The words you are searching are inside this book. To get more targeted content, please make full-text search by clicking here.
Discover the best professional documents and content resources in AnyFlip Document Base.
Search
Published by gottfried.gratzfeld, 2017-12-06 12:02:57

Karnevalsspiegel 2018

Karnevalsspiegel_2018

Herren der noch jungen Gruppe „Miljö“ aus der Kölner Event Werkstatt
rissen alle von den Stühlen.

Neben den auswärtigen Kräften, die diese Sitzung bereichern,

gibt es jedoch auch zwei einheimi- sche Gruppierungen, auf deren

Auftritt die Roisdorfer Bevölkerung jeweils ganz besonders gespannt

ist. Dies sind zunächst einmal die Damen des – wie der

Berichterstatter zu for- mulieren pflegt – „karnevalistischen

Hochadels von Roisdorf“, die sich vor nunmehr zwei mal elf

Jahren zur Gruppe der „Ex-Prinzesinnen“ zusammenge-

schlossen haben. Aus Anlass dieses närrischen Jubiläums gab es

auch einen hübsch gestalteten Anstecker, der bei den Veranstaltungen

verkauft wurde. Bei dem diesjährigen Auftritt hätte die Überschrift lauten

können „Wer will fleißige

Handwerker sehn?“, die

Damen präsentierten sich als

weibliche Ausgaben von „Bob

der Baumeister“.

Nach der Sitzungspause, in

der wiederum die Lose für

die Tombola verkauft worden

sind, ging es weiter im Pro-

gramm mit „De Botzedresse“,

einer Gruppe erfahrener und

immer noch musikbegeisterter

Herren aus Niederzissen (Ver-

bandsgemeinde Brohltal).

Nun kehrten auch die Herr-

schaften des Elferrates wieder

zurück, diese hatten in der

Sitzungspause möglicherwei-

se auf der „MS Frohsinn &

Scherz“ angeheuert und ga-

ben nun mit Hans Albers die Parole aus: „Auf Matrosen ohe“. Sie bewiesen,

das ein Paddel nicht nur dazu dienen kann, in die sprichwörtliche „See zu

stechen“, sondern auch bei ihrer Tanzformation gute Dienste leistete. Ne-

ben den schmucken Jungs in Uniform hatte der Elferrat noch ein beson-

www.vorgebirgssterne.de 71

deres Duo auf der Bühne, und als Zugabe intonierte
Kapitän Hans auf dem Schifferklavier.
Was im Anschluss das – immer wieder gern

gesehene – Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ aus
Oberlar dem begeisterten Publikum
präsentierte, war schon mehr als nur
rekordverdächtig.
Den Abschluss des Programms gestaltete eine
Gruppe, die bereits in den vergangenen beiden Jahren hier auf
der Kolpingsitzung ebenso wie bei anderen Anlässen – so zum Beispiel
das „silberne“ Heimatfreunde-Jubiläum in 2016 – aufgetreten war und
jedesmal aufs Neue begeisterte: „Sibbeschuss“ präsentierten ihre Kölsche
Musik handjemaat. (Text: Wilfried Schwarz, Kolpingsfamilie Roisdorf)

www.vorgebirgssterne.de 73

www.vorgebirgssterne.de 75

Kinderkostümfest
Sonntag, 15. Januar 2017

Die Aktiven der KG Vorgebirgssterne
und ihre Freunde hatten sich auf das
anstehende
Kinderkostümfest gut vorbereitet.
Zum dritten Male und zum ersten

Male im Alexander-von-Humboldt-
Gymnasium öffneten sich am Sonn-
tag, den 15.Januar 2017 nach der
Familienmesse die Türen des Gym-
nasiums. Lustig verkleidet stürmten
die Kinder mit Eltern, Großeltern

und Geschwistern in das herrlich
geschmückte Gymnasium hinein.
Moderatorin Marlies
Hennes eröffnete pünktlich um 14 Uhr mit dem
Spieleteam und der Tanzgruppe der KG Vorgebirgssterne
das Fest. Zu Beginn zeigte die Tanzgruppe ihre neu einstu-
dierten Tänze. Im Anschluss kam für die Jungkarnevalisten
ihre erste Aufgabe: Sackhüpfen war angesagt. Ob ganz
klein, die von ihren Eltern unterstützt wurden, bis zu den
großen Pänz hüpften sie eifrig mit den Säcken über die
Bühne. Der erste Höhepunkt folgte direkt. Prinzessin
Sandra II. mit ihrem staatzem Piratengefolge und Orts-

www.vorgebirgssterne.de 77

ausschussvorsitzendem Wolfgang
Mertgen zogen Kamelle werdend in das volle

Gymnasium ein und die begeisterten Pänz
waren außer Rand und Band. Nach der
Begrüßung unserer närrischen Regentin

folgte auf der Bühne die erste Aufgabe für
die Prinzessin und ihr Gefolge: Tauziehen von klein bis
ganz groß - Prinzessin, Gefolge und Kinder zogen um

die Wette. Alle hatten riesigen Spaß dabei.

Ein weiterer

Höhepunkt

folgte: Das

Kinderprin-

zenpaar aus

Alfter, Kinder-

Alfreda Chiara

I. und Prinz

Oliver I. beglei-

tet von der Kin-

dertanzgruppe

der Prinzengarde,

die auch ihre Tänze

präsentierten.

Neben den vielfälti-

gen Spielen auf der

Bühne gab es auch

wieder eine Tisch im

Gymnasium, an dem

phantasievolle und

schöne Bilder rund um

das Thema .Karne-

valsprinzessln“ gemalt wurden. Belohnt wurden die kleinen Künstler mit tollen

Preisen. Die weiteren Programmpunkte folgten Schlag auf Schlag. Der Discjockey spielte

reichlich, was die Anlage hergab. Es wurde geschunkelt, getanzt und gelacht. Neben

dem gelungenen Programm war auch für die Verköstigung der vielen kleinen und gro-

ßen Karnevalisten gesorgt. Die zahlreich von den Freunden der KG gebackenen Waffeln

fanden großen Anklang. Mit einer von Prinzessin Sandra II. angeführte Polonaise fand das

Kinderkostümfest an diesem Nachmittag seinen krönenden Abschluss.

