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Published by andreas.oetiker, 2016-12-01 08:39:32

CAS Kommunikation und Management

CAS Kommunikation und Management

St.Galler Intensivstudium für
Kommunikation und Management

Certificate of Advanced Studies CAS

Kommunikation und Management aus erster Hand –
von Professionals für Professionals

In den Studienblöcken werden die Lehrinhalte durch interaktive Vorträge sowie in Gruppenarbeiten und -diskussionen vermittelt
2 Intensivstudium für Kommunikation und Management

Das fordert die Kommunikation in der Zukunft

Der Wechsel von der Informationsvermittlung hin zur • Mit der aktiven Nutzerpartizipation stehen Organisat­ i­
echten Kommunikation verlangt ein Umdenken in allen onen schneller unter Beschuss von einzelnen An­spruchs­
Organisationen. Die Trennung von PR und Marketing­ gruppen. Die professionelle Kommunikation in aufgeheizten
kommunikation lässt sich heute nicht mehr aufrechterhal­ Situationen wird immer wichtiger.
ten: Marketing wird immer journalistischer, wie «Story­
telling» oder «Content Marketing» als aktuelle Buzzwords • Angesichts der Masse an verfügbaren Informationen in
zeigen. Umgekehrt erfolgt die Beurteilung klassischer digitalen Medien können Nutzer Aussagen mit wenigen
PR-Aufgaben immer mehr unter Marketinggesichtspunk­ Mausklicks prüfen und Angebote vergleichen, sodass
ten. Gänzlich obsolet wird die Unterscheidung zwischen Vertrauen an Bedeutung gewinnt. Der Kommunikations­
PR und Marketing in digitalen Medien, wo auch andere erfolg setzt immer stärker Glaubwürdigkeit voraus und die
Unternehmensbereiche (Human Resources, Forschung Pflege der Reputation wird noch zentraler.
und Entwicklung, usw.) aktiv nach aussen kommunizieren.
• Da scheinbar alle Informationen über Angebote und
Der Kommunikationswandel stellt Organisationen vor Leistungen mit einem Mausklick verfügbar sind, wach­
grosse Herausforderungen, aber bietet auch vielfältige sen die Erwartungen an eine professionelle Kommu­
Chancen. Zur bestmöglichen Ausschöpfung des Potenzi­ nikation. Nutzer werden ungeduldiger, möchten sofort und
als müssen Marketing- sowie Kommunikationsmanager jederzeit eine Antwort oder ihre Wünsche erfüllt haben.
ihre Rolle neu definieren und Organisationen zusätzliche
Fähigkeiten aufbauen, wie die folgenden Trends beispiel­ • Die stetig wachsende Anzahl von Medien mit ihren
haft zeigen: unterschiedlichen Eigenheiten und exponentiell wach­
senden Kombinationsmöglichkeiten fordern neue
• Professionelle Kommunikation führt zu Erfolgen, fehler­ Lösungen und Kompetenzen. Heute gehört die situations­
hafte Kommunikation zu immer grösseren Image- gerechte Auswahl und optimale Gestaltung der Kanäle bei
Schäden. Das aktive Kommunikationsmanagement wird zu begrenztem Budget zu den grössten Kommunikationsheraus­
einem der wichtigsten Stellhebel für den wirtschaftlichen forderungen.
Erfolg, setzt aber eine intensive Zusammenarbeit aller Orga­
nisationsbereiche voraus. Mit einem Mix aus praxiserprobten Konzepten und neu­
sten wissenschaftlichen Erkenntnissen bietet das Inten­
• Bei der geradezu exponentiell wachsenden Medienviel­ sivstudium für Kommunikation und Management neue
falt gestalten Nutzer orts- und zeitunabhängig ihren Impulse für Ihre tägliche Arbeit. Zentraler Bestandteil
eigenen, individuellen Medien-Mix. Für eine erfolgreiche und Erfolgsfaktor des Lehrgangs ist der Erfahrungsaus­
Kommunikation müssen Organisationen als relevanter An­ tausch mit hochkarätigen Gastreferenten und den Kom­
bieter bzw. Partner an relevanten Kanälen wahrgenommen militonen. So bauen Teilnehmende in 20 Studientagen die
werden. Eine direkte Ansprache bestimmter Zielgruppen ist. Kompetenzen auf, die eine erfolgreiche Kommunikation
in der Zukunft erfordert.
• Beim Medienzapping zwischen den verschiedenen
Ka­nälen nehmen Nutzer Informationen vermehrt in Prof. Dr. Marcus Schögel Prof. Emil Annen
klei­n­ en, unvollständigen Häppchen auf. Das oftmals Direktor Studienleiter
trügerische Halbwissen der verschiedenen Anspruchsgruppen
macht es nahezu unmöglich, die Wirkung einzelner Kommu­
nikationsbotschaften vorherzusagen.

• Die vermeintliche Informationshoheit von Organisatio­
nen ist mit digitalen Medien endgültig verschwunden.
Sie sind nur noch Partner in einem Kommunikations­
netzwerk von Gleichberechtigten. Eine grosse neue Her­
ausforderung ist aber der individualisierte Dialog mit allen
Nutzern über die vielen unterschiedlichen Kontaktpunkte.

