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Published by hizircakir, 2020-03-13 14:57:12

KapitalGesR

Intro to GER

Keywords: GesR

JURISTISCHE FAKULTÄT

Einführende Hinweise
zu Lehrveranstaltungen

(Vorlesungskommentar)

Sommersemester 2015

@I BOORBERG

(SRH HElsDHELBERG

Int el lig ence in Lea rning

INTELLIGENCE IN LEARNING

1
I

Mit Nomos fü rdas

Jurastudium gut gerüstet

Dolde I Kirchhof IStilz Landesrecht Baden-Wü rttemberg

La nd esrec ht Te xt sa mmlung
Bade n-W ürttemberg Herausgegeben von RA Prof. Dr. Klaus -Peter Do lde,
VizePräs BVerfG Prof. Dr. Ferdinand Kirc hhofund
Texts ammlung PräsStG H B.-W. u Prä sOLG Eber hard St il z

11. Auflage 77. Auflag e 2075, 934 S., brosch., 22,- €
ISBN 978-3-84 87- 7935-8
o Nomos
Die 11. Aufl age der Text sa mm lung enth ält eine syst ematische Auswahl der für das
Land Baden-Württemberg w icht ige n Rechtsvo rschriften. Sie be rü cks ichti gt die f ür die
Studi erend en an den Universit ät en und Fachhochschu len sowie für die Rechtsref e-
re ndare maßge blichen Vorsc hriften des Landes rec hts und ent hält da rübe r hinaus
Geset ze und Verordnun ge n für Richter, Ve rwa ltungsbea mte, Rechtsa nwä lte und Ve r-
bandsjurist en, denen erfahrungsge mäß in der täglichen Praxis erh ebliche Bedeut ung
zukommt.

Baurec ht Komm un alrecht Öffe nt li ches Recht
Baden-Württemberg Baden -Württemberg Baden-Württ emberg

Vo n RA, PräsVG aD . Vo n Dr. Rüd iger Enge l un d Von RiBVG Dr. Ma rkus Kenntn er
Dr. Han sjochen Dürr RA Dr. Torste n He ilshorn
2073,336 S., brosch., 32,- €
74. Auflage 2073, 207 S., brosch., 26,- € 70. Auflage 2075, 400 S., brosch., 29,- € ISBN 9 78-3-8329-7673-6
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Beamtenrecht Straßenrecht Pol izeirecht
Ba den-Wü rtte mberg Baden -Wü rttemberg Baden -Württe m berg

Von Prof. Herbert Kienzier und Von Dr. Günter Schneb elt, VRiVGH Von Stadtrechtsd irekto r
Prof. Dr. Stefan St eh le aD . und RegD ir Dr. M ichae l Krom er Ka rl-Heinz Rud er

2. Auflage 2074,365 S., brosch., 29,- € 3. Auflage 20 73, 772 S., brosch., 28,- € 8. Auflage 2075, ca. 400 S.,
ISBN 9 78-3-8329-7008-6 ISBN 978 -3-8329 -7467-9 brosch., ca. 26,-€
ISBN 9 78-3-8487-0287-9

Ersche int ca. A p ril 2075

Universität Heidelberg
JURISTISCHE FAKULTÄT

EINFÜHRENDE HINWEISE
ZU LEHRVERANSTALTUNGEN

(Vorlesungskommentar)
Sommersemester 2015

@IBOO RBERG

Impressum

Herausgeber: Der Dekan der Juristiscben Fakultät
der Universität Heidelberg
Friedricb-Ebert-Anlage 6-10
D-69117 Heidelberg

Abkürzungsschlüssel

Agasse = Institut für ausländisches und internationales Privat- und
Wirtschaftsrecht, Augustinergasse 9 (nicht rollstuhlgerecht)
EPL = Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft, Institut für deutsches
und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, Friedrich-Ebert-Platz 2
(nicht rollstuhlgerecht)
HautK = Universitäts-Hautklinik, Voßstr. 2
Heu = Hörsaalgebäude Heuscheuer, Große Mantelgasse 2, 69117 Heidelberg
HS = Hörsaal
INF = 1m Neuenheimer Feld - die Gebäude auf dem. Neuenheimer Cantpus der Universität
}urSem = Juristisches Seminar, Friedrich-Ebert-Anlage 6-10 (teilweise rollstuhlgerecht)
Lau-HS = Manfred-Lautenschläger-Hörsaal, Juristisches Seminar,
Friedrich-Ebert-Anlage 6-10
LSF = Lehre, Studium und Forschung. Das Online-Vorlesungsverzeichnis
der Universität: http://lsf.uni-heidelberg.de
MPI = Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht,
Im Neuenheimer Feld 535 (rollstuhlgerecht)
NUni = Neue Universität, Universitätsplatz
PD = Privatdozent
RA = Rechtsanwalt
SB = Schwerpunktbereich
st = sine tempore = Beginn zur vollen Stunde
ÜR = Übungsraum
ZSL = Zentrales Sprachlabor

Gesamtherstellung: Druckerei Mack GmbH, Siemensstraße 15, 71101 Schönaich
© Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG, 2015

Grußwort des Dekans

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

Sie haben sich für ein anspruchsvolles Studium an einer klassischen Universität ent-
schieden und für eine juristische Fakultät mit ausgeprägter internationaler Ausrich-
tung. Verschiedene Er"vägungen mögen Sie dabei geleitet haben - Empfehlungen,
Ranglisten, Ergebnisse Ihrer eigenen Nachforschungen im Internet oder vor Ort,
vielleicht einfach Neugier. Die beiden letzten Punkte sind besonders wichtig. Emp-
fehlungen beruhen meist auf älteren Erinnerungen, "Rankings" sind oftmals metho-
disch zweifelhaft; eigene Recherche und Interesse an n euen Erfahrungen aber kön-
nen zu wesentlichen Grundlagen Ihres Studienerfolges werden.

Im Jurastudium geht es nicht darum, "Gesetze auswendig zu lernen" - und auch
nicht Theorien. Sie sollen lernen, Gesetzestexte zu verstehen und auszulegen, um sie
sinnvoll anwenden zu können, und zwar auf jeden denkbaren Fall. Dazu müssen Sie
einiges lernen, aber Sie können nicht alles lernen, schon gar nicht alles auswendig:
Der "Stoff' ist potentiell unendlich. Deshalb besteht die Aufgabe darin, das System
des Rechts kennenzulernen, um die jeweils anzuwendenden Normen finden zu kön-
nen, sowie die Methoden der Interpretation und die Falllösungstechnik zu lernen
und einzuüben. Es geht also um System und M ethode, um präzise Sprache und Ge-
dankenführung, um Transfer und Reflexion, um kritisches Bewusstsein und nicht
zuletzt auch um soziale und ethische Sensibilität.

Ein solches Lernen kann nur als selbständiges gelingen. Vorlesungen und Arbeits-
gemeinschaften, Bücher, Zeitschriften und elektronische Medien bieten wir Ihnen
reichlich. Für dieses Angebot geben wir einen großen T eil unserer Haushaltsmittel
aus. Erhebliche Summen fließen auch in Zusatzangebote vor allem internationaler
Ausrichtung, etwa Sprachkurse, englischsprachige Spezialvorlesungen oder Moot
Courts, denn wir bilden Sie vom ersten Semester an als internationale und europäi-
sche Juristen aus. Alle diese Angebote aber sind nicht mehr als Anregungen. Lernen,
üben und vor allem denken müssen Sie selbst.

- 2-

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn in den ersten Semestern vielleicht nicht alles
so läuft wie erwartet - und sicher werden Sie nicht die Noten bekommen, die Sie aus
der Schule gewohnt sind, denn diese sind in der ]uristenausbildung nicht üblich.
Sprechen Sie mit Ihren Professoren, Dozentinnen und Arbeitsgemeinschaftsleitern,
bilden Sie Arbeitsgruppen, arbeiten Sie an Ihrer Lerntechnik - und Sie werden se-
hen , dass Ihre Fähigkeit zu rechtswissenschaftlich em, und d as heißt geordnetent und
präzisem Denken, wachsen wird.

Wir freuen uns, dass Sie die Rechtswissenschaft gerade bei uns lernen wollen. Sie
leben und studieren in einer schöne n Stadt mit reizvoller Umgeb ung und mit einem
wissenschaftlichen und kulturellen Angebot, um d as viele Sie beneiden werden; an
einer Fakultät, deren Ziel es ist, die besten Köpfe jeder n euen Studentengeneration
anzuziehen - seit Jahrhunderten und auch heute, im 630. Jahr nach der Gründung
dieser ältesten Universität in Deutschland. H erzlich willkommen an der Ruperto
Carola zu Heidelberg.

Prof. Dr. Christian Hattenhauer
Dekanin

• Al1GSDERG Für Studium
und Prüfung.

@IBOORBERG von Dr. Steffen Augsberg
2010,176 Seiten, DIN A4, € 28,-
Reihe »Studienprogramm Recht«
ISBN 978-3-415-04382-4

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- 3-

Inhaltsverzeichnis

Grundlagenveranstaltungen .... .. .. ...... .. ......... ................. .. .................... ...... ... .. ............... 5
Zivilrecht und Zivilverfahrensrecht .. .. ............... .... .... .... ...... .. ......... ................... .......... 17
Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeits- und Sozialrecht ........................ ........ ........... 24
Strafrecht, Strafprozessr echt und Kriminologie .......................................................... 34
Öffentliches Recht. ........ ..... ...... ... ....... ..... ............. ... ..... .... ..... ... .. .............. ... .. .. ....... .... . 41
Europarecht, Völkerrecht, Internationales und aus länd isches Recht .. ...................... 52
Übunge n ...... ..... ... .. ............ ........ .. ....... ..... .. .... .... ......................... ...... ........................... 60
Seminare und Kolloquien ....................................................................... ...... .............. 64
Vorles ungs begleitende Arbeitsge meinschaften ........................................................... 75
Exanlensvorbereitung .... .. ........ .. .. .. .... ....... .... ........ ........ ....... ........ ..... .... .... ... ...... .......... 78
Zentrum für anwaltsorientierte ] uristenausbildu ng .... ............ .......... ............·.............. 87
Rechts- und Fremdsprachenausbildung .................. .................................................... 96
Einführung in das fra nzös isches Recht und die französ ische Rechtssprache .... .... ... ] 04
Einführung in das anglo-amerikanische Recht und die zugehörige Rechtssprache.. 106
Zentrales Sprachlabor - Sprachenzentrum .. ................................. ....... ............ ..... .. .... 108
Effiziente Literaturrecherche ......... ........................................ .......... ................. ......... 114
Informationen für ausländische Stud ierende ........................................................... 117
Auslandsstudiunt .............................. ............. ... .... .. ........... ......... .. ................ ........ .:... 118
Career Service .... ...... .... .... ...... .... ....................... ...... .... ... .......... .............. ... ... ... ...... ..... 124
Studienführer: Nachträgliche Anfertigung von H ausarbeiten, Zulass ung zu den
Fortgesc hrittenenübungen, "Grundlage nschein ll", Anerkennung ausländischer
Studienleistungen, Studienarbeit im Ausland, G eplante Änderung der
Schwerpunktbereichsprüfung mit Übergangsregelung ..... ....... ..................... ..... ....... 127
Hinweise: Vorles ungsze iten , D ekanat, Studienberatung .......................................... 140
Schwerpunktbereiche ..................... ..... .......... ................ ....... ...... ............................... 143
Index: Veranstaltungsarten ......................... .... ................... ... .... .... ..... ....... .. .............. 143

-4-

Hinweis der Redaktion

Dieses von der Juristischen Fakultät vorgelegte Verzeichnis soll den Studierenden
einen ersten Überblick über die im Sommersemester 2015 angebotenen Lehrveran-
staltungen und deren Inhalt verschaffen und ihnen Hinweise für die Vorbereitung
geben. Änderungen und Ergänzungen - insbes. bei den Zeit- und Ortsangaben -
bleiben vorbehalten.