Alle Helferinnen und Helfer ließen es sich nicht nehmen gemeinsam mit Prinzessin San-

dra II. reichlich Popcorn und Kamelle unter die kleinen und großen Gäste zu werfen.

Und alle freuen sich auf das nächste Jahr Text: Marlies Hennes

www.vorgebirgssterne.de 79

www.vorgebirgssterne.de 81

Märchenhafte Stimmung bei der
Mädchensitzung der kfd-Roisdorf

Schmuck sahen sie aus, die in weiße Blusen und 83
rote kfd-Schürzen gewandeten 23 Damen der
Katholischen Frauengemeinschaft Roisdorf, die
ihre diesmal besonders zahlreichen und wieder-
um bunt und phantasievoll kostümierten Gäste
im Zelt auf dem Dorfplatz zur „Mädchensitzung“
begrüßen konnten. Erstmals hatten sich die Da-
men für die Bedienung der Gäste kaum weniger schmucke
männliche Verstärkung engagiert: Die die „staatsen“ Mitglieder
der St. Sebastianus Schützenbruderschaft mit Kragen und
Fliege wurden bei ja durchweg weiblichen Gästen mit anerken-
nenden Blicken gewürdigt.
Anders als sonst gewohnt, wurde gleich zu Beginn die amtie-
rende Roisdorfer Karnevalsprinzessin Sandra II im sich füllenden
Zelt empfangen: Unter den Klängen des Piratenliedes von Casalla
zog ihre Lieblichkeit samt ihrem Gefolge und dem Ortsausschuss-
vorsitzenden Wolfgang in das Zelt ein, von Anneliese Sieghart
herzlich willkommen geheißen. Es wäre ja auch unhöflich gewesen,
die Prinzessin bis nach dem Ende des Kaffeetrinkens draußen warten
zu lassen. Sandra II.
bedankte sich hierfür
mit dem Piratentanz
des Gefolges, und
natürlich erhielt Anne-
liese stellvertretend
für das gesamte kfd-
Team den schönen
Sessionsorden, wie
denn die Prinzessin
auch mit dem Orden

www.vorgebirgssterne.de

bedacht wurde, den die Roisdorfer Frauenge-
meinschaft eigens hatte anfertigen lassen.
Mit Kaffee und Kuchen gestärkt empfing man
erwartungsvoll die vielköpfige Spielerinnen-
schar samt der Sitzungspräsidentin Ursula
Köhl, musikalisch gekonnt am Keyboard
begleitet von Stefan Linden von der Gruppe „Sib-
beschuss“, der das Publikum mit „Alle Jläser huh“ im Handum-
drehen in die richtige karnevalistische Stimmung brachte. Damit
das so blieb, wurden Stefan, ebenso wie die unentbehrlichen
Requisiteure Heribert Rech, Hubert Kentenich und Johannes
Bernartz, vorab mit Orden ausgezeichnet. Ursula vergaß bei
dieser Gelegenheit auch nicht, der Firma Boecken bzw. den
Roisdorfer Mineralquellen herzlich zu danken, die die ersten 800

Liter Öl für die Beheizung des Zeltes spendiert hatten.
„Jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr auf-
zuhalten“: Im ersten Gruppen-
stück brillierten die
kfd-Spielerinnen im
überfüllten Arztwarte-
zimmer von Dr. Pille-
mann, wo eine indiskre-
te Sprechstundenhilfe
die lästigen Patienten mit
dem lautstarken Ausplaudern von deren mehr
als peinlichen Krankheiten vertrieb. „Tapezieren
leicht gemacht“ hieß es dann im zweiten Stück
für ein wenig talentiertes Heimwerkerpaar, das
sich vergeblich bemühte, die Tapeten „auf Kante“ zu kleben
und daher per Telefon irrtümlich Rat bei einer Sexualbera-
terin einholte, was zwangsläufig zu allerhand schlüpfrigen
Missverständnissen führte.

Begeistert applau-
dierten die jecken
Frauen der stattlichen
Kindertanzgruppe der
KG-Vorgebirgssterne zu,
die in ihren rot-weißen
Funkemariechenkostümen über die Bühne wirbelte, samt Paartanz und dem Tanz
des Solo-Mariechens. Da es eine Mädchensitzung war, stellte nicht Vereinspräsident
Friedel Gratzfeld, sondern seine Schwester Marlies Hennes als Betreuerin die gelenki-
ge Truppe vor, als deren jüngstes Mitglied, die ganze drei Jahre zählende kleine Doro
bejubelt wurde. Ein großes Kompliment und „e paar Blöömche“ waren auch für die
Trainerin Melanie Mandt fällig, und für alle die erste Rakete des Nachmittags.

84 www.vorgebirgssterne.de

Ein ganzes Dutzend Schottinnen samt Dudel-
säcken erklomm sodann die Bühne, um einen
recht komplizierten Schreittanz zu präsen-
tieren, was ihnen mit Bravour gelang. Die

„schottischen Kniesköpp“ geizten denn auch
nicht mit einer gekonnten Zugabe, als diese
lautstark vom Publikum gefordert wurde.
Zu einem kuriosen Sprachkurs „Kölsch-Englisch“ begrüß-

ten im Anschluss Anneliese Sieghart und ihre Mitstrei-
terinnen das Publikum im „Brow who’s under egg“
(Brauhuus aan der Eck), wo es „Ham chair“ (Hämmcher)
oder „Blowed wash“ (Blootwoosch) samt „Add app pull“

