www.vorgebirgssterne.de 85
Mittwoch, 20. Januar 2016
Tollitätenbowling
www.vorgebirgssterne.de 87
Donnerstag, 04. Februar 2016:
Weiberfastnacht in Roisdorf
Die Session 2015 / 2016 war kurz
aber heftig, denn schon am
04. Februar war mit Wiever-
fastelovend DER traditi-
onelle Höhepunkt
für die Roisdorfer
Karnevalssession er-
reicht. Er begann für die
amtierende Prinzessin Iris I.
(Osang) bereits am Morgen
mit Besuchen in der Schule und
Kindergärten sowie dem Sturm
auf das Bornheimer Rathaus, das
in gemeinsamer Anstrengung aller
Tollitäten aus dem Stadtgebiet
leicht erobert werden konnte.
www.vorgebirgssterne.de 103
Für den
Nachmittag war dann ein
strahlender Weiberfastnachtszug vorgese-
hen, doch was soll ich zu dem – ausgerechnet an diesem
Tag – vorherrschenden Wetter sagen? Am einfachsten
wäre es natürlich, hierüber den (Regen-)mantel des Schwei-
gens zu legen. Doch warum Petrus, der uns in Roisdorf über
so viele Jahre gut gesinnt war, diesmal die Schleusen des
Himmels geöffnet hatte, hierüber hat der Berichterstatter
zwei Theorien:
1. Zunächst einmal wäre zu vermuten, das es sich
um die Rache der Alfterer dafür handelt, das wir mit
Iris I. – nach Füsun I. (2011) und Brigitte I. (2012)
schon wieder einmal – in Roisdorf eine Karnevalsprin-
zessin haben, die zwar (kommunalpolitisch gesehen)
im Nachbardorf wohnt; aber sich bei uns, in der Mine-
ralwassermetropole Roisdorf, heimisch fühlt und karne-
valistisch engagiert. Diakon Adi Halbach hatte dies bei
der Proklamation ja so besungen: „Jetz livv et en Alfter,
dat es os ejal; denn si Hätz häng bei os he, em Karneval.“
2. Ein zweiter, auch nicht von der Hand zu weisender, Ver-
dacht fällt auf manche der teilnehmenden Gruppen, deren
Motto irgendwie mit Wasser zusammenhängt und mögli-
cherweise den Regen „provoziert“ haben könnte. Schließ-
lich stammt zum Beispiel die Prinzessin aus der „BSG Quellentiger“
und führt sogar das Wort „Brunnen“ in ihrem Leitspruch für die Session.
Viele aber – aktive Zugteilnehmer ebenso wie die Zuschauer am Straßenrand – ließen sich
trotzdem die gute Laune nicht vermiesen, das immer wieder zu sehende „Einheitskostüm“ an
diesem Nachmittag war eindeutig der „Jeck im Rään“. Aber wir können zusammenfassend
festhalten: Immer noch besser ein verregneter Zug wie bei uns; als eine komplette Absage
wegen des Sturmtiefs „Ruzica“, wie es dann mancherorts am Rosenmontag geschehen ist.
Um es mit wenigen Worten aus der Wochenzeitung
„Wir Bornheimer“ wiederzugeben: „Vom Prinzenemp-
fang im trockenen Rathausfoyer ging es hinaus ins
regnerische Zugrevier.“ Nun also zu unserem traditions-
reichen Roisdorfer Weiberfastnachtszug selbst: Nach
dem an erster Stelle im Einsatz befindlichen „Blaulicht-
Trio“, bestehend aus Polizei, Deutschem Roten Kreuz
und Feuerwehr – an dieser Stelle wieder ein herzliches
„Dankeschön“ an diese und alle weiteren Helfer (bei-
spielsweise Wagenengel), die zum Gelingen und zur Si-
cherheit dieses Umzuges beitragen (!) – folgten Wagen
und Fußgruppen in phantasiereichen Kostümierungen:
www.vorgebirgssterne.de 105
Doch wer glaubte, mit China und Afrika habe man schon die am weitesten
entfernt liegenden Motive gesehen, wurde nun prompt eines Besseren
belehrt. Gekommen aus den „unendlichen Weiten des Weltalls“
präsentierte sich diesmal – außerirdisch und zugleich machtvoll –
die Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft:
„Macht Voll …! Scheeße jelliert bei Yoda mir han“.
Sodann, liebe Sebastianus-
Jedi-Schützen: „May the Force be with you“.
