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Katalog zur Ausstellung Medaillen - Reliefs en miniature in der RealismusGalerie des Künstlersonderbund in Deutschland 1990
- Realismus der Gegenwart e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst e.V.
05.02. - 11.03.2022

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Medaillen - Reliefs en miniature

Katalog zur Ausstellung Medaillen - Reliefs en miniature in der RealismusGalerie des Künstlersonderbund in Deutschland 1990
- Realismus der Gegenwart e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst e.V.
05.02. - 11.03.2022

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Karoline Koeppel

1962 am 10. Dezember in Berlin geboren
1981 - 1988 Studium der Freien Malerei an der Hochschule der Künste Berlin
bei Prof. Fußmann
1985 Studium an der Escuela Nacional de Bellas Artes del Peru bei Prof.
Quadros
1989 - 1990 Studium der Freien Malerei an der Gesamthochschule Kassel bei
Prof. Bluth
1990 Meisterschülerin an der HdK Berlin (heute UdK)
seit 1984 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

Medaille Impfling 1 - 2021 - Farbstift auf Papier - 20 x 20 cm
Medaille Impfling II - 2021 - Farbstift auf Papier - 20 x 20 cm

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Martin Konietschke

1961 Geboren in Eppertshausen bei Dieburg. (Hessen)
1982 – 1989 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
1990 – 2000 Lehrauftrag am Institut für Künstlerische Keramik an der
Fachhochschule Koblenz.
1999 Lehrauftrag an der Technischen Universität Darmstadt.
2001 Leitung der Sommerakademie des Kunstvereins
Bergstraße.
Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft gegr. 1857 e.V.
Seit 2015 im Vorstand.
Seit 2018 Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland e. V.

Schmetterlinge - 2010 - Bronze - 10 x 25 cm
Musiker - 2021 - Reliefgießmasse - Ø 22 cm
Entwurf für eine Plakette - 2021 - Tusche laviert (Acryl) - 14,8 x 21 cm

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Bernhard Kucken

1960 in Düsseldorf geboren, studierte Kunst an der Pädagogischen
Hochschule Neuss und arbeitet seit 1985 freischaffend in den Bereichen
Bildhauerei, Malerei und Grafik.
Zudem war er regelmäßig als Zeichenlehrer tätig;
dazu kamen ab 1994 Lehraufträge an der Bauhaus-Universität Weimar.
Als künstlerischer Mitarbeiter arbeitete er von 1998
bis 2003 an der Bauhaus-Universität Weimar und wechselte 2003 an die
Kunstakademie Düsseldorf.
Seit 2013 engagiert sich Bernhard Kucken in verschiedenen internationalen
Kooperationsprojekten (Israel, China, Italien) mit Künstlergemeinschaften
und Hochschulen.
Seit 2014 ist er Mitglied in der Künstlergruppe SCULPTURECLUB.

MOTUS MORI - 2021 - Graphit auf Papier - 15 x 15 cm
LSBTIQ Erinnerungsort Düsseldorf 15.10.2021 - 2021 - Messing - 5 x 5 cm

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Eberhard Linke

geb. 13.02.1937 Lauban/Schlesien
Bildhauer und Medailleur.
1959 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie für Bildende
Künste in Stuttgart bei O. Baum,
1964 Lehrauftrag für kubisches Zeichnen an der Akademie für Bildende Künste
Stuttgart. 1972 Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz in Mainz.
Seit 1974 Professur, 2002 Emeritierung. Mitglied der Darmstädter und der
Pfälzischen Sezession sowie des Künstlersonderbundes in Deutschland. 2010
Errichtung der Eberhard & Barbara Linke Stiftung. Zum Stiftungszweck gehört
die Förderung und Ausbildung junger Künstlerinnen und Künstler.