(Adäppel) zu probieren gab, heruntergespült mit dem
Kölsch aus einem „Bitter mention“ (Pittermännchen).
Viel Applaus gab es für die den Kurs präsentierenden
„Leg air mad share“ (Lecker Mädche). Vor der Pause
gab es noch einen Überraschungsauftritt: Ursula Köhl rockte
das Zelt als alpenländisch-lederbehoster „Mann für Amore“, was natürlich
auch nicht ohne Zugabe abging,
bei der Prinzessin Sandra II. es sich
nicht nehmen ließ, auf die Bühne zu
stürmen und gekonnt mitzutanzen.
Mit einem „Dreimol Roisdorf
Alaaf“ ging es in den zweiten Teil
der Veranstaltung, in dem gleich
ein weiterer Höhepunkt geboten
wurde: Der Tanz der des kfd-
Nachwuchses, bei dem die jungen Damen mit

blonden Langhaarperücken und bunten 85
Petticoats die flotten 50er Jahre tänzerisch
wieder aufleben ließen. Klar, dass ange-
sichts des jugendlichen Schwungs auch hier eine Zugabe
nicht fehlen durfte. Wie es bei der Bushaltestelle beim
Roisdorfer Festzelt zugeht, demonstrierten
in einem Sketch Christine Broch und weitere Damen, die
ihre aufsehenerregende Garderobe offenbar einem gewis-
sen „Johnny Doll“ abgenommen hatten, dem schließlich
nur noch die Unterwäsche geblieben war.

www.vorgebirgssterne.de

Als „der Dom und seine Liebe“, als Kölner Dom und 87
Hohenzollernbrücke verkleidet, traten Anneliese
Sieghart und Ursula Köhl auf, ein echt kölsches, mit
allerhand Hits von Bläck Fööss, Höhnern etc. ver-

sehenes, humorvolles Zwiegespräch. Sie verrieten
dabei allerhand von ihnen beobachtete menschliche
und allzu menschli-
che Begebenheiten:

„Mir senn all,
all, all nur Minsche
on en jedem steck
ne kölsche Jeck“.
Als Überraschungs-
Ehrengäste stürmten die Mertener
Tollitäten mit Prinzin (nicht etwa Prinzessin) Agi,
Bäuerin Ruth und Jungfrau Wilma das Zelt – zur
Mädchensitzung passend natürlich ein rein
weibliches Dreigestirn. Beeindruckt von der großen Schar
jecker Wiewer stimmte die raumfüllende Prinzin zusammen
mit ihrem stattlichen Gefolge das Mertener Sessionslied an:
„Och Mädche könne Prinze senn, mit janz vell Hätz on Son-
nesching“. Es tat der großartigen Wirkung des Liedes keinen
Abbruch, dass die gewählte Tonart selbst dem erfahrenen
Musiker am Keybord noch unbekannt war.Das große Finale
stand an und im Eingang lauerten bereits die Männer, die
erst nach Ende des offiziellen Programms einlassen werden
sollten. Das Finale stand unter dem Motto „Märchen“, und so
tanzten nacheinander durch das Spalier der singenden und
ihnen zujubelnden Frauen auf die Bühne Schneeweißchen
und Rosenrot, das Tischlein-deck-dich und der Goldesel samt
Knüppel-aus-dem-Sack, Hänsel und Gretel, Schneewittchen
mit ihren sieben Zwergen, Dornröschen mit ihrem wach-
küssenden Prinzen, die langzöpfige Rapunzel gleichfalls mit
prinzlicher Begleitung, Frau Holle mit Gold- und Pechmarie,
das Sterntalermädchen und Hans im Glück – die gesamte
Truppe der kfd, jung und alt in herzlicher närrischer Harmonie,
die mit der letzten Rakete des Abends vom begeisterten Pub-
likum gebührend gefeiert wurde. Nachdem Prinzessin Sandra
II. nochmals auf „Roisdorf, auf die kfd und all die Jecke he“ ein
„Roisdorf Alaaf“ angestimmt hatte, marschierten die Spielerin-
nen zusammen
nicht etwa aus,
sondern lediglich
zur Theke, wo
alle zusammen
bis in den späten
Abend weiter
feierten.

(Text Ernst Gierlich)

www.vorgebirgssterne.de

„Tollitäten am laufenden Band“

Freundschaftstreffen der Vorgebirgssterne

am Sonntag, dem 12. Februar 2017

Zu ihrem traditionellen „Freundschaftstreffen“ hatte die K.G.
Vorgebirgssterne für Sonntag, den 12. Februar 2017 eingeladen.
Dieses fand leider nicht – wie die anderen karnevalistischen
Veranstaltungen Roisdorf‘s – im hierfür errichteten gemeinsa-

men Festzelt der Ortsvereine auf dem Dorfplatz statt, sondern
etwas abseits in der Aula des städtischen Alexander-von-
Humboldt-Gymnasiums.
KG-Präsident Gottfried „Frie-

del“ Gratzfeld begrüßte dort
seine Gäste, allen voran
die amtierende Roisdorfer
Karnevalsprinzessin Sandra
II., die zum Einzug auf die Bühne nicht nur
ihr Piraten-Gefolge bei sich hatte, sondern auch von
fünfzehn Mädchen der Kinder- und Jugendtanzgruppe
der Vorgebirgssterne begleitet wurde. Diese zeigten
sodann in mehreren Tanzdarbietungen ihr Können
und erhielten hierfür vom Publikum den wohlverdien-
ten Applaus.

Immer wieder
füllte sich in den folgenden
Stunden die Bühne mit kar-
nevalistischen Abordnungen
aus anderen Ortschaften,
sei es aus dem Stadtgebiet
und dem weiteren Rhein-
Sieg-Kreis, aber auch darüber

hinaus bis in die Domstadt. Zahlreiche Tolli- 89
täten – ganz gleich ob Prinzessin, Prinzen-
paar oder Dreigestirn (sie alle hier einzeln zu
erwähnen würde den Rahmen des Artikels
sprengen) – machten den Vorgebirgsster-
nen ihre Aufwartung. Zum Teil wurden sie
von Garden oder Tanzgruppen begleitet,
die den dankbaren Zuschauern (als treue Gäste

www.vorgebirgssterne.de

seien in diesem Zusammenhang die Ortsvereine Frauengemeinschaft, Heimatfreunde

und Kolpingsfamilie erwähnt) ihre Tänze präsentierten.