Als nächstes war die Freiwillige Feuerwehr unseres Ortes mit von der Partie:
„Dat Motto is uns einerlei, mir sin wie in jedem Johr dabei“.
www.vorgebirgssterne.de 121
Auch die nachfolgende KG Verplant hatte sich für ihre Mottosuche in der Kinowelt
umgesehen und war bei Batman fündig geworden: „Jede Stadt braucht ihre
Helden“
Wenn im Fernsehen ein kleiner blauer Elefant zu sehen ist, würden Kinder wohl zutref-
fenderweise sagen „Hier kommt die Maus“. In unserem Fall nahte sich beim Anblick
dieses Motives jedoch der Komiteewagen des Elferrates der Kolpingsfamilie Roisdorf.
122 www.vorgebirgssterne.de
Daran schlossen sich an die „Roisdorfer Jecke us all Ecke“. Diese
Gruppierung hatte ja im Vorjahr das Vergnügen gehabt, die Prinzessin
zu stellen, und so waren sie nun die Vorhut von Ex-Prinzessin Melanie I.
„In ruut un wies sin mir bekannt, Fastelovend im Hätz un Hand in Hand“
Ex-Prinzessin Melanie I.: „In ruut un wies
sin mir bekannt, Fastelovend im Hätz un
Hand in Hand“
www.vorgebirgssterne.de 123
Diese Gruppe bei der Zugaufstellung einzuordnen ist einfach:
Die Musikfreunde Roisdorf sind stets Vorläufer der amtierenden Prinzessin
und begleiten sie musikalisch durch die Straßen unserer Ortschaft.
Höhepunkt und Abschluss dieses feucht-fröhlichen Weiberfastnachtszuges bildete
der Motivwagen (mit dem Bornheimer Stadtwappen) mit Prinzessin Iris I. und ihrem
Gefolge aus den Reihen der Betriebssportgruppe Quellentiger:
„D‘r Brunnen jit et schon viele Johr, mer fiere Fastelovend wie et fröher wor!“
(Autor: Wilfried Schwarz)
www.vorgebirgssterne.de 125
Freitag, 22. Januar 2016
Mädchensitzung der KfD
Lachen und
Schunkeln vertrei-
ben den Frost
Nicht weniger
als 25 orange-
schwarze Mäuse
wuselten 22.
Januar 2016
durch das Rois-
dorfer
Karnevalszelt: Die Damen der Katholischen Frauenge-
meinschaftRoisdorf, die den übrigen Frauen des Ortes
sowie zahlreichen Gästen erneut einmehr als unterhaltsa-
mes Programm bescherten. Zum zweiten Mal nannte sich die
Veranstaltung „Mädchensitzung“, nachdem sie einst die betuliche
Bezeichnung „Mütterkaffee“ getragen und sich dann zum „Bunten
Nachmittag“ gewandelt hatte. Zahlreiche Roisdorfer Mädchen jeden Alters, allesamt
phantasievoll kostümiert, vergnügten sich wiederum
köstlich bei den Wortbeiträgen, Sketchen, Liedern und
Tanzeinlagen, die ausschließlich von den KFD-Frauen
selbst – obwohl allesamt natürlich Laien –profihaft
dargeboten wurden.
Das eisige Wetter hätte der Veranstaltung fast einen
Strich durch die Rechnung gemacht: Die Zeltheizung
war eingefroren, doch konnte das die Frauen nicht
abschrecken, die sich schon im Jahr zuvor nicht nur
durch heiße und gegebenenfalls hochprozentige
Getränke, sondern auch durch verstärktes Schunkeln
und Tanzen über dergleichen Widrigkeiten hinwegge-
holfen hatten. Untermalt von passenderweise heißen
Samba-Rhythmen, die Achim Stahl und Theo Klein
darboten, füllte sich das Zelt am frühen Nachmittag
www.vorgebirgssterne.de 89
rasch mit gut gelaunten Besucherinnen. „Ran
an den Kaffee und Startschuss!“ verkündete
schließlich Präsidentin Heike Engels, und die
KFD-Mäuse schwärmten aus, um den Kaffee
zu der traditionellen rheinischen „Riemches-
Taat“ auszuschenken. Nachdem auch einige
Ehrengäste wie Bürgermeister Wolfgang
Henseler und die Diakone Adi Halbach und
Dominik Rieder eingetroffen waren – als Mann
hat man halt nur dann Zugang zum Programm,
wenn man entweder „Ehrengast“ oder im Hintergrund wirkender „dienstbarer Geist“
ist und damit irgendwie geschlechtslos – „jing et loss“: Die
ganze gutgelaunte Mäuseschar begab sich heftig beklatscht
durch das Spalier der Roisdorfer Frauen auf die Bühne:
„Alaaf – mir fiere Karneval!“ Trotz der Kälte draußen zog –
wie Heike Engels bemerkte – nun eine Warmfront in das
Zelt ein, und zwar samt GefolgePrinzessin Iris I., die dann
auch gleich den neugeschaffenen eigenen Roisdorfer
KFD-Orden überreicht bekam und sich mit ihrem Sessi-
onslied bedankte.