Zu Beginn der Vorlesungszeit werden gegebenenfalls erforderliche Änderungen per
Aushang im Juristischen Sem inar sowie auf der Homepage unter http ://www.jura.uni-
heiddberg. de/studium/ lehrveranstaltungen.html#ergKVV bekannt gegebe n .

Ass . iur. Rüdiger Pfaffendorf
Prüfungsamt der Juristischen Fakultät
leiter. pnte!ungsamt@jurs .uni.-hei.ddberg. de

RSS-Feed der Homepage der Juristischen Fakultät

Über aktuelle E nt\l,licklungen, wichtige Aushänge und das End e von Fristen werden
Sie automatisch informiert, wenn Sie den RSS-Feed der Juristischen Faku ltät abon-
niert habe n: http://www.jura.uni-heiddberg. de/ rss.xml

Allge meine Infor matio nen zum RSS-Feed finde n Sie unter:
http ://urz.uni-heiddberg. de/aktuelles/rss.html

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der Leser sich gut über die jeweils ver-
Leseprobe unter tretenen Ansichten informieren kann.
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Beispielsfälle die maßgeblichen Aspekte.

Vielfache Hinweise zu Gutachtentechnik,
Fallbearbeitung und Prüfungsaufbau
erleichtern nicht zuletzt das Anfertigen
strafrechtlicher Übungsarbeiten. Die
jeweils relevanten Fragestellungen sind
eingebettet in Fallprüfungen, sodass
aufgrund eines klar strukturierten Auf-
baus gleichzeitig deutlich wird, an
welcher Stelle im Prüfungsaufbau das
entsprechende Problem zu behandeln ist.

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RICHARD BOORBERG VERLAG STUTTGART MÜNCHEN HANNOVER BERLIN WE IMAR DRESDEN

-5-

GRUNDLAGENVERANSTALTUNGEN

Lehrveranstaltu ng: Einführung in die Rechtswissenschaft

Dozent: Prof. Dr. Baldus

Zeit und Ort: Dienstag 12.00-14.00 Uhr NUni HS 15
14.00-16.00 Uhr NUni HS 06

Beginn: 14.04.2015 [einziger Vorlesungstag]

0,3 SWS

Zielgruppe: 1. Semester

Vorken n tn isse: Kein e

Kommentar: Der Kurs will Studienanfängern eine erste Vorstellung vom
Recht als Kunst der Entscheidung gebe n und damit zugleich
auf den Umgang mit typischen Schwierigkeiten vorbereiten.

Literaturhinweise: Johann Braun, Einführung in die Rechtswissenschaft (4. Aufl.
Tübingen 2011). Uwe W esel, Juristische W eltkunde (14 . Aufl.
Frankfurt a.M. 2011).

Sonstige Hinweise: Es wird kein Anwesenheits- oder Leistungs nachweis erte ilt.

Lehrveranstaltung: Römisches Recht

D o ze n t : Prof. 01'. Baldus

Zeit und Ort: D o n ners tag 08.00-11.00 Uhr NUni NAula

Beg inn: 30.04.2015

2SWS G r u n d lagenveranstaltung

Zielgr uppe: ab 1. Semester

Vorkenntnisse: Keine (lateinische Begriffe werden erklärt).

Kommentar: Der Kurs verbindet ausgewählte Elemente des römischen Pri-
vatrechts (sog. Innere Rechtsgeschichte, hier: Eige ntum, Ver-
trag) mit einer Einführung in die geschichtlichen Vorausset-
zungen, unter denen das römische Recht entstanden ist (sog.
Äußere Rechtsgeschichte einschließlich des Prozessrechts). Es
geht um die gesc hichtliche Bedingtheit, Begrenztheit und Of-
fenheit gel tenden Privatrechts, Eine Gliederung wird im In-
ternet veröffentl icht.

- 6-

Liter a t u r h i n w e ise : Manthe , Geschichte des rö mischen Rechts, 4 . Aufl . München
2011 ; Mecler, Rechtsgeschichte, 5 . Aufl. Köln 20 13; Liebs, Rö-
misch es Recht, 6. Aufl. G öttingen 2004 .

Sonstige Hinweise: 1. Vorlesungs tage (j eweils 3 Stunden) : 30.4.; 7., 21. , 28.5 .; 11. ,
18., 25 .6.; 2., 9 ., 16., 23.7 . Wiederh o lungss tunde nac h Ab-
sp r ac h e.
2. Ein Leistungsn achweis n ach §§ 9 II NI. 2, 3 I 2 JAPrO
2002 (Grundlagen schein 1) kann int W ege einer Klausur er-
worben ""erden (27 .7.201 5 - Montag nac h Ende der Vorle-
sungszeit -, 9h 30-11h30, NUni H S 10). Keine Anmeldung
erforderlich.
3. ERASM US- und LL.M.-Studen ten : Die Veranstaltung
ko mb iniert Elemente aus Storia und Istituzion i di d ir itto ro-
m ano. Prüfungs m.odus: nur T eilnahme an der allgem einen
Klausur m öglich.
4. Fachfremde Stud ierende: T eilnahme am Kurs ohne A n-
meldung möglich; bei regelm.äßiger Anwese nheit Teiln ahme-
sch ein ; ben o teter Sch ein: s.o . 3. Bitte klären Sie rech tzeitig mi t
Ihrer Fakultät, welche An.erkennungsregeln b esteh en .

Lehrvera nstaltung: Deutsche Rechtsgeschichte

D ozent: Prof. DI. Klaus-Peter Schroeder
Zeit und Ort:
D o nnerstag 16.00-1 8.00 U hr H eusch euer Il

Beg i n n : 23.04 .201 5

2SW S Gru ndlagenveran sta1tu ng

Zielgr u p p e: ab 1. Semester

V o r ke n n t n i sse : Historisches Bas iswissen

Ko mmentar : D as Kolleg führt von der fr änkisch-germanischen Epoche über
die H auptstrecke des Mittelalters bis in die N euze it, wobei die
Grun dlagen der Verfass ung, der Rechtsbildung und des
Rechtsganges vorges tellt werd en . Aufgabe des Ko llegs ist es
insbesondere, den historisch en W urzeln der de utschen
Rechtse ntw icklung im europäischen Rah men nachzusp üren
und gleichze itig h ervorzuheben , wie sehr die G egenwart der
Verga ngenheit verpflichtet ist.

Literaturhinweise: Laufs, Aclotf, Rechtse ntwicklungen in Deutschland , 6. A ufl.
2006; Schroecler, Ktaus-Peter, Vom Sachsensp iegel zum Grund-

- 7-

gesetz - Eine deutsche Rechtsgeschichte in Lebensbildern,
2. Aufl. 2011.
Sonstige Hinweise: Möglichkeit zum Elwerb des Grundlagen scheins

Lehrveranstaltung: Deutsche und Euro p äisch e Privatrech tsge -
schichte

Doze nt: Prof. Dr. C hristian H attenhauer

Zeit und Ort: Mittwoch 11 .00-13. 00 U hr NU ni HS 04

Beg i n n : 25.04.201 5

2 b zw. Pflichtveran staltung / G rundlage nveranstaltung (Korb 2)
3 SWS (SB 1) Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 1) , s. u . "Sonstige Hin-
we ise"

Zie lgr u p p e : ab 5. Semester

V o r ke n n t n i sse : Überblick über das Bürgerliche Recht

Ko m m en t a r : Die Veranstaltung behandelt vorrangig an Quellen d ie En t-
wicldung der deutschen urid europä ischen Pr ivat-
rechtsordnungen von der Rezeptio n des rö misch-ka nonischen
Rechts über die großen Kodifikationen des späten 18. und des
19. Jahrhund erts bis zur heutigen Europäisierung d es Privat-
r ec h ts.

Literaturhinweise: erfolgen in der Vorles ung.

Sonstige Hinwe ise: 1. Bei erfo lgreicher T eilnahme an der Abschlussklausur wird
ein Grundlage nschein erteilt. Die Anmeldung erfolgt durch
T eilnahme an der Klausur.

2. In erster Linie für Studierend e des SB 1 "Rechtsgeschichte
und historische Rechtsvergleichung" find et vorles ungs beglei-
tend ein geblocktes Kolloquium am 3., 10. und 17. Juli 201 5 ,
14-18 Uhr statt.

3. A ngebo t einer vorles ungsbegleitende n Stud ienarbe it im
SB 1

4 . Für ERASMUS- oder LL.M .-Studierende wird ein Leis-
tungs nachweis ent\.veder bei erfo lgreicher T eilnahme an der
Abschlussklausur oder bei einem mind estens lTlit "ausrei-
chend " bewerteten Referat über die Priva trechtsgeschich te
ihrer H eimatrechtsordnung erteilt.

-8-

Lehrveranstaltung: Historische Rechtssprache und Quellenkunde
zur Deutschen und Europäischen Rechtsge-
schichte

D o ze n t : Dr. Andreas Deutsch, Leiter des Deutschen Rechtswörter-
buchs

Zeit und Ort: Freitag 11.15-12.45 Uhr EPL 01 6

Beginn: 17 .04.2015

2SWS Ergänzungsveranstaltung / Schwerpunktveranstaltung (SB 1)

Zielgruppe: ab 2. Semester; für Schwerpunktschein aber besser hö here
Semester.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im geltenden BGB und StGB .
Studienarbeitskandidaten ist der vorherige Bes uch von Vorle-
sungen zur deutschen und europäischen Rechtsgeschichte so-
wie zum "Römischen Privatrecht" empfo hlen.

Ko mmentar: Die historische deutsche Rechtssprache wird anhand interes-
santer Q uellen zur deutschen und europä ischen Privat- und
Strafrechtsgeschichte analysiert. Die Quellen werden in ihren
historischen Kontext eingeb unden und interpretiert. Hierbei
wird die T echnik der Quellenauslegung (Exegese) eingeübt.
A u f Bezüge ZLlm aktuellen Recht wird besonderer W ert gelegt.
Mit der Vermittlung des Instrumentariums zur Auslegung von
(historisch en) Rechtstexten soll zugleich der Blick auf das gel-
tende Recht geschärft werden.

Literaturhinweise: in der Veranstaltung.

Son stige Hinweise: Es besteht die M öglichkeit einen Serninarschein zu erwerben
durch Anfertigung einer H ausarbeit und einen mündlichen
Vortrag gegen Ende des Semesters. Aufbauend auf der Veran-
staltung wird im Anschluss (in der vorlesungsfreien Zeit) eine
Studienarbeit in1 SB 1 ("Europäische Privatrechtsgeschichte")
angeboten. Rückfrage n gerne an: [email protected].
Auch wer keinen Schein erwerben will, ist herzlich willkom-
men .