Intensivstudium für Kommunikation und Management 3

Intensivstudium für Kommunikation
und Management

Weiterbildung für eine professionelle Unternehmenskommunikation

Von neuen Kommunikationsmöglichkeiten bis hin zu den • Sie erweitern Ihre Kompetenzen in der Zusammenarbeit
steigenden Erwartungen aller Anspruchsgruppen – das mit Vorgesetzten, Anspruchsgruppen und spezialisier­
Intensivstudium für Kommunikation und Management ten Kommunikationsfachleuten.
greift alle Herausforderungen an die Kommunikation der
Zukunft auf. Denn für eine konsistente Aussenwahrneh­ • Sie pflegen einen intensiven Erfahrungsaustausch mit
mung müssen Marketing- und Kommunikationsleiter alle Ihren Kommilitonen, die in vielen Fällen in freund­
Bereiche kennen und zielorientiert aufeinander abstimmen schaftlichem Zusammenhalt über Jahre hinweg and­­ auern.
können.
• Sie erhalten individuelle Lösungen und Hinweise für
Als Teilnehmende am Intensivstudium für Kommunika­ Ihre Praxisprobleme.
tion und Management setzen Sie sich mit aktuellen und
innovativen Ansätzen auseinander. So bilden Sie sich unter • Sie erhalten bei erfolgreicher Teilnahme: Seminaraus­
der Anleitung von führenden Universitätsdozierenden weis und Zertifikat der Universität St.Gallen (Certificate
und Praktikern nach den neuesten Erkenntnissen weiter of Advanced Studies CAS). Für diese Studienleistung
und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer täglichen Arbeit werden 12 ECTS Credits vergeben (vgl. S. 13).
noch professioneller agieren können. Unsere Aufgabe ist
es, Sie in der Erreichung Ihrer persönlichen Ziele und in Termine
Ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen.
Die aktuellen Termine finden Sie im beigefügten Anmel­
Die Kombination der Themenbereiche Public Relations, deformular oder unter www.ifm.unisg.ch/weiterbildung.
Marketingkommunikation, Führung und Management
­sowie übergreifender Inhalte auf dem hohen, international Seminargebühr
vergleichbaren Niveau der Universität St.Gallen HSG
führen zu einer Alleinstellung des Intensivstudiums für 6 Seminarblöcke (insgesamt 20 Tage, inklusive Mittag­
Kommunikation und Management im nationalen und essen, ohne Unterkunft): CHF 18‘750.–
internationalen Weiterbildungsangebot.
Kontakt und Broschürenbestellung
Ihr Nutzen
• Sie erhalten aktuelle neue Kenntnisse als Ergänzung Prof. (FH) Emil Annen (Studienleiter)
[email protected]
I­ hres Fachwissens und Ihrer Erfahrungen (PR, Marke­ Telefon +41 (0)71 224 71 53
ting, Management usw.) und einen vertieften Einblick in
benachbarte, für Sie neue Kommunikationsbereiche. Prof. Dr. Marcus Schögel (Direktor)
• Sie beurteilen langfristige Entwicklungen im Umfeld [email protected]
­Ihrer Organisation. Telefon +41 (0)71 224 28 33
• Sie analysieren und lösen komplexe Probleme des
m­ odernen Kommunikationsmanagements systematisch www.ifm.unisg.ch/weiterbildung
und ganzheitlich.
• Sie fördern und beeinflussen die Strategieentwicklung
Ihrer Organisation mit innovativen Kommunikations­
strategien und -massnahmen.
• Sie berücksichtigen wichtige Kenntnisse aus Psycholo­
gie und Soziologie wirksam in Ihrer Kommunikations­
praxis.
• Sie begleiten Ihre Organisation in aussergewöhnlichen
Situationen und in zentralen Projekten mit einer wir­
kungs­vollen Kommunikation.
• Sie entwickeln und steuern eine effektive und nach­
haltige Öffentlichkeitsarbeit.
• Sie richten die Kommunikation auf internationale ge­­­
sellschaftliche Bedingungen und Märkte aus.

4 Intensivstudium für Kommunikation und Management

Teilnehmerkreis

Das Intensivstudium für Kommunikation und Manage­ • arbeiten als Führungspersönlichkeiten in Kommunika­
ment richtet sich an Führungsk­ räfte und Selbständige, tions-, Werbe- und Public-Rela­tions-Agenturen und
die sich mit zukunftsgerichteten Ideen und Konzepten für müssen komplexe Entscheidungen sowie Entwicklun­
eine kreative und professionelle Kommunikationsarbeit gen in Unternehmen beurteilen.
in Unternehmen und Institutionen auseinander setzen
wollen. • kommen aus der Unternehmensberatung, die komplexe
Projekte mit einer wirksamen Kommunikation begleiten.
Die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises bildet eine
entscheidende Grundlage für ergiebige Workshops und • sind Medienschaffende, die in ihrer Arbeit mit
Diskussionen. Wir streben bei den genannten Funktionen, anspruchsvollen Fragen und Aufgaben wirtschaftlicher
aber auch durch die vertretenen Branchen und Insti­tu­tio­ und gesellschaftlicher Art konfrontiert werden.
nen (Unternehmen, Verbände, Non-Profit-Organisationen
usw.) eine möglichst grosse Vielfalt an. Die Beiträge der • besitzen eine mehrjährige praktische Erfahrung in
Teilnehmenden auf hohem Niveau sind wichtiger Teil des leitender Stellung und/oder verfügen über Ausweise
Lehrgangs. Damit grenzen wir uns beim Zielpublikum systematischer Weiterbildung.
von den übrigen Seminaren zu PR-Themen ab.
• haben die Möglichkeit und die Kompetenzen, die im
Teilnehmende Studium gewonnenen Erkenntn­ isse in die betriebliche
• s ind als Unternehmensleitende und im oberen Manage­ Praxis umzusetzen.

ment in Industrie, Handel und Dienstleistung sowie Gerne nennen wir Ihnen auf Anfrage einige Teilnehmende
in staatlichen Verwaltungen und Non-Profit-Organisa­ (z. B. auch aus Ihrer Branche), die Sie kontaktieren können.
tionen mit ausgeprägten Kommunikationsverantwor­
tungen tätig.

