu beobachten. Ein anderes Highlight war für mich, wie n a c h e i n e r w e i l e , d i e verlorenen Klamotten für mich ein Leben bekamen und mir in der treibenden Stadt einen Mikrokosmos eröffneten Natur und die Menschen. Die Profitierenden sind davon vor allem internationale Firmen wie Shell, statt der Bevölkerung. Weiterführend von der Überproduktion, bin ich auf die Überproduktion der Kleidung gekommen. Verschiedene Studien berichten über den hohen Verschleiß an Textilien in Westeuropa. Der CO2-Abdruck der Textilindustrie ist riesengroß. Ich habe mich gefragt, was mit den Textilien passiert, die nicht mehr getragen werden. Über den Zeitraum von zwei Monaten habe ich Kleidung die im öffentlichen Raum lag, gesammelt und dokumentiert. Die Aufnahmen sind dabei dokumentarisch zu betrachten, da ich die Klamotten unberührt gefunden habe. Je nach Wetter war die Kleidung anders. Um den Prozess des kurzen Lebens der Kleidung darzustellen habe ich ich eine Performance geplant, mit verschiedenen Tänzys die das Leben der Kleidung verdeutlichen. Passend dazu habe ich einen einfachen Tonabnehmer für die Kleidung gelötet. 113 OUT


PRÄLUDIUM EINDRUCK/AUSDRUCK CLAUDIA GRASSL 114 IN Seit langerZeit beeindruckt mich die impressionistische Malerei, vor allem die von Claude Monet. Claude Monet schuf die Grundlage des Impressionismus, der sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrunderts entwickelte, mit seinem Kunstwerk "soleil levant" . Übersetzt heißt dies "Sonnenaufgang" und ist heute im Musee Marmottan Monet in Paris zu sehen. In der Oberstufe durfte ich auch impressionistische Musik genauer kennenlernen. Wir analysierten einige Werke und verglichen diese mit der lichten Malerei des Eindrucks. Ich erlernte später einige Klavierstücke von Claude Debussy, wie "Claire de Lune", "Reverie" und "Arabesque 1". Besonders an dieser Stilrichtung mag ich das romantische, verträumte Klangbild, welches Dissonanz zulässt. Wie auch in der M a l e r e i g i b t e s k e i n e K o n t u r e n , s o n d e r n verschwommene Elemente. Im Fokus steht das Einfangen eines einzigen Augenblicks. Nach der Matura lebte ich für ein Jahr in Paris. So besuchte ich an einem schönen Maitag Claude Monets Garten in Giverny. Giverny ist ein kleines Dorf, etwa eine Stunde von Paris entfernt. Neben dem schönen Rosengarten, den Claude Monet zu seinen Lebzeiten anlegte, konnte ich auch sein Haus besichtigen, worin zahlreiche Gemälde von ihm zu sehen sind. Auch in Paris konnte ich einige Werke von Claude Monet in verschiedensten Museen sehen. Das für mich wohl beeindruckendste Gemälde, die Nympheas (Seerosen), konnte ich im Musee de l'Orangerie sehen. Die Zeit in Frankreich hat mich sehr geprägt und so habe ich mir für das Abschlussprojekt überlegt, ein impressionistisches Präludium zu schreiben. Da das Thema in&Out' ist, habe ich mir zum Ziel gemacht, ein Stück zu schreiben, das für mich sowohl angehauchte impressionistische als auch expressionistische Elemente beinhaltet. Da ich seit zwei Jahren Gitarre an der PH Wien lernen darf, werde ich für mein Abschlussprojekt mein eigenes Präludium an der Gitarre aufnehmen. Darüberhinaus habe ich zu meinem fertigen


Mein Highlight: Der 1. Teil meines Lieds. Ich denke es ist mir gut gelungen. Ich habe davor n o c h n i e e i n L i e d geschrieben. Gitarrenstück zwei Bilder, eines im impressionistischen Stil und eines im expressionistischen Stil, gezeichnet. Ich habe mich so ganz auf die Eindrücke/Ausdrücke fokussiert und zwei für mich einzigartige, von der Musik beeinflusste, Bilder gemalt. 115 OUT Claudia Grassl Präludium Eindruck/Ausdruck 4 10 13 39 7 20 30                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Adagio  = 80 rit. rit.     