Um unter den zahlreichen schönen Auf-

tritten dieses Tages doch zumindest zwei

– stellvertretend für die vielen anderen

– zu nennen, seien die Waldorfer Kinder-

prinzessin Annika I. (Kluth) erwähnt, die

ihr Mottolied „Dat Hätz vum Vürjebirch“

nicht nur gesungen hat, sondern dazu

auch in die Saiten ihrer Gitarre griff; so-

wie die Prinzengarde Meckenheim – den

Vorgebirgssternen bereits seit Jahrzehn-

ten freundschaftlich verbunden – die mit

den Damen ihrer Tanzgruppe und dem

eigenen Fanfarencorps tolle karneva-

listische Stimmung

verbreitete.

Mit einem herzlichen

„Dankeschön“ an alle

aktiven Jecken, die

durch ihren Einsatz

den traditionsreichen

„Fasteloovend“ weiter-

tragen, und vor allem

auch den Eltern, die

die Tanzbegeisterung

ihrer Kinder unterstüt-

zen und fördern, beendete Friedel Gratzfeld am späten Nachmittag das diesjährige

Freundschaftstreffen. (Text: Wilfried Schwarz, Kolpingsfamilie Roisdorf)

90 www.vorgebirgssterne.de

www.vorgebirgssterne.de 91

www.vorgebirgssterne.de 93

Mittwochstreff

am Mittwoch, dem 15. Februar 2017

www.vorgebirgssterne.de 95

www.vorgebirgssterne.de 97

„Tanzen, Lachen,
und Gott Loben“

Kinder-Kostüm-Messe in Sankt Sebastian

am Sonntag, dem 19. Februar 2017

Am 19. Februar 2017 wurde

in der Roisdorfer Pfarrkirche

Sankt Sebastian die regelmä-

ßige Familienmesse im Vorfeld

der Karnevalstage als beson-

dere Kinder-Kostüm-Messe

gefeiert. Schulseelsorger

Pfarrer Wolfgang Pütz und

Diakon Adi Halbach hatten den

Gottesdienst unter das Leitwort

gestellt: „Tanzen, Lachen, und

Gott Loben“.

Wer nun bislang etwa der

Meinung war, lachen und Tanz wären bei einer Gottesdienstfeier fehl am Platze,

kennt offensichtlich weder die beliebten Mundartmessen, die vor allem im rheinischen

Karneval ihren festen Platz behaupten, und hat wohl auch noch nie eine afrikanische

Messe – wir haben dies in unserem Seelsorgebereich ja in den letzten Jahren Dank

Pater Christian aus Nigeria schon mehrfach erleben dürfen – mitgefeiert.

Das Neue Testament heißt schließlich „Evangelium“, also „Frohe Botschaft“; und auch

das Alte Testament kennt nicht nur die zehn Gebote und weitere Weisungen Gottes an

sein auserwähltes Volk, sondern auch beispielsweise eine große Feier mit Gesang und

Tanz zur Ehre Gottes beim Einzug der Bundeslade in den von König Salomon erbau-

ten Tempel.

Am Schluss dieser – im wahrsten Wortsinne „bunten“ – Messfeier wurde Pfarrer

Wolfgang Pütz noch von Prinzessin Sandra II., die ebenso wie ihr Gefolge und die

Kindertanzgruppe der K.G. Vorgebirgssterne hieran teilgenommen hatten, mit ihrem

Sessionsorden ausgezeichnet. (Text: Wilfried Schwarz, Kolpingsfamilie Roisdorf)

www.vorgebirgssterne.de 99

www.vorgebirgssterne.de 101

Bürgerfrühschoppen

am Sonntag, dem 19. Februar 2017

Im Anschluss an die diesjährige Kinder-Kostüm-Messe hatte der Ortsausschuss, unter
der Regie seines Vorsitzenden Wolfgang Mertgen, zu einem „Bürgerfrühschoppen“ ins
benachbarte Festzelt (übrigens dort – wie auch schon zuvor beim Gottesdienst in der
Kirche – bei freiem Eintritt) eingeladen. Weitere Vereine hatte ihre Mitarbeit angebo-
ten, so waren die „Sonnenblumen“ für die Bedienung der Gäste zuständig und die
„Heimatfreunde“ hatten (wie schon zuvor bei der Proklamationssitzung der Kolpings-
familie und der Mädchensitzung der kfd) erneut den Bonverkauf übernommen.
Der Ortsausschuss als Veranstalter hatte ein schönes musikalisches Programm erar-
beitet, und natürlich machten auch zahlreiche Tollitäten aus dem ganzen Stadtgebiet
und anderen benachbarten Ortschaften unserer Lieblichkeit Sandra II. Ihre Aufwar-
tung. Die Moderation hatte in diesem Jahr erstmals Diakon Adi Halbach übernommen,
der souverän und humorvoll durch das Programm führte.
(Text: Wilfried Schwarz, Kolpingsfamilie Roisdorf)