Intensivstudium für Kommunikation und Management 5

Studieninhalt und -aufbau

Das Intensivstudium für Kommunikation und Manage­
ment bereitet Führungskräfte und Fachleute aus den ver­
schiedensten Bereichen der Kommunikation auf aktuelle
Herausforderungen vor. Sämtliche Inhalte basieren auf
wissenschaftlichen und praxiserprobten Erkenntnissen.

Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst die Prozesse der Bei der Gestaltung des Studiums gehen wir von den
Kommunikation in verschiedenen Situationen, das Zu­ folgenden Überlegungen und Inhalten aus (vgl. Module
sammenspiel zwischen Unternehmen und Stakeholdern in der obigen Grafik):
sowie Agent­ uren und Beratern, den Kommunikat­ ions­
zielgruppen und weiteren Anspruchsgruppen. 1 Kommunikationsmanagement

Es gilt, die Anforderungen an eine moderne und situa­ti­ Unternehmen und Organisationen möchten mit ihrer Um­
ons­spezifische Kommunikation aus unterschiedl­ichen gebung aus verschiedenen stra­tegischen Überlegungen
Blickwinkeln zu erfassen und Ansätze für eine erfolg­rei­ in eine kommunikative Beziehung treten, damit sie die ge­
che Zusammenarbeit aufzuzeigen. setzten Managementziele erreichen.

Grundsätzlich geht dieses Studium auf die komplexen 2 Kommunikationsmethoden und -instrumente
Fragen der Führung und des Managements in Unterneh­
men und Organisationen ein. Neue Entwicklungen und Um die kommunikative Beziehung zu gestalten, setzen
Erkenntnisse in Kommunikationsstrategie und Kommuni­ Unternehmen und Organisationen verschiedene Kommu­
kationsführung sind die Kernpunkte. Grundkenntnisse nikationsmethoden und -instrumente ein, damit sie mit
und die Beherrschung des «Kommunikation-Handwerks» ihrer Botschaft von ihrem Zielpublikum wahrgenommen
wie zielgruppengerechtes Schreiben, Rhetorik, Verhalten und verstanden werden.
vor der Kamera, persönliche Kommunikation usw. wer­
den vorausgesetzt. 3 Kommunikationspsychologie und -soziologie

Sie werden im Studium den häufig geforderten «Roten Fa­ Damit die Botschaft vom Zielpublikum wahrgenommen
den» vermissen, den bringen Sie nämlich selber mit. Wir und richtig sowie vollständig verstanden wird, sind
verlangen von unseren Teilnehmenden, dass sie die Struk­ Kenntnisse über das Zielpublikum und seine Kommuni­
turen und Bereich der Kommunikation kennen und alle kationswahrnehmung (Psychologie) sowie sein Verständ­
Beiträge darin ein­ordnen können. Dies gibt uns die Frei­ nis für dessen Kommunikations­umgebung (Soziologie)
heit, gefragte Referenten aus dem deutschsprachigen Raum eine sehr wichtige Voraussetzung.
zu anspruchsvollen und aktuellsten Themen ein­zuladen.
4 Kommunikationskreativität und -gestaltung
Die Studienblöcke werden nicht nach Themen gegliedert.
Wir ziehen es vor, in jedem Block Referate zur Marketing­ Die Botschaft muss wahrnehmungs- und mediengerecht
kommunikation, zu Public Relations- und zu Management-­ formuliert werden. Kommuni­ka­tionsverantwortliche in
Themen zu kombinieren. Wir setzen Themenfülle gegen Organisationen sollten darum grundlegende Kenntnisse
Einthemen-Veranstaltungen mit dem Ziel, dass alle Teil­ über die Gestaltung der visuellen und verbalen Sprache
nehmenden nach jedem Block sagen können: «Das hat sich sowie über die Kreativität besitzen, um zusammen mit
wieder gelohnt, es war spannend und vielfältig». Damit Gestaltern und Agenturen die Kommunikation auszu­ar­
können wir Ermüdungserscheinungen und abnehmender beiten und im Hinblick auf das Erreichen der Kommu­
Konzentration entgegen steuern. nikationsziele die Ausarbeitungen beurteilen zu können.

Die Themen werden in fünf Bausteinen zusammengefasst, 5 Kommunikationsagenturen
deren inhaltl­icher Fokus im Verlauf des Studiums an aktu­
elle Trends angepasst wird. Einzelne Subthemen können Eine effiziente und zielgerichtete Kommunikation hängt
zusätzlich berücksichtigt werden, andere auch wegfallen. aber insbesondere auch von der reibungslosen, von gegen­
seitigem Verständnis geprägten Zusammenarbeit zwischen

