MAGAZIN FÜR NO52 INFORMER
FORSCHUNG, 03/2017
INNOVATION UND
TECHNOLOGIE
AUS OÖ
TALKING ABOUT A
(R)EVOLUTION
Genetische oder evolutionäre Algorithmen finden Lösungen, wo die klassische Mathematik ratlos wirkt.
Damit werden nicht nur maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz auf ein neues Level gehoben,
sondern auch industrielle Problemstellungen gelöst. SEITE 10
REKORD-START-UPS
Beim Jubiläumsvergabebeirat von tech2b wurden rekordverdächtige 16 neue innovative Unternehmen in den Inkubator aufgenommen.
Die ersten acht werden in dieser Ausgabe vorgestellt. Der Ideenreichtum reicht von neuen Fahrradhelmen bis zu mobilen Räumen. SEITE 22
SAP-Speziallösungen am laufenden Band:
INFORMATICS für die BERNDORF BAND GROUP.
Das Mindeste, das wir für unsere Kunden tun können, ist das Spezielle. Schließlich
ist jeder unserer Kunden auch ein Spezialist in seiner Branche. Bei INFORMATICS
gewährleisten dies Wirtschaftsinformatiker, die auf der Grundlage von SAP Unternehmen
beraten und für sie bedarfsgerecht entwickeln. Dafür ist INFORMATICS seit 1999 als
Full Service Provider im Einsatz, unermüdlich und stets lösungsorientiert. Unsere
rund 150 Kunden wissen das zu schätzen, so auch die Berndorf Band Group.
Und wo liegt die spezielle Herausforderung in Ihrem Unternehmen?
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EDITORIAL
START-UP-MANIA
Im letzten Jahrzehnt gab es einige sehr erfolgreiche österreichische DI Georg Spiesberger,
Unternehmensverkäufe in der New Economy, aber spätestens seit Geschäftsführer
runtastic hat das Thema Start-ups die breite Bevölkerung erreicht. TECHCENTER
Castingshows von zwei deutschsprachigen Sendern geben Start- Linz-Winterhafen
ups die Möglichkeit, ihre Unternehmensideen vor potentiellen
Investoren zu präsentieren. Dabei bringen oftmals Millionenbe- Das TECHCENTER Linz-
wertungen bei zugleich bescheidenem Umsatz manch langgedien- Winterhafen ist Heraus
ten normalen Unternehmer zur Frage: „Mache ich etwas falsch?“ geber des Informer,
Magazin für Forschung,
Ist diese Start-up-Mania eine längst notwendige Entwicklung? Innovation und Techno
Eine Blase? Oder doch mehr? Letzte Erhebungen zeigen, dass ca. logie aus OÖ.
1,5 % bis max. 3 % aller Unternehmensgründungen jährlich unter Der Informer wurde 2003
die Definition eines Start-ups fallen (junge, meist technologie- vom TECHCENTER Linz-
orientierte Unternehmen mit sehr hohen Wachstumsraten, deren Winterhafen und den
Finanzierung auf innovativen Formen wie etwa Venture- und TECHCENTER-Linz-
Seed-Kapital und Crowdfunding basiert). Die Erwartung der Unternehmen gegründet
Investoren ist, dass eines von zehn Start-ups ein Highflyer wird. und hat sich über die
Jahre zum Magazin für
Der Weg dorthin ist nicht nur für die Gründer, sondern Forschung, Innovation und
auch für die Investoren kein einfacher. Kapitalgeber-Gesellschaf- Technologie entwickelt.
ten sammeln Geld für Investments ein, von denen erwartet wird,
dass sie schnellstmöglich Rendite bringen. D. h. es ist für die Zielgruppe sind Ent-
Gesellschaften notwendig, unter Zeitdruck zu guten Bedingun- scheidungsträger aus
gen in immer noch bessere Gründerunternehmen zu investieren. Technologie, Forschung,
Aber auch hier gibt es, wie überall, einen starken Mitbewerb an Wirtschaft und Politik, die
anderen Investoren. das Magazin personalisiert
per Post erhalten. Der
Rechnerisch schafft dann nur 1 Promille aller Neugründun- Informer erscheint viertel-
gen den Weg zum Highflyer, und auch dann ist der Beitrag zur jährlich in einer Druckauf
gesamten Wirtschaftsleistung ein geringer. Also viel Lärm um lage von ca. 16.000 Stück.
nichts? Nein, denn der gesamte Impact dieser Entwicklung ist
weit größer, als er bei der Betrachtung einzelner Start-ups zu
sein scheint. Neue Unternehmensideen geben der Wirtschaft die
Möglichkeit, in die Zukunft zu blicken und so die oftmals sehr
lineare Zukunftsplanung zu überdenken. Jungunternehmer zeigen
der Gesellschaft, was mit Engagement und Mut zu erreichen ist
und motivieren so andere Menschen, ebenfalls einen neuen Weg
zu gehen. Die neue Rekordzahl an Start-ups, die in den Inkubator
von tech2b aufgenommen wurden, zeigt in dieser Informer-Aus-
gabe dabei nur die Spitze des Eisbergs (Seite 22). Unternehmer-
tum und auch das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhän-
ge wird plötzlich an die breite Masse transportiert, was notwendig
ist, um aus dem Erfinderland Österreich ein Unternehmerland
Österreich zu machen.
Trotz allem ist aber wichtig, dass die Wirtschaftspolitik auf die
restlichen 99,9 % der Unternehmen in Österreich nicht vergisst.
PS an die normalen Unternehmen im Lande: Wenn ihnen
1 Promille Erfolgswahrscheinlichkeit zu wenig ist, dann machen
Sie sicher alles richtig :)
INFORMER KOSTENLOS ABONNIEREN: IMPRESSUM:
www.informer-magazin.at/abo Herausgeber: TECHCENTER Linz-Winterhafen Errichtungs- u. BetriebsgmbH,
Hafenstraße 47-51, 4020 Linz, Tel. +43 732 9015-5400, www.techcenter.at
Redaktion, Layout & Producing: ARTGROUP, City Tower Linz, Lastenstraße 38, 3
4020 Linz, [email protected], www.informer-magazin.at
Leitung: Sandra Hörschläger, Chefredaktion: Jürgen Philipp
Art Director: Marcos Almeida, Grafik: Wilhelm Ban
Lektorat: Jakob Reichsöllner
Druck: Gutenberg-Werbering GmbH.
Dieses Magazin berichtet viermal jährlich über Forschung, Innovation
und Technologie aus Oberösterreich sowie Aktivitäten rund um die
oberösterreichischen Technologiezentren.
Auflage: 25.000 Stück (16.000 Stk. Print, 9.000 Stk. elektronisch).
Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr.
Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit werden geschlechtsspezifische
Bezeichnungen überwiegend in männlicher Form verwendet.
INHALT
No 52
DIE LÖSUNG VON FH ALS DEEP NEUE
WELTPROBLEMEN F&E-BOOSTER LEARNING START-UPS
SEITE 12 SEITE 15 SEITE 16 SEITE 22
HEUTE FÜR ES GEHT DARUM, ICH HABE FEED
MORGEN SICH ZU TRAUEN VIEL VOR THE BEAST
Der weltweit agierende Beim Scientific Exchange Der neue Wirtschaftsstadt- Wie sich die Digitalisierung
Dienstleister Rentokil- Day von K1-MET wurden rat der Stadt Linz, Bernhard auf das Marketing auswirkt
Initial setzt auf Soft wichtige Weichenstellungen Baier, erzählt im Interview, und wie man das Biest mit
warelösungen der für die metallurgische wie er den Wirtschafts- gutem Content füttert,
eww ITandTEL - und das Forschung der Zukunft standort Linz noch attrakti- erklärt ARTGROUP Chef
in ganz Europa. gestellt. ver gestalten möchte. Sargon Mikhaeel.
SEITE 9 SEITE 18 SEITE 21 SEITE 25
5 IT IM FOKUS 20 INNOVATION IM FOKUS
6 DAS TELEFON IST TOT … LANG LEBE DAS TELEFON! 21 „ICH HABE VIEL VOR.“
7 VORZEIGEPROJEKT: IT IM ZENTRUM 2 2 „JUBILÄUMS“ START-UPS
8 WEB CUBE – INNOVATION PROGRESS 24 DIENSTLEISTUNG IM FOKUS
9 eww ITandTEL: KOMMUNIKATION FÜR MORGEN 25 FEED THE BEAST!
10 TALKING ABOUT A (R)EVOLUTION 27 RAUM FÜR IDEEN
12 DIE LÖSUNG VON WELTPROBLEMEN 28 F.I.T. JOBS IM FOKUS
15 FH OÖ: MEHR ERREICHEN DURCH F&E 29 STELLENMARKT
16 INTELLIGENTE SOFTWARESYSTEME 29 DER HOLZWEG ZUR TOP-KARRIERE
3 0 VERANSTALTUNGEN
MIT DEEP LEARNING 30 TECHNOLOGIEZENTREN
1 7 FORSCHUNG IM FOKUS
18 ES GEHT DARUM, SICH ZU TRAUEN
19 UAR AUF DER HMI 2017
4
IT IM FOKUS
Quelle: Hywit Dimyadi/Shutterstock Die ReferentInnen des IT SUMMIT Quelle: Hartwig Zögl
AUFHOLBEDARF GEMMA DIGITAL!
Die aktuelle Deloitte CIO Survey sieht Österreich in wich- Unter dem Motto „Gemma digital – Neue Wirklichkeit. Neue
tigen Zukunftsthemen noch hinterherhinken: Deloitte Wirkung.“ stand der diesjährige IT SUMMIT des IT-Clusters
erhob, dass heimische Unternehmen eher mit der Moder- (ITC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.
nisierung und Absicherung bestehender IT-Systeme be- Rund 200 Vertreter aus Wirtschaft und Politik diskutierten
schäftigt sind, beim Thema Digitalisierung aber deutlichen unter anderem die Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ.
Aufholbedarf haben.
Im Fokus stand aber auch die Mixed Reality, die für
1.200 IT-Verantwortliche aus 48 Ländern wurden dazu Keynote-Sprecher Philipp Nagele von Wikitude zum Alltag
befragt. „In Österreich sind CIOs häufig damit beschäftigt, gehört. Er berichtete über Anwendungsbereiche, in der die
die Basis für den digitalen Wandel zu schaffen, indem sie die reale und virtuelle Welt ineinander fließen. Ein Beispiel dafür
IT-Infrastruktur im Unternehmen modernisieren und vor ist das Einrichten von Wohnungen: reale Zimmerwände wer-
Cyber-Angriffen absichern. Deshalb spielen bei uns neue den mit digitalen Einrichtungsgegenständen ergänzt, um die
Technologien noch keine so große Rolle", so Bernhard Göbl, Vorstellungskraft zu erhöhen. Philipp Nagele ist sich sicher,
Director im Consulting bei Deloitte Österreich. Internatio- dass die Grenzen der Online- und und Offlinewelt künftig
nal werden neue Technologien aus dem Digitalbereich den noch stärker verschwimmen werden. Das gilt nicht nur für
größten Einfluss auf das Geschäft nehmen, gefolgt vom die Industrie, die heute schon viele Anwendungen z. B. im
Thema Analytics. In Österreich spielen diese beiden Themen Bereich der Wartung einsetzt. Das Unsichtbare wird auch für
hingegen noch eine untergeordnete Rolle. den Privatmenschen immer sichtbarer werden.
OANS, ZWOA, GWUNNA!
IoT München hat das Rennen um den globalen Sitz von IBM Watson IoT gewonnen. Big Blue
lässt sich das neue Headquarter rund 200 Millionen US-Dollar kosten. Ziel von IBM Watson
IoT ist es, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale des Internets der Dinge (IoT)
auszuloten. Das Haus in München soll aber auch der Anfang eines neuen, weltweiten In-
novationsökosystems für künstliche Intelligenz und IoT werden. Rund 1.000 IoT-Experten
von IBM werden dabei gemeinsam mit Kunden, Forschungseinrichtungen und Partnern
Lösungen erarbeiten.
