Heidekraut
Zeitschrift für die Bürger aller Orte der Gemeinde Wandlitz
7. Jahrgang - Heft 2 - April / Mai 2012
Nr. 41 Nachdenken!
Genau vor einem Jahr schrieben wir ren und um höhere Strompreise. Wer
an gleicher Stelle unter der Über- auf Atomenergie verzichtet, muss eben
schrift „Umdenken!“ über die Not- drauf zahlen.
wendigkeit, das Energiekonzept die-
ses Landes neu zu gestalten. Anlass war Das scheint dann doch ein wenig zu
die Reaktorkatastrophe in Japan An- kurz gedacht zu sein. Jetzt bestünde die
fang 2011. Inzwischen ist viel gesche- Möglichkeit, die Energieversorgung die-
hen: Die Bundesregierung hat den Aus- ses Landes auf völlig neue Beine zu stel-
stieg aus der Atomkraft beschlossen, der len, mit den Bürgern und für die Bürger.
Umbau auf erneuerbare Energien wurde Energie sollte dort produziert werden,
zum zentralen Thema. Doch siehe da, so wo sie gebraucht wird. Und alle sollten
einfach ist das Ganze dann doch nicht. von diesen neuen Technologien etwas
Während man in Brandenburg darüber haben, nicht nur magere Steuerbeträge,
streitet, was besser sei – das Abbaggern deren Zahlung noch fraglich ist. Es geht
von Dörfern für die Braunkohle oder die nicht darum, das kleinere Übel zu wäh-
Abholzung von Wäldern für Windkraft- len, sondern über die Energiegewinnung
anlagen – sind die großen Energiekon- im 21. Jahrhundert grundsätzlich neu
zerne damit beschäftigt, ihren Gewinn nachzudenken. Dazu zählen vor allem
zu sichern. Egal wie die Energiezukunft die Erforschung und Realisierung neuer
aussieht, sie werden die Gewinner blei- Technologien, die sicher und zukunfts-
ben. Es geht um die Betreibung der trächtig sind. Die Vernichtung unserer
Energienetze, um Durchleitungsgebüh- Landschaft kann keine erstrebenswerte
Lösung sein, egal wo sie stattfindet.
Fotos: Bärbel Adam
Heidekraut Journal April / Mai 2012
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Satzung wurde neu gestaltet In dieser Ausgabe:
Am 29. Februar 2012 fand die Jahresver- meindevertretung bilden können, ja sogar Satzung wurde neu gestaltet .............3
sammlung des Bürgervereins Wandlitz müssen. Wie sonst kann man die vielfälti- Interwiev mit Dr. Jana Radant........4-5
e.V. statt. Ein umfangreiches Programm gen Ideen, Aktivitäten und Vorschläge der Wechsel im Rathaus bringt
stand auf der Tagesordnung: Die Satzung Bürger erfassen, diskutieren und zu einer deutlichen Gewinn.............................6
sollte nach Überarbeitung beschlossen wer- Lösung verhelfen? Natürlich machen sol- CDU-Landtagsfraktion gegen
den und ein neuer Vorsitzender stand zur che „außerparlamentarischen“ Arbeits- Windkraftausbau................................8
Wahl, da Jana Radant diese Aufgabe im gruppen nur Sinn, wenn die Ergebnisse Windräder statt Bäume......................9
Zuge ihrer Wahl als Bürgermeisterin aufge- ihrer Bemühungen irgendwann in kon- Wem nützt "Hände weg vom
ben musste. Neben der großen Mehrheit krete Beschlüsse münden, wenn man also Liepnitzwald"...................................10
der Mitglieder des Vereins waren auch zahl- die gewählten Vertreter dafür gewinnen Baumschutzsatzung - Ja oder nein?... 10
reiche Gäste erschienen. kann. Was wir in diesem Zusammenhang Angeordneter Verlust von Lebens-
als nicht besonders sinnvoll ansehen, wäre raum ................................................11
Erwartungsgemäß gab es zur Satzungs- die Bildung von Arbeitsgruppen, die par- Leser schreiben.................................12
änderung eine ausführliche, teilweise kont- allel zu bereits bestehenden Gremien ar- Energieeinsparung ist nötig und
roverse Diskussion. Schließlich ging es um beiten. Das wäre langfristig gesehen Ver- möglich............................................... 13
die Frage, wie sollen künftig die Ziele des schwendung von Zeit und Kraft. Frühjahrsempfang für alle
Vereins umgesetzt werden. Wir möchten Bürger.......................................... 14-15
allen, die sich aktiv am Gemeindeleben Wolf Zätzsch Musikworkshop in der Gemeinde
beteiligen wollen, ohne sich einer poli- Wandlitz...................................... 16-17
tischen Partei verpflichtet zu fühlen, die Der neue Vorstand Friedrich - der Ökonom....................... 18
Möglichkeit zur Mitarbeit an den verschie- Gesichter in Wandlitz...................... 20
densten Projekten geben. Im Bürgerverein Vorsitzender Wir lieben unsere neue Heimat....22-23
Wandlitz e.V. erhalten sie die Plattform, Agrarmuseum - 2012 wird eine
ihre Ideen und Vorschläge zu diskutieren Wolf Zätzsch kurze Saison ..................................... 24
und voran zu bringen. Wir haben weder Zum Schluß: Verkehrsnachrichten.....24
Patentlösungen noch fertige Rezepte pa- Stellvertreterin Veranstaltungstipps .........................26
rat. Wir wissen, dass dies kein einfacher Impressum.........................................26
Spaziergang ist, dass dabei viel Überzeu- Irene Schüler
gungsarbeit geleistet werden muss und
man auch Ausdauer und Hartnäckigkeit Schatzmeister
benötigt.