6 Intensivstudium für Kommunikation und Management

der kommunizierenden Organisation und der beratenden • E-Communication und Social Media*: E-Communicat­ ion
Agentur ab. im Kommunikationskonzept – Mythen und Stolper­
steine, «Digital» führen: von der Digitalen Kommu­nika­
Nicht alle Themenbereiche können im Studium ausreichend tionsstrategie zur Geschäftsstrategie im Digitalen Zeit­
behandelt werden. Die Teil­nehmenden erhalten jedoch alter usw.
die Gelegenheit, sich mit den Problemen und Methoden so
auseinander zu setzen, dass sie künftig noch besser ent­ Vergleichen Sie auch die Referentenliste mit den
scheiden können, welches Wissen und Können sie persön­ Referatsthemen auf S. 10/11.
lich und beruflich weiterbringt.
* Dieser Block ist auch als Kurzseminar separat buchbar:
Inhalt jeweils 4 Tage für CHF 4‘950.–
• Public Relations mit Themen wie Krisenkommunika­
Grafik folgende Seite: Wirkungsstufen der Kommunika­
tion, interne Kommunikation, Financial Relations usw. tion – Werttreiber der Unternehmenskommunikation
• Marketingkommunikation wie Werbung, Marketing Die Unternehmenskommunikation leistet einen ents­ chei­
denden Wertbeitrag zu Unternehmen. Das Wirkungss­ tu­
g­ egen den Strom (Querdenken im Marketing), Messen fenmodell zeigt allerdings, wie komplex der Wertb­ eitrag
im­ Kommunikationskonzept, B2B-Kommunikation usw. ist und welche vielfältigen Einflussfaktoren und Wechsel­
• Führungs- und Managementthemen wie Reputation wirkungen, die Kommunikationsverantwortl­iche im Blick
und Issues Management, Positionierung, Vernetztes behalten müssen.
Denken, Kommunikation in komplexen Change-Pro­
zessen, Coaching usw.
• Kommunikationsbereichsübergreifende Themen wie
Ethik, visuelle Kommunikation, das bewegte Bild in
der Unternehmenskommunikation usw.
• Markenführung*: Brand Management, Archetypische
Markenführung, visuelle Markenführung, auditive
Markenführung, Behavioral Branding usw.

Unternehmenskommunikation richtet sich mit unterschiedlichen Disziplinen, Methoden und Mitteln an die ganze Umwelt
Intensivstudium für Kommunikation und Management 7

Unternehmenskommunikation und Erfolg

8 Intensivstudium für Kommunikation und Management

Methodik und Vorgehen:
Das dreiphasige Lernkonzept

Interaktive Vorträge

Ein gut aufgebauter Vortrag ist der beste Weg, neues Wis­
sen kompakt zu vermitteln. Durch eine interaktive Vor­
tragsweise in Verbindung mit Gruppenarbeiten werden
die Teilnehmenden aktiviert und zur Mitarbeit angeregt.
Dabei gehen die Referenten so weit wie möglich auf indi­
viduelle Fragen ein. Um die Wissensaufnahme zu erleich­
tern, arbeiten unsere Referenten mit modernster Technik.

Die Lernbedürfnisse und -strategien unserer Teilnehmen­ Projektarbeit
den variieren. Für uns ist es deshalb wichtig, auf individu­
elle Erwartungen einzugehen. Unsere Studienleitung be­ Die Arbeit in selbst gebildeten Gruppen hat ihren festen
treut die Gruppe über den gesamten Kurs und steht als Platz im Studium. Sie bietet die Möglichkeit, Kontakte zu
Ansprechpartner auch zwischen den Studienblöcken zur knüpfen und vom Erfahrungsschatz anderer Teilnehmen­
Verfügung. Darüber hinaus profitieren Sie vom umfangrei­ den zu profitieren. Diskussionen in grösseren oder kleine­
chen Wissen und von den aktuellen Forschungsergebnis­ ren Gruppen ergänzen die Vorträge. Ein selbst gewähltes
sen des Instituts für Marketing an der Universität St.Gallen. Unternehmensprojekt aus dem Kommunikationsbereich
wird von den Gruppenmitgliedern näher definiert und
Um eine bestmögliche Aufnahme des vermittelten Wis­ über die gesamte Studiendauer bearbeitet. Jedem Team
sens zu gewährleisten und Ihnen dessen Anwendung zu steht ein wissenschaftlicher Mitarbeitender des Instituts
erleichtern, setzen wir verschiedene Methoden ein und für Marketing als Coach zur Seite. Ziel sollte die Umset­
verwenden unser bewährtes dreiphasiges Lernkonzept. zung des Projekts im Unternehmen sein. Anstatt einer
Projekt­arbeit in der Gruppe können die Teilnehmenden
Es dient als gedanklicher Rahmen des Studiums und auch eine individuelle Arbeit zur Lösung eines selbst ge­
besteht aus den folgenden Phasen: wählten Problems aus ihrem Aufgaben­bereich verfassen.
• Die Vorbereitungsphase 1 dient der ersten gedanklichen
Tests als Wissenstransfer
Auseinandersetzung mit den Referaten und Arbeiten
im Studium: Welches sind die zentralen Fragestellungen Regelmässige Tests fordern die Teilnehmenden auf, das
zu den Lerninhalten? Welche Herausforderungen sind während der Studientage erworb­ ene Wissen zu wieder­
im eigenen Unternehmen erkennbar? Die Teilnehmen­ holen und auf das eigene Unternehmen zu übertragen.
den formulieren kurz vor jedem Studienblock ihre Er­ Dadurch können die Teilnehmenden den persönlichen
wartungen an den Referenten. Unsere Referenten gehen Wissensstand systematisch überprüfen und Schwerpunk­
dann konkret auf Ihre Erwartungen ein. te für die eigene Lernstrategie setzen. Die Studienleitung
• Die Studienphase 2 entspricht den Studienblöcken. Sie beurteilt die Arbeiten. Alle beschriebenen Massnahmen
besteht aus interaktiven Vort­ rägen sowie Gruppenarbei­ haben das Ziel, die Teilnehmenden zu befähigen, die prä­
ten und -diskussionen. Präsentationen und begleitende sentierte Wissensfülle gemäss ihren persönlichen Mög­
Unterlagen helfen, die mündlichen Ausführungen zu lichkeiten und Präferenzen optimal aufzunehmen und für
visualisieren. sich auszuwerten. Gleichzeitig wird mit den Lern- und
• Die Phase 3 dient der Nachbearbeitung der Inhalte und Arbeitstechniken in diesem Studium eine tragfähige
der Ums­ etzung nach der Studienwoche. In dieser Phase Grundlage für selbstständige, zukünftige Lern­prozesse
lösen Sie auf Ihr eigenes Unternehm­ en bezogene Tests der einzelnen Teilnehmenden geschaffen.
als Einzelarbeit und erarbeiten eine Gruppenprojekt­
arbeit in der Gruppe. Praktische Arbeitshilfen
• In der Abschlussphase erhalten Sie bei regelmässiger
Teil­nahme den Studienausweis. Sofern Sie die Tests Die Teilnehmenden bekommen ein mehrbändiges Stu­
und die Projektarbeit erfolgreich abgeschlossen haben dienk­­ ompen­dium sowie zahlreiche Fachbücher für die
er­h­ al­ten Sie ein Zertifikat. Ein Fachkompendium so­­- eigene Bibliothek. Das Kompendium entsteht in Zu­sam­
wie di­verse Fachliteratur ermöglichen Ihnen das Nach­ menarbeit mit den Referenten und geht über den im
schlagen der vermittelten Inhalte. Studium behandelten Wissensstoff hinaus.