„Gemeinsam werden wir ein neues globales Ökosystem für Innovation auf den Weg
bringen, in dem erforscht wird, wie kognitive und IoT-Technologien ganze Branchen und
unser tägliches Leben verändern“, erzählt Harriet Green, General Manager IBM Watson
IoT, Cognitive Engagement and Education. IBM wird als neues Mitglied von EEBus der
Organisation einen eigenen Innovation Space im Center überlassen. Die EEBus Initiative
hat über 60 Mitglieder, darunter Bosch, ABB, SMA, Miele, Schneider und Vaillant sowie
große europäische Automobilhersteller. 5
IT IM FOKUS News TZ Attnang-Puchheim
DAS TELEFON IST TOT ...
LANG LEBE DAS TELEFON!
O b neue Anfragen oder Kommunikation mit bestehen-
den Kunden – kleine und mittelständische Unter-
nehmen müssen jederzeit erreichbar sein. In der Vergan-
genheit stellte man die optimale Kundeninteraktion am
besten über den klassischen Weg der Telefonie sicher,
da ein Telefon auf dem Tisch ein hohes Maß an Verläss-
lichkeit bot.
Im Zuge der mittlerweile engen Verzahnung zwischen Ing. Josef Spitzlinger, Geschäftsführer
Computer und Telefonie drängt sich immer stärker die INNTELCO Service Group GmbH
Frage auf, ob ein Telefon denn überhaupt noch notwendig
und gar zeitgemäß ist? Oder ob sich Telefon und Computer IP Desktop Softphone – Das Systemtelefon
nicht vielleicht sogar ergänzen können? Ist das Telefon auf dem Computer
ein Relikt aus der Vergangenheit oder erlebt es gerade Anrufe, Voicemails, Instant Messages – je nach Einsatz-
eine Renaissance? Szenario stehen verschiedene Medien für die Erreichbar-
keit zur Verfügung. Dabei ist – anders als bei CTI-Lösun-
Das beste aus beiden Welten miteinander verbinden gen, bei denen man die Steuerung einer Büronebenstelle
Aufgrund des übergroßen Angebots an technischen anhand eines PC-Clients vornimmt – die Softphone-
Möglichkeiten zur Anrufverwaltung könnte man leicht zur Lösung ein Abbild eines vollständigen Systemtelefons
Annahme kommen, dass man sich mit der Nutzung eines auf dem Computer.
traditionellen Telefons wertvoller Möglichkeiten beraubt.
Damit steht eine ortsunabhängige Lösung zur Verfügung,
Die Kundenzufriedenheit steht im Vordergrund die bei Bedarf einfach mitgenommen wird. Dies ist beson-
Doch wenn die Kundenzufriedenheit und damit die Stär- ders dann interessant, wenn Mitarbeiter häufig ihren Platz
kung des Kerngeschäfts das primäre Unternehmensziel innerhalb des Unternehmens wechseln. Darüber hinaus las-
darstellt, sollte man sich auf ein Kommunikationsmittel sen sich mit dem IP Desktop Softphone Heimarbeitsplätze
verlassen können – das Telefon hat über all die Jahre seine einfach und kostengünstig einbinden, da keine zusätzliche
Zuverlässigkeit ausreichend bewiesen. Hardware benötigt wird. Die Anwendbarkeit auf variab-
ler Hardware erweitert die Nutzung dahingehend, dass
Der Computer und das Telefon sind sich einig Smartphones, iPads und Android-Tablets in Verbindung
Wenn der Computer ohnehin im Arbeitsalltag genutzt mit einem professionellen WLAN ebenfalls zu vollständi-
wird, bietet ein Abbild eines Systemapparates auf dem PC gen Büronebenstellen gemacht werden können – mit der
oder einem Mac eine einfach zu erlernende Lösung, um gleichen Oberfläche, Bedienung und Funktionsvielfalt wie
Anrufe zu verwalten. auf einem PC/Mac.
Neue Einsatz-Szenarien erfordern andere Umsetzungen
Effizientes Arbeiten ist heutzutage nicht nur mehr an fes-
ten Büroarbeitsplätzen zu festen Zeiten möglich, sondern
kann durch die sich wandelnde Kommunikationskultur
an flexible Orte und Zeiten verlegt werden. Dafür müssen
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IT IM FOKUS
Markus Stöger und Dipl. Ing. Dr. Wolfgang Stöger (Messerli Informatik)
vertrauen bei der Modernisierung ihres EDV-Systems
auf die langjährige Erfahrung von Thomas Schauer und seinem Team
(eworx Network & Internet GmbH)
VORZEIGE tet. Außerdem wird der Konzeptphase zeigte sich,
PROJ EKT: IT Entwickler-Software ein dass wir auf den richtigen
IM ZENTRUM eigener Prozessor zuge- Partner gesetzt haben. Wir
wiesen, der für maximale freuen uns, dass wir damit
D ie eworx Network & Internet GmbH stellt in einem Rechenleistung sorgt. Das die Grundlage für ein noch
IT-Projekt für das Softwarehaus Messerli Informatik gesamte EDV-System von effizienteres Tagesgeschäft
das EDV-System auf völlig neue und ausfallsichere Beine. der Internetleitung bis zu gelegt haben.“
den Entwicklerumgebun-
Messerli entwickelt seit 30 Jahren spezifische Branchen- gen wurde einem Upgrade Tel.: +43 50 1212
lösungen für den Bauplanungsprozess und ist bekannt für unterzogen“, erklärt Eva [email protected]
die professionelle 3D Planungssoftware EliteCAD. Bei der Auberger von eworx. www.eworx.at
Modernisierung der IT-Umgebung setzte Messerli auf die Anzeige
langjährige Erfahrung von eworx. Jetzt ist die IT bei
Messerli ein neues Herz-
„Um den Entwicklern von Messerli ein schnelles und stück, sichtbar gemacht
reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen, haben wir zwei für alle Besucher. Ge-
leistungsfähige Server in einem Cluster verbunden. schäftsführer Dipl. Ing. Dr.
Dadurch werden die verfügbaren Ressourcen optimal Wolfgang Stöger verrät:
verteilt und so eine hohe Ausfallsicherheit gewährleis- „Von der Zusammenarbeit
mit eworx sind wir absolut
begeistert. Schon in der
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Alles neu macht die Natur. Viel Neues macht auch unser Team.
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IT IM FOKUS News TECHCENTER Linz
WEB CUBE –
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E in Konzept wurde Realität und übertrifft nach dem Stapellauf die Erwartungen seiner Tel.: +43 720 67 62 00-0
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web cube Team auch nach einem bewegten Jahr, in dem viel entwickelt, getestet, verkauft www.onlinegroup.at
und in Betrieb genommen wurde, keine Verschnaufpause. www.webcube.at
Eine webfähige Annahme- und Abgabestelle für Kleidung (www.clesyclean.com) war die erste Anzeige
Anforderung. Pakete und Briefe waren gedanklich fest in der Hand der großen Paketzusteller
mit ihren Paketstationen, es war nicht interessant, ihnen Konkurrenz zu machen.
Schnell hat sich jedoch herausgestellt, dass dies etwas zu eng gedacht war, und dass
es noch viele weitere interessante Anwendungsfälle gibt. Tatsächlich war der erste web
cube, den wir im September 2016 ausgeliefert haben, ein pack cube für den Empfang und
Versand von Paketen (www.neuewerft.at). Gerade die Unabhängigkeit und die Offenheit
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News TECHCENTER Linz IT IM FOKUS
eww ITandTEL:
KOMMUNIKATION
FÜR MORGEN
R entokil – Initial setzt europaweit auf Kommunikations- Europaweite Sprachkommunikation
lösungen von eww ITandTEL. Durch ein ganzheitliches Rentokil-Initial ist ein weltweit operierendes Dienstleis-
Lösungskonzept für die europaweite Telekommunikation tungsunternehmen und bietet Services für unterschied-
von eww ITandTEL mit einer zentral gehosteten digitalen lichste Unternehmensbereiche an. In mehr als 50 Ländern
Telefonanlage – in einem Hoch-Verfügbarkeits Rechenzen- zählen Dienstleistungen wie Schädlingsbekämpfung,
trum – wird die Zukunft der Kommunikation für Rentokil– Sicherheitsservice, Reinigungsservice, Textilservice und na-
Initial bereits heute Wirklichkeit. türlich Waschraumservice zum Angebot des Unternehmens.
„Sowohl eine reibungslose länderübergreifende Konzern-
kommunikation als auch die telefonische Kommunikation
mit unseren Kunden sind erfolgskritische Faktoren unseres
Alltags“ sagt Ing. Peter Draschan, Projekt-Verantwortlicher
bei Rentokil-Initial.
v.l.n.r.: Hannes Leblhuber, Leiter Beratung und Vertrieb eww ITandTEL, „Der optimale Einsatz der vorhandenen 9
Ing. Peter Draschan, Projektverantwortlicher bei Rentokil-Initial, Möglichkeiten und Features der 3 CX
Klaus Kaißl, Beratung und Vertrieb eww ITandTEL Telefonanlage – von gebührenfreier
Sprachkommunikation über Landes
Die Vorteile grenzen hinweg bis zu einem einheit
• Zustellung der Voice-Mail-Sprachnachrichten als lichen Rufnummernplan - sorgt für eine
fehlerfreie und für den Kunden erheblich
wav-Datei per E-Mail vereinfachte Sprachkommunikation.
• Empfang von Faxen im PDF-Format per E-Mail Wir sind stolz, unsere Kompetenz bei
• Videotelefonie der Realisierung dieses europaweiten
• Webbasierte Verwaltungskonsole Telefoniekonzepts beweisen zu können.“
• Zugriff über Browser
• Automatisiertes Sichern und Wiederherstellen der Klaus Kaißl, Key Account Manager eww ITandTEL.
Datenbank am Server Die moderne Sprachkommunikation von eww ITandTEL ist
• L izenzierung der Gesprächsgleichzeitigkeiten die kosteneffiziente Alternative zu herkömmlichen Neben-
• Integration mit Drittanbieter-Anwendungen stellenanlagen. Sie bietet einen kostenfreien VoIP Softphone
Client für Smartphone (Android, iPhone) und PCs sowie
(z. B: Outlook, Office 365) Notebooks. 3CX unterstützt mit leistungsstarker Unified
Leistungsmerkmale Communication Technologie. Per Präsenzanzeige ist man
• Rufprotokollierung und Rufauswertung über die Verfügbarkeit von Kollegen immer informiert und
• Zentrales Telefonverzeichnis mit Voicemail Nachrichten werden per E-Mail an den gewünsch-
ten Empfänger zugestellt.
Datenbankanbindungsmöglichkeit
• Synchronisieren des Telefonverzeichnisses mit Mircosoft Exchange Tel.: +43 7242 93 96 71 00
• Signalisierung auf Nebenstelle und Handy [email protected]
• Unterstützt SIP Trunks / Gateways www.itandtel.at
• Präsenzanzeige anderer Kollegen cloud.itandtel.at
• Empfang von Voicemail-Nachrichten per E-Mail
• Erstellen von Konferenzgesprächen Anzeige, unterstützt durch
TECHCENTER Linz
Quelle: Uncle Leo/Shutterstock
TALKING ABOUT A (R)EVOLUTION
TALKING ABOUT
A (R)EVOLUTION
W enn die Mathematik an ihre Grenzen stößt, dann findet man Antworten bei Charles
Darwin und seiner Evolutionstheorie. Eine relativ neue Forschungsdisziplin beschäf-
tigt sich mit sogenannten genetischen oder evolutionären Algorithmen. Damit lassen sich
komplexeste Fragestellungen lösen. Selbst vor sogenannten Weltaufgaben macht diese
Disziplin nicht Halt. So kann man heute schon beantworten, wie viele Straßen man künftig
braucht, um autonome Fahrzeuge im Fluss zu halten oder wie wir künstliche Intelligenz
optimal einsetzen können. Mit evolutionären Algorithmen lässt sich selbst die kleinste
Nadel im mathematischen Heuhaufen finden – und ein Team aus Hagenberg ist bei dieser
(re)volutionären Methode global ganz vorne mit dabei.