Uwe Kretzschmar
Alle Bürger unserer Gemeinde, die sich
davon angesprochen fühlen, können un- Weitere Mitglieder
sere neue Satzung unter www.buergerver-
ein-wandlitz.de auf unserer Website einse- Wolfgang Kirschner,
hen und natürlich auch bei uns Mitglied Horst Schumann,
werden. Andreas Stephan
An dieser Stelle noch ein Fink GmbH
Wort zum Thema Arbeits- Karl-Marx-Str. 71
gruppen. Dazu gab es in den
letzten Wochen mehrere Äu- 16321 Bernau
ßerungen in der Tagespresse. Tel.: 03338 - 707185
Sogar die Kommunalaufsicht
wurde in dieser Frage bemüht.
Zunächst kann die Gemein-
devertretung solche Gremien
ins Leben rufen, um bestimm-
te, oftmals langfristige The-
men genauer zu prüfen und
zu beleuchten. Solche Arbeits-
gruppen gab und gibt es bei-
spielsweise zur Baumschutz-
ordnung, zur Bürgerkommune
und zur Energiekonzeption.
Wir vertreten die Auffas-
sung, dass sich auch Initiati-
ven unabhängig von der Ge-
3
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Vom Eise befreiet sind Strom und Bäche
Seit über einhundert Ta- den verschiedenen Ausschüs- tungen durchgeführt – zum meindevertretung installiert.
gen haben wir nun eine sen auch jetzt schon Bürger- Agrarmuseum und zum Ener- Ich möchte diese Arbeit fort-
neue Bürgermeisterin. Zeit, anfragen einbezogen und be- giekonzept der Gemeinde und setzen und erweitern. Denn
eine erste Bilanz zu ziehen. rücksichtigt. Weitere Themen zur Problematik der Aufstel- für mich ist die Arbeitsgrup-
Mit Dr. Jana Radant sprach in der Satzungsänderung sind lung von Windrädern in Pren- pe die geeignete strukturel-
Horst Schumann. das Petitionsrecht und der Ein- den und im Liepnitzwald. Wei- le Form, temporär oder auch
wohnerantrag, der künftig nur tere werden folgen. dauerhaft, interessierte Bür-
HK-J: Frau Radant, Sie wa- noch von drei Prozent der be- ger in den Gestaltungsprozess
ren in Ihrem Wahlkampf mit troffenen Bürger unterstützt Auch die Gründung eines unserer Gemeinde einzube-
der Losung „Mit den Bürgern – werden muss. Rates der Ortsvorsteher, bei ziehen. Das ist für alle Betei-
Für die Bürger!“ angetreten. Wie dem vor allem Fragen der ein- ligten und auch für mich ein
wurde dieser Leitsatz bis heute Ich würde mich freuen, wenn zelnen Ortsteile und ihres Lernprozess: Geeignete Struk-
umgesetzt? die an den Ausschüssen teil- Zusammenwachsens in der turen und Beteiligungsformen
nehmenden Bürger sich über Gemeinde Wandlitz im Mittel- müssen gefunden werden. Er-
Dr. Jana Radant: Die Bür- die Bürgerinformation des In- punkt stehen sollen, wird sich arbeitete Ergebnisse z. B. zum
ger haben die Möglichkeit, in ternetauftritts der Gemeinde in der Entwicklung eines ge- Thema Wandlitz barrierefrei
meiner Bürgersprechstunde, Wandlitz über die Tagesord- meindlichen Miteinanders als sollen und müssen zur Um-
die jeden Dienstag stattfindet, nung der entsprechenden Aus- nutzbringend erweisen. setzung den Ortsbeiräten und
ihre ganz persönlichen Proble- schüsse und die zur Diskussion auch den zuständigen Aus-
me vorzutragen. Das wird sehr stehenden Vorlagen (auch die Abschließend möchte ich schüssen der Gemeinde zur
gut angenommen und funkti- können dem Sitzungskalender auf die Bildung von Arbeits- Diskussion vorgelegt werden.