-9-

Lehrveranstaltung: Arbeitsgemeinschaft zur Kodifikationsge-
schichte

Doze nt: N icolaus Cramer

Zeit und Ort: Dienstag 11.00-13.00 Uhr EPL R 016

Beg i n n : 21.04.2015

2SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 1)

Zi e lg r u p p e: ab 5. Semester

Vorkenntnisse: Grundlegende rechtshistorische Kenntnisse, id ealerwe ise Be-
such der Vorlesung "Deutsche Rechtsgeschichte"

Kommentar: Die T eilnehmer erlerne n die T echnik der exegetischen Bear-
beitung privatrechtsgeschichtlicher und anderer rechtshistori-
scher Quellen . Die Arbeitsgemeinschaft soll auf diese W eise
zur Abfassung von Studienarbeiten im ger manistischen Be-
reich des SB 1 befähigen.
Sie findet ergänzend zu der Vorles ung "Deutsche und europä i-
sche Privatrechtsgesc hichte" und der AG zur Diges tenexegese
statt.

Lite ra t u r h i n w e ise: H . Schlosser / F. Sturm / H. W eber: Die rechtsgeschichd iche
Exegese. 2. Auflage München 1993; H. Hatten hauer: Die
deutschrechtliche Exegese. Karlsruhe 1975.

Sonstige Hinweise: 2 der AG-Termine sind für Exkursio nen vorgesehen und fin-
den ggf. zu einem abwe ichenden Termin statt.

Lehrveranstaltung: Methodenlehre

Dozent: Privatdozent Dr. Ulrich Segna

Zeit und Ort: Montag 14.00-16.00 Uhr Neue Aula

Beginn: 20.04.2015

2SWS Grundlagenveranstaltung (Grundlage nschein II)

Zielgruppe: ab 5. Semester

V o r k e n n t n i sse: Anfängerübungen in allen drei Fächern, Grundlagenschein I,
Europarecht I

Kommentar: Die Juristische M ethodenlehre ist "die unverzichtbare ·Voraus-
setzung für die innere Moralität des Rechts" (Rüthers). In ih-

l - 10-
rem Zentrum steht die Methode der Rechtsanwendung, also
die Frage, nach welchen Regeln Rechtsnormen zu interpretie-
ren und Lücken des geltenden Rechts zu schließen sind. Der
Schwerpunkt der Vorlesung liegt demgemäß auf der Ausle-
gung von Gesetzen sow ie den Voraussetzungen und Grenzen
der richterlichen Rechtsfortbildung. In diesem Zusammen-
hang wird auch auf Grundfragen der europäischen Methoden-
lehre und die ökonomische Analyse des Rechts eingegangen.
Illustriert wird die Darstellung durch zahlreiche Gerichtsent-
scheidungen und Be ispielsfälle aus den verschiedensten
Rechtsgebieten. In diesem Sinne versteht sich die Vorlesung
auch als Beitrag zur juristischen Allgemeinbildung.

L i t e r a t u r h i n we ise: Kramer, Juristische Methodenlehre, 4. Aufl. 2013; Rüthers/
Fische1j Birk, Rechtstheorie mit Juristischer Methodenlehre,
8. Aufl. 2015 (i. V); weitere Literanlrhinweise in der Vorle-
sung.

Sonstige Hinweise: Ein Leistungsnachweis für Fortgeschrittene nach der Satzung
über Ausbildung und Prüfung in den Schwerpunktbereichen
im Studiengang Rechtswissenschaft (Grundlagenschein II)
kann im Rahmen einer Klausur erbracht werden . Der Klau-
surtermin wird noch bekanntgegeben.

Lehrveranstaltung: Rechtsvergleichung

Dozent: Prof. 01'. Marc-Philippe Weller
Zeit und Ort:
Donnerstag 11.00-13.00 Uhr NUni HS 13

Beginn: 16.04.2015
2SWS
Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 8a) / Grundlagenver-
anstaltung (mit Abschlussklausur für Grundlagenschein II)

Zielgruppe: ab 5. Semester

Vorkenntnisse: BGB AT und Schuldrecht, IPR

Kommentar: Rechtsvergleichung ist in einer internationalen Welt ein we-
sentl icher Teil der Juristenausbildung. Sie untersucht, wie ein
bestimmtes soziales oder ökonomisches Phänomen oder ein
Tatbestand (z.B . Vertragsbruch, Schadenszufügung) in unter-
schiedlichen Jurisdiktionen behandelt wird, nicht zuletzt um
Rückschlüsse für eine verbesserte Gestaltung der eigenen

-11-

Rechtsordnung zu gewinnen. Der Vergleich verschiedener
Rechtsordnungen schärft den Blick für das deutsche Zivil-
recht. Ausgewählte Grundkenntnisse über ausländische
Rechtsordnungen werden vermittelt. Zentrale Bedeutung hat
die Rechtsvergleichung für die Rechtsvereinheitlichung auf
internationaler und europäischer Ebene.

Literaturhinweise: David/ lauffret-Spinosi, Les grands systemes de droit contempo-
rains (11. Aufl. 2002); Gordley/ von Mehren, An lntroduction
to the Comparative Study of Private Law: Readings, Cases,
Materials (2009); Gutteridge, C0l11parative La"v (2d ed. Cam-
bridge 1949); Koch/ Magnus/ Winkler von Mohrenfels, IPR und
Rechtsvergleichung (4 . Aufl. 2010); Legrancl/ Munclay, Com-
parative Legal Studies: Trad itions and Trans itions (2003);
Markesinis, Rechtsvergleichung in Theorie und Praxis (2004);
Sacco, Einführung in die Rechtsvergleichung (2. Aufl. 2011);
Z'Weigert/ Kötz, Einführung in die Rechtsvergleichung (3. Aufl.
1996).

Grundlegende Nachschlagewerke: International Erlcyclopedia
of Comparative Law (erscheint seit 1971; aktuellster Band von
2011); R. Zimmermann/M. Reimann, The Oxford Handbook of
Comparative Law (Oxford 2006) .

Fallbuch: Coester-Waltjen/Mäsch, Übungen in Internationalem
Privatrecht und Rechtsvergleichung (3. Aufl. 2008).

Sonstige Hinwe ise: Bitte den "layme/Hausmann" und den "Schönfelder" (oder eine
vergleichbare Gesetzessammlung) in die Vorlesung mitbrin-
gen.

Die Klausur findet am Ende des Semesters statt; der Termin
wird noch bekanntgegeben.

Lehrveranstaltung: Rechtssoziologie

Doze nt: Prof. 01'. Dietel' Hermann

Zeit und Ort: Freitag 14.15-15.45 Uhr NUni HS 15

Beginn: 17.04.2015

2SWS Grundlage nveranstaltung

Zielgruppe: 4. bis 6. Semester

- 12 -

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in Strafre cht und Strafverfahrensrecht

Ko mmentar: Für ein vertieftes Verständnis der Rechtswissenschaft sind gute
Kenntnisse über W echselbeziehungen zwischen Recht, G esell-
schaft und Kultur unabdingbar. Dies ist ein zentrales Them a
der Rechtssoziologie. In dieses Fachgebiet fallen zudem Unter-
suchunge n zur Abgren zung von Recht und Moral, zur Wirk-
samkeit von Recht und R echtsanwendungen sowie zum Wan-
del von Recht. Außerdem sind Studien zu Akteuren in Rechts-
und Kontrollsystenten der G esellschaft sowie U ntersuchunge n
zu N ormverletzungen und Strafen zentraler T eil der Rechtsso-
ziologie. Die A use inandersetzu ng mit diesen Themen setzt
G rundkenntnisse in empirischen Methoden und Statistik vor-
aus.
Die Veranstaltung dient Studierenden der Rechtswissen schaft
zum Erwerb des Grundlagen scheins II und sie kann im Rah-
m en des Masterstudien gangs Soziologie als W ahlmodul belegt
werden .

Lite r a t u r h i nwe ise: Baer, Susanne (2015): Rechtssozio logie: N o mos .
Lautmann, Rüdiger (2011): Justiz - die stille G ewalt. T eilneh-
mende Beobachtung und entscheidungssoziologisch e Analyse:
VS Verlag für Sozialwissen sch aften.
Raiser, T homas (20 11): Beiträge zur Rechtssoz iologie: N o mos-
Verl.-G es.
Raiser, Thomas (20 13): G rundlagen der Rechtssoziologie: M o hr
Sieb eck.
Rehbinder, Manfre d (2014) : Rechtssoziologie: Beck.
Struck Gerhard (2011): Rech tssoz iologie: N o mos.

Sonstige Hinwe ise: Durch d as Bestehen einer Klausur kann ein Grundlage n-
sch ein erworben werd en .

Lehrveranstaltung: Kanonisches Rech t

D oze nt: 01'. Georg Neureither

Zeit und Ort: Mittwoch 16.00-18.00 Uhr NUni HS 04a

B eg inn: 15.04.2015

1 SW S Ergän zungsveranstaltung

Zielgrupp e: Studierende aller Semester, Konfess ion en und Fakultäten ,
insbeso ndere der Theologie und der Rechtswisse nschaften

-13-

Vorkenntnisse: keine

Ko mmentar: Steht religiöses Recht über staatlichem Recht? Die Debatte um
das Kirchenasyl verd eutlicht, d ass diese Frage ebenso alt wie
aktu ell ist. Kan onisches Recht ist das Recht der rö misch-
ka tholischen Kirch e. Die Vorles ung befasst sich im 14-tägigen
Rhythmus mit dessen Grundlage n .

Lit e ra t u r h i n w e ise: 1. C odex Iuris C an onici; de W all/Muckel, Kirchenrecht, 4.

Auf!. (2014) ; Helmholz, Kan onisches Recht und euro päische

Rechtskultur, 2013; Konrad, Der Rang und die gr undlegende

Bedeutung des Kirchenrechts im Verständnis der evangeli-

schen und katholischen Kirche, 2010; Religion - Weltan-

schauung Recht [RWR 1 (www.religioMueltanschauung-

recht.de). W eitere Hinwe ise erfolge n in der Vorlesung.

Lehrveranstaltung: Digestenexegese

D ozent: Prof. D r. Baldus

Zeit und O rt: D onnerstag 15 .00-18.00 U h r FEPl. Raum 0 16

Be g i n n : 17.04.20 14

2SW S Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 1)

Zie lgr u p p e: ab 5. Semester (spezifisch Interess ierte auch früh er)

Vorkenn tnisse: G rundlagenschein I (Römisches Recht); Anfängerübung BG B
oder vergleichbare Kenntnisse im ausländischen Recht; mög-
lichst auch Vorlesung Rö misches Privatrecht.

Ko mmentar: Die Veransta ltung ist Se minar im Rechtss inne. Sie vertieft zi-
vilrechtliche Problem e an hand rö misch er Q uellen in der spe-
zifischen M eth odik der Oigeste nexegese. Schwerpunkt: Profile
einzelner Juristen im Schulzusammenhang. N otar Dr. Böhr
(Kö ln) wirkt mit.
Es besteht G elegenheit zu einer rechtshistorisch en oder
rec htsvergleichend en Studien arb eit und/ oder zu einem Semi-
n arvo rtrag. Für die rechtshistorischen Them en sind Ke nntnis-
se des Lateinischen erford erlich, für die rechtsvergleichenden
je n ach untersuchter Rechtso rdnung solche einer lebend en
rom anischen Sprache. Zur Ü bung kann ein Se minarvortrag
gehalten werd en .

Literaturhinweise: W esei, Die H ausarbeit in der Diges ten exegese , 3. Auf!. Berlin

- 14 -

1989; Kasell Knütel, Römisches Privatrecht, 20. Auf1. Mün-
chen 2014; weitere in der Vorlesung.