Quelle: PinkPueblo, diana pryadieva/Shutterstock Vor 135 Jahren starb Charles Darwin. Wäre er noch am Leben, würde er wohl seinen
Augen nicht trauen: In zahlreichen Ländern wird seine Evolutionstheorie nicht mehr
gelehrt, zuletzt flog sie aus den türkischen Schulbüchern. Ein Phänomen, das auch vor dem
Westen nicht Halt macht: Rund 40 % der US-Amerikaner sind sogenannte Kreationisten.
Sie gehen davon aus, dass die Erde vor 10.000 Jahren von Gott erschaffen wurde und der
Mensch sie gemeinsam mit den Dinosauriern bevölkert hat. Im US-Bundesstaat Kentucky
kann man sich von dieser Zeit sogar ein Bild machen. Ein Vergnügungspark in Form der
Arche Noah lehrt dort, wie glücklich Menschen und Tiere einst den Erdball bevölkerten.
Zwar ist das Kreationisten-Disneyland voll mit technischen Spielereien, und zwischen be-
wegten Robotermenschen und -dinos durchbrechen Cola-Automaten die Idylle, doch den
Besuchern gefällt´s. Dabei hat 1996 sogar der Vatikan die Evolutionstheorie anerkannt und
Darwin nach Jahrzehnten der Diskreditierung rehabilitiert.
Auch wenn in manchen Ecken der Welt die Zeit zurückgedreht wird, gibt es ein Feld, mit
dem Darwin heute eine wahre Freude hätte: die IT. Basierend auf seiner Evolutionsthe-
orie werden mit Hilfe von genetischen – oder evolutionären – Algorithmen heute Problem-
stellungen gelöst, bei denen die klassische Mathematik längst an ihre Grenzen stößt. Man
spricht daher auch gerne von Weltaufgaben. Es ist die Suche nach der Nadel im mathema-
tischen Heuhaufen. Eine Methode, die Lösungen findet, die auf herkömmlichem Weg nicht
errechenbar wären. Beispiel gefällig? Die Mobilität der Zukunft: Mit Hilfe von Simulations-
analysen, basierend auf genetischen Algorithmen, können künftige Straßenkapazitäten
berechnet werden. Somit erschließen sich Szenarien, was etwa wäre, wenn beispielsweise
20 %, 50 % oder 100 % aller Fahrzeuge auf unseren Straßen autonom fahren würden.
Damit lässt sich heute schon berechnen, wie viele neue Straßen es in Zukunft braucht
bzw. welche Projekte sich nicht rechnen würden.
11
TALKING ABOUT A (R)EVOLUTION
Wie das funktioniert? Indem man unzählige verschiede Algorithmen eines Frameworks
auf ein Problem loslässt. Sie wühlen sich zur Lösung und durchlaufen dabei Prozesse,
wie wir sie aus der Evolutionstheorie kennen. Sie unterliegen einer natürlichen Selektion.
Sie mutieren. Sie machen sich fit, um in den vorherrschenden Rahmenbedingungen optimal
zu überleben. Sie werden gekreuzt, um sie noch besser zu machen. Die besten von ihnen
finden die Lösung und gehen als Sieger hervor. Es gibt mittlerweile unzählige Spielarten
dieser Berechnungsmethoden und alle haben ihre Existenzberechtigung.
Schon in den 50er Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler und Erfinder mit maschinel-
lem Lernen – einem der Haupteinsatzgebiete evolutionärer Algorithmen heute. Erst mit
der Steigerung der Rechenleistung gelang der Durchbruch. Seit rund 15 Jahren arbeiten
auch heimische Wissenschaftler mit genetischen Algorithmen und sind dabei Weltspitze.
So wie das HEAL an der FH Hagenberg. HEAL steht für Heuristic and Evolutionary
Algorithms Laboratory und ist führend, wenn es um Problemstellungen der Industrie geht.
Etwa bei der Produktreihenfolge. Wie können verschiedene Produkte optimal hintereinan-
der produziert werden? Auch bei Fragestellungen des Fabriklayouts kommt diese Methode
zur Anwendung. Wie soll eine Fabrik gebaut werden, dass alle Maschinen optimal aufein-
ander abgestimmt sind, die Wege kurz sind und die Produktionsfläche optimal ausgenutzt
werden kann? Ein weiteres konkretes Beispiel ist die Containerbeladungsfragestellung
bis hin zur klassischen Transportlogistik. Wann ist der ideale Zeitpunkt zur Be- bzw. Ent-
ladung, welche Transportmittel verwende ich? Dabei können diese Modelle die gesamte
Kette abbilden, vom Rohstoff zum Produkt und dem Transport bis zum Endkunden.
Quelle: PinkPueblo, diana pryadieva/Shutterstock Im Bereich des maschinellen Lernens ist HEAL ist immer dann im Einsatz, wenn es den
Forschern um das Warum geht, also darum, komplexe nichtlineare Vorhersagemodelle
zu generieren, die aus Sicht der Domäne immer noch interpretationsfähig sind. Das passt:
Schließlich fragte sich schon Darwin einst auf Galapagos nach dem Warum. Etwa, wie
Finken auf die isolierte Insel gelangten und warum sie eine eigene Spezies wurden. Passen-
derweise bekamen diese Tiere den Namen Darwinfinken.
DIE LÖSUNG VON
WELTPROBLEMEN
HEAL verspricht keine Heilung und dennoch greift
es in die Genetik ein. Das Heuristic and Evolutionary
Algorithms Laboratory an der FH Hagenberg löst
Weltprobleme seiner Kunden aus der Industrie und
setzt dort an, wo die klassische Mathematik an ihre
Grenzen stößt.
Um was geht es bei genetischen Algorithmen konkret, Wie genau kann man sich genetische
und wozu setzt man sie ein? Algorithmen vorstellen?
Es ist ein Verfahren, das Anleihen aus der Natur nimmt. Wie in der Natur: Erbmaterial wird adaptiert, um die
Gleichzeitig ist es stochastische Metaheuristik, welche den bestmögliche Fitness unter den aktuell vorherrschenden
Grundprinzipien der natürlichen Evolution folgt. Wir set- Rahmenbedingungen zu garantieren. Überdurchschnittlich
zen genetische Algorithmen vor allem bei Optimierungs- gute Kandidaten der Elterngeneration werden gepaart,
verfahren in der Industrie ein. wodurch sich tendenziell die Erbeigenschaften der stärke-
ren durchsetzen. Der gravierendste Unterschied zur Natur
ist, dass sich in der künstlichen Evolution das Ziel während
der Optimierung meist nicht ändert, während sich in der
Natur die Anforderungen an die Überlebensfähigkeit einer
Spezies ständig ändern.
12
Wie sieht das konkret aus? | BA12-10G | TALKING ABOUT A (R)EVOLUTION
Die Idee ist, dass man eine Grundpopulation von ein
paar tausend zufälligen Lösungskandidaten loslässt und Der Grundstein
beobachtet. Jeder Lösungskandidat hat viele verschiedene für die Architektur
Eigenschaften und versucht, die Aufgabenstellung so gut der Zukunft.
wie möglich zu lösen. Am Anfang sind alle Lösungskandi-
daten schwach, im Laufe der Zeit bekommen aber manche Building Automation von Beckhoff.
eine bessere Fitness als andere. Diese Erbeigenschaften
werden dann an die nächste Generation weitergegeben.
Die Initialpopulation ist in der Regel sehr schwach und
schlecht, weil man sie ja zufällig ausgesucht hat. Doch das
muss so sein, denn man weiß am Anfang ja nicht, was rich-
tig und wichtig ist. Die Algorithmen verändern sich laufend
und die Besten setzen sich durch. Sie werden – wie in der
Evolution nach Darwin – selektiert, gekreuzt und mutie-
ren. Diese Methode setzt man ein, sobald man Problemdi-
mensionen erreicht, die mathematisch exakt aufgrund der
Laufzeitanforderungen nicht mehr lösbar sind – und derlei
gibt es viele.
„Lösungskandidaten Skalierbare Der Automatisie-
für ein technisches Steuerungstechnik rungsbaukasten
System werden – wie in Das modulare Steuerungs- Das Beckhoff-Busklem-
der Evolutionst heorie – system von Beckhoff bietet mensystem für die
selektiert, gekreuzt Lösungen vom leistungs- Anbindung der Daten-
starken Industrie-PC oder punkte unterstützt mit
und mutieren.“ Embedded-PC als Gebäude- 400 verschiedenen I/O-
leitrechner bis zum dezen- Klemmen alle gängigen
Wie wenden Sie dieses Wissen und tralen Ethernet-Controller. Sensoren und Aktoren.
ihre Lösungskandidaten nun an?
Der klassische Einsatzbereich an unserem Institut ist eine www.beckhoff.at/building
industrielle Aufgabenstellung, die zu komplex ist, um sie
auf herkömmlichem Weg exakt zu lösen. Mit PC- und Ethernet-basierter Steuerungstechnik von
Beckhoff lassen sich alle Gebäudefunktionen soft-
Natürlich ist die Metaheuristik, also unsere Herangehens- warebasiert realisieren. Das durchgängige Automati-
weise, sehr aufwändig und zahlt sich nur aus, wenn das sierungskonzept mit Hard- und Softwarebausteinen für
Potenzial groß genug ist. Wir testen die Algorithmen ja alle Gewerke bietet maximale Flexibilität bei geringen
Engineeringkosten. Die Automatisierungssoftware
nicht nur einmal, sondern oftmals, um ihre Robustheit zu TwinCAT beinhaltet alle wesentlichen Gebäudefunk-
stärken. Es ist also durchaus mühsam, die richtigen tionen sowie eine standardisierte Systemintegration
Parameter zu finden. über Ethernet, BACnet/IP, OPC UA oder Modbus TCP.
Der Beckhoff Baukasten erfüllt eine Gebäudeauto-
Ein Anwendungsfall ist das Physical Internet vor allem mation nach Energieeffizienzklasse A.
in der Transportlogistik. Welche Aufgabenstellungen
können Sie da behandeln? 13
Wir können vielfältig simulieren. Etwa, welche Synergien
gibt es zwischen den Partnern, wenn nicht jede Spedition,
jeder einzelne Partner, nur auf sich schauen würde, son-
dern wenn man Lagerstätten und Transportmittel teilen
würde? Damit errechnen wir den optimalen Warenfluss.
Die beste Lösung kennt man ja am Anfang einer
Berechnung gar nicht.
Die Grenzen der Technologie verschieben sich ständig. Vor
zehn Jahren wäre die Komplexität von Heute etwa im Ma-
schinenbau gar nicht fassbar gewesen. Das steht und fällt
natürlich alles mit der Rechenleistung der Computer. Aktu-
ell gibt es den Trend, viele Computer zu parallelisieren. So
kann man effizient selbst komplexeste Aufgaben lösen.
TALKING ABOUT A (R)EVOLUTION
Quelle: Venomous Vector/Shutterstock
Nutzt man das auch beim Thema künstliche Intelligenz? Wenn ich wissen will,
Evolutionäre wie genetische Algorithmen und genetische warum etwas so reagiert,
Programmierung sind Methoden der datenbasierten KI wie es reagiert, also einem
oder Computational Intelligence. Hierbei wird versucht, Kausalitätsanspruch näher
basierend auf Beobachtungsdaten Rückschlüsse, Erkennt-
nisse oder Vorhersagemodelle zu generieren, während kommen möchte, dann
in der klassischen KI auf Basis mathematischer Logik das brauche ich White- oder
Problem von oben angegangen wird. In Anwendungen aus Grey-Box Modellierer wie ge-
netische Algorithmen o der
dem Bereich des maschinellen Lernens muss man beispiels- genetische Programmierung.
weise aus Sensordaten Vorhersagen über die Ausfallswahr-
scheinlichkeit von Bauteilen oder Maschinen treffen oder
Qualitätsgrade vorhersagen.