oniert leider nicht ohne Ter- entnommen werden) informie- gruppen als eine wichtige Form Je nach dem zu bearbeitenden
minvergabe. Viele Fragen be- ren. So kann die Bürgersprech- der Bürgerbeteiligung in der Thema wird auch die Einbezie-
treffen den Straßenausbau, die stunde künftig sicher produktiv Gemeinde hinweisen, die der- hung von Fachleuten oder eine
Funktionsfähigkeit von Abwas- für die Bürger, die Verwaltung zeit in verschiedenen Formen beschränkte Teilnehmergruppe
sergräben, Freizeitmöglichkei- aber auch für die Gemeinde- praktiziert wird. notwendig sein. So sind z. B.
ten für Kinder und Jugendli- vertreter werden. Bei speziel- in der AG Baucontrolling aus
che, das Wohnen für Senioren len Problemen, z. B. einzel- Ich möchte auf die erwähnten Gründen des Datenschutzes
und den behindertengerechten nen Beitragsbescheiden für den Arbeitsgruppen zurückkommen. nur Gemeindevertreter und
Ausbau unserer Gemeinde. Ich Straßenbau bitten wir auch Zu diesem Thema gab es ja in berufene Bürger tätig.
bin dabei bestrebt, nach Mög- weiterhin um schriftliche An- den vergangenen Wochen etliche
lichkeit das vorgetragene Pro- frage, da diese im Rahmen ei- Fragen und offenbar auch Irrita- Ich bitte um Verständnis,
blem vor Ort zu begutachten nes Ausschusses nicht behan- tionen. Welchen Stellenwert ge- dass wir bei dieser neuen Form
und gemeinsam mit den Bür- delt werden können. ben Sie dieser Form von Bürger- der Bürgerbeteiligung mögli-
gern und der Verwaltung eine beteiligung? che Formen und Vielfalt erst
Lösung zu finden. Eine weitere Form der Ein- selbst kennen lernen. Auf der
beziehung der Bürger ist die Also, Arbeitsgruppen gab es Website unserer Gemeinde sol-
Geplant ist auch, die Bürger- Bürgerversammlung. Hier sol- auch schon vor meiner Zeit: len künftig die in der Gemein-
sprechstunde, die bisher nur len grundlegende Fragen der Zur Baumschutzsatzung, zum de tätigen AG´s einen Über-
in der Gemeindevertretung Entwicklung der Gemeinde Rathausanbau, für ein Energie- blick über ihre Arbeit geben
im Ablauf festgeschrieben war, vorgestellt und mit den Bür- konzept und zur Bürgerkom- und den Diskussionsprozess
auch in den Ausschüssen und gern diskutiert werden. Wir mune. Diese wurden bisher in Wandlitz anregen.
Ortsbeiräten fest zu verankern. haben bereits drei Veranstal- im Regelfall durch die Ge-
In allen Fraktionen der Ge- Was muss, was kann ein Bür-
meindevertretung gibt es dazu ger tun, wenn er sich zu einem
Zustimmung. Derzeit bereiten bestimmten Thema in der Ge-
wir die notwendigen Ände- meinde einbringen will?
rungen an der Hauptsatzung
und an der Satzung „Über Zunächst möchte ich feststel-
die Unterrichtung und Betei- len, dass die Mitarbeit in allen
ligung der Einwohner in der Arbeitsgruppen ehrenamtlich
Gemeinde Wandlitz“ vor und ist. Wenn nun ein Bürger In-
werden diese in den kommen- teresse an der Mitarbeit in ei-
den Wochen diskutieren. Ob- nem bestimmten Gremium
wohl satzungsrechtlich noch hat, dann sollte er sich an den
nicht unterlegt, darauf möch- jeweiligen Leiter dieser Arbeits-
te ich hinweisen, werden in gruppe wenden. Deren Namen
4
Heidekraut Journal April / Mai 2012
und ihre Erreichbarkeit wur- stopp bereits nicht mehr mög- große Herausforderung. Das Langfristig, die Vorbereitun-
den im Amtsblatt und auf der lich war. Bürgermeisteramt ist sehr viel- gen sollen im kommenden Jahr
Website der Gemeinde veröf- seitig, sehr interessant und sehr beginnen, wollen wir gemein-
fentlicht. Die Aufträge für den Hoch- breit gefächert. Die Arbeit ist sam ein Leitbild für Wandlitz
bau waren, wie die Fachpla- für mich außerordentlich an- erarbeiten, für eine familien-
Aber auch Bürger, die sich nungen Heizung, Sanitär, regend und ich habe nicht be- freundliche und barrierefreie
