51 Dank an den FC Olympia Nachdem uns unser Vereinslokal abhandengekommen ist und wir uns nach der Chorprobe leider nicht mehr in passender Umgebung und Atmosphäre zusammensetzen können, sind wir sehr dankbar, dass wir mit dem Vereinsheim des FC Olympia Lampertheim eine neue Bleibe gefunden haben. Die Olympia-Crew um Werner Zehnbauer ist sehr engagiert und versorgt uns jeden Donnerstag so, dass niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen muss. Da kam uns die Idee, ebenfalls Sponsor für das Vereinsheim der Olympia zu werden. Mit einem von den Sängern bereitgestellten Betrag, haben wir uns in die Reihe der Sponsoren eingetragen. Die Olympia dankte dem Männerchor mit einem Eintrag auf Ihrer Sponsorentafel. Wir bedanken uns bei allen Helfenden die beim Erstellen der MGV Post geholfen und mitgewirkt haben!
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57 Augen auf bei der Fahrzeugwahl ! Herbert und Rosi Steffan waren auf dem Waldfriedhof und trafen dort, wie das schon mal passieren kann, auf Bekannte. Auf dem Weg zum Parkplatz unterhielt man sich angeregt und setzte die Unterhaltung auch auf dem Vorplatz, oberhalb der Parkplätze fort. Herbert verabschiedete sich, um schonmal zum Auto zu gehen, während Rosi das Gespräch fortsetzte. Kurze Zeit später beendete auch Rosi die Unterhaltung und bemerkte beim Weg zum Auto, dass ihr Herbert bereits den Parkplatz verlassen hatte, und im Schritttempo in ihre Richtung fuhr. „Er ist halt doch der beste Ehemann von allen“, dachte sie sich und lief die Stufen hinab, um ins Auto einzusteigen. Seltsamerweise hielt der Wagen aber nicht an sondern fuhr in langsamem Tempo weiter. Davon ließ sich Rosi aber nicht sonderlich beeindrucken und öffnete die Beifahrertür. Jetzt endlich kam das Fahrzeug zum Stehen. Während des Zusteigens, sie hatte schon einen Fuß im Fußraum, bemerkte sie sehr zu ihrem Missfallen, das ihr geliebtes Sitzkissen nicht auf dem Beifahrersitz lag. Nun muss man wissen, dass es in der Vergangenheit so ab und zu, na sagen wir mal, Diskussionen um dieses Kissen gab. Denn Rosi war bei Aussteigen gerne unvorsichtig und das Kissen landete dabei im Fußraum. Oder noch schlimmer, es fiel ganz aus dem Auto. Das rief dann meist Herbert auf den Plan, der bei seiner Rosi doch mehr Sorgfalt und Achtsamkeit beim Umgang mit dem Kissen anmahnte. Jetzt zweifelte sie am „besten Ehemann von allen“. Denn der könnte, um sie zu ärgern, das Kissen absichtlich entfernt haben. Also, das Kissen war nicht da, wo es sein sollte, und Rosi fragte mit einem etwas gereizten und frostigen Unterton: „Wo ist denn mein Kissen?“. Zu allem Überfluss lag auch noch eine Ansichtskarte da, wo eigentlich das Kissen sein sollte. Sie nahm die Karte vom Sitz und fragte nicht minder gereizt: „Na? Hat dir jemand eine Karte geschrieben?“ Daraufhin fragte eine ihr völlig unbekannte Stimme: „Wo darf ich sie denn hinfahren?“. Erschrocken nahm sie erst jetzt Blickkontakt auf und musste feststellen, dass am Lenkrad ein ihr völlig unbekannter Mann saß. Hatte sich da jemand ihres Fahrzeugs bemächtigt? Was führte er im Schilde? Und wo war eigentlich Herbert? Die Erklärung ist einfach. Ein anderer Friedhofbesucher hatte den gleichen Wagen. Gleiches Modell und gleiche Lackierung. Zufällig fuhr der gerade los, als Rosi zustieg und in diesem Auto eigentlich ihren Herbert wähnte. Herbert stand aber immer noch auf dem Parkplatz, beobachtete die Szene und lachte Tränen. Übrigens! Rosis Kissen lag im richtigen Fahrzeug, wie gewohnt, auf dem Beifahrersitz. Holger Schneibel