Dabei zeichnen sich genetische Algorithmen und geneti-
sche Programmierung dahingehend aus, als sie Vorhersage-
modelle in Gestalt interpretationsfähiger mathematischer
Modelle liefern. Im Gegensatz zu sogenannten Black-Box
Modellierungsansätzen können die so generierten Modelle
gemeinsam mit Domänenexperten hinsichtlich ihrer Kausa-
lität hinterfragt werden und dem im Bereich maschinellen
Lernens oft geäußerten Kausalitätsanspruch zumindest ein
gutes Stück näher kommen.
Was sind die Haupteinsatzgebiete
von genetischen Algorithmen?
In unserer Gruppe verfolgen wir drei Hauptaufgabengebiete:
zum einen klassische Anwendungen kombinatorischer Opti-
mierungsprobleme in Produktion und Logistik, zum anderen
die intelligente Datenanalyse und drittens die simulationsba-
sierte Analyse und Optimierung. Letzteres ist ein noch sehr
junges Feld, weil es die nötige Hardware noch nicht so lange
gibt. Damit kann ich fast jeden Detailheitsgrad errechnen.
Ein Beispiel ist ein EU-Projekt namens Bio-Boost, das wir
gemeinsam mit Kollegen der FH Steyr und anderen europäi-
schen Forschungspartnern umgesetzt haben. Dabei geht es
um ein europaweites Verteilernetzwerk für Biomasse.
Michael Affenzeller, 44, studierte nach der Elektrotechnik-HTL Die Energiedichte von Biomasse ist sehr gering, das heißt, es
technische Mathematik an der JKU. Nach eineinhalb Jahren in braucht sehr kurze Transportwege, um Biomasse rentabel zu
der Industrie ging er zurück an die Universität. Am Institut für machen. Dazu entwickelte das KIT – das Karlsruher Institut
Systemtheorie promovierte er 2001. Drei Jahre später folgte die für Technologie – effiziente Reaktoren, welche die Energie-
Habilitation. Seit 2005 ist er Professor an der FH Hagenberg dichte der Rohstoffe auf ein auch für längere Transportwege
im Department Software Engineering, seit 2014 leitet er den vertretbares Maß bringen können. Wir errechnen mit einem
Masterstudiengang für Software Engineering und ist Vizeddekan simulationsbasierten Optimierungsansatz, wo man welchen
für F&E am FH Campus Hagenberg. Affenzeller leitet seit 2002 der verschiedenen Reaktoren aufstellen müsste und optimie-
die Forschungsgruppe für heuristische, evolutionäre Algorithmen ren die laufenden Kosten und den Output.
namens HEAL.
Vielfältige Anwendungen lassen sich auch in der Produktions
optimierung finden, wo es zur Realisierung eines effizienten
Ablaufs bei der Produktion immer individuellerer Produkte um
Themen wie Rüstzeit-, Reihenfolge- oder Layoutoptimierung
geht sowie um eine möglichst treffsichere Vorhersage von
Qualitätseigenschaften oder Wartungsintervallen während
der Produktion. Hier arbeiten wir fakultätsübergreifend mit
unseren Schwesterstandorten in Steyr und Wels zusammen.
14
TALKING ABOUT A (R)EVOLUTION
FH OÖ: MEHR
ERREICHEN
DURCH F&E
D ie FH OÖ ist mit 17,34 Mio. € F&E-Umsatz im Prozesse gewährleisten. und Wissenstechnologie
Jahr 2016 eine der forschungsstärksten Fachhoch- Bereits über 600 Institu- und Softwaretechnologie
schulen im deutschsprachigen Raum. Geforscht wird tionen profitieren vom und Anwendungen) an
an vier Fakultäten mit über 400 ForscherInnen in Know-how der FH OÖ- innovativen Lösungen für
16 Themenschwerpunkten. ForscherInnen. die digitale Zukunft.
Die Themenschwerpunkte reichen von IT in Hagenberg Der FH OÖ Campus Tel. +43 50 804-14100
über Medizintechnik und Angewandte Sozialwissenschaf- Hagenberg steht ganz im [email protected]
ten in Linz sowie Management in Steyr bis zu Technik und Zeichen von Informatik, www.fh-ooe.at
Angewandte Naturwissenschaften in Wels – praxisorien- Kommunikation und Me-
tiert mit und für Unternehmen und Institutionen aus Wirt- dien. 12 Research Groups Anzeige
schaft und Gesellschaft. Es werden innovative Lösungen arbeiten in drei großen
geschaffen, die exakt auf die Bedürfnisse angepasst sind Forschungsschwerpunkten
und eine schnelle Umsetzung in marktfähige Produkte und (Informations- und Kommu-
nikationssysteme, Medien-
Österreichischer Logistik-Tag 2017
Design Center Linz | Informationen zum Programm: www.vnl.at
20.6.2017: Logistik Future-Lab und Abendgala 15
21.6.2017: Österreichischer Logistik-Tag
Warum Sie dabei sein sollten…
• Wegweisende Inhalte von 40 Referenten
• 50 innovative Lösungsanbieter in der Fachausstellung
• 900 CEO, COO, Supply Chain- und Logistikexperten
aus Industrie, Handel und Dienstleistung
… alles unter einem Dach!
Themen im Future-Lab:
• 3D-Druck, Augmented Reality, autonomes Fahren,…
Themen beim Österreichischen Logistik-Tag:
• Smarte Produktion und Logistik
• Digitalisierung in der Supply Chain
• Omnichannel-Handel und Logistik
• Startups und die digitale Revolution
TALKING ABOUT A (R)EVOLUTION News Softwarepark Hagenberg
INTELLIGENTE SOFTWARE-
SYSTEME MIT DEEP LEARNING
Nicht zuletzt angetrieben durch den Wettlauf um das
autonome Fahren wird weltweit massiv in die Entwick-
lung von künstlicher Intelligenz investiert. Autonomes Fah-
ren erfordert ein hohes Maß an Intelligenz. Sie umfasst die
sensorielle Erfassung der Umgebung und deren Verknüp-
fung mit Erfahrungswissen. Was für uns Menschen
Alltagsroutine ist, ist in Wahrheit ein hochkomplexer
Vorgang. Dabei spielen Aspekte wie Erfahrung, Intuition,
Abstraktion und Antizipation eine wesentliche Rolle –
Aspekte, die mit herkömmlicher Methodik nur schwer
modelliert werden können.
In den letzten Jahren zeichnet sich ein methodischer Dr. Bernhard Moser, Experte für Deep Learning. Quelle: SCCH
Durchbruch ab, der einen Paradigmenwechsel beim Ent-
wurf von datengetriebenen Modellen darstellt. Es geht um
Deep Models. Diese Modelle sind Weiterentwicklungen der
künstlichen neuronalen Netze aus den 80er/90er Jahren
des vorigen Jahrhunderts. Schon damals erkannte man de-
ren Potenzial zur Lösung von Problemen bei der Musterer-
kennung. Allerdings handelte es sich dabei noch um flache
Modellstrukturen. Man erkannte weder die Bedeutung der
in den Zwischenschichten kodierten Information, noch
stand die notwendige Rechenleistung für diese komplexe-
ren Modelle zur Verfügung.
Die Anwendungen für Anwendungsbeispiele am
Deep Learning sind vielfältig. SCCH für Deep Learning:
• Segmentierung und Klassi-
Deep Learning erlaubt es, für bestimmte Problemstellungen solche Deep Models mittels
Daten und mathematischer Optimierungsverfahren zu parametrisieren. Wie an vielen fikation von Strukturen in
Beispielen gezeigt werden konnte, entstehen dabei hocheffiziente verteilte Repräsenta- Bildern wie Zellen, Nerven
tionen, die sich durch besondere Lerneigenschaften auszeichnen und zu besseren Klassi- oder etwa Defekte in Ober-
fikationsraten führen. Dabei werden in den unteren Schichten Merkmale von geringerer flächen
Abstraktion und in den höheren Schichten abstraktere Konzepte verteilt repräsentiert. Auf • Bewertung von Bildqualität,
diese Weise kann man solche Modelle beispielsweise auf einem vorhandenen, reichhaltigen Nachbildung subjektiver
Bilddatenbestand trainieren und dann die obersten Schichten auswechseln, um das Modell visueller Wahrnehmung
für eine ähnliche Aufgabenstellung mit neuen Bilddaten anzupassen. Wissen kann auf diese • Erkennung und Vorhersage
Weise von einer Domäne auf eine ähnliche Domäne übertragen werden. Diese Übertrag- von Ereignissen und Verhal-
barkeit ist ein wesentlicher Aspekt beim Lernen aus Erfahrung. ten im Sport
• Visuelle Sicherheitsüber
wachung
Die Anwendungen für Deep Learning sind vielfältig – vor allem in Kombination mit kom- Tel.: +43 7236 33 43 833
plementären statistischen und wissensbasierten Methoden, um mittels Kausalitätsana- [email protected]
lyse und logischem Schließen (Reasoning) die Plausibilität von Vermutungen zu bewerten. www.scch.at
„Am SCCH kommt Deep Learning vor allem bei Anwendungen der Computer Vision, bei
der Analyse von zeitlich-räumlichen Daten bzw. bei der Übertragung von Vorhersage
16 modellen zum Einsatz“, berichtet Dr. Bernhard Moser. Anzeige
FORSCHUNG IM FOKUS
Quelle: Studio_G/Shutterstock Quelle: Gorobets/Shutterstock
AUF DER RICHTIGEN WELLENLÄNGE? PIPES-VS-DAMES
Die menschliche Mimik ist ein Rätsel, und nur besonders Was sich wie ein Hollywood Actionthriller anhört, ist in
gut ausgebildete Profiler können sie entschlüsseln. Sie Wahrheit ein Projekt von RISC, JKU, der MOWIS GmbH
entdecken Nervosität hinter dem vermeintlich coolsten und KT Communications. Ziel des Projektes war es, neue
Äußeren. Auch Gesichtserkennungsalgorithmen kann Methoden zum Erkennen von Zusammenhängen in stark
man einiges vormachen. Nun hat eine Forschungsgruppe vernetzten IT-Landschaften zu entwickeln. Ein Projektout-
am MIT aber eine Methode entwickelt, die verborgene put war die Datensammlung COLLIBRI und neu entwickel-
Gefühlszustände mit hoher Zuverlässigkeit aufdeckt. te Visualisierungsmethoden. COLLIBRI ermöglicht durch
viele kleine Programme eine verteilte und somit auch
Die Forscher setzen dabei auf das sogenannte EQ- rasche Sammlung und Verarbeitung von Daten. Es können
Radio, ein Gerät, das ähnlich einem Router elektromagne- von einfachen Textdateien bis zu komplexen Datenbanken,
tische Wellen aussendet. Treffen diese auf einen Körper, von sozialen Netzwerken bis zu physikalischen Sensoren
so werden sie an das EQ-Radio reflektiert, das nun den unterschiedlichste Datenquellen angebunden werden.
wahren Gemütszustand entschlüsseln kann – und zwar
durch die Decodierung der Atmung und des Herzschlages. Ein weiteres Projekthighlight ist der CloudGazer
Diese untrüglichen Anzeichen können in Wellenform ge- des Instituts für Computergrafik an der JKU. CloudGazer
bracht werden, und die so entstehenden Muster tragen zur ermöglicht die Visualisierung von komplexen, mehr
Erkennung des tatsächlichen emotionalen Zustands bei. schichtigen IT-Infrastrukturen.