zusammen finden, um sich ei- Elektrik, bereits komplett ver- reut, diesen Schritt gewagt zu Gemeinde, für ein naturrei-
nem bestimmten, noch nicht geben. Mögliche Regressforde- haben. In der gemeinsamen ches Wandlitz. Ich möchte, dass
in einer Arbeitsgruppe ins- rungen von Seiten der beauf- Diskussion der gemeindlichen bei uns ein Klima des sozialen
tallierten, Thema zu widmen tragten Firmen machten einen Probleme hat sich zu dem Miteinanders, der Freundlich-
oder ein spezielles Problem lö- Abbruch des Bauvorhabens meiner Ansicht nach ein gutes keit und menschlichen Wärme
sen wollen, sollten sich an die unmöglich. Lediglich beim In- Miteinander mit den Gemein- herrscht. Dazu gehört ein Run-
Gemeinde wenden und ihre nenausbau sehe ich nach Prü- devertretern aller Fraktionen der Tisch der Kinder- und Ju-
Vorstellungen erläutern. Wenn fung noch Einsparpotential. So und den Ortsbeiräten entwi- gendarbeit, die Zusammenarbeit
man etwas verändern oder er- könnte man z. B. die geplan- ckelt. Wir arbeiten gut und an- mit dem Seniorenrat und einer
reichen will, muss man irgend- ten Holzfenster durch Kunst- regend zusammen. Vertretung für die behinderten
wann an die Entscheidungs- stoff ersetzen. Auch bei der Ge- Bürger unserer Gemeinde. Eine
träger herantreten. Ich stehe staltung des Außenbereiches Zum Schluss noch ein Aus- „blühende“ Wegstrecke an der B
allen Aktivitäten unserer Bür- gibt es sicher noch Möglich- blick auf die nächsten Monate 109 soll unserer Gemeinde im
ger aufgeschlossen gegenüber, keiten zur Kostenreduzierung. und die weitere Zukunft? kommenden Frühjahr mit Früh-
die auf die Entwicklung eines Der geplante Übergang zwi- lingsblühern verschönern. Ge-
guten Miteinanders in unse- schen beiden Gebäuden wird Im kommenden Jahr begeht meinsam können wir viele Ideen
rer Gemeinde gerichtet sind. ebenfalls noch einmal zur Dis- Wandlitz sein zehnjähriges Be- zur Gestaltung unserer Gemein-
Nicht alle Wünsche und Ge- position gestellt. Letztendlich stehen als große Gemeinde. Es de umsetzen. Ich freue mich auf
danken werden umgehend re- entscheidet aber die Gemein- gibt die Idee, aus diesem An- die Anregungen der Bürger!
alisiert werden können. Aber devertretung, wie es mit der lass in der Thälmannstraße in
die Komplettierung der Fahr- Bauausführung des Rathaus- Wandlitz ein Geburtstags-Stra- Ostern naht. Ich feiere die-
radwege in unserer Gemeinde, neubaus weitergeht. ßenfest durchzuführen, bei ses wunderbare Fest mit meiner
die Schaffung von anregen- dem sich alle Orte präsentie- Familie, mit den Kindern, El-
den Spielplätzen und interes- Jetzt haben wir über Bürgerbe- ren. Überhaupt fände ich es gut, tern und Großeltern. Mit Goe-
santen Jugendtreffs, die Ausge- teiligungen, Arbeitsgruppen und wenn die Veranstaltungen der thes Worten „Vom Eise befrei-
staltung der Kitas und Schulen, dem Rathausneubau gesprochen. neun Orte besser koordiniert et sind Strom und Bäche durch
die Erarbeitung eines Energie- Wie geht es der Bürgermeisterin würden und wir unsere Kräfte des Frühlings holden beleben-
konzeptes der Gemeinde, die nach über 100 Tagen Amtszeit für ansprechende Bürgerfeste den Blick“ wünsche ich Ihnen
barrierefreie und „grüne“ Ge- selber? bündeln könnten. Dieses The- entspannte und erholsame Tage.
staltung des öffentlichen Rau- ma steht auf der Tagesordnung
mes sind Zielsetzungen einer Für mich war die Übernah- des Rats der Ortsvorsteher. Ich danke Ihnen für das Ge-
familienfreundlichen Gemein- me dieser neuen Funktion eine spräch
de, für deren Umsetzung wir
die Unterstützung aller Bürger
benötigen.
Ein weiteres gewichtiges The-
ma des Wahlkampfes war der
Rathausanbau. Inzwischen ist
das Gebäude sichtbar gewachsen.
Manche haben den Eindruck,
dass das ursprüngliche Rathaus
zum Anbau wird. Welchen Ein-
fluss hatten Sie denn auf das
Baugeschehen?