Als ersten Programmpunkt
kündigte Moderatorin
Ursula Köhl den Einzel-
vortrag eines Top-Models
(Renate Hennes) an, das
nun in wohlgesetzten Rei-
men seinebis nach Paris
Schönheitausstrahlende
beschrieb, von wo es
aberschließlich wieder
reumütig an den Rhein
zurückgekehrt war. Es folgte ein mit
viel trockenem Humor vorgetrage-
nes Zwiegespräch an: Das Quiz „Einer muss gewin-
nen“, bei dem sich der Moderator (Gabi Paulis) an einem extrem
begriffsstutzigen Kandidaten (Christine
Broch) abzumühen hatte. Als ange-
messenen Preis erhielt der Kandidat
etwas, das noch kein Bundeskanz-
ler oder Bundespräsident je zuvor
erhalten hatte: des Moderators warmen
Händedruck. Der „TÜV in Roisdorf“ war
der nächste Programmpunkt, bei dem
der Prüfer (Heike Engels) eine „gepflegt
wirkende Gebrauchtwagenkutsche“
(Marie-Luise Hadamcik) mit launigen
Worten zu begutachten wusste. Ein bei
einem Professor (Trude Lommerzheim)
abzuholendes „Bücherregal“ brachte im
90 www.vorgebirgssterne.de
Tanzgruppe
K.G.Vorgebirgssterne
Mitglied im „Bund Deutscher Karneval“ und „Närrische Europäische Gemeinschaft“
Wir suchen Verstärkung für unsere Tanzgruppe:
Für den Aufbau und die Erweiterung unserer Tanzgruppen suchen wir
Mädchen und Jungs im Alter von 6 bis 17 Jahren. Ihr braucht nur Spaß
am Tanzsport zu haben, den Rest übernimmt unsere Trainerin, die vom
Bund Deutscher Karneval geschult wurde. Das Training findet montags
ab 16.30 Uhr in der Turnhalle Roisdorf statt, die unsere Trainerin leitet.
Natürlich werdet Ihr auch Geselligkeit und Unterhaltung erleben und neue
Freunde kennenlernen.
Bei Interesse meldet euch bei:
Marlies Hennes 0 22 22 / 6 51 03
www.vorgebirgssterne.de Auch bei den Erwachsenen nehmen wir noch Mitglieder auf.
Besuchen Sie unsere Homepage www.vorgebirgssterne.de
131
T��z������ K.G. V�r����rg�s�����
Wir freuen uns, das die Tanzgruppe der K.G. Vorgebirgssterne 2016 wieder sehr viel
Zuwachs bekommen hat. 17 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 15 Jah-
ren trainieren das ganze Jahr hindurch sehr fleissig und haben Spass und Freude am
Tanzsport, sowie dem geselligen Beiammensein.
Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Aktiven, wie Trainerin Melanie Mandt, Be-
treuerin Sarah Nehrbauer, Marlies Hennes, aber auch den Eltern bedanken, die diese
Gruppe das ganze Jahr hindurch begleitet und in ihren Aktivitäten unterstützt.
Im Frühjahr 2016 entstanden von der neu formierte Tanzgruppe diese Bilder im Rois-
dorfer Brunnenpark . Es ist schön, das wir in Roisdorf so einen schönen Park haben
und der Roisdorfer Mineralbrunnen seit 2008 von der Fa. Boecken betrieben wird.
Danke. Fotos & Text: Renate Mangels
132 www.vorgebirgssterne.de
www.vorgebirgssterne.de 133
Sonntag, 08. November 2015:
„Wallfahrt der Karnevalisten“
Kurz vor dem „Elften im Elften“ stand sie wieder im Kalender: Die „Wallfahrt der
Karnevalisten“ nach Kevelaer am Sonntag, dem 08. November 2015. Viele Karnevals-
vereine und -gruppierungen, ehemalige und zukünftige Regenten über die Narrenschar
ihres Ortes und andere „Jecke“ kommen seit 2005 regelmäßig aus diesem Anlass an
den Niederrhein.