MEIN BUDDY, DER KOFFERTRÄGER
Als Teil des Forschungsprojekts Man würde ja gerne mehr zu Fuß gehen, aber dann sind da die vielen Dinge, die man 17
„TransportBuddy“ soll das selbst- schleppen muss: Geht es nach einer Forscherinitiative rund um die DS AUTOMOTION
fahrende Transportfahrzeug GmbH aus Linz mit Unterstützung von bmvit und FFG soll diese Ausrede schon bald nicht
SALLY von DS AUTOMOTION mehr gelten. Der Spezialist für Fahrerlose Transportsysteme (FTS) untersucht den Einsatz
für den Betrieb im öffentlichen von persönlichen Assistenten für den Gepäcktransport innerhalb frei fließender Men-
Raum nutzbar gemacht werden. schenströme wissenschaftlich.
Was in Werkshallen mit DS AUTOMOTION Produkten bereits reibungslos funktioniert,
soll bis Herbst 2018 in öffentlichen Räumen und großen Infrastrukturen wie Einkaufsstra-
ßen oder -zentren, Bahnhöfen und Flughäfen getestet werden. „Das bereits abgeschlossene
Vorläuferprojekt TransitBuddy hat den noch offenen Forschungsbedarf vor allem bezüglich
des autonomen Fahrens unter Menschen aufgezeigt“, erzählt Andreas Richtsfeld, Technolo-
gie- und Produktentwickler bei DS AUTOMOTION. Dynamische 3D-Physiksimulationen und
die Ausstattung der Transportplattform mit einer künstlichen Haut für die Navigation mit
physischem Kontakt sollen die Entwicklung von Bewegungsstrategien unterstützen.
FORSCHUNG IM FOKUS
ES GEHT
DARUM, SICH
ZU TRAUEN
Beim Scientific Exchange Day des K1-MET trafen sich die
Netzwerkpartner, um die künftige Strategie festzulegen. Zudem wurden
B eim letzten Scientific Exchange Day trafen sich die Ziele für die kommende Förderperiode von 2019 bis 2023
Vertreter der Wirtschaftspartner und wissenschaft besprochen. Der Fokus liegt neben der Energiewirtschaft auf der
Modellierung und Simulation von Prozessen.
lichen Partner in Wels zum Wissensaustausch. Es ging um
die zentralen Fragen, wo das Kompetenzzentrum aktuell Dissertationen und Publikationen einfließen. Dabei wurden
steht, bzw. wohin K1-MET sich entwickeln will. Die geballte in der Vergangenheit immer wieder auch neue Projektideen
metallurgische Expertise will globale Maßstäbe setzen. Im geboren, die in der Folge in das Forschungsprogramm
Zentrum steht „ das sich trauen“, wie der wissenschaftliche integriert wurden. Die Dissemination der Forschungs-
Leiter von K1-MET, Johannes Schenk, im Interview verrät. aktivitäten ist für K1-MET und für unsere Fördergeber
ein wichtiges Kriterium zur Bewertung des Erfolgs des
Kompetenzzentrums. Darüber hinaus kann anhand von
Welche konkreten Ergebnisse erzielte man Publikationen und Dissertationen ein Benchmark mit
beim Scientific Exchange Day? internationalen, ähnlich ausgerichteten, Forschungszent-
Es ist ein Tag des Wissenstransfers zwischen allen Partnern ren erfolgen. Der diesjährige Scientific Exchange Day zielte
des K1-MET-Netzwerks. Wir wollen damit dem Wissen und auch darauf ab, potentielle F&E-Themen für die 2. Förder
der Erfahrung ein Forum bieten. Es bietet die Gelegenheit periode des K1-MET Programms (Zeitraum 2019 bis 2023)
zu prüfen, wo wir stehen und wohin wir uns entwickeln zu definieren.
wollen. In der Diskussion fragten wir, was der künftige
Bedarf sein wird, wo wir Potenziale finden und was wir Die Industrie- und Wissenschaftspartner müssen gemein-
anbieten können. Im Fokus stehen die Prozesssimulationen sam an einem Strang ziehen und ein qualitativ hochwer-
sowie die Modellierungen. Sie sind wichtige Werkzeu- tiges Gesamtprogramm erstellen, damit diese Themen
ge und stellen ein zentrales Standbein im Forschungs letztendlich auch in Projekten bearbeitet werden können.
programm der K1-MET dar. Die Einreichung des Programms für die 2. Förderperiode
wird im letzten Quartal des Jahres 2018 erfolgen. Zudem
Dennoch muss die Aufrechterhaltung der metallurgischen stehen wir mit dem K1-MET in der internationalen Auslage:
Prozesskompetenz zentraler Aspekt im Kompetenz Wir machen uns vergleichbar. In ganz Europa gibt es ähn-
zentrum bleiben. Die richtige Interpretation von Mess- liche Programme, die sich aber im Detail unterscheiden.
daten spielt dabei eine tragende Rolle. Theorie und Wir stehen damit also auch im Wettbewerb mit anderen
Praxis müssen dabei kombiniert werden. Das bestehende Ländern.
Netzwerk innerhalb K1-MET von industriellen und wissen-
schaftlichen Partnern mit enormer Kompetenz muss dafür Wie steht Österreich in diesem Wettbewerb da?
genutzt werden. Ziel für die Zukunft ist die internationale Österreich ist weltweiter Trendsetter in der Eisen- und
Ausweitung des Zentrums, neue Partner hinzu zu gewin- Stahlindustrie. Wir sind bei neuen Verfahren und Prozessen
nen, die ebenfalls Anlagen- und Verfahrensentwicklungen, immer federführend dabei. Österreich hat immer wieder
basierend auf der Umsetzung von vorhandenen Datenauf- Revolutionäres hervorgebracht. Wir hatten schon bahn-
zeichnungen, anstreben. brechende Erfolge wie das LD-Verfahren, wo wir Kompe-
tenz aufgebaut haben – und man traut uns diese Vorreiter-
Aktuell wird an den Inhalten der zweiten Förderperiode rolle zu. Das ist für uns eine psychologische Grundhaltung:
von 2019 bis 2023 gearbeitet. Welche Vorteile bringt Wir können das. Das hat schon die ältere Generation zusam-
ein breites Kompetenznetzwerk mehrerer Partner im mengebracht. Unsere Industrie ist deshalb so gut, weil wir
Vergleich zu rein unternehmenszentrierter Forschung? die Prozesse verstehen und Forschung betreiben. Es geht
Unsere Mitarbeiter können den jährlich abgehaltenen darum, sich zu trauen.
K1-MET Scientific Exchange Day dazu nützen, die Ergeb-
nisse ihrer Projekte zu präsentieren und mit allen industri- Wie will man diese globale Vorreiterrolle verteidigen
ellen und wissenschaftlichen Partnern des Forschungspro- und was ist die aktuell größte Herausforderung?
gramms einen intensiven Wissensaustausch abzuhalten. Europa hat sich sehr ambitionierte Klimaziele gesetzt. Ziele,
Daneben kann die K1-MET GmbH an diesem Tag poten- die vor allem die energie- und rohstoffintensive metallurgi-
zielle Mitarbeiter rekrutieren, da die wissenschaftlichen sche Werkstoffindustrie betreffen. In der Pariser Klimaver
Partner und Forschungseinrichtungen den Hauptanteil einbarung von 2015 wurde vereinbart, die Erderwärmung
des Personalpools für unsere F&E-Projekte darstellen. Das auf maximal 2 °C zu begrenzen. Dazu müssen die CO2-Emis-
enge Netzwerk zwischen Wissenschaft und Industrie kann sionen bis 2050 auf minus 80 % gegenüber 1990 sinken.
für die Arbeiten innerhalb K1-MET gewinnbringend einge- Nimmt man dieses Ziel ernst, muss bei der Stahlherstellung
setzt werden, wenn es darum geht, Fortschritte und neue ein Großteil der Prozesse von Kohlenstoff als Energieträger
18 Erkenntnisse zu diskutieren, welche letztendlich in auf Wasserstoff bzw. Strom umgestellt werden.
FORSCHUNG IM FOKUS
Die Prozesse sowie die benötigten Mengen an erneuerba-
rer Energie dafür sind aber in den nächsten Jahrzehnten
bei weitem nicht vorhanden und Entwicklungsarbeiten
sind notwendig. Daher läuft bei K1-MET ein Grundla-
genforschungsprojekt zum Thema Wasserstoffplas-
maschmelzreduktion von Eisenerz im kg-Maßstab, um
die technische Machbarkeit testen zu können. Weiters ist
K1-MET Wissenschaftspartner im EU-Projekt H2Future zur
technologischen Bewertung einer PEM Elektrolyse für die
Wasserstoffherstellung.
„Im Bereich Simulationen und Johannes Schenk studierte an der TU Graz Verfahrenstechnik und
Modellierung liegt ein Schwerpunkt schrieb seine Dissertation für die damalige VAI, wo er bis 2008
arbeitete. In dieser Zeit war er Hauptabteilungsleiter für F&E im
in der Echtzeitdarstellung Bereich Iron Making und entwickelte Technologien wie FINMET
bestehender Industrieprozesse.“ und FINEX mit. 2008 wurde er Nachfolger von Prof. Wilfried
Krieger an der Montanuniversität Leoben und übernahm den Lehr-
An welchen Themen arbeiten sie sonst noch? stuhl für Eisen- und Stahlmetallurgie. Als CSO ist er wissenschaft
Im Bereich Simulationen und Modellierung liegt ein licher Geschäftsführer des Kompetenzzentrums.
Schwerpunkt in der Echtzeitdarstellung bestehender
Industrieprozesse. Nur unter dieser Voraussetzung können Tel.: +43 3842 402 22 81
Simulationen wirklich als Zeit- und Kosteneinsparungs [email protected]
potenzial eingesetzt werden. Im Fokus stehen auch Ener- www.k1-met.com
giethemen wie zum Beispiel die Entwicklung von Wärme- Anzeige
rückgewinnungssystemen, um Abwärme sinnvoll nutzen
zu können. Auch Recyclingpotenziale werden bei K1-MET
behandelt, um den Wertstoffkreislauf in einem Hütten-
werk bestmöglich zu schließen und Abfallstoffe – und
somit hohe Deponiekosten – fast gänzlich ausschließen
zu können.
UAR AUF DER
HMI 2017
V on 24. bis 28. April 2017 präsentiert sich Oberöster- Forschungskompetenz aus Oberösterreich – 19
reichs außeruniversitäre Forschung wieder auf der Gemeinschaftstand der UAR - Halle 2, Stand A44
HANNOVER MESSE INDUSTRIE – der weltweit wichtigsten
Industriemesse. Auf dem Gemeinschaftsstand der Upper Folgende Forschungsunternehmen sind vertreten:
Austrian Research (UAR) sind insgesamt acht Mitausstel- • LCM - Linz Center of Mechatronics GmbH
ler vertreten. • PROFACTOR GmbH
• RECENDT - Research Center for Non Destructive Testing GmbH
Die HANNOVER MESSE ist die weltweit wichtigste In- • SCCH - Software Competence Center Hagenberg GmbH
dustriemesse und der globale Hotspot für Industrie 4.0. • TCKT - Transfercenter für Kunststofftechnik GmbH
Die Messe hat im letzten Jahr sehr eindrucksvoll gezeigt, • CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische
dass Digitalisierung und Industrie 4.0 keine kurzfristigen
Trends sind, sondern die Industrie nachhaltig verändern. Oberflächentechnologie GmbH
Heuer wird die Messe unter dem Leitthema „Integrated • K1-MET GmbH – Metallurgisches Kompetenzzentrum
Industry – Creating Value“ besonderen Fokus darauf legen, • LKR - Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen GmbH
den konkreten Nutzen für Industrie, MitarbeiterInnen und
Gesellschaft aufzuzeigen. Tel. +43 732 90 15-5600
[email protected]
Von 24. bis 28. April 2017 präsentiert sich Oberösterreichs www.uar.at
außeruniversitäre Forschung bei der Messe wieder auf einem
Gemeinschaftsstand der Upper Austrian Research GmbH Anzeige
(UAR). Am Gemeinschaftsstand der UAR (Halle 2, Stand A44)
erwartet die Messebesucher nicht nur ein breites Spektrum an
OÖ Forschungskompetenz und eine Vielzahl an innovativen
High-Tech Lösungen im Bereich Industrie 4.0, sondern auch ein
unterhaltsames, interaktives Highlight in Kooperation mit dem
Ars Electronica Center.