Sofort nach meinem Amts-
antritt Ende November 2011
nahm ich eine Sichtung der
Ausführungs- und Projektun-
terlagen des Rathausanbaus
vor. Ich musste feststellen, dass
zu diesem Zeitpunkt aus wirt-
schaftlichen Gründen ein Bau-
5
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Bereits heute ist sichtbar: Radant findet nunmehr der
Jahresempfang der Gemein-
Der Wechsel im Rathaus brachte einen deut- de nicht wie bisher in einem
lichen Gewinn für die Gemeinde ausgewählten Kreise statt, son-
dern als „Frühlingsempfang“
Unmittelbar vor der Stich- Aber es war erst zu beweisen, kennen und die Lösung der am 31. März 2012 – einem
wahl für das Bürgermeis- dass sie diesem Amt, einer Ge- wichtigsten in Angriff zu neh- Sonnabend – im Garten des
teramt am 25. September ver- meinde mit über 20 Tausend men. Vor allem aber wurde ihr Schlosses Lanke, zu dem alle
gangenen Jahres erschien eine Einwohnern vorzustehen, die starkes Bemühen sichtbar, auf Wandlitzer Einwohner herz-
Sonderausgabe des „Hei- von der Grenze Berlins bis die Bürger zuzugehen, ihre lich eingeladen sind.
dekraut Journals“. Ich hatte an die Schorfheide reicht, ge- Vorstellungen ernst zu neh-
mich darin entschieden für ei- wachsen ist. men und sie in die Lösung Schon habe ich unken hö-
nen Wechsel im Rathaus und der Probleme einzubeziehen. ren - vor allem von jenen, die
für die Wahl der parteiunab- Frau Dr. Radant hat nach Wie sie selbst sagt, stehen in sich vehement gegen einem
hängigen Kandidatin, Dr. Jana überzeugend gewonnener ihrem Kalender täglich zehn Wechsel im Rathaus stemm-
Radant, ausgesprochen. Als Stichwahl am 28. Novem- Termine und mehr, bei de- ten – dass das alles übertrie-
langjähriges Mitglied der Ge- ber 2011 ihr Amt angetreten. nen sie sich mit Bürgerinnen bener „Demokratismus“ sei.
meindevertretung wusste ich Nunmehr sind also mehr als und Bürgern aus allen Orts- Kann es das überhaupt geben?
natürlich sehr wohl, dass der 100 Tage ihres Wirkens ver- teilen berät. Drückt das nicht Zuviel Demokratie? Nein!
bisherige Bürgermeister, Udo gangen. Und jeder, der objek- bereits aus, im wahrsten Sin- Hier versucht man, den neuen
Tiepelmann, einen angemes- tiv die in dieser Zeit geleiste- ne des Wortes ein BÜRGER- Führungsstil der Bürgernähe
senen Anteil an der Entwick- te Arbeit beurteilt, sollte ihr MEISTER zu sein? zu verunglimpfen. Hier will
lung unserer Gemeinde hat- seine Anerkennung nicht ver- man nicht zur Kenntnis neh-
te. Dass ich trotzdem für den wehren. Deutlich wurde, dass Und steht dafür nicht auch men, dass heute die Weiterent-
Wechsel war, hatte insbeson- sie begonnen hat, die vielfäl- das Folgende, um nur ein neu- wicklung der Demokratie auf
dere den Grund, dass ich Frau tigen Probleme unserer Ge- erliches Beispiel zu nennen? der Tagesordnung steht. Und
Dr. Radant für willens und für meinde recht schnell zu er- Auf Vorschlag von Frau Dr. zwar in Form einer sinnvollen
fähig hielt, etwas Neues und Verbindung der sogenannten
äußerst Notwendiges im Füh- „repräsentativen“ Demokra-
rungsstil des „Gemeindeober- tie, der Ausübung der Demo-
hauptes“ durchzusetzen: die kratie mittels der gewählten
Bürgernähe. Volksvertreter, mit der „direk-
ten“, unmittelbaren Demokra-
Natürlich war ich mir mei- tie durch die Bürger selbst.
ner Verantwortung bewusst,
als ich den Wandlitzer Bür- Selbstverständlich ist Bür-
gerinnen und Bürgern emp- gernähe kein Selbstzweck.
fahl, Dr. Radant zu wählen. Sie ist nichts anderes als ein
Ich schrieb damals im „Heide- durch nichts zu ersetzendes
kraut Journal“, dass ich über- Element für eine gute Ent-
zeugt bin, dass sie vor allem wicklung unseres Gemein-
durch ihr enges Verhältnis zu wesens. Darin vor allem
den Bürgern unsere Gemein- sehe ich den deutlichen,
de weiter voranbringen wird. schon heute feststellbaren
Gewinn für Wandlitz.
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6
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Barnimer Küchen segeln unter neuer Flagge
Seit dem 16. März 2012 fin- haus bis Design alle Sortiments-
den die Bürger der Gemein- welten sowie Modelle mit neu-
de Wandlitz das Fachgeschäft ester, energiesparender Technik.