Intensivstudium für Kommunikation und Management 9

Referentenverzeichnis

Prof. Dr. Christian Belz, Professor für Betriebswirtschafts­ Nathalie Glaus, MLaw et lic. oec., Rechtsanwältin, Notarin,
lehre mit besonderer Berücksichtigung des Marketing, Wirtschaftsinformatikerin, Glaus & Partner Rechts­
Direktor des Institut für Marketing an der Univer­sität anwälte, Uznach. Gefahrenzonen in der Kommunikation –
St.Gallen. Marketing gegen den Strom. rechtliche Schranken und Gestaltungsmöglichkeiten.

Philipp Benker, Geschäftsführender Partner, Dr. Christoph Glauser, Geschäftsleiter/VRP, ArgYou AG,
Valeno GmbH, Bern. E-Communication im Kommunika­tions­ Baar. Die Wirkung der digitalen Kommunikation kann man
konzept – Mythen und Stolpersteine. messen.

Ulrich Bieger, Bieger Public Relations, Wuppertal und Dr. Peter Heimerzheim, Director Corporate Communic­ a­
Berlin. Krisenkommunikation. tions, SMS Meer GmbH, Mönchengladbach.
B2B-Kommunikation.
Roland Binz, BINZ Consulting GmbH, Winterthur.
Crisis & Litigation Communications. Dr. Jürg Honegger, Netmap AG, Management Beratung,
Thalwil. Denken und Handeln in komplexen Kommunikations­
Frank Bodin, Chairman und CEO, Havas Worldwide AG, situationen.
Werbeagentur, Zürich. Re-think Advertising & Media.
Prof. Dr. Diana Ingenhoff, Universität Fribourg, Departe­
Hans-Willy Brockes, lic.oec. HSG, Geschäftsführer ESB ment Gesellschaftswissenschaften: Medien- und Kommu­
Marketing Consult AG, St.Gallen. nikationswissenschaft, Fribourg. Reputation und Issues
Sponsoring-Kontrolle und Bewertung. Management. Chancen und Potentiale erkennen, Werttreiber
analysieren.
Felix Courvoisier, lic. phil., Produzent, Geschäftsführen­
der Partner Seed Audio-Visual Communication AG, Bramwell Kaltenrieder, Managing Director, Leiter Bera­
Zürich. Das bewegte Bild in der Unternehmenskommunikation. tung, Goldbach Interactive, Biel. «Digital» führen: von der
Digitalen Kommunikationsstrategie zur Geschäftsstrategie im
Egbert Deekeling, Managing Partner Deekeling Kommu­ Digitalen Zeitalter.
nikation, Frankfurt a. M. Kommunikation in komplexen
Change-Prozessen. Dr. Marcel Kamm, Kommunikationsberater, Zürich.
Media Relations.
Dr. Wolfram A. Domke, Diplompsychologe, Leiter des
Rheingold Institut für qualitative Markt- und Medien­ Josef Knechtle, Visueller Gestalter/SDA, Corporate Design
analysen, Köln. Psychologische Markt- und Kommunikations­ Manager NDS FH, St.Gallen. Visuelle Markenführung.
wirkungsforschung.
Ralf Kostgeld, Creative Director/Mitglied der Geschäfts­
Prof. Dr. Thomas Dyllick, Professor für Betriebswirt­ leitung, Ammarkt AG, Agentur für Strategie, Marketing
schaftslehre mit besonderer Berücksichtigung des Um­ und Werbung, St.Gallen. Markenführung in der Werbung.
weltm­ anagement, Direktor des Institut für Wirtschaft
und Ökologie an der Universität St.Gallen. Nachhaltigkeits­ Dr. Ulrich Lachmann, Marketing-, Werbe- und Kommu­
berichterstattung in der Unternehmenskommunikation. nikationsberater, Hamburg. Wahrnehmung von Werbung
und gestalterische Konsequenzen.
Prof. Dr. Martin J. Eppler, Chair of Communications
Management, Managing Director, Institut für Medien- Univ.-Prof. Dr. Tobias Langner, Lehrstuhl für Marketing,
und Kommunikationsmanagement an der Universität Bergische Universität Wuppertal. Brand Management.
­St.Gallen. Creability Talk.
Martin Meier-Pfister, lic. oec. HSG, Partner bei IRF Com­
Ulrich Gartner, Gartner Communications, Strategische munications AG, Zürich. Investor Relations.
Kommunikationsberatung, Frankfurt a. M.
Internationale Kommunikation.