INNOVATION IM FOKUS
Quelle: Olga1818/Shutterstock QUANT 48VOLT Quelle: NanoFlowcell
OPEN YOUR MIND (QUANT)ENSPRUNG
Der erfolgreichen Vernetzung von Start-up-Geist, Kreati- 760 PS, Allradantrieb, Sprint von Null auf Hundert in 2,4
vität, Design und dem Background der Industrie hat sich Sekunden und 1.000 Kilometer Reichweite. Kennzahlen,
Borealis verschrieben. Borealis möchte bahnbrechende die sonst kein anderer Sportwagen der Welt erreicht –
Innovationen erreichen und hat das große Ideenpotenzi- und das schafft nun ausgerechnet ein Elektroauto. Dem
al in Oberösterreich erkannt. „Um Neues zu erschaffen, Hersteller NanoFlowcell ist es mit der Studie QUANT
muss man offen dafür sein, auch unkonventionelle Wege 48VOLT gelungen, eine steuerbare Flusszelle zu ent-
einzuschlagen“, so Maurits van Tol, Senior Vice President wickeln, die ein eigenständiges Design von Niedervolt-
Innovation & Technologie bei Borealis. Elektroantrieben ohne gewichts- und kostenintensive
Superkondensatoren ermöglicht.
Die Kunstuniversität Linz hat die Herausforderung
angenommen und 40 neue Ideen produziert. „Wenn ein Herkömmliche Elektrofahrzeuge brauchen für diese
Dutzend Studentinnen und Studenten motiviert und indivi- Leistungsdaten elektrische Antriebssysteme mit einer
duell ihre Ideen in ein Projekt einbringen, dann entsteht Batteriespannung von 400 V und mehr. Flusszellen-
eine beeindruckende und überraschende Kreativität", technologie hingegen macht extreme Performance bei
unterstreicht Universitätsprofessor Mario Zeppetzauer. sicheren Batteriespannungen möglich. Der Clou dabei ist
Bei tech2b werden die potenziell interessantesten Projekt die verbesserte Membranstruktur. Durch ein spezielles
ideen nun genauer durchleuchtet und in einem Business Nanoverfahren wird die Membranoberfläche so vergrö-
Modelling Prozess über die verschiedenen Tools weiterent- ßert, dass eine vervielfachte Reaktionsfläche entsteht.
wickelt. „Unser Ziel ist es, aus den verschiedensten Ideen Darüber hinaus werden im QUANT 48VOLT erstmals
Geschäftsmodelle zu entwickeln und für diese den richti- sechs Flusszellen in Reihe geschaltet, um in kürzerer
gen Verwertungsweg zu finden“, erklärt der Geschäftsfüh- Zeit mehr bi-ION Elektrolyte zu entladen und so mehr
rer von tech2b Markus Manz. Antriebsenergie zu generieren.
Die PV Anlage der NMS VOLLE ENERGIE
Schwanenstadt I als eine der
20 Stationen auf Xplore Energy. Xplore Energy bringt die Themen Energie und Mobilität unters Volk. Dabei setzt man auf
innovative Lösungen zur nachhaltigen Energiegewinnung, beispielhafte Energietechnik
sowie Mobilitätslösungen. Die Ausstellung wird dezentral zugänglich sein und mit dem
Infoguide-System XiBIT ausgerüstet werden. Damit ist ein multimediales Erleben möglich.
Die Aussteller pflegen dabei ihre Exponate selbst ein und können sie von einem professio-
nellen Sprecher vertonen lassen.
Die Infos werden dem Besucher via kostenloser App oder Smartbrowser übermittelt.
Das Projekt von Xplore Energy Vöckla-Ager will Bewusstsein für die eigene Verantwort-
lichkeit schaffen, und wie man mit technischen Hilfsmitteln positiv auf seine Umgebung
Einfluss nehmen kann.
INNOVATION IM FOKUS
Der Linzer Vizebürgermeister Bernhard Baier hat das
Wirtschafsressort inne. Der Informer traf ihn zum Interview.
„ICH HABE
VIEL VOR.“
D er Linzer Vizebürgermeister Bernhard Baier im Informer-
Interview über sein Einleben als neuer Wirtschafts-
stadtrat, das Biotop Stadt, und wie die Politik ihre ansässi-
gen Betriebe künftig noch aktiver unterstützen kann.
Haben Sie sich in Ihr neues Ressort schon eingelebt? „863 Unternehmensgründungen im Jahr 2016
Sehr gut. Die Zeit seit Mitte Dezember war sehr intensiv können sich sehen lassen.“
und von vielen persönlichen Gesprächen geprägt. Ich habe
Wie bewerten Sie die Start-up-Szene in der Stadt?
versucht, mir einen Überblick zu verschaffen und erste Wie könnte man diese Szene noch besser unterstützen
Ansatzpunkte und Strategien für die künftige Arbeit zu bzw. was würden Sie sich wünschen?
863 Unternehmensgründungen im Jahr 2016 können sich
entwickeln. Ich habe viel vor. sehen lassen, es gibt aber aus meiner Sicht noch Luft nach
oben. Wenn man die Gründungsintensität, also die Anzahl
Was zeichnet die Linzer Wirtschaft aus? der Gründungen im Verhältnis zu den Einwohnern im
Sie ist stark, vielfältig und dynamisch. Stark, weil wir mit Vergleich mit anderen Städten als Benchmark heranzieht,
180.000 Arbeitsplätzen der zweitstärkste Wirtschafts- zeigt sich das Potenzial – gerade auf Grund der geografi-
raum Österreichs sind. Vielfältig und dynamisch, weil wir schen Lage und den Voraussetzungen am Standort.
unheimlich tolle Betriebe in der Landeshauptstadt haben, Ein grundsätzlich unternehmerfreundliches Klima, Bera-
tungs- und Unterstützungsleistungen sowie die entspre-
die mit Innovation und Kreativität reüssieren. Deshalb chende maßgeschneiderte Infrastruktur, wie wir sie im
habe ich mir zum Ziel gesetzt, in einer Wirtschaftsagenda TECHCENTER und der Neuen Werft bieten, sind wesent
konkrete Ziele und Maßnahmen für noch bessere Rahmen- liche Faktoren für die Szene. Ich wünsche mir da eine noch
stärkere Kommunikation mit den Start-ups, um wirklich
bedingungen am Standort zu formulieren. genau auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen zu können.
„Wir sind mit 180.000 Arbeitsplätzen der Inwieweit ist eine Stadt ein „wirtschaftliches Biotop“ -
zweitstärkste Wirtschaftsraum Österreichs.“ sprich inwiefern ist der Standort entscheidend für den
wirtschaftlichen Erfolg – und wie weit kann die Politik
Wie kann man die wirtschaftliche Dynamik in Linz dieses „Biotop“ fördern?
zwischen globaler Industrie, traditionellem Gewerbe Die Rahmenbedingungen am Standort sind zweifellos
und Handwerk bzw. Start-ups und Jungunternehmern mitentscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg – und für
diese muss die Politik die optimalen Rahmenbedingungen
beschreiben? schaffen. Das geht beispielsweise von der Ermöglichung
Diese Vielfalt ist unglaublich spannend. Da bedarf es flexibler Arbeitszeitmodelle über eine Reduktion der
gezielter Initiativen, um diese in Zukunft noch stärker Bürokratie bis hin zu Ausbildungsmöglichkeiten und einer
zu vernetzen, viele können – glaube ich – noch stärker adäquaten Infrastruktur. Daneben müssen natürlich auch
voneinander profitieren. Wenn bereits Leitbetriebe vor Ort die sogenannten weichen Standortfaktoren erfüllt werden
sind, ist das prinzipiell ein großer Vorteil für den Standort. und eine entsprechende Lebensqualität geboten werden.
Daneben sind natürlich die vielfältigen Ausbildungsmög- Ein Teil dieser Rahmenbedingungen kann durch die
lichkeiten vor Ort zur Deckung des Fachkräftebedarfs ein Stadt direkt beeinflusst werden und genau diese wollen
wir im Rahmen der Wirtschaftsagenda mit neuem
entscheidender Parameter bei der Standortwahl. Leben erfüllen.
Sie sind ja auch Aufsichtsratsvorsitzender des
TECHCENTER Linz-Winterhafen. Wie sind Sie
zufrieden mit der Entwicklung bzw. welche Visionen
und Wünsche haben Sie für die Zukunft des Centers?
Ich bin sehr zufrieden. Wir haben tolle Betriebe vor Ort
und eine top Auslastung. Wir haben Betriebe im Haus,
die im TECHCENTER in den vergangenen Jahren massiv
gewachsen sind und andere, die relativ neu vor Ort sind,
und noch am Beginn einer Entwicklung stehen. Mittel- und
langfristig wünsche ich mir möglichst viele erfolgreiche
Unternehmen, die wir bei der Entwicklung begleiten und
bestmöglich unterstützen dürfen.
21
INNOVATION IM FOKUS
„JUBILÄUMS“
START-UPS
Der 50. Vergabebeirat bei tech2b brachte
gleich einen Rekord an Start-ups, die in den
Inkubator aufgenommen werden. Sie sind nun
Teil des erfolgreichen MidTech Programms.
Mit 16 Projekten wurden in diesem Turnus
STARTdoppelt so viele junge Unternehmen mit viel
Potenzial aufgenommen wie sonst üblich.
Der Informer gewährt einen
ersten Einblick in die zukunftsreichen Projekte
und präsentiert in Kooperation mit dem
TECHCENTER Linz-Winterhafen die ersten
UPSacht Jubiläums-Start-ups des 50. Vergabebei-
rats von tech2b. Die nächsten acht Jungunter-
nehmer folgen in der kommenden Ausgabe.
POWERED BY:
22
INNOVATION IM FOKUS
Fahrradhelm Chatvisor
Kühlen Kopf bewahren Darf ich behilflich sein?
Sicher sind sie ja, und mittlerweile sogar schön, doch Christopher Wamobold und Markus Wagner wollen die
verhindert ein handelsüblicher Fahrradhelm oft, einen küh- Verkaufsberatung revolutionieren. Mit chatvisor wollen
len Kopf zu bewahren oder sorgt für das Gefühl, es würde sie dem Handel – mit oder ohne bestehendem Online-
einem das Haupt einfrieren. shop – einen voll automatisierten Verkaufsassistenten
zur Seite stellen.
Dem wollen Mathias Forsthuber und Gregor Gum-
petsberger ein Ende setzen. Das Gründerteam hat eine Dabei können die Kunden über bestehende Platt-
spezielle Membran entwickelt, welche vor solchen Witte- formen wie dem Facebook Messenger mit dem Chatbot
rungsbedingungen schützt. Im Winter bleibt es warm, im chatvisor kommunizieren. Das digitale Tool vereinfacht
Sommer schön kühl. so die Prozesse.
Symflower meinRaum
Automatisierte Softwaretests Zimmer zum Mitnehmen
Softwareentwickler stehen immer vor einem gewaltigen Einfach wie eine mobile Umkleidekabine aufgebaut, will
Problem: Funktionstests. Sie sind nicht nur zeitintensiv und Gründerin Natalie Pichler mit ihrem Produkt meinRaum
aufwändig, sondern immer auch eine Fehlerquelle. Märkte, Messen, Pop-up-Shops und Coworking Spaces
aufmischen.