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3 in Basdorf unter dem neuen ten von Privileg hat Uwe Bie-
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Nächste Ausgabe:
02. Juni 2012
7
Heidekraut Journal April / Mai 2012
CDU-Landtagsfraktion gegen Windkraft-Ausbau
Nach Aussage von Frak- ten die Redner der Bürgerin- unserem CDU Kreisvorsit- gräberstimmung.Die gesam-
tions- und Landesche- itiativen die Sorge um die zenden Uwe Liebehenschel te Verteilung der in Bran-
fin Dr. Saskia Ludwig ist die gesundheitlichen Gefahren gehofft, der aber nicht anwe- denburg erzeugten Energie
Festlegung der rot-roten Re- für die Menschen, den Raub- send war. obliegt den Aktionären und
gierung, zwei Prozent der bau an Flora und Fauna, die Vorständen des Konzerns Vat-
Landesfläche zur Windkraft- Verschandelung der Land- Die geplante großflächige tenfall, ohne Regierungsbetei-
nutzung frei zugeben, „ohne schaft, den Rückgang in der Rodung von Buchenmisch- ligung.
Sinn und Verstand“, wie sie Tourismusbranche, der erfor- wäldern in der Gemeinde
in Diepensee am 5. März derliche Einbau von Neodym Wandlitz stieß auch bei den Fazit: Die CDU hatte ein-
vor den Vertretern von 37 in die Getriebe der Windrä- Teilnehmern in Diepensee geladen und zugehört - aber
Bürgerinitiativen im Dach- der, welches aus China kom- auf großes Unverständnis. nichts versprochen. Ein alter-
verband der Volksinitiative mend, dort beim Abbau ra- natives Energiekonzept der
„Rettet Brandenburg“ erneut dioaktiven Müll verursacht. In vielen Dörfern ist der so- CDU lag nicht vor.
betonte. ziale Frieden kaputt, weil die
Hauptforderungen des Investoren mit verlockenden Angelika Kastl
„Wer Politik jenseits von Abends waren die Vergröße- Pachtzahlungen für Grund-
Bürgerinteressen durchsetzen rung der Abstände zu Wohn- stücke werben, aber letzt- Ihre Meinung ist
will, hat die Zeichen der Zeit siedlungen und sensiblen endlich alle Bewohner un- uns wichtig!
nicht verstanden.“ Einrichtungen wie Kliniken, ter den Windrad-Folgen, wie
Schulen und Kindergärten Schattenwurf, Wummern, In- Ihre Briefe und Meinun-
Insbesondere für die Auf- und ein Verzicht auf Wind- fraschallwellen, Diskoeffekt, gen zum Inhalt unse-
stellung weiterer Windrä- farmen in den Brandenbur- Lichtreflexe und Schwund res Heidekraut Journals
der fehlen klare Kriterien. gischen Wäldern. der Immobilienwerte zu lei- schicken Sie per E-Mail,
Der Ausbau der alternativen den haben. Fax oder Telefon an die
Energien erfolge unkoordi- Die zahlenmäßig stark ver- Redaktion. Siehe Im-
niert und ungesteuert, ohne tretene Bürgerinitiative „Pro In der Kritik standen die pressum auf Seite 26
Bürgerbeteiligung und Trans- Liepnitzwald“ hatte auch hohen Subventionssummen
parenz. Vordergründig beton- auf eine Gesprächsrunde mit an die Lobbyisten und die
daraus resultierende Gold-
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Windräder statt Bäume? das Anwahlverhalten der Pati-
enten und könnte für die Kli-
Windeignungsgebiete in der Gemeinde Wandlitz nik zu einer existenziellen Be-
drohung werden. Aus diesem
Zu der Veranstaltung am 20. der im Ergebnis dieses Aus- Windrädern auf. Dass Wind- Grund unterstützt die Klinik
März über die Planung von schlussverfahrens verbliebenen räder besonders im Wald den uneingeschränkt die Bürger-
Windeignungsgebieten in unse- geringen Flächen wurden Wald- Tourismus, um den wir uns als initiative.