Daphne - 2009 - Bronze - 15 x 7 cm
Über Mauern - 2020 - Bronze - 9 x 10,3 cm

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Tom Ludwig

geboren 1999 in München
9 Jahre Aufenthalt im Outback Australiens
drittes Ausbildungsjahr an der Holzbildhauerschule Oberammergau

Gecko Grille Erdbeere - 2020 - Bronze - 55 x 55 x 3 cm

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Charlotte Pannicke

1964 geboren in Kopenhagen - Dänemark
2000 - 2006 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule der Künste,
Bremen
2006 Meisterschülerin bei Prof. P. W. Schaefer
2010 - 2020 Dozentin für kun̈ stlerische Praxis und Taẗ igkeitsfeld
künstlerische Forschung
20201 Preis Kunst am Bau - Deutsches Zentrum fur̈ integrative
Biodiversitaẗ sforschung
Neubau Forschungsgewac̈ hshaus, Leipzig in Kooperation mit Katrin
Pannicke

Im Kippen 1 - 2020 - Tinte auf Papier - 21 x 30cm
Im Kippen 2 - 2020 - Tinte auf Papier - 21 x 30cm

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Katrin Pannicke

geb. 1968 Wittenberg
Ab 1993 studierte Katrin Pannicke Bildhauerei an der Kunsthochschule Burg
Giebichenstein und absolvierte danach ein Meisterschülerstudium bei Bernd
Göbel.
Seit 2003 ist sie freischaffend tätig.
Ihre Werke im öffentlichen Raum stehen z.B. im Schlosspark Leipzig-
Lützschena, im Reichenbacher Stadtpark, in Halle (Saale), Novi Sad und Lahti.

Walliser Fünfliber - 2017 - Holzschnitt auf Papier - 30 x 40 cm
Im Kippen - 2021 - Bismuth - Zinn - Legierung - 29 x 21 cm

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Sebastian Paul

geb. 22.09.1977 Berlin
Bildhauer.
2002-2009 Studium der Bildhauerei in der Klasse Figur an der
Kunsthochschule Halle/Burg Giebichenstein bei Bernd Göbel, Diplom
Ab 2002 Studium der Bildhauerei bei Bernd Göbel an der Burg Giebichenstein
Hochschule für Kunst und Design Halle.

Sophie Scholl - 2021 - Ø 12,5 cm - Höhe 0,9 cm
Zweifelnder - 2010 - Bronze - 18,5 x 10 cm
Franz Kafka - 2015 - Steinguss - Ø 13 cm / Höhe 1,3

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Christine Reinckens

1962 geboren in Hannover
1982 Beginn Studium Freie Kunst/Malerei an der Kunsthochschule Kassel, bei
Manfred Bluth und Kurt Haug
1990 Studienabschluss, seitdem eigenes Atelier in Kassel
1992 Mitglied Künstlersonderbund
1994 Gründungsmitglied Kunstbalkon, Verein zur Förderung junger Kunst in
Kassel e.V. Deutscher Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken
seit 2018 im Vorstand des Künstlersonderbund in Deutschland
lebt und arbeitet freischaffend seit 1982 in Kassel

Malpäckchen I - 2018 - Öl auf Buchenholz - 15 x 15 cm
Malpäckchen II - 2018 - Öl auf Buchenholz - 15 x 15 cm

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Marica Rizzato Naressi

geboren 1981
Italienische Malerin, lebt und arbeitet in Berlin.
2000–2001 Malerei an der Accademia di Belle Arti di Firenze, studiert bei
Giorgio Ulivi und
2001–2005 an der Accademia di Belle Arti di BRERA in Mailand bei Luciano
Fabro und Alberto Garutti (Diplom).
2002–2003 Studienaufenthalt HBK Hochschule für Bildende Künste
Braunschweig bei Marina Abramovic (Performance), John Armleder (Freie
Kunst) und Friederike Feldmann (Malerei).
2016–2019 Studium Kunst- und Bildgeschichte/Gender Studies, Humboldt-
Universitätzu Berlin.
Seit 2009 freischaffende Druckgraphikerin und Kunstdruckerin.

