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12. Besinnliche Stunde im Advent Donnerstag, 27.November 2008 in der MOSTSCHENKE bei Fam. Steinkogler Marina Musik 1. Die stillste Zeit im Jahr?

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Published by , 2016-06-01 00:48:03

Donnerstag, 27.November 2008 - SPORTUNION Österreich

12. Besinnliche Stunde im Advent Donnerstag, 27.November 2008 in der MOSTSCHENKE bei Fam. Steinkogler Marina Musik 1. Die stillste Zeit im Jahr?

12. Besinnliche Stunde im Advent
Donnerstag, 27.November 2008
in der MOSTSCHENKE bei Fam. Steinkogler

Marina
Musik
1. Die stillste Zeit im Jahr? (Zeitungsausschnitt)
2. Advent bedeutet für uns (aus dem Internet)
3. Das Advent - ABC (aus dem Internet)
Musik
4. Wunschzettel (Für jeden leuchtet ein Stern S.57)
5. Weihnachten ist die Zeit (Phil Bosmans S.36)
6. Die Kunst, ein Geschenk anzunehmen (Für jeden leuchtet ein Stern S.135)
Musik
7. Der Stern des Lichts (aus Anglika Fürtbauer – im Schreibergarten S.86)
8. Das Christbaum-Zwiegespräch (aus Anglika Fürtbauer – Sternzeichen für Lachdenker S. 102)
9. EU-Bescherung (aus Auch Engel lachen gern – S. 56)
Musik
10. Der himmlische Weihnachtsputz (aus Anglika Fürtbauer – Sternzeichen für Lachdenker S. 97)
11. Wo einkaufen für Weihnachten? (Gedicht Gaigg Maria)
Musik
12. Die Rache der Weihnachtskeks (Gabriele Eder OÖN 2007)
13. Mit Zuversicht ins neue Jahr (Zeitungsausschnitt)
Musik
Marina
Musik



Advent bedeutet für uns die Ankunft Gottes.
Warten und sich vorbereiten auf das Gotteskind.
Besinnung, Ruhe und Einkehr.
Sich losreißen von der Hektik, vom Alltag,
von der Kaufwut.

Advent beinhaltet aber auch Freude,
sich freuen aufeinander,
Wärme, Mitgefühl und Verständnis zeigen für den Nächsten,
ein gutes Gespräch führen,
aber auch Friede, Verzeihung und Versöhnung.

In den großen Städten mit den riesigen Einkaufszentren,
Diskotheken, Flughäfen und Bahnhöfen
wälzen sich täglich Menschenmassen,
doch jeder Einzelne ist ein Einsamer unter vielen.
Man sieht nur steinerne Gesichter, erstarrte Mienen,
Teilnahmslosigkeit.

Wie glücklich leben wir da auf dem Land,
in unseren kleinen Dörfern,
wo jeder jeden kennt,
wo wir noch die Möglichkeit haben,
auf unsere Mitmenschen zuzugehen,
mit ihnen zu reden,
sich ihrer anzunehmen.

Und doch haben auch wir es schon fast verlernt,
mit anderen ein gutes Gespräch zu führen.
Wie oft hasten auch an uns Menschen grußlos vorüber,
eingeholt vom Streß des Alltags.

Wie oft starren uns in einem Warteraum,
ja sogar an einem Tisch im Kaffeehaus,
Menschen nur wortlos an,
unfähig, ein Gespräch zu beginnen,
mißtrauisch, gedankenlos,
oft aber auch aus Scheu,
anderen seine Gefühle, Gedanken und Ängste mitzuteilen.

Deshalb sollten wir gerade die Advent- und Weihnachtszeit
dazu benutzen,
näherzurücken und mehr Zeit miteinander zu verbringen,
damit Freunde unter Freunden
und nicht Einsame unter Einsamen leben.

Ein ABC des Advent

A wie Ankunft
B wie bald

C wie Chance, etwas in sich sterben zu lassen
D wie dank für das Du

E wie Erwartung des entgegenkommenden Gottes
F wie Friede

G wie guter Hoffnung sein
H wie heil

I wie ich selbst
J wie ja sagen, zum Wachsen Gottes in mir selbst

K wie kindlich bleiben
L wie Licht sein für das, was die Einsamkeit schwarz malt

M wie Macht der Zärtlichkeit
N wie Neugeburt der Menschlichkeit
O wie Ostern – das nicht mehr weit ist

P wie preisen
Q wie Quelle
R wie Ruhe finden
S wie sprachlos sein, vor dem fleischgewordenen Wort
T wie trösten
U wie Ufer finden für den Zweifel
V wie vorbereiten
W wie wandern nach Bethlehem
X & Y für alles Unbekannte das Menschen im Verborgenen tun
Z wie Zeit schenken

Wunschzettel (aus Für jeden leuchtet ein Stern – Herder Verlag)

Ich wünsche mir:

” mehr Zeit für mich selbst

” weniger Pflichtgefühl

” mehr Spaß als „Ernst des Lebens“

” öfter mal zu lachen
meinen Humor nicht zu verlieren

” keine Angst mehr davor haben zu müssen,
nicht genügen zu können

” die Fähigkeit, den Augenblick genießen zu können,
statt immer planen zu müssen

” das Gefühl, nichts Wesentliches zu versäumen

” mich nicht mehr mit anderen messen zu müssen

” Zufriedenheit

” meine mir ins Herz geschriebene Lebensaufgabe entdecken
und gestalten zu können

” Freundinnen und Freunde, die mich verstehen,
die mich akzeptieren, mit allen meinen schwachen Seiten, und
die dennoch- - oder gerade deswegen – zu mir halten

” liebesfähig zu sein und zu bleiben

” selbst geliebt zu werden

” mein Vertrauen und meine Hoffnung nicht zu verlieren, was
auch immer geschieht

” mit meinen Möglichkeiten etwas zu Frieden und Gerechtigkeit
auf der Welt beitragen zu können

” mich mit den Menschen versöhnen zu dürfen,
mit denen ich im Streit auseinander gegangen bin

” Vergebung zu erfahren von den Menschen,
denen ich weh getan habe

” am Ende meines Lebens „JA“ sagen zu können zu dem,
wie ich gelebt habe und was dadurch geworden ist

Christa Spilling-Nöker

















Wo einkaufen für Weihnachten?