www.vorgebirgssterne.de 103

www.vorgebirgssterne.de 105

Tollitätentreff

Gemütliche Ecke, 20. Februar 2017

www.vorgebirgssterne.de 107

RATHAUSSTURM

Donnerstag, dem 23. Februar 2017

www.vorgebirgssterne.de 109

„Nationalfeiertag für die
Roisdorfer Karnevalisten“

Weiberfastnacht in der Mineralwassermetropole

am Donnerstag, dem 23. Februar 2017

Wie auch schon in den Jahren zuvor, obliegt es mir als Schriftführer der Kolpings-
familie Roisdorf, an dieser Stelle nicht nur über unsere eigene Veranstaltung – die
Prunksitzung mit Proklamation der Prinzessin – zu berichten, sondern auch weitere
Artikel für den jeweiligen Karnevalsspiegel der befreundeten K.G. Vorgebirgssterne zu
verfassen. Eine während der diesjährigen „fünften Jahreszeit“ im Südwestfernsehen
ausgestrahlte Reportage über ein Fastnachtsmuseum in der hessischen Landeshaupt-
stadt endete mit dem Satz „Dem Narren zum Ruhm, der Nachwelt zum Gedächtnis“.
Auch die liebevoll und zeitaufwändig zusammengestellten Bilder und Texte in die-
ser traditionsreichen Broschüre wollen Euch „Jecke“ die vielen Veranstaltungen der
abgelaufenen Session ins Gedächtnis rufen und so vielleicht
auch im Nachhinein etwas Freude bereiten.
Der krönende Abschluss im großen Veranstaltungsreigen
jeder Session ist natürlich für Roisdorf an jenem Donners-
tag, der bei uns im Rheinland „Weiberfastnacht“ heißt.
Der 23. Februar 2017 begann für unsere Prinzessin
Sandra II. (Romes) mit morgendlichen Besuchen in der
Schule und Kindergärten unserer Ortschaft, wo sie mit
ihrer Frische und Lebendigkeit sogleich den närrischen
Nachwuchs begeisterte.
„Gegen die jecken Wiever ist kein Kraut gewachsen“
titelte Sonja Weber vom General-Anzeiger Bonn
über die – selbstverständlich auch diesmal wieder
erfolgreiche – Stürmung des Rathauses der Stadt

110 www.vorgebirgssterne.de

Bornheim um die Mittagszeit des wohl wichtigsten
Feiertages für alle weiblichen und männlichen Karne-
valisten der Mineralwassermetropole Roisdorf.

Gegen Mittag begaben sich außerdem zahlreiche 111
Traktoren mit Hänger, Bagagewagen der verschie-
densten Art und Bauweise sowie bunt kostümierte
Fußgruppen in Richtung Bendenweg zur Zugauf-
stellung. Hatte der Berichterstatter über das Vorjahr
noch geschrieben, das vorherrschende Kostüm sei
witterungsbedingt der „Jeck im Rään“ gewesen, so
war diesmal für DEN karnevalistischen Höhepunkt un-
serer Ortschaft vom Wetterbericht etwas mehr Wind
angekündigt. Schon am Vortag hatte sich die Presse
beim Ortsausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Mert-
gen nach einer eventuellen Zugabsage erkundigt
– ein solches Unwort kennt man zwar in dem „Dorf
mit D“ nördlich von Köln, wir in Roisdorf aber
nicht. Der große närrische Lindwurm, der dann
planmäßig durch die Straßen unserer Ortschaft
zog, setzte sich aus den folgenden Gruppierun-
gen zusammen:

www.vorgebirgssterne.de

Nach Polizei, Feuerwehr und Zugleitung brach – zumindest dem Namen
nach – gleich zu Beginn eine musikalische Revolution aus, denn die
„First Revolution Pipes & Drums e.V.“ aus Bad Saulgau waren erstmalig
zum rheinischen Karneval angereist. Sie eröffneten jedoch nicht die
„Highland-Games“, sondern unseren diesjährigen Weiberfastnachtszug
mit ihrer – von keltischen Ursprüngen geprägten – Musik, die es ja übrigens
durchaus auch bei dem einen oder anderen kölschen Karnevalslied zu hören gibt.

Aus ganz besonderem Grund waren sodann die
„Heimatfreunde Roisdorf e.V., Verein für
Geschichte und Brauchtum“, die erste „einheimische“
Zuggruppe. Schon in der vorherigen Ausgabe des „Karnevalsspiegel“ war
aus Anlass des 25-jährigen Bestehens ausführlich über deren – beileibe nicht nur, aber
eben auch – närrisches Treiben berichtet worden. Nun feierten sie an Karneval – nach
dem Festkonzert auf der vergangenen
Kirmes – im Zug des Jahres 2017 das
„Silberjubiläum der Heimatfreunde –
25 Johr jeck op oss Dörp“

Und der Reigen der Jubiläumsanlässe
geht noch weiter: Wenn dieser Karne-
valsspiegel zum Sessionsauftakt im
November erscheint, ist es nicht mehr
weit bis zum Beginn der Adventszeit.
Am Wochenende des dritten Advent
(16. und 17. Dezember 2017) werden
die Heimatfreunde im Pfarrheim Sankt
Clara ihre „silberne“ (sprich 25.) Krippen-
ausstellung präsentieren, zu deren Besuch wir natürlich gerne
auch alle Karnevalsfreunde herzlich einladen. Mit
einer zahlenmäßig starken Truppe können sie
bei ihrer eigenen Zugnummer nicht aufwarten,
denn einige der Kameraden verzichten jeweils
aufs Feiern um ihren wertvollen Beitrag zur Zug-
Sicherheit zu leisten (hierfür an dieser Stelle all
den vielen Helfern der unterschiedlichen Organisa-
tionen ein herzliches DANKESCHÖN!).

www.vorgebirgssterne.de 113

Die Löschgruppe Roisdorf der Freiwilligen Feuerwehr
bot eine bunt kostümierte „Fete Querbeet“.

„La Mer ...“ Das Meer war in diesem Jahr scheinbar eine beliebte Quelle für die Kos-

tümwahl, denn auch beispielsweise das Gefolge unserer Prinzessin trat ja als „Frei-

beuter der Meere“ auf. Sehr maritim geprägt gab sich beim Zug zunächst einmal die
Gruppe KG Verplant mit ihren jecken Matrosen, die das Kommando ausgaben:„Alle
Mann von Bord! Die Chaoten übernehmen das Ruder“

www.vorgebirgssterne.de 115

Das Wagenmotiv ebenfalls vom Meer inspiriert und die Kostümierung

dazu teuflich-närrisch präsentierte sich in diesem Jahr die Gruppe
„Kunterbunt“ mit dem passenden Motto: „Der Teufel surft auf der
Welle und schmeißt Kamelle“

Diesen finsteren aber freundlichen Gestalten der Unterwelt folgte sodann
die Fußgruppe „Fidele Wiever“. Für die Beschreibung ihrer phantasie-

vollen Kostümierung, die an eines der Märchen aus 1001 Nacht
erinnerte, haben sie selbst ein einziges Wort gebraucht: „Fantasia“.