10 Intensivstudium für Kommunikation und Management

Prof. Dr. Marcus Schögel während eines Referats Prof. Dr. Peter Seele, Faculty of Communication Sciences,
Universität Lugano. Kommunikationsethik: Individuum –
Glaubwürdigkeit – Greenwashing.

Thomas Städeli, CEO und Mitinhaber Wirz Werbung,
Zürich. Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Werbeagentur.

Dr. Peter Szabo, Trainer und Coach, Basel. Coaching.

Prof. Dr. Torsten Tomczak, Professor für Betriebswirt­
schaftslehre mit besonderer Berücksichtigung des Marke­
ting, Direktor der Forschungsstelle für Customer Insight
an der Universität St.Gallen. Behavioral Branding.

Carl-Frank Westermann, Geschäftsführer, WESOUND
GmbH, Berlin. Auditive Markenführung.

Dr. Markus Will, Privatdozent für Betriebswirtschafts­
lehre, insbesondere Kommunikationsmanagement an der
Universität St.Gallen, geschäftsführender Partner der
Goodwill communications GmbH St.Gallen. Der Wert der
Unternehmenskommunikation und CEO-Kommunikation.

Änderungen in dieser Liste bleiben vorbehalten.

Andreas Notter, Leiter Corporate Media & Group Media
Relations, Corporate Communications and Brand Manage­
ment, Helvetia Versicherungen, St.Gallen.
Corporate Blog als strategischer Kanal.

Jörg Pfannenberg, JP|KOM GmbH, Düsseldorf.
Communication Controlling.

Beat Schifferli, lic. rer. pol. und visueller Gestalter,
schifferliDESIGN, Basel, Dozent an der Merz Akademie
Stuttgart. Analyse, Struktur und Formulierung der visuellen
Sprache, Bewertungskriterien.

Vincent Schmidlin, Managing Partner, Chief Strategy
Officer, Hirschen Group GmbH, Hamburg. Flipper statt
Bowling – Erfolgsfaktoren nachhaltig erfolgreicher Werbe­
kommunikation in einer postdigitalen Welt.

Prof. Dr. Marcus Schögel, Direktor des Instituts für
Marketing an der Universität St.Gallen. Interaktives Marke­
ting – Chance und Herausforderung für die Kommunikation.

Intensivstudium für Kommunikation und Management 11

Zeit, Ort und Investition

Ort der Durchführung Zulassungsbedingungen

In der Regel findet das Studium im Weiterbildungszent­ Die Reihenfolge der Anmeldungseingänge und die Zu­
rum Holzweid der Universität St.Gallen statt. Wir stützen samm­ ensetzung des Teilnehmerkreises sind unsere
uns hier auf eine moderne Infrastruktur. Möglichkeiten Grundlage, um über die Zulassung zu entscheiden. In der
zur Übernachtung gibt es im Weiterbildungszentrum Regel werden die Voraussetzungen für eine Teilnahme in
Holzweid und wir empfehlen weitere Hotels in St.Gallen. einem telefonischen oder persönlichen Gespräch geklärt.

Studiendauer Provisorische Anmeldung

Die 20 Tage des Studiums teilen wir in 6 Blöcke, die Aufgrund des grossen Interesses an unseren Lehrgängen
jeweils von Dienstag bis Donnerstag/Freitag durchgeführt und Studien empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung.
werden. Die Intervalle zwischen beruflichem Engagement Sollten noch verschiedene Abklärungen für Ihre definitive
und Studium fördern die Auseinandersetzung mit dem Teilnahme notwendig sein, können wir für Sie auch pro­
Gelernten und erleichtern den wichtigen Transfer in die visorisch einen Platz in unserem Lehrgang reservieren. In
Praxis. diesem Fall werden Sie benachrichtigt, bevor die letzten
Plätze vergeben werden.
Fallen Studienzeiten mit wichtigen Geschäftsterminen
zusammen, so hilft die umfangreiche Dokumentation, den Definitive Anmeldung und Rechnung
roten Faden zu behalten. Verpasste Referate oder Studien­
blöcke können unentgeltlich im folgenden Studium nach­ Das Anmeldeformular für Ihre definitive Anmeldung
geholt werden. finden Sie beigelegt. Auf unserer Homepage
www.ifm.unisg.ch/weiterbildung finden Sie auch ein
Termine elektronisches Anmeldeformular. Nach Prüfung Ihrer
Anmeldung erhalten Sie von uns eine schriftliche Zusage.
Die aktuellen Termine finden Sie im beigefügten Anmel­ Wir stellen Ihnen einen Monat vor Beginn des Studiums
deformular oder unter www.ifm.unisg.ch/weiterbildung. die Rechnung mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen zu.
Eine Aufteilung der Zahlung in zwei Raten ist möglich.
Preis Die erste Rate ist nach Erhalt der Rechnung, die zweite bis
spätestens drei Monate nach Beginn des Studiums fällig.
Das Intensivstudium für Kommunikation und Manage­
ment kostet CHF 18’750.–, zahlbar vor dem Start oder Für persönliche Fragen stehen wir Ihnen gerne in einem
nach vereinbarten Tranchen. Eingeschlossen sind inten­ fundierten Gespräch zur Verfügung:
sive Begleitung der Teilnehmenden, Dokumentation Emil Annen, Telefon +41 (0)71 224 71 53.
und Bücher.