Das Start-up Symflower von Evelyn Haslinger und
Markus Zimmermann soll automatisierte Softwaretests Eine Stoff-Kartonkombination ermöglicht den Aufbau
ermöglichen. Dies erlaubt eine umfangreiche Überprüfung eines Raumes in wenigen Minuten. Möglich macht das ein
durch reine Rechenleistung, in der Menschen nur noch eine einfaches Faltsystem. Im individuellen Design gestaltet
leitende Rolle einnehmen. wird meinRaum zum ganz persönlichen Statement.
bewido psii.rehab
Zeig mir, was du kannst Die virtuelle Hand
Die webbasierte Lösung mit verbundener App-Videobe- Durch einen Schlaganfall können Menschen die Handfunk-
werbung namens bewido stellt Recruitern ein leistungs- tionen verlieren, und das stellt sie vor enorme Herausfor-
starkes Tool zur Bewerberauswahl zur Seite. Mittels derungen. Georg Teufl kombiniert Virtual Reality HMD
One-Click Bewerbung können Jobinteressenten heute mit Gestensteuerung und ermöglicht so mit psii.rehab die
rasch Bewerbungen versenden, doch diese sind oft völlig wissenschaftlich bewiesene Spiegeltherapie.
unpassend.
Die aktive, nicht betroffene Hand ist im virtuellen
bewido von Rene Kopatsch und Alexander Schuster Raum präsent, während die gelähmte Hand, teils
kombiniert den Prozess mit Videos und ermöglicht so eine digital animiert, und teils durch EMG-Signale gesteuert
weitaus effizientere Auswahl. werden kann.
Pegelalarm Hoss
Bevor einem das Wasser bis zum Hals steht Der Rollstuhl der Zukunft
Immer wieder haben in den letzten Jahren Hochwasser Lukas Rigler und Dominik Lorenz haben es sich zur Aufga-
große Verwüstungen auch hierzulande mit sich gezogen. be gemacht, den Rollstuhl der Zukunft zu bauen. Die bei-
Johannes Strassmayr und Günther Öller wollen nun mit den Gründer denken dabei radikal neu. Anstatt vier Rädern
Pegelalarm ein europaweites Frühwarnsystem für Hoch- sollen – dem Segway Prinzip folgend – zwei Räder reichen.
wasser etablieren, das via PC und Smartphone rechtzeitig
vor drohenden Naturkatastrophen warnt. Kombiniert mit behindertengerechten Steuerungs-
und Sicherheitsfunktionen soll Hoss so beinahe uneinge-
Damit gewinnen Betroffene wertvolle Zeit, um sich schränkte Mobilität auf zwei Rädern bieten.
und ihr Hab und Gut frühzeitig in Sicherheit zu bringen.
23
DIENSTLEISTUNG IM FOKUS
INTERNET DER DIENSTWÄGEN Quelle: Blue Island/Shutterstock
Im Zuge der technologischen Revolution des Internets der Dinge geraten nun auch
Fuhrparks vermehrt in den Fokus. Als großer Kostenfaktor in den meisten Unternehmen
bietet automatisiertes Flottenmanagement ein optimales Ziel für Einsparungen und Effizi-
enz-Steigerungen. Der neueste Trend in diesem Feld: Corporate Carsharing. Fleetontrack,
ein System der Marchtrenker Innovationsschmiede AMV Networks, vernetzt und opti-
miert Firmenflotten.
„Bisher benötigte man pro Fahrzeug rund zehn Minuten für Buchung, die Dokumenta-
tion, Übergabe der Schlüssel, Rückgabe, Führen des Fahrtenbuchs usw. Das sorgt bei allen
Unternehmen für einen administrativen Spießroutenlauf“, zeigt Geschäftsführer Andreas
Steiner auf. Fleetontrack reduziert diesen Aufwand um 75 %. Zudem sorgt das Tool für
eine bessere Auslastung der Fahrzeuge. In Feldversuchen wurde bewiesen, dass
sich bis zu 30 % der Autos einsparen lassen. Die Firmenwagen werden übrigens durch
fleetontrack per Smartphone bzw. Mitarbeiterausweis auf- und zugesperrt.
Quelle: Yganko/Shutterstock GIGANTISCHE JOBOFFENSIVE
Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat angekündigt,
über 15.000 neue Jobs in Europa zu schaffen. Amazon
sucht dabei quer durch alle Qualifikationen und will auch
Neueinsteigern Chancen eröffnen. „Wir suchen von Ingeni-
euren, über Software-Entwickler bis hin zu Berufseinstei-
gern und Auszubildenden“, lässt Amazon per Aussendung
verkünden. Im Fokus steht neben Deutschland und Rumä-
nien auch Großbritannien – trotz Brexit.
Auch in Österreich will der Handelsgigant investie-
ren, und zwar mit dem Ausbau des bereits existierenden
Forschungszentrums für 3D-Sensortechnik in Graz. In den
USA will Amazon übrigens bis zu 100.000 neue Jobs schaf-
fen. Grund für die Expansion ist ein neuer Clouddienst und
neue Produkte wie die digitale Sprachassistentin Alexa.
GELANGWEILTE JURISTEN UND Quelle: Mascha Tace/Shutterstock
SPANNENDE FORSCHER
Die Gehaltsvergleichs-Website emolument.com hat in einer
internationalen Umfrage erhoben, welche Jobs am langwei-
ligsten sind. Erstaunliches Ergebnis: Es sind hauptsächlich
Berufe aus der Dienstleistungsbranche, welche nicht gerade
mit Thrill ausgestattet sind. Insgesamt gaben fast zwei Drit-
tel der rund 1.300 Befragten an, sich in ihren Jobs zu lang-
weilen. Spitzenreiter des Rankings sind juristische Berufe.
81 % der Juristen im Dienstleistungsgewerbe geben an,
manchmal vor Langeweile Däumchen zu drehen. Weitere
interne und externe Dienstleistungsberufe wie Projektma-
nager, Assistenzberufe, Controller und Buchhalter folgen.
Im Mittelfeld sind Finanzdienstleister, Ingenieure und Mar-
ketingberufe zu finden. Erfreulich besonders für die meis-
ten Informer-Leser: Befragte aus der IT, Geschäftsführung
und der Forschung sind am wenigsten gelangweilt. Berufe
der Forschung und Entwicklung sind wohl am spannends-
24 ten: man langweiligt sich nur zu 45 %.
DIENSTLEISTUNG IM FOKUS
FEED THE
BEAST!
Digitalisierung ist längst kein bloßer Trend mehr,
sondern gelebte Realität. Das merkt man besonders
im Marketing, wo die digitalen Kanäle völlig neue Formen
von effizienter Werbung und Kommunikation ermöglichen.
ARTGROUP-Geschäftsführer Sargon Mikhaeel erklärt, wie
das geht und warum es funktioniert.
Wie hat die digitale Revolution Sargon Mikhaeel sieht eine neue Form der Kreativität als Erfolgsfaktor
die Marktkommunikation verändert? modernen Zielgruppenmarketings.
Wir befinden uns an einem Wendepunkt. Nicht nur
gesellschaftlich, sondern auch wir von der ARTGROUP. „Es braucht eine neue Kreativität.“
Die digitale Transformation der Agentur ist mittlerweile
abgeschlossen, sodass wir heute proaktiv neue Wege Gibt es nicht immer noch Vorbehalte à la:
beschreiten können. Mittlerweile entdecken auch unsere „Da könnte ja jemand etwas Schlechtes schreiben“?
Kunden vor allem das Potenzial der sozialen Netzwerke. Die Angst ist da, produziert man aber guten Content, so
Sie sind die zentralen Elemente unserer Kampagnen. Man gibt es kaum negative Reaktionen. Noch dazu bereinigt die
hat verstanden, dass dies keine Tools sind, die nur beson- Community sich selbst. Hater geraten selbst ins Visier der
ders coole Marken bespielen, sondern dass soziale Medien Community, als Unternehmen muss man da oft gar nicht
die mittlerweile wichtigsten Vehikel in der Kommunikation mehr reagieren. Der Einsatz von Sozialen Medien ist eine
Kulturfrage. Wie weit öffne ich mich? Unternehmen, die
mit Zielgruppen sind. sich selbst vertrauen, sind da offener.
Gibt es gravierende Änderungen im kreativen
„Heute ist der Prozess im Vergleich zu klassischer Werbung?
Content schon in 24 Es geht alles viel schneller und unkomplizierter. Es
braucht eine neue Kreativität. Es geht nicht mehr nur
Stunden veraltet.“ darum, ein Produkt schön zu verpacken und es zu
präsentieren, sondern um eine neue, spannende, lebendi-
Wie unterscheidet sich nun klassische Werbung ge Art der Kreativität.
von digitaler Marktkommunikation?
Tel.: +43 732 89 02 80
Der große Unterschied ist, dass man viel Content auf [email protected]
relativ unkomplizierte Weise produzieren muss. So kann www.artgroup.at
man seine Inhalte relativ leicht auf die Straße bringen. Wir Anzeige
haben viel klassisches Denken hinter uns, doch heute ist
der Content schon in 24 Stunden veraltet. Früher
dachte man: Dieses Prospekt brauchen wir zwei bis drei
Jahre, da müssen wir uns ganz genau überlegen, was
wir da reinschreiben.
Stichwort Content: Wie produziert man gute Inhalte?
Ganz einfach: Mit unseren Kunden und intern gibt es ein
Brainstorming und so schnell kann man gar nicht schauen,
hat man auch schon 20 Themen. Diese werden dann kon-
kretisiert und man hat genug Material. Oft ist das nichts an-
deres als ein herkömmlicher Mediaplan, nur halt viel rascher
und flexibler. Beim Content muss das den Feed the Beast
Ansatz berücksichtigen, man muss Content entwickeln und
konsequent dranbleiben. Um guten Content zu produzie-
ren, braucht man verschiedene Kompetenzen: Zuallererst
Kreativität und dann Umsetzung in Form von Text, Grafik,
Video und Foto. Man muss sich breit aufstellen.
25
DRUCK
in eineR
neUen
Dimension
Als hoch spezialisierte Offsetdruckerei gilt bei Gutenberg die Devise:
Nur drucken ist zu wenig. Vielmehr geht es uns darum, in Sachen
Leistung, Qualität, Sicherheit, Service und Umwelt nicht nur höchsten
Standards zu genügen, sondern Maßstäbe zu setzen.
26 www.gutenberg.at
DIENSTLEISTUNG IM FOKUS
Professionelle Präsentation und Technik am neuesten Stand: Das Seminar-
zentrum im TECHCENTER Linz-Winterhafen lässt keine Wünsche offen.
RAUM
FÜR IDEEN
D as Seminarzentrum im TECHCENTER Linz-Winterhafen
ist die perfekte Veran staltungs-Location für Unter-
nehmer. Flexibel wie die Wirtschaft bietet das Zentrum
maßgeschneiderten Platz für die verschiedensten Zwecke.
Manchmal braucht es Platz für Ideen, Platz für professio- pflegung und lädt mit einer riesigen Sommerterrasse zu 27
nelle Kundenpräsentation oder Gruppenarbeiten. Das Se- Pausen im Freien ein.
minarzentrum des TECHCENTER Linz-Winterhafen ist ein
solcher Ort, der von Profis genutzt werden kann. Er bietet Neben frischen Mittagsmenüs in Buffetform versorgt
Räume zwischen 30 und 120 m2 für alle erdenklichen die luncherie ihre Gäste selbstverständlich mit Caterings
Zwecke. Diese können nach den jeweiligen Bedürfnissen nach Wunsch. In zentraler Lage gelegen ist das Seminar-
konfiguriert werden. Technische Ausrüstung und Werk- zentrum einfach und leicht erreichbar. In kürzester Zeit ist
zeuge für Schulungsveranstaltungen werden nach Wunsch man auf der Autobahn und dennoch lockt die nahe Donau
beigestellt. Somit ergibt sich ein Rundherhum-Sorglospa- als Naherholungsgebiet. Für Gäste von Auswärts gibt es
ket für die Mieter. Die lichtdurchfluteten Räume sind in unmittelbarer Nähe ein Hotel. Die Räume können zu
klimatisiert und ruhig. Dank extrastarkem, superschnellem günstigen Tagespauschalen gebucht werden. In dieser
WLAN können bis zu 25 Personen gleichzeitig im Internet sind auch Parktickets inkludiert. Der Seminarbereich im
surfen. Somit finden problemlos auch große Gruppen TECHCENTER Linz-Winterhafen – die Seminarlocation
Platz. Für diese bietet das Seminarzentrum das komplette in Linz.
benötigte Equipment an.