www.vorgebirgssterne.de 117

Die Schneeköniginnen der Gruppe „Jedes Johr im Winter“ trotzten sehr erfolgreich
der Jahreszeit. Die bezaubernden jungen Damen verbreiteten allerdings keinesfalls
frostige Stimmung und ihr Motto war einfach die Fortsetzung ihres Namens, nach der
ersten Liedzeile von „Denn wenn dat Trömmelche jeht“ der Kölner Musikgruppe „De
Räuber“: „Wenn et widder schneit“

Mit jugendlicher Begeisterung stürzten sich
die Aktiven der Gruppe „Kniffelclub“ (Abi-
Jahrgang 2015) wieder mit ins närrische
Treiben von Roisdorf. In Anspielung auf den
Namen des Schulleiters Christoph Becker
lautete ihr Motto:„De Bäcker sin wiedoh
am Zoch“

118 www.vorgebirgssterne.de

Der Wagen des ihnen folgenden Junggesellenverein „Echte Fründe“
Roisdorf war eine rollende Kölschtheke: „Roisdorfs Stolz, Mir un us Holz“

Gleich im Anschluss
an diese reine Herren-
mannschaft gaben sich
die jungen Damen der
Gruppe „Roisdorfer
Mädsche“ mit ihrem
Motto sehr außerirdisch:

„Mir sin die Aliens us em All, fiere donn mir net

nur an Karneval“

www.vorgebirgssterne.de 119

Unter dem – für Freunde der Mathema-
tik wahrscheinlich eher unverständlichen
Namen – „Die vier lustigen 8“ hatten sich
die Freunde des „literarischen Nonsens“
(so Wikipedia) von Lewis Carrol, einem
britischen Schriftsteller, zusammen-
gefunden: „Roisdorf is unser
Wunderland, in dem sin
Alice, Hotmacher
un Grinsekatz
bekannt“

Für „die Zeit danach“ hatte sie sich ein sehr
luxuriöses Gefährt ausgesucht, es folgte in einer
großen rot/schwarzen Stretch-Limousine, die als
„VIP-Shuttle“ fungieren sollte, Ex-Prinzessin Iris
I. sowie die „Roisdorfer Quellentiger“ mit dem
kurzen Slogan: „Iris ohne VIP ist shit“

www.vorgebirgssterne.de 121

Der Stammtisch „Flotte Amazonen“ hatte auch diesmal wieder auf ein
Motto verzichtet und war einfach als „Flotte Amazonen“ mit dabei. Dieser
Name steht übrigens nicht für den schnellen Lieferservice eines Internet-
versandhandelshauses. Über letztgenannte Firma
hat Bernd Stelter in dieser Session gereimt:
„Amazon war analog / und hieß Quelle-Katalog“.

Dass Kollegen nicht nur im Berufsleben miteinander arbeiten, sondern auch beispiels-

weise eine Zuggruppe stellen können, beweist seit einer ganzen Reihe von Jahren
die Belegschaft der Markus-Apotheke. Sie wagten in diesem Jahr eine besondere
Wetter- und Stimmungsprognose und verkündeten: „Heiter trotz wolkig“.

www.vorgebirgssterne.de 123

Altbekannte und stets auf Neue geschätzte Mitwirkende unseres Roisdorfer

Weiberfastnacht-Zuges seit vielen Jahren sind die Musikanten des „Fanfa-

rencorps Rot-Weiß Flerzheim e.V.“, die auch farblich gut zur nachfolgenden Gruppe

passten:

Die Karnevalsgesellschaft Vorgebirgssterne 1974 e.V. präsentierte sich zu Ehren
unserer Lieblichkeit mit ihrer Kindertanzgruppe. Manche der Kinder hatten in dieser
Session erstmals Bühnenerfahrung gesammelt, etwa bei den vereinseigenen Auftrit-
ten, aber auch beispielsweise auf der „Mädchensitzung“ der kfd. Nun bot sich den
jungen Tänzerinnen die längste Bühne überhaupt: Vom Aufstellort Bendenweg über
Friedrichstraße (dann zum großen Leidwesen der Anwohner ohne den Schlenker Aa-
chener und Bonner Straße), Siegesstraße und Brunnenstraße hinauf ins Oberdorf und
mit einer großen Schleife zurück in die Siegesstraße. Der Fußgruppe folgte der große
Komiteewagen der KG, der „Zaubertrank für alle“ versprach.

124 www.vorgebirgssterne.de

Die sich hiernach anschließende und inzwischen als „Wilde Wiever“
firmierende Gruppierung bekannte „Mir han keen schöne Diva,
ävver monstermäßig jecke Wiever“

Fangfrisch aus dem Meer sind sie in der
fünften Jahreszeit zu uns gekommen: Die
„Sonnenblumen“ hatten bei der Motto-
suche diesmal den Bereich der Botanik
verlassen und sich möglicherweise von
„Brehms Tierleben“ inspirieren lassen.
Beim sommerlichen Badeurlaub werden
die Viecher, für die sie sich entschieden
haben, wohl von keinem geschätzt, aber
hier bei uns im Zug machten sie nun in
den aufwändig gestalteten Kostümen eine
tolle Figur: „Dis Johr semme Qualle – he
in Roisdorf, net op Malle“

www.vorgebirgssterne.de 125

Auch die Botanik im Namen führt die Karnevalsgruppe „Böömches-
fründe“, doch die Frage welches Motto sowie welche dazu passende
Kostümierung diese wohl wählen würden, hatte sich – wie immer –
erübrigt: „Et bliev Tradition, mer jonn wedde als Clon“