12 Intensivstudium für Kommunikation und Management

Hinweise zu häufig gestellten Fragen

Wie soll ich vorgehen wenn ich mich anmelden möchte, Diploma of Advanced Studies (DAS):
das aber im Unternehmen noch nicht abge­sprochen habe? mindestens 300 Kontaktstunden = 30 ECTS-Punkte
Sollten die Abklärungen eine längere Zeit in Anspruch Master of Advanced Studies (MAS):
nehmen, empfehlen wir Ihnen, sich provisorisch anzu­ mindestens 600 Kontaktstunden = 60 ECTS-Punkte.
melden. Bis die Teilnehmergrenze erreicht wird, halten Der Absender des Abschlusses ist von zentraler Bedeu­
wir für Sie unverbindlich einen Platz frei und informieren tung, die Universität St.Gallen (HSG) zählt zu den
Sie, bevor wir diesen an jemand anderen vergeben. Spitzenreitern der Wirtschaftsausbildung.
Der Arbeitseinsatz (Kontaktstunden, Modulvorbereitung,
Wie gross ist der Zeitaufwand zwischen den Studien­ Nachbearbeitung der Lerninhalte, Tests und Projektarbeit)
blöcken? im St.Galler Intensivstudium beträgt zwischen 360 und
Zwischen den Studienblöcken lösen Sie in der Regel in der 450 Stunden. Dadurch entspricht das CAS-Studium
Nachbereitung individue­ lle Testaufgaben, arbeiten an der 12 ECTS Credits. Diese kann man sich für andere Weiter­
Projektarbeit, reflektieren den im Studienblock behandel­ bildungen anrechnen lassen, z.B. für das DAS Marketing
ten Stoff und bereiten sich auf den jeweils kommenden Executive (vgl. nächste Seite). Die Punkte können nach
Block vor. Die wöchentlich dafür benötigte Arbeitszeit ist Vereinbarung von anderen Weiterbildungsinstitutionen,
individuell sehr verschieden. Im Durchschnitt investier­ z.B. EMBA HSG, an die Studienleistungen in deren Stu­
ten ehemalige Teilnehmende 10 bis 18 Stunden zwischen diengängen angerechnet werden. Dabei sind verschiedene
den Modulen. Einschränkungen zu beachten. Jede Weiterbildungs­
organisation ist frei, die ECTS-Punkte teilweise, ganz oder
Können versäumte Referate nachgeholt werden? auch gar nicht zu akzeptieren. In der Regel werden Punk­
Falls Sie ein Referat oder einen Studienblock versäumt te verrechnet, wenn im entsprechenden Studiengang
haben (wegen Krankheit, Militärdienst, beruflicher Ver­ Lehrinhalte angeboten werden, welche mit den Lehrinhal­
pflichtungen usw.), können Sie diesen im darauf folgen­ ten des Intensivstudiengangs vergleichbar sind. Es werden
den Jahr unentgeltlich nachholen, sofern ein vergleich­ dann die Anzahl Punkte der entsprechenden Lehrmodule
bares Angebot vorhanden ist. verrechnet. Das CAS-Zertif­ ikat erleichtert die Zulassung
zu den Studiengängen nicht. Die jeweiligen Zulassungs­
Warum wird der Lehrgang in Blöcken durchgeführt? voraussetzungen gelten uneingeschränkt auch für Absol­
Unser Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert und findet vierende des St.Galler Intensivstudiums. Die Bewerbun­
jeweils von Dienstag bis Donnerstag/Freitag statt. Auf gen um Zulassung werden von den Studienanbietern nach
diese Weise ermöglichen wir es unseren Teilnehmenden, deren Regeln individuell beurteilt.
Weiterbildung und berufliche Aufgaben optimal mit­­­
einander zu verbinden. Ist die Sprache des Studiengangs immer deutsch?
Ja, die Sprache ist grundsätzlich deutsch. Passive Englisch­
Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für das kenntnisse (lesen und hören) sind von Vorteil, da Unter­
Studium? lagen oder vereinzelt auch Teile von Vorträgen in Englisch
Für das St.Galler Intensivstudium für Kommunikation sein können.
und Managem­ ent wird keine bestimmte fachl­iche, beruf­
liche oder universitäre Ausbildung verlangt. Ein Erststu­ Kann ich Personen konsultieren, die früher an den
dium ist beispielsweise nicht erforderlich. Damit relevante Weiterbildungen teilnahmen?
Themen jedoch in der ausreichenden Tiefe behandelt und Gerne nennen wir Ihnen auf Anfrage einige Teilnehmende
in der Gruppe erarbeitet werden können, hat es sich als (z.B. auch aus Ihrer Branche), die Sie kontaktieren können.
sinnvoll herausgestellt, wenn die Teilnehmenden über
praktische Erfahrungen im Marketing und/oder in der Welche Kosten entstehen zusätzlich zu den Studien­
Kommunikation verfügen und diese idealerweise in einer gebühren?
leitenden Funktion unter Beweis stellen. Sämtliche Unterlagen, Prüfungen und die Betreuung der
Diplomarbeit sowie die Tagesverpflegung (inkl. Mittag­
Ist dieser Abschluss anerkannt? essen) sind in den Studiengebühren inkludiert. Bei Bedarf
Mit der Bologna-Reform wurden die Weiterbildungs­ entstehen zusätzliche Kosten für Übernachtungen, Park­
abschlüsse in drei Stufen unterteilt: gebühren und Abendverpflegungen.
Certificate of Advanced Studies (CAS):
mindestens 150 Kontaktstunden = 10 ECTS-Punkte Intensivstudium für Kommunikation und Management 13