Sonstige Hinweise: 1. Vorlesungstage: 17.4.; 8., 22., 29.5.; 12., 19., 26 .6.; 3 ., 10.,
17 .,24.7. Am 17 .7. nach Absprache mit den T eilnehmern
Zusatztermin für Referate.
2. Im letzten Wintersem ester konnte die übliche Arbeitsge-
meinschaft zur Vorbereitung und Vertiefung technischer As-
pekte nicht angeboten werden. Sie ist daher im laufenden
Sommersemester T eil d es Kurses und parallel zu besuchen.
T ermine: siehe Arbeitsgemeinschaft zur Digestenexegese.
3. Fachfremde Studierende: Teilnahme am Kurs ohne Anmel-
dung möglich; bei regelmäßiger Anwesenheit T eilnahme-
schein; benoteter Sch ein: s.o . Bitte klären Sie rechtzeitig mit
Ihrer Fakultät, welche Anerkennungsregeln bestehen .

Lehrveranstaltu ng: Arbeitsgemeinschaft zur Digestenexegese

Doze nt: Sebastian Stepan

Zeit und Ort: Donnerstag 18.00-20.00 Uhr FEPI009

Beginn: 23.04.20 15

2SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 1)

Zi e lg r u p p e: ab 5. Semester (spezifisch Interessierte auch früher)

V o r ke n n t n i sse: Grundlagenschein I (Römisches Recht); Anfängerübung BGB
oder vergleichbare Kenntnisse im ausländischen Rec ht; mög-
lichst auch Vorles ung Römisches Privatrecht.

Ko mmentar: In der Veranstaltung werden Diges tenstellen exegetisch be-
handelt und b esprochen. Sie findet ergänzend zur Veranstal-
tung Digesten exegese statt, soll auf die Studienarbeit in Form
der Digeste nexegese vorbereiten und die T eilnehmer insbe-
so ndere in den G ebrauch der technischen Hilfsmittel einfüh-
ren.

Literaturhinweise: W esel, Die Hausarbeit in der Diges tenexegese, 3 . Auf1. Berlin
1989; we itere in der Veranstaltung.

So nstige Hinweise: Am 23.4.2015 und am 18.6.2015 findet die Veranstaltung im
Seminarraum 016 im Institut für gesc hichtliche Rechtswissen-
schaft am Friedrich-Ebert-Platz 2 statt.

l

- 15 -

Lehrveranstaltung: Einführung in ostasiatische
Rechtsordnungen 11

Dozent: Prof. 01'. Christian Förster, Heidelberg (Cluster "Asia and Eu-
rope")

Zeit und Ort: Freitag, 08 .05 .2015 14.15 - 17.45 Uhr NUni HS 09
Beg i n n : Freitag, 22 .05.2015 14.15 - 17.45 Uhr NUni HS 09
Freitag, 29.05.2015 14.15 - 17.45 U hr NUni HS 09
Freitag, 12.06 .2015 14.15 - 17.45 Uhr NUni HS 09

08 .05 .2015

2SWS Ergänzung veransta ltung / Grundlagenve rans taltung II

Zielgr u p p e : ab 4. Fachsemester

V o r k e n n t n i sse: ke in e

Kommentar: In Fortsetzung der ersten Einführungsvo rles ung im W S
2014/2015 biete ich im ko mmenden SS eine weitere Kom-
paktvorlesung an, in der bereits behandelte Bereiche d es japa-
nischen, chine ischen und südkoreanisc hen Rechts ve rtieft
und neue Them en ersch lossen werden (etwa zivilrechtliche
Nebengebiete, Straf- und Verfass ungsrec ht) .

Die Vorles ung ist dalTlit sowohl für Studierende interessa nt
die bereits die erste Vorles ung ge hört haben , weil sich bis auf
eine kurze allge meine Einführung keine Wiederh o lunge n er-
geben. Ebenso ist aber auch ein "Neueinstieg" möglich, da die
Kenntnis der ersten Vo rlesun g zwa r nützlich, aber für das Ver-
ständnis der zweiten nicht zwingend notwendig ist.

Literatu rhinweise: Nützliche Links finden sich auf der H o mepage www.jura-
H i n w e ise : foerster.de. Spezielle Hinweise erfolge n auf Nachfrage während
der Vorlesungsstunden oder im Anschluss d aran.

Die Unterlagen zur Veranstaltung werden zum D Ü'vv nload be-
reitges tellt, die jeweils notwendige n Passwö rter werden in der
Vorlesung mitge teilt.

Mit der erfolgreichen Teilnahme an der Abschlussklausur am
Freitag, 12.06 .2015, 14.15 - 15.45 Uhr in NUni HS 09, kann
ein Grundlagenschein II in der Rechtsvergleichhllig erworben
werden . Teilnahmevoraussetzun g ist der Besuch aller vier

- 16-

Blockveranstaltungen, es wird eine Anwesenheitsliste geführt.
Vorkenntnisse wie Voranmeldung sind nicht notwendig, Fra-
gen können Sie jederze it gerne an christian.foerster@asia-
europe. uni-heiclelberg.cle richten.

Lehrveranstaltung: Stilübungen für Juristen
D ozent:
Zeit und Ort: Prof. Dr. Christian H attenhauer
1 SW S
Zielgruppe: Blockveranstaltung am Friedrich-Ebe rt-Platz 2,
V o r ke n n t n i s se: 26./27. Juni 2015,9-18 Uhr Raum 009
Kommentar:
Ergänzungsveranstaltung
Literaturhinweise:
Sonstige Hinweise: ab 2. Selllester (Ziel: Erste Juristische Prüfung, LL.M . oder
Promotion)

zivilrechtlich e Grundkenntnisse, mind. eine Hausarbeit in
den Anfänge rscheinen

N eb en der Wiederholung grammatischer Rege ln ge ht es am
Beispiel juristischer T exte um die Merkmale eines anspre-
ch enden allge meinen und juristischen Sprachstils.

Luckuig Reiners, Stilfibel. Der sichere Weg zum guten
D eutsch, 1963; Friedrich E. Schapp, Stilfibel für Juristen, 2004

keine Schlüsselqualifikationsveranstaltung
Beschränkung auf 20 Teilnehmer
Anmeldung ab dem 15. Juni 2015 im Sekretariat des Insti-
tuts für geschichtliche Rechtswissen schaft, G erm anistische

Abteilung.

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- 17 -

ZIVILRECHT UND ZIVILVERFAHRENSRECHT

Lehrveranstaltung: Grundkurs Zivilrecht I

D o ze nt: Prof. Dr. Markus Stoffels

Zeit und Ort: Dienstag 16.00-18.00 Uhr NUni HS 10
Mittwoch 9.00-11.00 Uhr NUni HS 14
11.00-13.00 Uhr NUni H S 14

Beginn: 14.04.2015

6SWS Pflichtveranstaltung

Zielgruppe: 1. Semester

Vorkenntnisse: keine (Anfängerveranstaltung)

Kommentar: Der Grundkurs Zivilrecht, der sich über zwei Senl.ester er-
streckt, soll die Grundbegriffe und ein Grundverständnis des
Zivilrechts vermitteln. Im anstehenden So mmerse~l.es ter steht
der Allge meine T eil des Bürgerlich en Gesetzbuches im Vor-
dergrund. Im Wintersemester wird sich der Schwerpunkt
dann auf das allgemeine Schu ld recht verlagern. Eine ausführ-
liche Gliederung der Vorlesung kann auf der E-Learning-
Plattform der Uni H eidelberg (moodle) abgerufen werden.
Ferner werden dort umfangreiche Begleitmaterialien zum
download zur Verfügung geste llt.

Son stige Hinweise: Die T eilnahme an einer die Vorlesung begleitenden Arbe its-
ge meinschaft wird dringend empfohlen .

Ein BGB-Text (vorzugsweise Bürgerliches Gesetzbuch, ' Beck-
T exte im dtv) ist zur erste n Stunde mitzubringen . Im Übrigen
werden weitere Literaturhinweise in der Vorlesung gegeben.

Lehrveranstaltung: Grundkurs Zivilrecht 11

Doze nt: Prof. Or. Thomas Pfeiffer

Zeit und Ort: Montag 14.00-16.00 Uhr NUni H S 13
Dien stag 11.00-13.00 Uhr NUni HS 13

Beginn: 13.04.2015

1 - 18 -

4SWS Pflichtverans taltu ng

Ziel gr u p p e: 2. Semester

Vorkenntnisse: Grundkurs Zivilrecht I

Kommentar: Die Veranstaltung setzt den Grundkurs I des WS 2014/15
fort. Sie bildet eine Einheit mit der Übung im Bürgerlichen
Recht für Anfänger; z"vischen dem Vorlesungsteil und dem
Übungsteil wird daher nicht strikt unterschieden.

Inhaltlich steht das Schuldrecht des BGB im Vordergrund;
ausführlich erörtert wird das Allgemeine Schuldrecht. In die
besonderen Schuldverhältnisse erfolgt eine exemplarische Ein-
führung.

Literaturhinweise: Werden in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Lehrvera nstaItung: Vertragliche Schuldverhältnisse

Dozent: Prof. Dr. Marc-Philippe Weller

Zeit und Ort: Montag 11.00-13.00 Uhr Heuscheuer H

Beginn: 13.04.2015

2SWS Pflichtveranstaltung

Zielgr uppe: 3. Fachsemester, Pflichtvorlesung für alle Studierende.

Vorkenntnisse: Grundkurs BGB

Kommentar: Das Vertragsrecht gehört zu den Kernmaterien der Rechtswis-
senschaftend Auf den vertragsrechtlichen Grundlagen bauen
alle Nebengebiete des Privatrechts auf; ohne diesbezügliche
fundierte Kenntnisse können die Übunge n im BGB und das
Staatsexamen nicht geme istert werden.

Die Vorlesung knüpft an den Grundkurs BGB an. Behandelt
werden alle relevanten besonderen Vertragstypen (Kaufvertrag,
Werkvertrag, Mietvertrag, Schenkung, Maklervertrag, Reise-
vertrag, Auftrag und Geschäftsbesorgung, Bürgschaft etc.); da-
bei werden jeweils die Bezüge zu den "gesetzlichen Schuldver-
hältnissen" (Deliktsrecht, Bereicherungsrecht, GoA) herge-
stellt.

Literaturhinweise: Looschelders, Schu ldrecht BT, 9. Auflage 2014
Weitere Literaturangaben werden in der Vorlesung gegeben.

- 19-

Sonstige Hinweise: Bitte den "Schönfelder" oder eine vergleichbare Gesetzessamm-
lung in die Vorlesung mitbringen.

Lehrveranstaltung: Gesetzliche Schuldverhältnisse

Dozent: Prof. Dr. Christoph A. Kern, LL.M. (Harvard)

Zeit und Ort: Freitag 09.00-11.00 Uhr NUni HS 14

Beginn: 17.04.2015

2SWS Pfl ichtveranstaltu ng

Zielgruppe: ab 3. SelTlester

Vorkenntnisse: Kenntnisse des Allgemeinen Teils des BGB und der vertragli-
chen Schu ldve rhältnisse

Kommentar: Die Vorlesung behandelt das Recht der wichtigsten gesetzli-
chen Schuldverhältnisse: Geschäftsführung ohne Auftrag (§§
677 ff. BGB), Eigentümer-Besitzer-Verhältnis (§§ 987 ff.
BGB), Deliktsrecht (§§ 823 ff. BGB; ProdukthaftungsG; §§ 7,
18 StVG) und Recht der ungerechtfertigten Bereicherung (§§
812 ff. BGB).