Die Mitglieder der Gruppe „Bonner Straße“ ließen sich
ihre berechtigte Trauer über die Tatsache, dass eben-
diese in diesem Jahr nicht mehr als Zugweg genutzt
werden durfte (ehrwürdiges ‚Hohes Kirmesgericht‘, da
hat doch der Paias der Stadtverwaltung etwas eingere-
det), nicht anmerken. Sie hatten – schon in weiser Vor-
aussicht (?) – das Verkehrsmittel gewechselt und sich
eine liebevoll zurechtgemachte „Tante Ju“ reserviert:
„Letzter Aufruf Flug LH1111 nach Palma de Mallorca“

www.vorgebirgssterne.de 127

Den fliegenden Fastnachts-Helden folgten Fußball-Helden des grünen
Rasens (wie schon Heinz Erhardt wusste: „22 Beine rasen durch die
Gegend ohne Ziel. Und weil sie so rasen müssen, nennt man das ein
Rasenspiel“). Der Fan-Club „FC Fründe Mai ‚98“ bewies nicht nur
Sportsgeist, sondern auch Humor. „Die Fründe sin im Tritt,
ob Mailand oder Madrid“

Sie sind – was den Bagagewagen betrifft – die wohl
mobilste Dauer-Baustelle unserer Ortschaft, die
„Roisdorfer Jecke us all Ecke“. Die starke Truppe,
die seit langem einen festen Platz beim Weiberfast-
nachtszug innehat, hatte sich diesmal in sehr phan-

tasievoll gestaltete Fabelwesen verwandelt und bekann-
ten: „Die Trolle mögens bunt und froh, wir Roisdorfer
Jecke sowieso“

www.vorgebirgssterne.de 129

Nach dem großen politischen Hick-Hack des vergangenen Jahres um die zukünftige
Wasserversorgung im Stadtgebiet (ehrwürdiges „Hohes Kirmesgericht‘, hat das Wort
„Partei“ nicht doch einen sprachlich/inhaltlichen Bezug zu „Paias“?) zogen die Aktiven
der „Sankt Sebastianus-Schützenbruderschaft Roisdorf 1848 e.V.“ das närrische
Fazit: „Dat Wasser vun Bonnem – taucht nix“
Übrigens war auf dem liebevoll gestalteten Plakat eine biologische Sensation zu erken-
nen: Dass auch Haie mit Schnorchel und Sauerstoff-Flasche zu tauchen pflegen, war
in „Brehms Tierleben“ bislang noch nicht dokumentiert.

Und noch ein neuer Name tauchte
im Zugprogramm auf: „Roisdorf
bunt gemischt“ präsentierte sich
in der Farbkombination „Rut un

Wiess“. Zur Premiere hatten
sich die jungen Damen und
Herren viel vorgenommen,
denn ihr Plakat verkündete

frohgemut: „Vun he bis
noh Kölle schmiesse mir
Kamelle“

130 www.vorgebirgssterne.de

Der Elferrat der Kolpingsfamilie Roisdorf ist nicht nur während der
Proklamationssitzung aktiv, sondern natürlich auch zu Ehren der
jeweiligen Prinzessin mit einem Komiteewagen beim
Weiberfastnachtszug mit von der Partie.

Sie hatten auch diesmal wieder die ehrenvolle Aufgabe, unserer närrischen Regentin
voranzuschreiten und sie – ebenso wie die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand –
musikalisch zu unterhalten: Die Musikfreunde Roisdorf.

www.vorgebirgssterne.de 131

Im vom Ortsausschuss veröffentlichten Zugprogramm fehlte diesmal der Name
„E Büttche Buntes“, doch Kenner der örtlichen Szene haben sich davon – und dies völlig

zu Recht – nicht irritieren lassen. Denn die Damen und Herren dieser Gruppierung hatten

sich in den vergangenen Wochen schon bei vielen Veranstaltungen hier in Roisdorf und

außerhalb unserer Ortschaft als Piraten sehen lassen und waren natürlich auch jetzt treue
Gefolgsleute unserer Lieblichkeit, Prinzessin Sandra II. (Romes). Als Fortbewegungsmittel
für diesen Umzug hatte sie sich übrigens die „Green Pearl“ erwählt. Diese besonderen

Freibeuter der Meere waren keinesfalls an Beute interessiert, sondern verteilten vielmehr

äußerst großzügig Kamelle und Strüßjer unter die vielen Jecken entlang des Zugweges, die

Sandra II. (wie zuvor auch den anderen Zugteilnehmern) begeistert zujubelten.
(Text: Wilfried Schwarz, Kolpingsfamilie Roisdorf)

www.vorgebirgssterne.de 133

134 www.vorgebirgssterne.de

www.vorgebirgssterne.de 135

Vorstand K.G. Vorgebirgssterne

Präsident & 1. Vorsitzender 2. Vorsitzende Schatzmeister
Gottfried Gratzfeld Marlies Hennes Dietmar Brietzke

Präsidentin Damenkomitee Schriftführerin Leiterin Tanzgruppe
Helga Witt Christel Jansen Sarah Nehrbauer

Trainerin Tanzgruppe Presse und Offentlichkeitsarbeit Archivarin
Melanie Mandt Tobias Pällmann Renate Mangels

www.vorgebirgssterne.de 137

Tanzgruppe
K.G.Vorgebirgssterne

Mitglied im „Bund Deutscher Karneval“ und „Närrische Europäische Gemeinschaft“

Wir suchen Verstärkung für unsere Tanzgruppe:

Für den Aufbau und die Erweiterung unserer Tanzgruppen suchen wir
Mädchen und Jungs im Alter von 6 bis 17 Jahren. Ihr braucht nur Spaß
am Tanzsport zu haben, den Rest übernimmt unsere Trainerin, die vom
Bund Deutscher Karneval geschult wurde. Das Training findet montags
ab 16.30 Uhr in der Turnhalle Roisdorf statt, die unsere Trainerin leitet.
Natürlich werdet Ihr auch Geselligkeit und Unterhaltung erleben und neue
Freunde kennenlernen.