Weiterführende Studienangebote

Marketing Executive HSG (DAS) Weitere Informationen zu unseren Angeboten für die
individuelle Weiterbildung finden Sie auf unserer Website
Wollen Sie Ihre Kenntnisse gezielt in Richtung eines unter www.ifm.unisg.ch/weiterbildung.
Diplomabschlusses erweitern, so können Sie am Institut
für Marketing das St.Galler Intensivstudium für Kom­ Gerne stehen wir Ihnen auch für ein telefonisches oder
munikation und Management mit dem Intensivstudium persönliches Gespräch zur Verfügung!
für Marketingmanagement kombinieren und mit einer
angeschlossenen Diplomarbeit den DAS «Marketing
Execut­ ive HSG» erwerben. Der Paketpreis für dieses
Angebot liegt bei CHF 29’500.–.

Intensivstudium für Intensivstudium für Intensivstudium für
Verkaufsmanagement Marketingmanagement Kommunikation und
Management (CAS)
(CAS) (CAS)
20 Tage
18 Tage 18 Tage 12 ECTS
12 ECTS 12 ECTS

Diplom Vertriebs- Diplom Marketing
leiter HSG (DAS) Executive HSG (DAS)

Diplomarbeit 6 ECTS Diplomarbeit 6 ECTS

14 Intensivstudium für Kommunikation und Management

Das Institut für Marketing an der
Universität St.Gallen (HSG)

Mit rund 35 Mitarbeitenden forscht das Institut für Marke­ 3) Wir sind neugierig, zukunfts- und vorwärtsgewandt –
ting der Universität St.Gallen (HSG) in den Bereichen und streben jeweils nach einem komparativen Erkennt­
Marketing-, Kommunikations- und Verk­ aufsmanagement. nisfortschritt. Die Mitarbeitenden sind inhaltlich
Themen wie Customer Centricity, Business-to-Business-­ inter­ essiert, insbesondere an managementrelevanten
Marketing, Account-Management, Multichannel-Manage­ Marketingfragestellungen. Ausgeprägtes persönliches
ment, digit­ ales Marketing und Marketingperformance Interesse sowie hohe Motivation sind entscheidende
gehören dabei zu unseren Schwerpunkten Kriterien für unsere Themenselektion.
(www.ifm.unisg.ch).
4) Wir wenden situativ die geeigneten Forschungsme­
In aktuellen Praxisprogrammen mit Unternehmen fördern thoden(-kombination) an. Methodenkompetenz ist für
wir den Austausch zu Best Practices in Marketing, realem uns wichtig, aber kein Selbstzweck.
Kundenverhalten – realem Marketing oder den Herausfor­
derungen einer Sales Driven Company. 5) Unser Institut wird unternehmerisch geführt: Projekte
sollten ergiebig und kommerziell erfolgreich sein
Ziel des Instituts ist es, die eigene Forschung und Entwick­ be­ziehungsweise Wirkung in den jeweiligen Märkten
lung mit führenden Unternehmen und Führungs­kräf­ten ent­falten.
zu verbinden. In allen Bereichen wird der Transfer zudem
durch betriebsübergreifende und interne Weiterbildungen Die Universität St.Gallen (HSG) zählt zu den führenden
sowie die «Marketing Review St.Gallen» (Springer Verlag) Wirtschaftsuniversitäten Europas und geniesst weltweit
gefördert. einen sehr guten Ruf mit Gütesiegeln, die z. B. auch die
Harvard University auszeichnen. In renommierten Ran­
In der Direktion wirken mit: kings belegt die Universität St.Gallen (HSG) stets die
Prof. Dr. Sven Reinecke (Geschäftsführender Direktor), vorderen Plätze und bietet die beste Management-Weiter­
Prof. Dr. Christian Belz und Prof. Dr. Marcus Schögel. bildung im deutschsprachigen Raum. Das Institut für
Marketing trägt als Teil der Universität St.Gallen (HSG)
Am Institut für Marketing fühlen wir uns einem realitäts­ zu diesem Erfolg in Forschung und Transfer bei.
orientierten Marketing verpflichtet. Daraus ergeben sich
folgende Leitlinien für unsere Arbeit:

1) Ausgangspunkt unserer Forschung sind relevante
Probleme be­ziehungsweise Herausforderungen in der
Realität des Marketing. Wir verbinden als innovative
Drehscheibe Funktionen, Märkte und Disziplinen einer
marktgerichteten und marktgerechten Unternehmens­
führung.

2) Wir streben danach, Lernprozesse von Wissenschaft
und Praxis zu verbinden. Unsere Projekte und Weiter­
bildungen zeichnen sich durch eine integrative Sicht
aus. Wir arbeiten eng mit Best Practice-Unternehmen
zusammen: Unser Ziel ist es, die Kompetenz und
Lösungen unserer Kunden und Partner gemeinsam
weiterzuentwickeln und die Erfolge in ihren Unter­
nehmen zu steigern.

Grafiken und Fotos: © Emil Annen für IfM-HSG
Intensivstudium für Kommunikation und Management 15

Institut für Marketing EFMD
Universität St.Gallen (HSG)
Dufourstrasse 40a AKKREDITIERUNGEN
CH-9000 St.Gallen

+41 (0)71 224 28 20
[email protected]
www.ifm.unisg.ch


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