Literaturhinweise: Wandt, Gesetzliche Schuldverhältnisse, 6. Aufl. 2014; Medi-
cus/ Brand, Gesetzliche Schuldverhältnisse, 6. Aufl. 2015; Alt-
hammer, Schuldrecht lll, 2015 (im Erscheinen); Lehrbücher
und Ausbildungsliteratur zum Besonderen Schuldrecht

Lehrveranstaltung: Mobiliarsachenrecht

Dozent: Prof. Dr. Thomas Lobinger

Zeit und Ort: Montag 16.00 - 18.00 Uhr NUni HS 14

Beginn: 13.04.2015

2SWS Pflichtveranstaltu ng

Zielgruppe: ab 3. Semester

Vorkenntnisse: Grundkurs Zivilrecht I + H.

Kommentar: Das Sachenrecht ist Teil des Bürgerlichen Vermögensrechts
und findet sich im dritten Buch des BGB. Seine Regelungen

l - 20-
betreffen neben dem Besitz im Kern drei Fragen: Welche Ar-
ten absoluter subjektiver Rechte können an Sachen bestehen?
Wie erfolgt die Zuordnung/Übertragung dieser Rechte? Wel-
che Ansprüche ermöglichen ggf. die Durchsetzung dieser
Rechte? Auf der Basis der bereits im Grundkurs ZR I + II er-
worbenen Kenntnisse sollen diese Fragen in der Vorlesung
vertieft werden. Dabei erfolgt eine Konzentration auf die all-
gemeinen Lehren und das Mobiliarsachenrecht. Dem Immobi-
liarsachenrecht ist eine eigene Vorlesung im Folgesemester
gewidmet.

Literaturhinweise: In der Veranstaltung.

Sonstige Hinweise: Die Materialien werden in moodle eingestellt. Ein paralleler
Besuch der Vorlesungen Mobiliar- und Immobiliarsachenrecht
ist nicht sinnvoll, da die Vorlesungen aufeinander aufbauen.

Lehrveranstaltung: Immobiliarsachenrecht

Dozent: Prof. Dr. Christoph A. Kern, LL.M. (Harvard)

Zeit und Ort: Freitag 11.00-13.00 Uhr NUni Neue Aula

Beginn: 17 .04.2015

2SWS Pf!ichtveranstaltu ng

Zielgr uppe: ab 4. Semester

Vorkenntnisse: Grundkurse zum Zivilrecht (Allge meiner Teil des BGB und
Schuldrecht) sowie möglichst die Vorlesung zum Mobiliarsa-
chenrecht

Kommentar: Die Vorlesung soll die wesentlichen Kenntnisse des Grund-
stücksrechts vermitteln. Dazu gehören insbesondere Fragen
des Erwerbs und des Inhalts des Grundeigentums, die Belas-
tung mit Grundpfandrechten und anderen beschränkten ding-
lichen Rechten sowie im Überblick da formelle Grund tück -
recht und seine Verknüpfung mit dem materiellen Immobili-
arsachenrecht.

L i t e r a t u r h i n we ise: Bau1j Stürner, Sachenrecht, 18. Aufl. 2009; Gruber, Sachen-
recht, 2015 (im Erscheinen); Uike, Sachenrecht, 3. Aufl. 2014;
Prütting, Sachenrecht, 35. Aufl. 2014; Westermann/ Gursky/
Eickmann, Sachenrecht, 8. Aufl. 2011; Vieweg/ 'X'erner, Sa-

-21-

chenrecht, 6. Auf!. 2013; Wolf/ Wellenhafer, Sachenrecht, 29.
Aufl .2014 .

Lehrveranstaltung: Erbrecht

Dozent: Prof. Dr. Baldus

Zeit und Ort: Freitag 08.00-11.00 Uhr NUni NAuia

Beginn: 08.05 .2015

2SWS Pflichtveranstaltung

Zielgruppe: ab 3. Semester

V o r k e n n t n i s s e: BGB, Buch 1-3 (Sachenrecht muss zumindest parallel ge hört
werden).

Kommentar: Das Erbrecht regelt im Kern die Frage, wie Vermögenspo~ itio­
nen nach dem Tod eines Rechtssubj ekts auf ein anderes
Rechtssubjekt übergehen. Es kann daher nur vor dem. Hinter-
grund der allgemeinen Regeln des Vermögensrechts verstan-
den werden, die ihrerseits historisch zu einem erheb lichen
Teil auf Erbrecht beruhen. Bitte nutze n Sie die drei ersten
Wochen der Vorlesungszeit zur Wiederholung des Allgemei-
nen Teiles (v.a.: Geschäftsfähigkeit, Form, Auslegung von Wil-
lenserklärungen). Eine bedeutende Rolle spie lt die voraus-
schau ende Gestaltung seitens des Erblassers; daher werden
Vertreter der Praxis (Notar Dr. Kühle und Notarassessor
Schall, LL.M.) in die Vorlesung einbezogen.

Literaturhinweise: Leipold, Erbrecht (20. Auf!. Tübingen 2014); Frank/ Helms,
Erbrecht (6 . Auf!. München 2013); weitere in der Vorlesun g.

Sonstige Hinweise: 1. Für Erasmus- und LL.M .-Studenten sowie Gutachtenbewer-
ber wird eine Klausur angeboten (27.7., 9h30-11h30, NUni
HS 10). Näheres in der Vorlesung.
2. Vorlesungstage (jewe ils 3 Stunden): 8., 22., 29.5.; 12., 19.,
26.6.; 3., 10., 17.,24.7.

Lehrveranstaltung: Kreditsicherungsrecht

D o ze nt: Prof. Dr. Andreas Piekenbrock

Zeit und Ort: Montag 16.00-18.00 Uhr NUni HS 13

1 - 22-

Beginn: 13.04.2015

2SWS Pflichtveranstaltung

Zi elgr u p p e: 5. und 6. Semester

Vorkenntnisse: Die Veranstaltung ist T eil des Wiederholungs- und Ver-
tiefungsprogramms für fortgeschrittene Semester. Daher sollte
sie frühestens zeitgleich mit der Übung im Bürgerlichen Recht
für Fortgeschrittene bes ucht werden.

Kommentar: Das Kreditsicherheitsrecht ist ein sogenanntes Querschnitts-
geb iet; das primär durch wirtschaftliche Vergleichbarkeit der
Sachverhalte geprägt ist. Es ist daher geprägt vom Rückgriff
auf unterschiedliche Vertragstypen und Rechtsinstitute, hat
aber auch allgemeine Grundsätze ausgebildet. Daher ist das
Kreditsicherheitsrecht mit seinen Bezügen zum Schuldrecht
(Abtretung, Bürgschaft, Garantie), zum Sachenrecht (Mobiliar-
und Immobiliarpfandrechte; Sicherungseigentum) und zum
Zwangsvollstreckungsrecht in besonderer Weise geeignet, den
zuvor erarbeiteten Stoff zu wiederholen und zu vertiefen.

Literaturhinweise: werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben .

Sonstige Hinweise: Gliederung wird in der Veranstaltung ausgegeben.

Lehrveranstaltung: Zwangsvollstreckungsrecht

Dozent: Prof. Dr. Andreas Piekenbrock

Zeit und Ort: Montag 11.00-13 .00 Uhr Neue Au la

Beginn: 13.04.2015

2SWS Pflichtveranstaltung/Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 7)

Zielgruppe: 5. und 6. Senlester

V o r ke n n t n i sse: Gute Grundkenntnisse im Zivilprozessrecht (Erkenntnisver-
fahren) und im Sachenrecht.

Kommentar: Di e Veransta ltung stellt die Fortsetzun g der Vorlesung zum
Erkenntnisverfahren aus dem Wintersemester dar und hat im
Wesentlichen das 8. Buch der ZPO sowie das ZVG zum Ge-
genstand. Im Mittelpunkt stehen die Voraussetzungen der
Zwangsvo llstreckung, die einzelnen Vollstreckungsarten und
das Rechtsbehelfssyste m.

- 23 -

Literaturhinweise: werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Sonstige Hinweise: Die Vera nstaltung führt den Stoff anhand von Fallbeispielen

ein, deren Vor- und Nachbereitung dringend empfohlen wird.

Lehrvera nsta ltu ng: Einführung in das Zivilrecht für Nebenfachstu-
dierende

Dozent: Privatdozent Dr. U lrich Segna

Zeit und Ort: Dienstag 09.00-11.00 Uhr NUni HS 14

Beginn: 21.04.2015

2SWS

Zielgrup pe: Studierende im Nebenfach

Vorkenntn isse: Es sind keine besonderen Vorkenntn isse erfo rderlich.

Kommentar: Die Vorlesung bietet Nebenfachstudierenden einen TEeinilstdiee~a
in das Zivilrecht. Sie ' behandelt den Allgemeinen

BGB, grundlegende, für das Verständnis des Zivilrechts ele-

mentare Fragen des allgeme inen Schu ldrechts sow ie ausge-

wäh lte Vertrags typen (Kauf, Werkvertrag, Darlehensvertrag).

Den Abschluß bildet ein kurzer Blick auf das Delikts- und das

Sac h enrecht.

Literaturhinweise: Die Teilnehmer werden gebeten, bereits zum ersten Termin
einen Text des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) mitzubrin-
gen; zu empfeh len ist die Textausgabe "Beck-Texte im dt:v", 75.
Aufl. 2015; siehe ferner Musielak/ Hau, Grundkurs BGB,
13. Aufl. 2013; Sclvwab/ Löhnig, Einführung in das Zivilrecht,
19. Aufl. 2012; weitere Literaturhinweise in der Vorlesung.

1 - 24-

HANDELS- UND WIRTSCHAFTSRECHT, ARBEITS- UND
SOZlALRECHT

Lehrveranstaltu ng: Handelsrecht

Doze nt: Privatdozent Dr. Ulrich Segna

Zeit und Ort: Montag 18.00-20.00 Uhr NUni HS 13

Begin n: 20 .04 .2015

2 SW S Pfli ch t ve r a n st al t u ng

Zi e lgr u p p e : ab 3. Semester

V orkenntnisse: Die Vorles ung setzt solide Kenntnisse im Bürgerlichen Recht,
insbeso ndere im Vertragsrecht und im M obiliarsachenrecht
vo r a u s.

Ko mmentar : In der Vorles ung wird der Pflichtfachstoff aus dem H andels-
recht vermittelt: Kaufleute, Publizität des H andelsregisters,
Prokura und Handlungsvo llmacht, allge meine Vorschriften
über H andelsgeschäfte, H andelskauf.

Li t e r a t u r h i nweise: Brax/ Henss ler, H andelsrec ht, 22. Aufl . 201 5 (i. V ); Jung, Han-
delsrecht, 10. Aufl . 2014; Kindler, Grundkurs H andels- und
G esellschaftsrecht, 7. Aufl. 2014; Karsten Schmidt , Hand els-
recht, 6. Aufl. 2014; we itere Literaturhinweise in der Vorl e-
sung.

So nstige Hinwe ise: Nur in der ersten Sem esterh älfte (bis einschließlich 8. 6 .201 5)

Lehrveranstaltung: Arbeitsrecht

D ozent: Prof. Dr. M arkus Stoffels und Dr. M ark Lembke

Zeit und Ort: D ien s t ag 11.00-15 .00 U hr Ne ue Aula

Beg i n n : 14 .4.2015

3 SWS Pflich tve ran staltung

Zielg r u p p e : 3./4. Semester

V o r ke n n t n iss e: Grundkurs Zivilrecht I und II

Ko mmentar: Die Vo rles ung beh andelt den Pflichtstoff also in erster Linie

- 25 -

d as Recht der Arbeitsverhältnisse. Schwerpunktm äßig geht es
um die Regelungs instrumente, die Begründ ung und Beend i-
gung des Arbeitsverhältnisses einschließlich der sich darauf
beziehenden Regelungen d es Betriebsverfass ungs rechts sowie
die wesentlichen Vertrags pflichten und die Folgen ihrer Ver-
letzung. Aus dem ko llektiven Arbeitsrecht werden das T arif-
vertrags-, das Arbeitskampfrecht und d as Recht der betriebli-
chen Mitbestimmung im Überblick darges tellt. Eine ausführli-
che G liederung der Vorles ung und we itere Begleitmateri alien
werd en zum down load zur Verfügung ges tellt.