Jedes Jahr kummt des wieder,
das sogenannte „Shoppingfieber“,
durch den Hürist bis in den Advent,
ih moa, dass des a jeder kennt.

Man suacht doh immer für die Liebn,
b´sondre Geschenke ganz gediegn,
a Wengal ausgfalln solltn`s sein,
der Beschenkte sollt sih, ja a gfrein.

Weil jeder eh schon alles hat,
stellt man sih jeds Jahr die Frag
was hat der Jenige noh nit,
und suacht drum wiederum an Hit.

Da gustier ih in an Katalog.
Da bietens Weihnachts-Shopping in Bangkok,
kombiniert wird des, is allerhand
mit Badeurlaub in Thailand.

Nach Buenos Aites kannst a fliagn,
weil dort kannst was Besondres kriagn.
Ja, Kaffee aus Südamerika
und vielleicht a blöde Krankheit a.

Und was ih weiter unten lies:
Es gibt auch Shoppingcenter in Paris.
Für Verliebte wird’s empfohlen,
und d´ schönste Haute Couture dort holen.

Und 1, 2, 3, 4 Seiten lang,
gibt’s Angebote für Hongkong.
Da kummt mir wirklich aus des Lacha,
was sollt ih denn dort drent´n macha?

Wann ih dahoam was kauf, auf jedn Paket,
schon längst „made in China“ obnsteht.

Da steht noh was, mei des wär fesch:
„ Auf zum Souk nach Marrakesch“!
Da kannst Wasserpfeifn, Turban kaufn
und Schmuckstückerln ganz an Haufn.

Na, heuer streik ih, des is gwiss,
weil nix mehr Gscheids zum findn is!

Ih moa, vü san froh, ih tua net liagn,
wanns zu Weihnachten mal gar nix kriagn.
Weil, eahr Rumpelkammer is pumvoll
mit Geschenken supertoll.

Du sollst sie lassn, net verhindern,
wenns durchs Weiterschenkn, ausmustern kinnan.

So manch Geschenk macht eine Reise,
und auf wundersame Weise
kehrt es zum Ausgangspunkt zurück,
und der Beschenkte strahlt vor Glück!

Gaigg M Nov 2008
Diesen Shopping-Katalog gibt es wirklich.

Die Rache der Weihnachtskeks heimlich die Teller leer genascht.

Gemütlich ist es im Advent. Jetzt zwickt der Pulli, und der Bauch
Am Kranz bereits ein Lichtlein brennt, frisst meine Jean bedenklich auf.
der Tee dampft heiß aus dicken Tassen, Mein Lieblingskleid kann ich vergessen,
daneben lockt etwas zum Naschen. Sackform wär’ für mich angemessen.

Am meisten schätzt Frau oder Mann Die Waage mir den Dienst verwehrt-
das, was man selbst nicht machen kann. sie hat mir schon den Krieg erklärt.
Bei mir ist’s – ich gesteh es frei- Dem Spiegel schenk ich keinen Blick-
die Kunst der Weihnachtsbäckerei. der wirft ein Rubensbild zurück!

Für Mann und Söhne gab’s zum Glück Im nächsten Jahr- und das beschwör ich-
trotzdem so manches süße Stück, da bleib enthaltsam ich und ehrlich,
denn Schwiegermutter, Freundin, Tant’ weil sonst mich wieder leiden lässt
kamen helfend angerannt. die Rache aller Weihnachtskeks.

Sie brachten Kugeln schwer von Rum Gabriele Eder OOEN 2007
mit Schokolade drum herum,
Keks verziert mit Zuckerguss,
Lebkuchen und Pfeffernuss,

Vanillekipferl, Nussmakronen,
mit Creme gefüllte Kaffeebohnen,
Kuchentiere miniatur
mit rosaroter Punschglasur.

All dies, geschmackvoll dekoriert,
wurde vor Weihnacht uns serviert.
Damit die Männer nicht bestraft,
bloß weil die Frau nicht backen mag.

Die drei schwelgten im Knabberglück,
schmausten begeistert Stück um Stück.
Und wo die Keks ich auch versteckt’,
sie haben sie sofort entdeckt.

Seit hundert Jahren tönt es schon:
Ohne Arbeit- keinen Lohn.
Wer sich drückt vor Backrohrstunden,
dem darf nicht mal ein Kipferl munden.

Das sah ich ein, übte Verzicht:
„Nein danke, Kekse ess’ ich nicht!“,
kam’s fast von selbst aus meinem Mund-
leider nur vor Publikum.

Denn nachts beim Lesen-ganz allein
war’s aus mit meinem Standhaftsein.
Da hab ich flink auf leisen Sohlen
mir ein paar Kostproben gestohlen.
Redlich geteilt mit Hund und Katz,
die nahmen auch im Bette Platz
und forderten als Tier von Welt
ihr Weihnachtskekse-Schweigegeld.

Als Strafe ließen all die süßen
Verlockungen mich kräftig büßen
dafür, dass ich fast jede Nacht




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