Auch wir von der K.G. Vorgebirgssterne beteiligten uns ebenso wie die Kolpingsfamilie
Roisdorf und Prinzessin Melanie I. mit Gefolge, an dieser – der wahrscheinlich buntes-
ten – Kevelaer-Wallfahrt. Gemeinsam mit den vielen anderen wollten wir am Gnaden-
bild der Gottesmutter Maria, die hier als „Trösterin der Betrübten“ verehrt wird, für die
vergangene Session danken und um eine schöne neue bitten. (Text: Wilfried Schwarz)
www.vorgebirgssterne.de 135
136 www.vorgebirgssterne.de
www.vorgebirgssterne.de 137
Mittwoch, 24. November 2015
Verdienstmedaille für Dr. Karl-Ernst Gierlich aus Bornheim
Mit der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland lenkt der
Bundespräsident die Aufmerksamkeit auf Leistungen, denen er besondere Bedeutung
beimisst. Dies gilt auch für Dr. Karl-Ernst Gierlich: Für sein langjähriges Engagement im
heimatkundlichen Bereich hat ihm der Bundespräsident die Verdienstmedaille verliehen.
Aus den Händen von 1. stv. Landrätin Notburga Kunert empfing er heute (24. November
2015) im Rathaus der Stadt Bornheim die Ordensinsignien.
„Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes – also der Boden, auf dem
wir stehen und bauen“, sagte einst der Theologe Hans von Keler. Dieses Zitat beschreibt
treffend den Wert des Engagements von Dr. Karl-Ernst Gierlich, welcher zu einem Exper-
ten der Heimatgeschichte, insbesondere von Bornheim-Roisdorf, geworden ist.
1991 gründete Dr. Karl-Ernst Gierlich den Verein „Heimatfreunde Roisdorf – Verein für
Geschichte und Brauchtum e.V.“, da er sein profundes Wissen um die lokale und regio-
nale Geschichte an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben wollte. Seitdem ist er Motor
und Vorsitzender des Vereins, der inzwischen rund 120 Mitglieder zählt. Heimatgeschich-
te, Brauchtum und Feste, der Roisdorfer Dialekt, der Erhalt und die Erinnerung an das
historische Roisdorf sowie der Landschaftsschutz im Vorgebirge sind Schwerpunkte der
Vereinsarbeit.
Darüber hinaus unterstützte Dr. Karl-Ernst Gierlich „die Stadt Bornheim maßgeblich beim
Erstellen des umfangreichen Bildbands `Bet Hachajim – Haus des Lebens` zu den jüdi-
schen Friedhöfen im Bornheimer Stadtgebiet. Zudem widmete er sich mehrere Jahre der
Erforschung der Schicksale früherer jüdischer Familien in Roisdorf. Als Ergebnis konnten
an den früheren Wohnorten der Familien im Jahr 2006 durch den Künstler Gunter Demnig
sogenannte `Stolpersteine` verlegt werden, die im gesamten Bornheimer Stadtgebiet an
die jüdischen Opfer des NS-Regimes erinnern“, heißt es unter anderem in der Ordensbe-
gründung.
Die Kenntnisse der Heimatkunde- und pflege von Dr. Karl-Ernst Gierlich kommen ins-
gesamt der Präsentation und Gestaltung örtlicher Geschehnisse zugute. So konnte das
offizielle Ortswappen von Roisdorf weiter entwickelt und gestaltet werden. Auch war Dr.
Karl-Ernst Gierlich maßgeblich an der Vorbereitung, Organisation und Durchführung der
2013 stattgefundenen Feierlichkeiten zum 900. Roisdorfer Ortsjubiläum beteiligt.
Auch erstellt er seit vielen Jahren die Motive örtlicher Karnevalswagen und die historische
„Ehrenscheibe“ und vielfältige Entwürfe der Schützenkönigs- und Schützenkaiserorden für
die „Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Roisdorf 1848 e.V.“. Als Lektor und Mitglied
im Liturgieausschuss unterstützt er Heimatkunde und Kirchengeschichte der katholischen
Pfarrgemeinde St. Sebastian-Roisdorf.
„Als stellvertretende Landrätin bin ich stolz darauf, dass es im Rhein-Sieg-Kreis engagierte
Bürger wie Herrn Dr. Gierlich gibt, die sich gerne für ihre Heimat und die Menschen, die
hier leben, einsetzen und zugleich wertvolles Kulturgut bewahren“, würdigte die 1. stv.
Landrätin Notburga Kunert das Engagement des neuen Ordensträgers in ihrer Laudatio.
Auch Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler fand lobende Worte und erklärte, Dr.