Die Marić-Matrix - 2021 - Aluminium - Ø 9 cm
(Anti-Medaille, Rückseite ist die radierte Matrix für die Auflage in sehr limitierter Edition)
Neo-Maric - 2021 - Büttenkarton - 25 x 35 cm

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Martin Roedel

*1975 in Leipzig
1997 - 2006 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Kunst und
Design Burg Giebichenstein
Seit 2006 freischaffend als Bildhauer und Maler in Halle (Saale) tätig, danach
in Dresden

CF_I AnS1 -
CF_II AnS2 -

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Chirale Früchte- Objekte aus Bronze, Aluminium und eloxiertem Aluminium von
Martin Roedel (MR)

Die „Chiralen Früchte I-X“ Objekte aus Bronze, Aluminium und eloxiertem
Aluminium sind entstanden in den Lockdown Zeiten 2020/21 innerhalb der
COVID-19 Pandemie.
Die Serie „Chirale Früchte I-IX“ ist eine Visualisierung der gemeinschaftlichen
Hoffnung auf einen Covid-19 Impfstoff. Als Bronzeobjekt nominiert es
ForscherInnen, verkleinert als Kühlerfigur eines Prozessionswagens oder
vergrößert als Denkmal erinnert sie an die Opfer der Corona-Pandemie.
„Chirale Früchte-I-II“ sind medaillonförmige Bronze-Objekte ebenfalls von
2020-21; VID-siehe... eine Ansichtsseite - die andere Seite aus der Sicht der
Primaten.

„Chirale Früchte-I-II“
Die liegenden Bronzen „Chirale Früchte I-II“ beschreiben knapp, zusammen-
fassend menschliche Erfindungen im Mikro-& Makrobereich in einem
beschleunigten Prozess.
Die eine Seite der medaillonförmigen Objekte „Chirale Früchte I-II“ besteht aus
den Zeichen eines Gradnetzes einer Rotationsfläche und einem Primaten (+/-).
Diese Fläche ist kombiniert mit Formen einer Kanüle sowie einer sternartig
explodierenden Rakete.
Dieses Start-up Symbol der explodierenden Rakete beschreibt die Schnelligkeit
von Forschungsentwicklungen, z. Bsp.: innerhalb der Mikro & Makroforschung in
dem Bereich der Impfstoffentwicklung; in dem der Raumfahrt z. Bsp.: die
Erforschung der Exosphäre. Die Sternform besteht im Detail aus mehreren
Kompassnadeln.

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Die Magnetnadel ermöglicht auf der Erde Orientierung.
Im Bezug auf das Gradnetz verweist sie in alle Richtungen.
Die andere Seite der Rotationsfläche gleicht einem stumpfen, bronzezeitlichen
Taschen- spiegel oder einer Petrischale mit Makroring.

Dieser ist ein Zeichen aus Reagenzglas mit einer Doppelhelix, sowie einer
Kapsid - eine molekulare Proteinmembran - angehängt. Die Kanten des
Kapsids symbolisieren die Spitzen der beweglichen Enden dieses gefährlichen
Körpers bzw.: Virus.
Von dem Virusnamen COVID ist OVID bzw.: VID- (Abk. Latein für vid. , vide-)
siehe, sehen zu lesen.

Die Bronzeobjekte tragen zusätzlich einen gefundenen Metallring mit der
Inschrift: „Ex Pluribus Unum“, das aus dem Lateinischen übersetzt „Einer von
vielen“ oder „Aus vielen eins“ meint; beziehungsweise wie in Lewis und Short
zitiert: „eine Menge zu spezifizieren, aus der etwas [oder jemand] genommen
wird“...Damit meine ich nicht nur die molekulare Isolation des Virus, sondern
auch die Verwendung des Impfstoffes innerhalb der Primaten. Jedoch werden
Zootiere aktuell mit einem anderen Wirkstoff gegen Covid-19 geimpft und somit
vor dem Virus geschützt.

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