ren Wäldern im Bereich Pren- gebiete grundsätzlich nicht bei Wirtschaftsfaktor bemühen,
den/Lanke und im Liepnitz- der Planung ausgeschlossen. nicht befördern, wurde auch An der Diskussion, die teil-
wald hatten die Bürgermeisterin von Frau Großmann von der weise sehr emotional geführt
und die Bürgerinitiative „Hände Gerade dieser Punkt erhitzte Wandlitzer Jägerschaft hervor- wurde, beteiligten sich zahl-
weg vom Liepnitzwald“ eingela- die Gemüter der Anwesenden, gehoben. Sie stellte ihren Bei- reiche Besucher der Veran-
den. Über 120 Bürgerinnen und was sich dann auch in der Dis- trag unter das Motto „Wir le- staltung. Dabei ging es um
Bürger waren in den „Goldenen kussion niederschlug. ben hier, wo andere Urlaub Detailfragen zur geplanten
Löwen“ gekommen, um sich zu machen“. Unsere Umgebung Aufstellung ebenso wie um die
diesem Thema zu informieren Frau Bornkessel vom Bau- strikte Ablehnung der Aufstel-
und zu diskutieren. Auch Vertre- amt Wandlitz informierte über ist ein Vogelzugsgebiet und lung von Windrädern in den
ter von Bürgerinitiativen aus an- hat viele Rastplätze für zahl- Wäldern. Die Argumente da-
deren Teilen Brandenburgs wa- die bereits vorhandenen Wind- reiche Vogelarten. Sie hob aber gegen waren sehr vielschich-
ren erschienen. kraftanlagen in Klosterfelde, auch hervor, dass es gemein- tig. Im Mittelpunkt stand aber
Schönerlinde und an der Auto- sam darum gehen muss, Flä- immer wieder, dass man nicht
In ihrer Begrüßungsrede er- bahn zur Stadtgrenze Pankow. chen zu finden, wo die Errich- gewillt sei, das Profitstreben
innerte die Bürgermeisterin an Sie hob auch hervor, dass die tung von Windrädern sinnvoll einiger großer Energiekon-
den vor fast 100 Jahren abge- Gemeinde für weitere geplan- sein kann. zerne zu Lasten der Interessen
schlossenen Vertrag der Berli- te Anlagen in der Gemarkung der Menschen, ihrer Gesund-
ner Verwaltung zum Kauf von Stolzenhagen ein Gerichtsver- Mit besonderer Aufmerk- heit und ihres Wohlbefindens
Waldflächen im Umland von fahren betrieben und gewon- samkeit wurde den Ausfüh- zu akzeptieren. Es wurde die
Berlin als Erholungsgebiete für nen hat. Drei Anlagen wurden rungen von Dr. Tom Alexan- grundsätzliche Frage aufge-
die wachsende Bevölkerung der nicht gebaut. Aber die beste- der Konzag, Chefarzt in der worfen, ob Windräder über-
Hauptstadt. Diese Flächen, zu henden sechs Anlagen in Klos- Brandenburg Klinik gefolgt. haupt die Energieprobleme
denen auch die in unserer Um- terfelde sollen noch erweitert Er hob die Bedeutung des lösen können. Wind stehe
gebung gehören, sollten dem- werden. Waldes und der landschaftli- nur temporär zur Verfügung,
nach weder bebaut noch wei- chen Schönheit für die Kurkli- Energie lasse sich zurzeit
ter verkauft werden Frau Kastl von der Bürger- niken und Pflegehäuser in der noch nicht vernünftig spei-
initiative wies auf den Wider- Waldsiedlung und den Hoff- chern und es gibt auch ande-
Die geplante Errichtung von spruch hin, dass landesweit die nungsthaler Anstalten hervor. re Möglichkeiten zur alterna-
Windenergieanlagen (Indust- Fläche für Windanlagen von ei- Die Einrichtung in der Wald- tiven Energiegewinnung. Die
rieanlagen) widerspräche den nem auf zwei Prozent erhöht siedlung ist mit über 750 Bet- grundlegende Frage laute, ob
Zielen des damals so weitsich- werden soll, bei uns aber von ten und zirka 700 Mitarbei- Brandenburg seinen Standort-
tig abgeschlossenen Vertrages. drei Prozent in der Planung tern die größte Reha-Klinik vorteil als Naturland zuguns-
Jana Radant sprach sich vehe- ausgegangen wird und zirka 30 in Deutschland. Die geplante ten von Windenergieanlagen
ment für die Erhaltung der bis 50 Anlagen vorgesehen sei- Aufstellung von Windkraft- aufgeben müsse.
Wälder als Naherholungsge- en. In der Werbebroschüre der anlagen in unmittelbarer Um-
biete aus. Landesregierung zur Schön- gebung hätte fatale Folgen für Zusammengefasst erlebten
heit der Landschaft tauche hin- die Teilnehmer eine interessan-
Die Ausführungen der Ver- gegen keine Fotographie mit te Veranstaltung. Die Bürger wur-
treter der Regionalplanung den in die aktuellen Probleme
des Kreises erfolgten sachlich der Gemeinde unmittelbar ein-
nüchtern. Es gehe um die Er- bezogen. Aber das war auch nur
füllung der Zielstellung des der Beginn einer sehr vielschich-
Landes zur Energiestrategie bis tigen und komplizierten Ausein-
2030. Mit der Ausweisung von andersetzung, bei der noch viele
Windeignungsgebieten soll Fragen einer Lösung harren.
auch erreicht werden, dass nur
auf dafür ausgewiesenen Flä- Alle Bürger sind aufgerufen,
chen solche Anlagen errichtet am 5. Mai 2012 auf dem Bas-
werden dürfen. Dabei wurden sinplatz in Potsdam an einer
zahlreiche Kriterien herange- Demonstration zur Willensbe-
zogen (z.B. Abstand zu Wohn- kundung über unsere Wälder
gebieten, Wildeinzugsgebiete, und Lebensgrundlagen teilzu-
Naturschutzgebiete). Aufgrund nehmen.