Ernst Gierlich habe „die besondere Gabe, Geschichte und Geschichten zum Leben zu
erwecken und sie anschaulich zu vermitteln.“ Und er sei „nicht nur ein Vollblut-Historiker,
sondern auch ein Vollblut-Roisdorfer.“ Abgerundet wurde die Feier im Bornheimer Rats-
saal durch ein Grußwort der Roisdorfer Ortsvorsteherin Gabriele Kretschmer und Musik-
beiträgen von Thomas Bremm und Paul Heinz Broel.
138 www.vorgebirgssterne.de
Sonntag
In Erinnerung an den Jahrestag der Weihe unseres – dem Heiligen
Sebastian als Pfarrpatron gewidmeten – Gotteshauses war am Sonntag-
morgen ein Festgottesdienst mit Pfarrer Gerhard Lenski. Er freute sich
sichtlich, nun zum ersten mal das Roisdorfer Kirchweihfest mit uns zu
feiern. Es sei gut, mit einer besonders festlichen Messe den Tag zu
beginnen, dies erinnere uns daran, dass wir nicht nur „Alltagsmenschen“ seien, son-
dern eben auch die „Freude des Glaubens“ miteinander teilen könnten. Zum Schluss
dankte er den am Gottesdienst beteiligten (unter anderem unserem Kirchenchor
Cäcilia) sowie allen Vereinen und Gemeinschaften, die sich für Pfarrgemeinde und
Ortschaft einsetzten.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier wurde mit der Kranz-
niederlegung am Ehrenmal der Verstorbenen unseres Dorfes gedacht,
die auf diese Weise mit in die Feier der Kirmes hineingenommen werden. Diesem
ernsten Aspekt folgte das traditionelle Fändelschwenken der Junggesellen und
der Tanz des Paias, der sich hierfür gleich zwei hübsche Damen ausgesucht hatte:
Prinzessin Iris I. Osang und Schützenkönigin Franzis Steinhauer. Sein Quartier für die
Kirmestage nahm der Paias dann bei der Gaststätte „Zur gemütlichen Ecke“.
www.vorgebirgssterne.de 151
Montag „Entenrennen“
Gehörte in den ersten beiden Jahrzehnten ihrer Kirmesaktivitäten ein
„Schörreskarre-Rennen“ ins Veranstaltungsangebot der Heimatfreunde,
so wurde dieses zwischenzeitlich durch ein „Entenrennen en de
Möllebaach“ ersetzt. Eine noch nie gesehene Anzahl von Standard- und
Individualenten ging diesmal an den Start. Wobei es im Vorfeld durchaus
schwerwiegende Fragen zu klären galt, etwa diese: Wie heißt die „Kirmes-Gerichts-
Präsidenten-Ente“ nun, da ihr Besitzer nicht mehr das Amt des Vorsitzenden Richters
innehat?
Nach einem spannenden und von den zahlreichen Zu-
schauern entlang des Baches lebhaft verfolgtem Rennen stan-
den die Gewinner fest. Erstaunlicherweise schienen in diesem
Jahr sogar die Enten beschlos-
sen zu haben, auf ihre Art
und Weise den Heimatfreun-
den zu deren Silberjubiläum
zu gratulieren, denn die Sieger
bei den Erwachsenen sind
beide in diesem Verein aktiv:
Entenkönigin: Marlene Hafke
Entenkönig: Arnold Ewert
Entenprinzessin: Alina Eckers
Entenprinz: Max Eifinger
Montag „Jubiläumskonzert“
Bereits in der Einladung zu den vier Tagen des Kirchweih-
festes hatte es geheißen: In diesem Jahr nun wird das
traditionelle Kirmesprogramm aus Anlass unseres 25-jäh-
rigen Bestehens durch ein Jubiläumskonzert ergänzt: Wir
dürfen Sie und Euch am Montagabend zu einem öffentli-
chen Platzkonzert mit der Gruppe „Sibbeschuss“ einla-
den. Wir – die „Heimatfreunde Roisdorf e.V., Verein für
Geschichte und Brauchtum“ – freuen uns darauf, hiermit
dieses Jubiläum gemeinsam mit Ihnen / Euch in „Roisdorf
– oss Dörp“ zu feiern. Das Gelände vor der Pfarrkirche
wurde somit am Montagabend zur großen Freilichtbüh-
ne für die – vielen Roisdorfern bereits von mehreren
Karnevalsauftritten hier bei uns bekannte und geschätzte
– Gruppe mit ihrer „kölsche Musik handjemaat“.
www.vorgebirgssterne.de 153