Bei Interesse meldet euch bei:

Marlies Hennes 0 22 22 / 6 51 03

www.vorgebirgssterne.de Auch bei den Erwachsenen nehmen wir noch Mitglieder auf.
Besuchen Sie unsere Homepage www.vorgebirgssterne.de

139

Pfarrfest 2. Juli 2017

www.vorgebirgssterne.de 141

WallfahrtSonntag, 5. 11. 2016
der Karnevalisten
nach
Kevelaer

www.vorgebirgssterne.de 143

144 www.vorgebirgssterne.de

www.vorgebirgssterne.de 145

„Kirmes im Dörp -

auf jeden Fall die richtige Wahl“

Wenn der Sommer so langsam in den Herbst übergeht,
sind von verschiedenen Vereinen eine ganze Reihe von
Vorbereitungen zu treffen: So werden zum Beispiel
historische Aufnahmen von Roisdorf ausgewählt und

mit Begleittexten versehen, damit wieder ein schöner
Heimatkalender erscheinen kann, Handzettel und
Plakate müssen erstellt und verteilt werden, bei den
Junggesellen „wächst“ der Paias heran und bei den

Musikfreunden steht der „Kirmeswalzer“ auf dem
Probenplan. Auch der Aufbau von Zelten und Buden
sowie die Dienstpläne zur Standbesetzung müs-
sen organisiert werden, Einkäufe sind notwendig.

All‘ dieses Geschehen, dass sich unauffällig im
Hintergrund abspielt, dient nur einem Zweck: Für
die Roisdorfer Bevölkerung und auswärtige Gäste
am vierten September-Wochenende ein schönes
Kirchweihfest zu veranstalten.

Samstag
Am Samstag-Nachmittag, dem 23. Septem-
ber 2017, war es soweit, die diesjährige Rois-
dorfer Großkirmes wurde auf die altbewährte
Art und Weise eröffnet: Mit dem Fassanstich
durch den stellvertretenden Bürgermeister
Frank W. Krüger und unsere Ortsvorsteherin
Gaby Kretschmer. Neben den gewerblichen
Schaustellern, die dann mit ihren Buden und
Fahrgeschäften den Dorfplatz zwischen Kir-
che und Volksbank sowie Teile der Heilgers-
straße bevölkern, gehören auch die Stände
von drei Ortsvereinen – „Heimatfreunde Roisdorf“, „TuS Roisdorf“ und „Karnevalsge-
sellschaft Vorgebirgssterne“ – mit ihren jeweiligen Angeboten fest mit zum Kirmesge-
schehen.

www.vorgebirgssterne.de 147

Sonntag
Nach dem weltlichen Auftakt am Vortag
war am Sonntagmorgen die geistliche Er-
öffnung – in Erinnerung an den Jahrestag
der Weihe unserer Kirche – mit einem
Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer
Gerhard Lenski und Diakon Adi Halbach;
sowie vielen Messdienern und Fahnen-
abordnungen zahlreicher Ortsvereine.
Auch wenn wir, so wurde in der Predigt
deutlich, bei dem Stichwort „Weihe der
Kirche“ gewöhnlich zuerst an das konkre-
te Gebäude denken, in dem der Gottes-
dienst gefeiert wird, so sind doch die
eigentliche Kirche Jesu Christi wir selbst,
die Gemeinschaft der Gläubigen, die sich
hier um den Altar versammelt.

www.vorgebirgssterne.de Im Anschluss an die Eucharistiefeier
wurde mit der Kranzniederlegung am
Ehrenmal der Verstorbenen unseres
Dorfes gedacht, die auf diese Weise mit
in die Feier der Kirmes hineingenommen
werden. Diesem ernsten Aspekt folgte
das traditionelle Fändelschwenken der

149

Junggesellen und der Tanz des Paias mit
Prinzessin Sandra II. Romes. Sein Quartier
für die Kirmestage nahm der Paias dann
wie gewohnt bei der Gaststätte
„Zur gemütlichen Ecke“.
Am Nachmittag und Abend
herrschte buntes Kirmestrei-
ben, wobei ab 18 Uhr auch
immer wieder ein anderes
Thema Interesse fand: Die
jeweils aktuellen politi-
schen Trends zur Wahlbe-
richterstattung wurden
abgefragt und diskutiert.

Montag „Entenrennen“
Nach wie vor ist diese beliebte Sportart
leider keine olympische Disziplin, aber
bereits zum sechsten mal gehörte das

„Entenrennen en de Möllebaach“, das
die Heimatfreunde veranstalten, mit zum
Kirmesprogramm. Viele Standard- und
Individualenten gingen auch diesmal

wieder an den Start. Nach einem
spannenden
und von den
zahlreichen Zuschauern entlang
des Baches lebhaft verfolgtem Rennen stan-
den die erfreuten Sieger fest:
Entenkönigin: Marlies Hennes
Entenkönig: Jens Scheffler
Entenprinzessin: Sophia Solscheid
Entenprinz: Mica Hartmann

150 www.vorgebirgssterne.de

„Kirmesgerichts“-Dienstag
Bei aller Freude am Fei-
ern, sei es nun wie hier die
Kirmes oder viele ande-
re Anlässe im Orts- und
Vereinsleben von Roisdorf,
nicht immer geht alles so
glatt über die Bühne wie ur-
sprünglich geplant, und für
alles, was in die Kategorie
„Pleiten, Pech und Pannen“
einsortiert werden kann, ist
stets der gleiche Übeltäter
verantwortlich. So gehört es
mit zum Brauchtum, nun-
mehr dem Paias all‘ seine
Schandtaten vorzuhalten
und ein entsprechendes Ur-
teil zu fällen. Hierzu tagt am
letzten Tag des Kirchweih-
festes das Hohe Kirmesge-
richt. Die Rolle des Richters
übernahm der langjährige
Kirmesgerichtspräsident Dr.
Ernst Gierlich, als Verteidi-
ger fungierte Marco Wilden
und – erstmals auf diesem
Podium – in der Rolle der
Staatsanwältin Fine Bohne. Wie üblich fungierten als Beisitzer der Präsident des Jung-
gesellenvereins „Echte Fründe“ und der amtierende Maikönig.
Beinahe wäre diese Verhandlung im wahrsten Wortsinne „ins Wasser gefallen“, denn
kurz vor dem geplanten Beginn öffnete der Himmel – der uns bislang ein schönes

www.vorgebirgssterne.de 151


Click to View FlipBook Version