Literaturhinweise : Junker, Grundkurs Arbeitsrec ht, 14. Aufl. 201 5 ; Diitz/ Thüsing,
Arbeitsrecht, 19. Aufl. 2014 ; H romadka/ Maschmann , Arbeits-
recht Ban d 1, 6. A ufl. 2015; Preis, A rbeitsrecht, Ind ivid ualar-
beitsrecht, 4. Aufl . 2012; Ralfs , Arbeitsrech t Studienko m.men-
tar, 4 . Aufl. 2014; Walterma nn, Arbeitsrecht, 17 . Aufl . 2014;
ZäUne1! Laritz/ H ergenräder, Arbe itsrec ht, 7. A ufl. 201 5.

Sonstige Hinwe ise: Mitzubringen ist die dtv-Textsa mmlung Arbeitsrecht oder eine
ve rgleichbare T extsammlung jewe ils in der aktu ellen' A uflage.

Lehrveranstaltung: Kollektives Arbeitsre cht

D oze n t : Prof. Dr. Tho mas Lobinge r

Zeit und Ort: D ienstag 11.00 - 13.00 U hr NUn i HS 10

Beg i n n : 14.04 .2015

2SW S Ergä nzungsveranstaltung / Schwerpunktbereichsveranstaltung
(SB 4)

Ziel g r u p p e : ab 5. Se mester

V o r ke n n t n i sse: Grundvorlesung Arbeitsrecht.

Ko mmentar: Die Vorles ung behandelt aus dem ko llektive n Arbeitsrecht d as
Koa litio nsrecht, d as T arifvertragsrecht und das Arbeitskampf-
recht. Es geh t um die Vertiefung dieser in der Grundvorlesung
Arbeitsrecht nur im Überblick und in den Grund züge n be-
handelten M aterien . Dem Betriebsverfass ungsrecht ist eine
eige ne Vorles ung im Wintersemester gewidmet.

Literaturhinvveise: In der Veranstaltung.

Sonstige Hinweise: Die M aterialien we rden in moodle eingestellt. Die T eilnahme

1 - 26-

an der Veranstaltung setzt nicht die Belegung des SPB 4 vor-
aus. Hörer anderer SPBe sind herzlich eingeladen.

Lehrveranstaltung: Grundzüge des Dienst- und Arbeitsrechts der
Evangelischen Landeskirche in Baden

D o ze nt: Dr. Hendrik Stössel

Zeit und Ort: Dienstag 14.00-16.00 Uhr NUni HS 05

Beginn: 14.04 .2015

2SWS Grundlagenveranstaltung

Ziel gr u p p e : Studierende aller Semester, Konfess ionen und Fakultäten,
insbes . der Theo logie und der Rechtsw isse nschaften .

Vorkenntnisse: Vorkenntnisse "verden nicht vorausgesetzt, wohl aber das Inte-
resse am Thema und die Bereitschaft zur Mitarbeit in G estalt
lebendiger mündlich er Beteiligung sowie u.U . gelege ntlich er
Abfassung und D arstellung kurzer Impulse

Kommentar: Die Veranstaltung befasst sich mit den G rundzügen des Pfarr-
dienstrechts und des allgemeinen Arbeitsrechts der Evangeli-
schen Landeskirche in Baden bzw. der EKD. D abe i werden
auch die zugrundeliegenden pastoraltheologischen bzw. ekkle-
sio logischen Voraussetzunge n und Prinzipien eine Rolle sp ie-
len . Die einschlägigen Fragestellungen werden u.a. anhand
von Beispielfällen und höchstrichterlicher Rechtsprechung
diskutiert.

Literaturhinweise: aspektbezogen in der Verans taltung

Lehrveranstaltu ng: Arbeitsgemeinschaft im Arbeitsrecht

D ozenten : Ref. iur. Florian Hertenstein/ Ref. iur. Kilian Kleine

Zeit und O rt: Mittwoch 14.00 (s. t.) -16.00 Uhr SGU 1016

Beginn: 06.05.2015

2SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 4)

Zielgruppe : ab 5. Semester

V o r ken n t n i sse: Vorles ung im Arbeitsrecht

- 27 -

Kommentar: In der Veranstaltung wird die Bearbeitung arbeitsrechtlicher
Fälle in der W eise einge übt, die auch in der mündlichen Prü-
fung verlangt wird. Die Studenten sollen. lernen, sich mit den
Argumentationsmustern der Rechtsprechung bei Grundlagen-
fragen auseinanderzusetzen . Außerdem wird aktuelle Recht-
sprechung behandelt. Im Vordergrund steht im Somm erse-
mester bei der Fallbearbeitung das Individualarbeitsrecht.

Literaturhinweise: in der Veranstaltung

Lehrvera nstaltung: Kapitalmarktrecht

Dozent: Prof. Dr. Dres. h .c. Werner F. Ebke, LL.M.

Zeit und Ort: Mittwoch 09,00-11.00 U hr NUni HS 15

Beginn: 15 ,04 ,2015

2SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 5b)

Zielgrupp e: ab 5, Semester

Vorkenntnisse: Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht

Kommentar: Die Vorlesung behandelt das deutsche und europä ische Kapi-
talmarktrecht. Schwerpunkt der Veranstaltung bilden die Re-
gelungsziele und die Quellen des Kap italmarktrechts, das Ver-
hältn is von Gese llschafts-, Unterne h mens- und Kapital-
marktrecht, das WpHG (Anwendungsbe reich , Insiderrecht,
Verbot der Marktmanipulationen, Mitteilungs- und Ver-
öffentlichungspflichten bei Veränderung des Stimmrechts-
anteils, Verhaltensregeln nach §§ 31 ff. WpHG), das Börsen-
recht (Begriff und Funktionen der Börse , Emiss io nen, Anle-
ge rschutz) sowie das WpÜG (Grundlagen, Verfahren, Pflich-
ten des Manage ments der Zielgesellschaft). Darüber hinaus
wird eine Einführung in das VermAnlG, d as WpPG sowie das
Kap italmarkta ufs ichtsrecht und das Musterverfahren geboten.

Literaturhinweise: Eine Literatmliste und die Vorlesungsübersicht sind auf der
H o mepage des Doze nte n abrufbar (www. igw.uni-heiclelberg.cle).

Sonstige Hinweise: Von den Studierend en wird erwartet, dass sie vorbere itet in
die Lehrvera nstaltung kommen.

1 - 28 -

Lehrveranstaltung: Internationales Gesellschaftsrecht

D oze nt: Prof. Dr. Dres . h. c. W ern er F. Ebke, LL.M.
Zeit und Ort:
Mittwo ch 11 .00-13.00 Uhr NUNI HS 15

Beg i n n : 15.04.201 5

2SW S Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 5b)

Zielgr u p pe: ab 5. Semester

Vorke nntnisse: Nach Möglichkeit Ke nntnisse im Bereich d es Perso nen- und
Kapitalgesellschaftsrechts, d es Internatio nalen Privatrechts
(Ko llisio nsrechts) und des Europarechts.

Ko mmen tar: D ie Le hrvera nstaltung will de n Stud ieren den einen problem-
orientierten Zuga ng zu den Grundlage n d es Intern ationalen
Gesellschafts- und Unternehmensrechts venTlitteln. Im Mit-
telpunkt der Ve ranstaltung steh en d as einschläg ige deutsche
und europä ische Ko llisio nsrecht und die Rechtsprechung des
EuG H zu der N iederlassungsfreiheit der Gesellschaften (Art.
49, 54 AEUV). Die einschlägige n Normen und G rund sätze ,
Zusammenhänge, M ethoden, die Rechtsprechung und di e
Dogmatik werde n nicht nur als Lehrgegenstän de versta nden ,
so nd ern kommen in Problemzusammenhängen zur Sprache.

Literaturhinwe ise: Eine Literaturliste, ein Verze ichnis der einschläg ige n Recht-
sprechung des EuG H zur Niederlass ungsfr eiheit der Gesell-
schaften und die Vo rles un gs übersicht sind auf der H omepage
des Doze nten abrufbar (www.igw.uni-heidd berg. de).

So nstige Hinweise: Von den Studierend en wird erwartet, dass sie vorbereitet in
die Lehrveranstaltung ko mmen .

Lehrveranstaltung: Rechnungslegung, Abschlussprüfung und Pub-
l i z it ä t

D oze n t : Prof. Dr. Dres. h. c. W erner F. Ebke, LL.M.
Zeit und Ort:
D i e n s tag 16.00-1 8.00 Uhr NUNI H S 15

Beg i n n : 14.04 .201 5

2SW S Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 5b); offen auch für
Nicht-SPB 5b-Studierende

Zi elg r u p p e: ab 5. Se meste r

- 29 -

V o r ke n n t n i sse : G esellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie H and elsrecht

Ko mmentar: Gege nstand der Veranstaltung sind d ie Rechnungs legungs-
grund sätze fL'tr selbständige Kapitalgese llschaften, die Jahresab-
schlussprüfung und die Publizität.

Literaturhinwe ise: Eine Literaturliste und die Vorles u ngs übersicht sind auf der
H o mepage des Dozenten abrufbar (www.igw.uni-heicldberg. de).

Sonstige Hinweise: Vo n den Studierend en wird erwartet, dass sie vo rbereitet in
die Lehrveranstaltung ko mmen .

Lehrveranstaltung: Die grenzübers ch reitende Mobilität von Gesell-
schaften in Europa - (Sitzverlegung, Verschmel-
zung, Umwandlung, Spaltu ng)

D oze n t : Rechtsa nwalt Pro f. Dr. iur. H ans-Jürge n H ellwig

Zeit und O rt: Freitag 17. 04.201 5 15 .00-1 8.00 U hr JurSe m Ü R 05
Sa mstag 18. 04 .2015 10.00-13.00 und
14.00-1 6. 00 U h r

Beg i n n : 17.04.2015

1 SW S, Block Schwerpunktbere ichsveranstaltung (SB 5b und 6)

Zielgr u p p e : ab 5 . Semester

V o r ke n n t n i sse: G esellschaftsrecht I und 1I .

Ko mmentar: Behand elt wird zunächst die Niederlass ungsfreiheit als Aus-
ga ngs punkt im Pr imärrecht der EU . Es fo lgt mit ihrem ko l-
lisio nsrechtlichen Hintergrund die Sitzverl egung. Diese ist bei
EWIV und SE sekund ärrechtlich geregelt, für elie Sitzve rle-
gung von Gesellschaften des n ation alen Rech ts werde n die
einschlägige n Entscheidunge n des EuG H behandelt. Die Ver-
schmelzung über die Grenze ist für die SE und natio nale G e-
sellschaften neben der Rspr. des Eu G H sekund ärrechtlich ge-
rege lt. Beh andelt wird in diesem Zusammenhang auch das
Zu sa mmenspiel insbesondere mit der Kapitalrichtlinie, weil
bei einer Verschmelzung meist eine Kap ita lerhöhung erfo rder-
lich ist. D arges tellt werden auch die konzernrechtlichen Er-
satzlös unge n , die vor Erlass der SE Verordnung und der In-
ternation alen Fusionsrichtlinie von der Praxis en tw ickelt wur-
den und die in bestimmten Fällen weiterhin eine sinnvolle
Alternative für die Vollverschmelzung sind . Den Abschluss
der Vorl es ung bildet di e U mwandlung über di e G renze, deren

1 - 30-

gemeinschaftsrechtliche Beordnung sich in der jüngsten Rspr.
des EuGH abzeichnet.