58 Konzert: Was wäre die Welt ohne Kunst? Was wäre unsere Welt ohne Kunst? Das Motto unseres Konzerts am 19. März stellt eine Frage, die in unseren Zeiten jeden betrifft! Während der Corona- Einschränkungen haben wir erlebt, was uns fehlt wenn keine Konzerte stattfinden, keine Feste, keine Proben, keine Begegnungen. Die politische Lage spitzt sich zu, wieder werden Völker zu Gegnern, die beherrschenden Themen sind Waffen und Munition, Flüchtlingsströme, Energiekrise. Welche Rolle spielt da die Kultur? 1999 wurde das West-Eastern Divan Orchester gegründet, das aus israelischen und arabischen Musikern besteht. Langjähriger Dirigent ist Daniel Barenboim. Die Musiker kommen aus Ägypten, Syrien, Iran, Libanon, Jordanien, Tunesien, Israel, Palästina und Andalusien. Die Musiker setzen sich für friedliche Lösungen im Nahostkonflikt ein, gastieren weltweit. Die Mitglieder des Orchesters gehören verschiedensten Religionen an. Ihre Musik begeistert die Menschen und ihre Friedens-Arbeit hat schon viel Aufmerksamkeit bekommen. Die Konzerte und Proben werden nicht die Konflikte lösen, aber sie sind die Grundlage für Verständigung und Respekt . Nur so kann Frieden entstehen. Nach den napoleonischen Kriegen in unserem Land schreibt Schiller im Jahr 1785, 1824 vertont von L.van Beethoven, die Ode an die Freude. In der Zerstörung und der Trauer um die Toten und Verletzten wird der Wunsch nach Frieden existenziell. Die Ode ist ein Appell zur Verbrüderung, mit Freude sollen wir Menschen in Freundschaft verbinden, um dauerhaften Frieden zu gestalten. Beethovens Komposition wurde 1972 zur Europahymne. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die Ideale der Aufklärung, werden noch ergänzt von den Idealen der Freimaurer : Toleranz und Humanität. W.A. Mozart war ein Freimaurer, in seiner „Zauberflöte“ werden die Ideale besungen, der edle Tamino ist das Vorbild, er besteht die Prüfungen und erkämpft sich dadurch die Freiheit und seine geliebte Pamina. Der Männerchor wird den berühmten Chor „O Isis und Osiris“ aus der „Zauberflöte“ im Konzert singen. Die Ode an die Freude wird vom gemischten Chor erklingen, die GospelVersion von Beethovens Werk, entstanden 1907 , wird vom Chor Joyful gesungen. Ein Chor ist so ein Ort der Kultur: Menschen verschiedenster Herkunft und Bildung, jung und alt treffen sich regelmäßig, um zu singen, Kunstwerke auf zu führen. Sie geben die Botschaft weiter, dass ein Zusammenwirken ohne Streit möglich ist. Dass Singen und das immer neue Erlernen von Kunstwerken beglückend ist und die Seele nährt. Herzliche Einladung an Sie alle! Kommen Sie in die Lutherkirche, staunen Sie, was es zu sehen und zu hören gibt. Die Kunst wird in Ihnen Vieles in Erinnerung bringen, der Seele Flügel geben und den Blick in die Zukunft öffnen ! Elisabeth Seidl
59 Konzert: Was wäre unsere Welt ohne Kunst? Im März 2019 hat der MGV 1840 das letzte Gesamtkonzert in der Lutherkirche gestaltet. Am 19. März 2023 ist es endlich wieder so weit, dass alle Chorformationen ein abwechslungsreiches Konzert darbieten werden! Ein Augen- und Ohrenschmaus erwartet die Besucher! Mit allen Sinnen wollen wir ein Erlebnis schaffen, das wir während der letzten 3 Jahre nicht hatten. Kunst zum Anfassen, Hören und Anschauen. Die Martin-Luther-Kirche wird zum Konzert- und Ausstellungsraum. Die Besonderheit dabei