Tel.: +43 732 90 15 0
Bei der Errichtung des Seminarzentrums wurde bereits [email protected]
von Anfang an größter Wert auf bestmögliche Ergonomie www.techcenter.at
gelegt. Die Räume sind für produktives, ermüdungsfrei-
es Lernen und Arbeiten konzipiert. Die zentrale Lage, Anzeige
sowie ausreichend Parkplätze komplettieren die perfekte
Seminaratmosphäre und selbst für das leibliche Wohl ist
gesorgt. Das Restaurant luncherie sorgt für Ganztagesver-
F.I.T. JOBS IM FOKUS
VOM HAFNER ZUM IT-MANAGER Manfred Wimmer schafft es bei eworx als
Quereinsteiger zum Geschäftsführer.
Manfred Wimmer kann auf eine hochspannende Karriere
verweisen. Der gelernte Hafner sattelte zur Jahrtausend-
wende beruflich um und widmete sich seiner Leidenschaft
– der EDV. Er begann bei der eworx Network & Internet
GmbH als IT-Techniker. Nach und nach bekleidete Wimmer
neue Jobs und war zuletzt Key Account Manager. Nun folgt
der Schritt in die Geschäftsführung. Der 49-jährige aus
Rohrbach-Berg hat die Entwicklung des Unternehmens vom
Start-up zum erfolgreichen Unternehmen mit renommier-
ten internationalen Kunden all die Jahre über mitgestaltet.
2016 war das bisher erfolgreichste Jahr der eworx-Ge-
schichte. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile mehr
als 40 Mitarbeiter und betreibt mehrere Kerngeschäfts-
felder. Während eworx als IT-Dienstleister mit der EDV
Vollwartung bei Firmenkunden hauptsächlich regional
agiert, zählen in anderen Geschäftsfeldern auch große
internationale Konzerne zum Kundenstamm, etwa mit der
E-Mail-Marketing- Software mailworx.
Quelle: Studio_G/Shutterstock DU BIST, WAS DU TUST?
Die eigene Lebenswegplanung, den eigenen Berufsweg aktiv zu gestalten, ist ein spannen-
des und bedeutsames Unterfangen. Oft fehlt es jedoch an der Zeit und an den Werk-
zeugen, um sich den wirklich wichtigen Fragen zu stellen. „Kraftvolle Entschlüsse und
kluge Entscheidungen treffen wir nur, wenn wir unsere Persönlichkeit, unsere Werte und
Neigungen gut kennen“, schildert Laufbahnberater Thomas Diener.
Der WORKNAVIGATOR der Fair Work GmbH will hier weiterhelfen. Das Tool wur-
de auf Basis aktueller Erkenntnisse aus der Neurologie, der positiven Psychologie und
Motivationsf orschung entwickelt. Ziel ist es, Menschen, die mit ihrer aktuellen Arbeits-
situation unzufrieden sind, zu helfen, sich neu zu orientieren. Der Schlüssel dazu ist die
Selbsterkenntnis. Mit Hilfe von zahlreichen Tests und dem Durchlaufen des Programmes
soll am Ende ein Aha-Erlebnis generiert werden.
WACHSTUM DURCH
INTERNATIONALISIERUNG
Günter Fellner führt ab 1. Februar die Geschäfte der GPN,
einem Unternehmen der Greiner Extrusion Group und Fer-
tigungsspezialist für Extrusionswerkzeuge und Maschinen
mit Hauptsitz in Nußbach. Fellner will künftig weiteres
Wachstum durch Internationalisierung und Expansion in
neue Fertigungsfelder forcieren. GPN zählt mit rund 400
Mitarbeitern und Standorten in Österreich und Tsche-
chien zu den größten Fertigungsbetrieben der Branche
im Bereich Werkzeuge, Maschinen und Bauteile für die
Kunststoffextrusion. „Wir werden die Bereiche Fensterpro-
file, technische Profile und Bauprofile weiter ausbauen und
durch Diversifikation neue Absatzmärkte erschließen. Es
gibt noch viele Segmente in der Kunststoffextrusion und
in verwandten Bereichen, die wir mit präzisen, exakt nach v.l.n.r.: Ernst Berger mit Vorgänger Dipl.-Ing. Günter Fellner, der sich nach
Kundenvorgaben gefertigten Werkzeugen und Maschinen 33 Jahren bei Greiner in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
28 bedienen können“, so der neue Geschäftsführer. Quelle: GPN GmbH
STELLENMARKT
Top-Karrierechancen in der faszinierenden Welt
des Faserkonzerns Lenzing.
DER HOLZ-
WEG ZUR
TOP-KARRIERE
D en nachwachsenden Rohstoff Holz verwendet der Faserkonzern Lenzing für die Her- [email protected]
stellung klassischer Viscosefasern, der Modal®-Faser und der Lyocell-Faser TENCEL®. www.lenzing.com/karriere/
Biologische Abbaubarkeit liegt also in der Natur von Lenzing Fasern. Weil es dafür hoch
qualifizierte Experten braucht, ist Lenzing immer auf der Suche nach den besten Köpfen.
Mit einem hunderte Millionen € schweren Investitionspro- kung im Bereich Maschinenbau & Konstruktion. Gesucht
gramm modernisiert die Lenzing Gruppe nicht nur ihre werden Fachingenieure/innen, die über einen HTL-, FH-
Faserzellstoffwerke in Österreich und der Tschechei, son- oder Uni-Abschluss in Verfahrenstechnik oder Maschinen-
dern errichtet auch ein neues Werk in den USA. Die Lenzing bau verfügen.
Technik GmbH entwickelt und fertigt dafür die Maschinen-
und Anlagenkomponenten. Als weltweit führender Anbieter Die Aufgabengebiete umfassen die Planung und Abwick-
in der Zellstofftechnologie, sowie in der Filtrations- und lung von Projekten im Zellstoffanlagenbau für in- und aus-
Separationstechnik sucht Lenzing Technik ständig Verstär- ländische Kunden bis zur Entwicklung effizienzsteigernder
bzw. kostenreduzierender Fertigungsmethoden.
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29
VERANSTALTUNGEN UND TECHNOLOGIEZENTREN
SOFTWARE RESEARCH DAY
ANMELDUNG UND DIENSTAG, 09. MAI, 09.00-18.00 UHR,
MEHR INFOS: WIRTSCHAFTSKAMMER OÖ
HESSENPLATZ 3, 4020 LINZ
Software Competence Center
Hagenberg (SCCH) Erstmalig veranstaltet das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) mit seinen Kooperati-
[email protected], onspartnern den Software Research Day. Im Mittelpunkt stehen Softwaret hemen, die uns in Zukunft
Tel.: +43 7236 33 43 800 bewegen werden und die zur Verwirklichung der Smart Factory beitragen wie zum Beispiel
www.scch.at
• Smart Data Analytics
• Deep Learning und visuelle Assistenzsysteme
• Digital Twins in der Produktion oder
• Software Engineering in der Produktion und Automatisierung
Die Veranstaltung richtet sich an F&E Leiter, Innovationsmanager,
IT-Leiter und Industrie 4.0 Verantwortliche.
11. INFORMATICS SAPSHOTS
ANMELDUNG UND DONNERSTAG, 18. MAI, AB 12.00 UHR 11.
MEHR INFOS: HEADQUARTER INFORMATICS
www.informatics.at/sapshots TECHNOLOGIERING 13-17, 4060 LEONDING
[email protected]
S/4HANA – next Generation
Anzeige Die 11. SAPshots von SAP-Berater und Entwickler INFORMATICS
stehen dieses Mal ganz im Zeichen von S/4HANA – next Generation.
Die Präsentationen von Experten drehen sich dabei um den Digital
Boardroom mit Themen aus FI/CO, Supply Chain Management
und UI-Philosophie unter S/4. Zudem erfahren Sie aus erster
Hand über die praktischen Herausforderungen beim Umstieg von
R3 auf S/4.
NEUES AUS DEN Der aktuelle Informer berichtet
unter anderem über Innovationen
und Entwicklungen aus diesen
oö. Technologiezentren.
TECHNOLOGIEZENTREN
HERAUSGEBER TECHNOLOGIE- SOFTWAREPARK
INFORMER ZENTRUM HAGENBERG
TECHCENTER ATTNANG-PUCHHEIM
LINZ-WINTERHAFEN Dr. Sonja Mündl
Mag. Sabine Watzlik Tel.: +43 7236 3343-0
DI Georg Spiesberger Tel.: +43 7674 206-0 [email protected]
Tel.: +43 732 9015-5400 [email protected] www.softwarepark-hagenberg.com
[email protected] www.tza.at
www.techcenter.at
30
Angélique Kidjo © G. M. Zimmerman 19. April 2017
picksiaß & voller Ironie
Belofour – Österreich, Bevano Est – Reggio Emilia/Italieno
Emilia
20. April 2017
Angélique Kidjo
Magatte Sow African Percussion, Ben Zwerin Bass
Yayo Serka Mimica Drums, Dominic James Guitar
22. April 2017
Jessie Ann de Angelo
Lachen. Leben. Lieben!
Boleros, Milongas und Calypsos
Lieder der Lebensfreude Lateinamerikas
23. April 2017
Klassik Brunch
Franz Xaver Frenzel Quartett
Michaela Reingruber Saxofon, Lui Chan Violine, Leitung
Werke für Streichquartett von W. A. Mozart, A. Borodin,
A. Vivaldi (Arr. D. Schnyder), D. Schnyder, E. Pütz
24. April 2017
Close to Klezmer
Pichler Truhlar Music – Österreich
Roland Pichler Klarinette, Ivo Truhlar Gitarre, Gesang
Andreas Luger Percussion
WFestivaleltmusik 26. April 2017
Chameleon Orchestra –
1001 Klang
Christian Wirth Dirigent und Violine, Dima Orsho Gesang
Maias Alyamani Violine, Orwa Saleh Oud
30. April 2017 AUSVERKAUFT
19.–30.4.2017 Jazzbrunch mit Insingizi
Blessings „Nqo“ Nkomo vocals, percussion
Dumisani „Ramadu“ Moyo vocals, percussion
Vusa Mkhaya Ndlovu vocals, percussion
28. April 2017
Klavierrecital Dmitry Masleev
Anne-Sophie Mutter © Stefan Höderath/DG 29. April 2017
Frühlingserwachen – Ensemble C4
1. Mai 2017
Aus der Neuen Welt
Tobias Wögerer, Florian Feilmair
2. Mai 2017
Rudolf Buchbinder, 2. Konzert im
Beethoven-Sonatenzyklus
7. Mai 2017
Harriet Krijgh, Bruckner Orchester
Linz, Dennis Russell Davies
8. Mai 2017
Arkadi Zenzipér, Heinz Haunold
und das Brucknerhaus Ensemble
9. Mai 2017
Miroslav Kultyshev
10. Mai 2017 REERSHT ÄK LATRLTI CEHN
Frühlingsfestival Denis Matsuev, St. Petersburger
28.4.–28.5.2017 Philharmoniker, Yuri Temirkanov
Karten und Info: 16. Mai 2017 AUSVERKAUFT
+43 (0) 732 77 52 30, [email protected]
Daniel Barenboim, Wiener Philharmoniker
WWW. B R U C K N E R H A U S . AT
17. Mai 2017 AUSVERKAUFT
Anne-Sophie Mutter, Philharmonia
Zürich, Fabio Luisi
18. Mai 2017
„Pubertät“, Edi Jäger u. a.
21. Mai 2017 REERSHT ÄK LATRLTI CEHN
„Das Glück is a Vogerl“ –
Erwin Steinhauer
26.–28. Mai 2017
linzSTORY –
Internationales Storytelling-Festival
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