BLUMENTÖPFE ANNA PFEFFER 116 IN Das Thema „In and Out“ hat mich zum Nachdenken angeregt. Man kann es auf so viele Arten interpretieren. Zunächst kamen mir Ideen im Sinne eines Terrariums, so würde ich den Außenbereich nach Innen bringen können. Jedoch entschied ich mich schlussendlich dagegen. Die Idee Pflanzen nach innen zubringen faszinierte mich aber weiterhin, deswegen entschloss ich mich etwas mit Zimmerpflanzen zu machen. Blumentöpfe selbst zu töpfern, erschien mir diesbezüglich wie das perfekte Projekt. Dieses Projekt würde mir später nützlich sein, da ich immer zu wenig Blumentöpfe für die Ableger meiner Zimmerpflanzen habe. Außerdem hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie getöpfert, ich würde zum Schluss also nicht nur ein Produkt, sondern auch eine neue Fähigkeit haben. Zunächst informierte ich mich über verschiedene Töpfertechniken und fand insgesamt drei Arten, auf die ich Blumentöpfe töpfern könnte. Die Daumenschale, Die Wulsttechnik und die Plattentechnik. Da das Ziel des Projekts nicht nur das Endprodukt an sich war, sondern auch der Erwerb einer neuen Fähigkeit, entschloss ich mich alle drei Techniken auszuprobieren. Ich begann mit der Daumenschale. Die Daumenschale Technik fiel mir recht einfach, der Blumentopf den ich mit dieser Technik machte, war letztendlich aber sehr klein. Die Plattentechnik viel mir am schwersten von allen Techniken. Allein eine gleichmäßige Platte zu bekommen viel mir recht schwer. Außerdem trocknete der Ton sehr schnell und ließ sich dann nicht mehr so einfach bearbeiten. Was ich an dieser Technik aber sehr gerne mochte, war die Möglichkeit Abdrucke auf den Platten zu erzeugen. So suchte ich


einige Blumen und Pflanzen (passend zu dem Thema) aus dem Garten und druckte sie in die Platten. Die letzte Technik, die Wulsttechnik fiel mir etwas schwerer als die Daumenschale, aber dafür konnte man mit dieser Technik etwas größere Töpfe aufbauen, das mochte ich sehr gerne. Zum Schluss glasierte ich noch alle Töpfe und Untertöpfe. 117 OUT Das Projekt hat mir sehr gut gefallen. Ich bin glücklich endlich mal Töpfern ausprobiert haben zu dürfen und werde dieses Hobby auf jeden Fall weiterführen. Die Töpfe sind außerdem auch sehr schön geworden.


IN & OUT: OBST UND GEMÜSEBEET SARA PRISCHL 118 IN Als und das Thema für das diesjährige Abschlussprojekt erklärt wurde, war mein erster Gedanke: Wow, das ist ja ein sehr "cooles" Thema. Man kann dazu sehr viele Sachen erstellen. Das Thema hat mich zu Nachdenken gebracht. Was könnte man denn erstellen, damit man dies in der Schule draussen und innen benutzen kann. Als erstes war mein Gedanke einen "Wienteppich" zu machen, welchen man in der Schule im Sachunterricht benutzen kann. Nach langem überlegen hat mich das Projekt nicht so überzeugt. Daher habe ich wieder mit meiner Recherche angefangen. Ich habe mir unterschiedliche Ideen rausgesucht und mich inspirieren lassen, bis ich auf mein Thema gekommen bin. Da das Thema ein „IN and OUT“ Projekt sein sollte. D.h. etwas was man drinnen oder draußen gut benutzen kann habe ich mich für ein „Obst und Gemüsebeet“ entschieden. Aber es ist kein „Obst und Gemüsebeet“ mit echtem Gemüse. Natürlich hätte man auch solch ein Projekt machen können aber mein Projekt ist anders. Mein Obst und Gemüsebeet ist für den Unterricht in der Schule geeignet. In diesem Obst und Gemüsebeet befindet sich ein Memory welches die Schüler*innen entweder in der Pause benützen können oder auch im Sachunterricht benützt werden kann. Auch befinden sich im Beet, die Obst und Gemüsesorten, welche im Memory zu finden sind. Diese Kärtchen beschreiben jede Obst und Gemüsesorte. Ich wollte etwas herstellen, was ich dann in meinem Unterricht in der Schule einsetzten kann und was mich auch an meine Studienzeit an der Pädagogischen Hochschule erinnert. Ich bin die Karotte rank und schlank, mit mir wirst du bestimmt nicht krank. Ich bin die Traube saftig und frisch


und komme auf den Jausentisch. Ich bin die Gurke wässrig und fein und möchte dein Vitaminspender sein. Obst und Gemüse, komm iss mit; gemeinsam halten wir dich fit! 119 OUT Das Thema und das arbeiten am Projekt haben mir sehr gut gefallen. Durch dieses Projekt habe ich gelernt, wie man mit unterschiedlichen Materialien zahlreiche Sachen herstellen kann, welche man dann entweder für sich selbst macht oder für die Schule. Auch hat mir sehr gefallen, dass wir frei arbeiten durften und unsere Projekt selbst entscheiden durften.


OUT ABSCHLUSSPROJEKTE KREATIVITÄT. SOMMERSEMESTER 23. PH WIEN.


Click to View FlipBook Version