Literaturhinwe ise : Stefan Grunclnwnn, Europäisches Gesellschaftsrecht, 2. Aufl.
2011; Habersack/Verse, Europäisches Gesellschaftsrecht,
4. Aufl. 2011; Lutte,/ Baye,/J. Schnüclt, Europäisches Unter-
nehmens- und Kapitalmarktrecht, 5. Aufl. 2012.

Ü b ers icht: Vorbemerkung: Grundfreiheit der Niederlassung (Art. 49,
54AEUV)

1. Teil: Sitzverlegung Über die Grenze
1. IPR-Anknüpfung des Gesellschaftsstatuts nationaler Ge-

se llsch a ften
2. EuGH "Daily Mail" von 1988
3. Vorentwurf einer Sitzverlegungs-RL von 1997
4. W eitere Rspr. des EuGH zu EU-Gesellschaften "Centros"

von 1999, auf Vorlage BGH VII ZS vo m 30.03.2000;
"Überseering" vom 05.11.2002, BGH 11. ZS "J ersey" vo m
01.07.2002; "Inspire Art" von 2003; "Lasteyrie du Sail-
lant" von 2004; "National Grid Indus" von 2011; EU-
Ko/ Portugal von 2012; "Cartesio" von 2008; "VALE" von

2012
5. Gesellschaften aus

a)EWR
b)USA
6. Gesellschaften aus
a)CH
b) sonstige n Drittstaa ten
7. Anwendung einzelner Vorschriften des deutschen Rechts
auf die englische Limited mit Verwaltungssitz in
D e u tsch l and?
8. Referentenentwurf zum deutschen internatio nalen Ge-
sellschaftsrecht vom 07.01. 2008
9. Änderung von § 5 AktG und § 4 a GmbHG durch das
MoMiG vom 23.10.2008 als Reaktion auf die englische
Limited und PartGmbB als Reaktion auf die englische

LLP
10. Sitzverlegungs-RL: Ko nsultation von 2006 und EP-

Beschlüsse von 2009 und 2012, Aktionsplan der Kom-
miss ion von 2012, Ko nsultation von 2013
11 . EWN
12. SE
13 . SCE

- 31 -

2. Teil: Verschmelzung über die Grenze
1. Gründe für Verschmelzunge n
2. Wirtschaftliche Verschmelzung durch konzernrechtliche

Gestaltung
3. Rechtliche Verschmelzung durch analoge Anwendung

der nationalen Fusionsrichtlinie von 1978
4. Verschmelzungs-SE nach der SE-VO und der SE-RL von

2001
5. Übertragende Umwandlung auf den Alleingesellschafter,

OGH Wien, Beschluss vom 20.3.2003
6. EuGH "SEVIC" vo n 2005
7. Internationale Fusions-RL von 2005
8. Kapitalerhöhung / Neugründung nach der Kapital-RL

im Zuge einer Verschmelzung
9. Fusionskontrolle
10. Steuerrecht
3. Teil: Umwandlung Über die Grenze
1. EuGH "Cartes io" Rn. 111 f von 2008, Rn . 101 f
2. EuGH ''VALE'' von 2012
3. OLG Nürnberg vom 13.02.2012 (ZIP 201 2, 572) und

vom 19.06.2013 (NZG 2014,
4. Teil: Spaltung über die Grenze
1. Bisher nur nationale Spaltungsrichtlinie vo n 1982
2. Bisher keine Entscheidung des EuGH

Hinweise für die Vorben'lerkung
V o rb e r e i t u n g: Art. 49 und 54 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der Eu-
ropä ischen Union)

1. Teil
EuGH-Urteile zur Sitzverlegung über die G renze (insbesonde-
re Daily Mail vom 27.09.1988, Centros vom 09.03 .1999,
Überseering vo m 05.11.2002, Inspire Art vom 30.09.2003,
Lastey rie du Saillant vo m 11.03. 2004, National Grid lndu s
vom 29.11.2911, Cartesio vom 16.12.2008) ,
Vorlagebeschluss (V ALE) des Obersten Gerichts von Ungarn
vom 17.06.2010 (ZIP 2010, 1956)/Sc hlu ssanträge des Gene-
ralanwa lts vom 15.12.2011, Rechtssache C/3 78/ 10.

Die EWIV - Europäische Wirtschaftliche Interesse n Vereini-
gung - als erste supranatio nale Gesellschaftsrechtsform (VO
213 7/85/ EWG) und das deutsche EWIV-Ausführungsgesetz
vom 14.04.1988 (BGBL 19881, 514 ff.)

Die SE-Europä ische Aktiengesellschaft - als weitere supranati-

1 - 32-

onale Gesellschaftsrechtsform (VO 200112157/ EG über das
Statut der SE und RL 2001l86/EG hinsichtlich der Beteili-
gung der Arbeitnehmer), das deutsche Gesetz zur Einführung
der Europäischen Gesellschaft (SEEG) vom 22.12.2004
(BGBL 2004 I, 3675 ff.) und das deutsche SE-
Beteiligungsgesetz (SEBG) vom 22.12.2004 (BGBL 2004 I,
3675)

Die SCE - Europäische Genossenschaft - als supranationale
Gesellschaftsrechtsform (VO 2003/1435/EG und RL 20031 [)
/ EG hinsichtlich der Beteiligung der Arbeitnehmer), das deut-
sche Gesetz zur Einführung der Europäischen Genossenschaft
(EG EG) vom 14.08.2006 (BGBL 2006 I, 1911 ff.) und das
SCE-Beteiligungsgesetz (SCEBG) vom 14.08 .2006 (BGBL
2006 I, 1917).

2. Teil
Nationale Fusionsrichtlinie vom 09 .10.1978 (78/855/ EWG)

EuGH-Urteil SEVIC vom 13 .12.2005

(Internationale) Fusionsrichtlinie vom 26.10.2005
(2005/56/EEG).

Sonstige Hinweise: 3. Teil
EuGH-Urteil Cartes io vom 16.12. 2008, Rn. 111f.
Schlussanträge des Generalanwalts Niilo Jääskinen vom
15.12.2011, Rs. C - 378/10.

1. Die Vorlesung wird als Blockveranstaltung durchge-
fü hrt. Es wird empfohlen, sich auf die Stunde vorzube-
reiten. Eine Anmeldung ist erwünscht: [email protected]

heidelb erg.de
2. Es wird eine Prüfung am Ende des Semesters nach

Rücksprache mit dem Dozenten angeboten.

Lehrveranstaltung: Europäisches Gesellschafts- und Unterneh-
mensrecht

Dozent: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter HOl1tmelhoff

Zeit und Ort: D i e n stag 09.00-11.00 Uhr Lau-HS (am 14.04. im
Juristischen Seminar -
Hörsaal)

Beginn: 14.04.2015

- 33 -

2 SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 5b)

Zielgruppe: ab 6. Semester

Vorkenntnisse: Kapitalgesellschaftsrecht

Kommentar: Behandelt werden vor allem die Richtlinien zum Europäi-
schen Gesellschaftsrecht einschließlich der zur Rechnungsle-
gung und zur Abschlussprüfung sovvie die Rechtsformen des
Unionsrechts. Einbezogen werden zugleich die aktuellen Pro-
jekte des europäischen Gesetzgebers.

Literaturhinweise: Gnmelmann, Europäisches Gesellschaftsrecht, 2. Aufl. 2011;
Habersack/ Verse, Europäisches Gesellschaftsrecht, 4. Aufl.
2011; Lutte1/ Baye1/ Schmielt, Europäisches Unternehmens-
und Kapitalmarktrecht, 5. Aufl. 2012.

Sonstige Hinweise: Im Anschluss an die Vorlesung besteht (nur für ihre Teilneh-
mer) die Möglichkeit, diese mit einer Prüfungsleistung abzu-
schließen (z. B. Studienarbeit).

Sprechstunde nach Vereinbarung.

Lehrveranstaltung: AG Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Doze nten: Jan-Da\/id Geiger, Tobias Krause, Johannes Lappe

Zeit und Ort: Freitag 16.00-19.00 Uhr C.t. NUni HS UGX 61

Beginn: 17 .04.2015

2SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 5b)

Zielgr u p p e : ab 5. Semester

Vorkenntnisse: Kenntnisse im Kapitalgesellschafts- und Kapitalmarktrecht.

Kommentar: Die Veranstaltung dient der Vertiefung des Kapitalgese ll-
schaftsrechts und des Kapitalmarktrechts anhand von ausge-
wählten Fällen und Klausuren. Die Veranstaltung ist auch ge-
eignet für die Vertiefung im Pflichtfach Bürgerliches Recht
(Gese llschaftsrecht).

Sonstige Hinweise: Die Unterlagen zu dieser Veranstaltung finden Sie unter
Moodle.

1 - 34-

STRAFRECHT, STRAFPROZESSRECHT UND
KRIMINOLOGIE

Lehrveranstaltung: Grundkurs Strafrecht I

D oze nt: Dr. Jan C. Schuhr

Zeit und Ort: montags 9.00-11.00 Uhr NUni H S 10
dienstags 14.00-16.00 Uhr NUni HS 06

Beg i n n : 20 .04. 2015

4 SW S Pflichtveranstaltung

Zielgr u p p e: ab 1. Semester

V o r ken n t n i sse: keine.

Ko mmentar: Die Vorlesung gibt eine Einführung ins Strafrecht und be-
handelt Frage n des Allge meinen T eils.

Literaturhinweise: Literatur wird in der Vorles ung empfo hlen.

Lehrveranstaltung: Vorlesung Grundkurs Strafrecht 11

D ozent: Prof. Dr. Vo lker H aas

Zeit und Ort: Dien stag u . Freitag 09 .00-11.00 Uhr NUni HS 13

Beginn : 14.04 .2015

4 SWS Pflichtveran staltung

Zielgr u p p e: ab 2. Se mester

V orkenntnisse: G rundkurs Strafrecht I

Ko mmentar: G egenstand der Vorles ung ist zunächst noch der Allge meine
T eils des Strafgese tzbuchs. Anschließ end wendet sich die Vor-
les ung dem Besonderen T eil des Strafgesetzbuchs zu. D abe i
wird der Schwerpunkt auf den Delikten zum Schutz vo n Ind i-
vidualrechtsg ütern liegen .

Literaturhinwe ise: W erden in der ersten Vorles ungss tund e bekanntgegeben.

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Lehrveranstaltu ng: Grundkurs Strafrecht 111

D ozent: Prof. Dr. G erhard Dannecker

Zeit und Ort: Do nnerstag 09 .00-11.00 Uhr NUni H S 15

Beg i n n : 16.04. 2015

4SWS Pflichtveranstaltung

Zielgr u p p e : 3. Semester

V o r ke n n t n i sse : Vorlesunge n Grundkurs Strafrecht I, II

Ko mmentar: Im Grundkurs Strafrecht III "verden insbesond ere die Körper-

verletzungs- und T ö tungsdelikte sowie d ie Eigentums- und
Vermögensdelikte beh andelt. Zudem wird der Stoff aus den
Grundkursen I und II vertieft.