ist, dass alle gezeigten Exponate, vornehmlich aus dem Bereich der bildenden Kunst, von Mitgliedern des Vereins geschaffen wurden. Die ausgestellten Exponate können, während der Konzertpausen und nach Ende des Konzertes ausgiebig angeschaut und begutachtet werden. Die Künstler sind vor Ort und stehen für Fragen rund um ihre Werke gerne zur Verfügung. Die Chöre des MGV 1840 bewegen sich in der Kunstsparte Musik und Gesang. Die Liedauswahl soll verdeutlichen, wie Musik uns Menschen emotional berührt. Wie in Liedern der Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit besungen wird. Wie berühmten Persönlichkeiten mit einem eigens dafür komponierten Lied Ehre zu Teil wird. Und wie Liedtexte zwar erheitern können, aber trotz allem auch eine Botschaft transportieren. Der MGV 1840 hat verschiedene Chöre und Ensembles, die alle ihr eigenes Profil haben. Was aber alle eint, ist die Begeisterung für den Chorgesang. Es werden singen: Der Männerchor, der Chor Joyful, der Gemischte Chor, das Männerensemble und die Kinderchöre Crescendo. Dass die Crescendi mitwirken, ist eine besondere Freude. Gerade der Kinderchor hatte während Corona eine sehr schwere Zeit. Jetzt geht es aufwärts und es singen bereits wieder über 20 Kinder. Konzert „Was wäre unsere Welt ohne Kunst? Datum: Sonntag, 19. März 2023 um 16 Uhr (Einlass: 15.30 Uhr) Ort: Martin-Luther-Kirche, Königsberger Str. 28-30, 68623 Lampertheim Eintrittspreise: Erwachsene 14€ | Schüler/Studenten 10€ (Freie Platzwahl) Kartenvorverkauf ab dem 11. Februar bei Horlé Mode und mehr / Kiosk Nibelungenplatz / Rathausservice Stadt Lampertheim / Sowie bei allen Sängerinnen und Sängern
60 Mitwirkende: Die Chöre des MGV 1840 (Männerchor, Chor Joyful, Gemischter Chor, Männerensemble) Kinderchöre Crescendo Peter Schnur, Piano Joachim Sum, Gitarre Tobias Nessel, Percussion Thomas Braun, Leitung Crescendo Elisabeth Seidl, Leitung der MGV Chöre und Gesamtleitung Mit freundlicher Unterstützung durch cultur communal der Stadt Lampertheim
61 Runde Geburtstage 2022 Fehler bei der Pflege unserer Mitgliederdaten sind nie ganz auszuschließen. Sollten wir hier jemanden nicht oder aber mit dem falschen Datum erwähnt haben, so bitten wir dies zu entschuldigen und gleichzeitig um entsprechende Information zur Korrektur unserer Mitgliederkartei! Auch kann es vorkommen, dass Mitglieder den Wunsch geäußert haben in dieser Aufstellung nicht genannt zu werden. Korrekturwünsche an Tina Rieß, Tel. 0615/8878929 oder schriftfuehrer@mgv1840- lampertheim.de. 20.03.20 Ihrig, Anton 3 Jahre - jüngstes Mitglied 14.07.23 Ihrig, Helmut 101 Jahre - ältestes Mitglied Februar 16.02.28 Manfred Henkelmann 85 24.02.63 Ludwig Herweck 60 28.02.38 Karl Kettler 85 28.02.73 Stefanie Thierfelder 50 März 21.03.38 Walter Langendörfer 85 April 22.04.42 Doris Ehrhardt 80 22.04.63 Anette Lenz 60 30.04.38 Adam Medert 85 Mai 16.05.63 Ilona Metzner 60 16.05.63 Franz Schmidt 60 Juni 21.06.63 Hans Kling 60 Juli 04.07.73 Sonja Trapp 50 11.07.63 Alfred Wegerle 60 28.07.53 Hans-Joachim Rauch 70 August 23.08.63 Helmut Steinmetz 60 Oktober 18.10.63 Beate Brockmann 60 27.10.43 Dirk Boesler 80 November 06.11.48 Renate Fetzer 75 06.11.28 Marianne Vetter 95 10.11.48 Judith Süß 75 14.11.63 Ralf Beck 60 Dezember 05.12.38 Rudolf Weyrich 85 26.12.43 Bernd Seelinger 80 Allen Geburtstagskindern und jenen, die einen Ehrentag begehen, herzliche Glückwünsche.
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