Literaturhinweise: Literaturempfehlungen werd en in der Vorles ung gegeben .

Lehrveranstaltung: Grundkurs Strafrecht IV

D oze n t : D r. Thomas Schröder

Ze it und Ort: D onn erstag 14.15-16.45 U h r Neue Au la

Beg i n n : 16.04.2015

2SWS Pfli c htver a n st al t u n g

Zi elgruppe: ab 4. Se mester

V o r ke n n t n i sse : Grundkurse Strafrecht I und II

Ko mmentar: Die Vorles ung behandelt Delikte gegen die Allge meinheit

Litera t u r h i nwe ise : Exe mplarisch em pfo hlen se ien folgende Lehrbü cher: Rengier,
Strafrecht Beso nderer T eil II - Delikte gegen di e Person und
die Allge meinheit, 15. Aufl. 2014; W essd s/ Hettinger, Straf
recht Besond erer T eil / 1 - Straftaten gegen Persönlichke its-
und G em einschaftswerte, 38. Aufl. 2014 ; Maurach/ Schroeclel/
Maiwalcl, Strafrecht Beso nderer T eil; T eilbd. 2 - Straftaten
gegen Gemeinschaftswerte, 10. A ufl . 20 12. W eitere Hinwe ise
fo lgen in der Vorles ung.

So nstige Hinweise: Unterlage n werden auf der Materialiense ite zur Verfügung
ges tellt. Etwaige aktuelle Informatio nen sind auf
http://www. jum.uni-heiclelberg. cle/ clanneckel/ hinterlegt.

- 36 -

Lehrveran sta ltung: Strafverfahrensrecht
Dozent:
Zeit und Ort: Rechtsanwalt Prof. Dr. Jürgen Rath
Beginn:
3SWS mittwochs 14.00 - 17.00 Uhr NUni HS 13
Ziel g r u p p e:
V o r ke n n t n i sse: 15 .0 4 . 2 0 1 5
Ko mmentar:
Pflichtveran staltung
Literatu rhin we ise:
Sonstige Hinweise: ab 4. Semester

Das mater ielle Strafrecht sollte in Grundzügen be-
herrscht werden.

Die Vera nstaltung h at - in syste ma tisch e r A ufbe reitung - di e p rü-
fun gs relevante n The me n d es Strafve rfahre nsrechts zum Gegens-
ta nd. Di e aktuelle Rechtsprechung wird beso nd e rs berücks ichtigt.

In haltsübersich t

1. T e il: Zu den G rundlage n d es Strafverfa hrens{rechts)
2. T eil : Zu d e n Verd ac htsgrade n
3. T eil: Zu d e n V e rfa hre nsvoraussetzunge n
4 . T eil: Zu d e n Ge richte n
5. T e il: Zur Staatsa nwaltsch aft
6. T eil: Zur Stellung de r Poli ze i im Rahme n des Strafverfa hre ns
7. T eil: Zum Beschuldigten
8. T e il: Zum S trafve rteidiger
9. T e il : Zu Beweisve rfa hren und Bewe ismitteln
10. Te il : Zu d en Zwangsm itteln
11. T eil : Zu el e n Prozessh anellunge n
12. T eil: Zum Erm ittlungsve rfa hren
13 . T e il : Zum Rech tssc hutz gegen Ermittlungs maßn ahme n
14. T eil : Zum Klagee rzwingungsve rfahre n
15 . T eil: Zu m Zwisch e nve rfa hre n
16. T e il : Zur H a u ptve rh andlung
17. T eil: E inschub : Zur forens ische n Aussage psych o logie
18. T eil: Zum Strafurteil
18 . T e il : Zusa tz: Absp rache n im S trafverfa hren
19. T eil: Zur T at im prozessualen Sinne
20. T eil: Zu el e n beso nde ren Verfahrensa rte n (Übe rbli ck)
2 1. Te il: Zu den Rec ht behe lfen
22. T e il : Zu d e n V erfa hre nskos te n (Be me rkun ge n)
23 . T eil : Aktue lle Entsche idunge n und EntwiclJunge n

Diese we rd en in der Veransta ltung gegeben .

Das Lehrmaterial ist unter 'Luww.rechtsanwalt-prof-mth.cle
(Materialien zum Recht) abrufbar.

- 37 -

Lehrveranstaltung: Jugendstrafrecht

Doze nt: Prof. Dr. Dieter Dölling, Priv.-Doz. Dr. C hristian Laue

Zeit und Ort: Montag 16.00-18.00 Uhr NUni HS 08

Beginn : 13.04.2015

2SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 2)

Zi e lg r u p p e : ab 5 . Semester

V o r k e n n t n i sse: Materielles Strafrecht

Kommentar: Es werden behandelt: Grund lage n des Juge ndstrafrechts (Beg-
riff und Aufgabe des Jugendstrafrechts, Jugendkriminalität,
Geschichte des Jugendstrafrechts, Anwendungsbereich des
Juge ndge richtsgesetzes), das materielle Juge ndstrafrecht (Alters-
und Reifestufen , die Rechtsfo lge n des Juge ndstrafrec hts) und
das form elle Juge ndstrafrecht Ouge ndge richtsverfassung und
Juge ndstrafverfahren).

Literaturhinwe ise: Streng, Franz: Juge nd strafrecht, 3. Aufl. 2012.

Lehrveranstaltung: Strafvollzug

Doze nt: Prof. Dr. D ieter Dö lling, Priv.-Doz. Dr. C hristian Laue

Zeit und Ort: D o n n e rsta g 16.00-18.00 Uhr NUni HS 08

Begi n n : 16.04.20 15

2SWS Schwerp unktbereichsveranstaltung (SB2)

Zielg r u p p e: ab 5. Semester

Vorlce n ntnisse: Materielles Strafrecht

Kommentar: Es werd en behandelt: Entwicklung und Ziele des Strafvo llzugs,
allge meine Grundsätze d es Strafvo llzugsrechts, Rechtsste llung
des Gefange nen, Organisation und Verlauf des Strafvollzugs ,
Rechtsschutz im Strafvollzug.

Literaturhinweise: Laubenthai, Klaus: Strafvo llzug, 7. Aufl. 201 4 .

1 - 38 -

Lehrveranstaltung: Strafverteidigung

Dozent: Prof. 01'. Dieter Dölling, Priv.-Doz. Dr. Christian Laue, RA
Stefan Allgeier, RA Werner Ruck

Zeit und Ort: Erste Veranstaltung
Dienstag, 14.04.2015
dann Blockveranstal- 18.00-19.00 Uhr Lau-HS
tung
Freitag, 17.07.2015 14-00 -18.00 Uhr Lau-HS
Samstag, 18.07.2015 09 .00-15.00 Uhr Lau-HS

B eg i n n : 1 4 . 0 4 .2 0 1 5

2 SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 2) / Veranstaltung
zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen (§ 9 II Nr. 4 JAPrO)

Zielgru ppe: ab 5. Sen,ester

Vorkenntnisse: Materielles Strafrecht und Strafprozessrecht

Ko mmentar: Anhand von Fällen, die der Praxis der Strafverteidigung ent-
nommen sind, werden den Studierenden interdisziplinäre
Schlüsselqualifikationen vermittelt.

Literaturhinweise: Klemke, Olaf; Elbs, Hansjörg: Einführung in die Praxis der
Strafverteidigung, 3. Aufl. 2013

Lehrveranstaltung: Examinatorium Kriminalwissenschaft

Dozent: PD Dr. Christian Laue

Zeit und Ort: Freitag 11.00-13.00 Uhr NUni HS 07

Beginn: 17.04.2015

2SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 2)

Zielgruppe: Stud ierende in der Vorbereitung auf die Universitätsprüfung

Vorkenntni se: Mind. 1 Studien eme tel' im Schwerpunktbere ich 2.

Kommentar: Die wichtigsten Gebiete des Prüfungsstoffes im Schwerpunkt-
bereich werden anhand praktischer Fälle oder neuerer wissen-
schaftlicher Studien wiederholt und vertieft.

Literaturhinweise: Kaise1/ Schöch: Kriminologie - Juge ndstrafrecht - Strafvollzug.
7 Au fl. 2009.

- 39 -

Lehrveranstaltung: Rechtsmedizin für Juristen

D o ze nt: Prof. Dr. med . Kathrin Yen; Dozenten und Ass istenten .

Zeit und Ort: Freitag 11: 15 bis 12: 15 Uhr Voßstr. 4, 4270 / HS

Beginn: 17.04 .20 1 5

1 SWS Ergänzungsveranstaltung

V o r k e n n t n isse : keine erforderlich

Themen Thanatologie: Die ärztliche Leichenschau
Leichenschau am Fundort
Der ärztliche Behandlungsfehler
Forensische Toxikologie
Scharfe Gewalt
Fahreignungsbegutachtung
Klinische Rechtsmedizin, Kindsmisshand-
lung
Alkohol: Stoffwechsel und Wirkungen
Foren sische SenJalmedizin, Blutentnahmen
für Alkohol und Drogen
Forensische Psychopathologie
Ersticken
Forensische Genetik
Freiwillige Teilnahme an einer Sektion-
Freiwillige Teilnahme an einer Klausur

Lehrveranstaltung: Einführung in die Medizinethik

Doze ntin: Prof. apl. Dr. Monika Bobbert

Zeit und Ort: Freitag 11.00-13.00 NUni HS 04
Beginn: 08.05 .2015

2 SWS Ergäl1Zungsveranstaltung / Schwerpunktbereichsveranstaltung
(SB 9)

Zielgruppe: Vorlesung für Studierende der Rechtswissenschaft, der Medi-
zin und der Lehramtsstudiengänge (EPG II)

Leistungsnachweis: Teilnahmebescheinigung oder benotete Klausur.

1 Ko mm entar: - 40-

In der medizinischen und pflegerischen Versorgung kranker
Menschen und in der medizinischen Forschu ng stellen sich
häufig ethische Fragen. Mit za hlreichen normative n Frage n
befasst sich nicht die Medizinethik, sondern auch das Recht,
we nngleich aus ethischer Sicht teilwe ise umfasse ndere Ford e-
runge n erhoben werd en. Die M edizinethik bietet bei n euen
Problemen einschlägige Analyse n und entwickelt vielfältige
Argumentation en , die auch fü r rechtliche Diskurse releva nt
se in kö nnen.
Die Vorles ung gibt eine Einführung in G rundlagen wie z.B.
d ie U n terscheid ung vo n Moral und Ethik, vo n nor mativer
Ethik und Strebensethik oder Grundbegriffe wie Auto no mie,
N icht-Schaden, Gerechtigke it und Verantwo rtung. Zud em
werd en unterschiedliche ethische Argumentationsrichtunge n
vo rgeste llt. Ausgewählte Themen der Medizinethik sind n eben
Standards wie A ufldärung und Info rmed Co nsent, Schwe ige-
pflicht, Selbstbes timmung, Behandlungsbegre nzu ng be i
Schwe rstkranken , Sterbehilfe, Organ transp lantation und Res-
so urce nverteilung auch aktuelle ethische Fragen der For-
schung am M enschen, der Reproduktionsmedizin und der
prädiktive n G end iagnostik.
D idakt isch verfo lgt d ie Vorlesung das Ziel, for tlaufe nd ethi-
sche G rundbegriffe und Ansätze vo rzustellen und diese mi ttels
einer ko n kre ten medizinethischen Thematik zu verdeutlichen.


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