Wolfgang Weidler
9
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Wem nützt Baumschutzsatzung
„Hände weg vom Liepnitzwald“? - Ja oder Nein?
Auch ich fand die Idee auch die letzte Kohle ver- Die Gemeinde Wandlitz dertjähriger Buchen (Basdorf
des Regionalplanent- brannt haben. Ich fürchte weist in Ihren Ortsteilen ei- Gänseluch). Findet dies nur
wurfes, 300 Meter vom Liep- mehr als ein paar Windrä- nen sehr unterschiedlichen Grad vereinzelt in einem Siedlungs-
nitzsee Windräder zu errich- der die weitere Entvölkerung des Baumbestandes auf. So ha- teil statt, erscheint der Land-
ten, nicht gut. Mehr Abstand von Brandenburger Dörfern ben Schönerlinde, Schönwalde, schaftscharakter lediglich auf-
zum Seeufer sowie genaue für Tagebaue und den Neu- Klosterfelde und Zerpenschleuse gelockert, wenn aber drei oder
Betrachtung von Flora und bau von Kohlekraftwerken. deutlich weniger Bäume in den vier Grundstücke mit 80 oder
Fauna sind beim Planen der Siedlungsgebieten, als die übri- 100 Straßenmetern kahlfal-
Windräder entlang der A11 Allein der Tagebau Jänsch- gen Ortsteile. In diesen herrscht len, kommt manchem Altein-
notwendig. Der Regional- walde „frisst“ 6.015 Hektar noch Waldcharakter vor. gesessenen das Grausen. Mitt-
planentwurf 2011 wird we- Natur für 3.000 Megawatt. lerweile schätze ich den Verlust
gen 6.000 Einwänden von Wie viel Leben da wohl mehr Es war Wille der damals in Basdorf auf mehr als 30 Pro-
Bürgern und Institutionen starben als auf 100 Hektar noch eigenständigen Gemein- zent des ursprünglichen Baum-
nicht realisiert. Das hat die Wald für 500 Megawatt? den, den Zuzug zu fördern, um bestandes.
Planungsgemeinschaft Ucker- eine solide Finanzkraft zu ent-
mark-Barnim am 07. Februar Gegen die von der Bran- wickeln. Dazu wurde die Um- Ja lieber Bürger, es ist Ihr Ei-
2012 so beschlossen. Die Pla- denburger Regierung vor- wandlung von Wochenend- gentum, von dem wir hier re-
nungsparameter für unsere gelegte „Energiestrategie nutzung in Dauerbewohnung den. Es ist aber ein wertloses
Gemeinde wurden stark ver- 2030“ kämpfen viele Bür- gefördert. In den 1990er Jahren Gut, wenn es nicht eingebun-
ändert. Genaueres kann man gerinitiativen und Verbände bestanden noch recht strenge den in eine dem Gemeinsinn
auf www.uckermark-barnim an, denn sie will Braunkohle und vor allem akzeptierte Rege- verpflichtete Wertegemein-
lesen. Das neue Planungs- als Brückentechnologie. Ge- lungen für das Fällen von Bäu- schaft gesehen wird. Wer aus
verfahren wird nun wieder gen neue Mondlandschaften men. So erfolgte eine durchaus Eigennutz diesem Grundsatz
bis 2013 dauern. Dann kön- lohnt es sich zu kämpfen. behutsame Bebauung, ohne er- zuwiderhandelt, hat nicht ver-
nen nochmals Einwände ge- Denn das schützt Natur und kennbare Beeinträchtigung des standen, dass er den Ast ab-
gen den Planentwurf erho- stört noch dazu die über- Landschaftsbildes, das einen sägt, auf dem wir alle gemein-
ben werden. mächtigen Konzerne, die uns wesentlichen Beitrag zur Attrak- sam sitzen.
hohe Strompreise abfordern, tivität unserer Region leistet.
Ist also alles gut? In um angeblich die Ökotech- Positive Beispiele für den sen-
einem,auch wahlkampftak- nologien zu fördern. „Wohnen, wie andere Urlaub siblen Umgang mit einem Ge-
tisch aufgeheiztem Klima machen“, war ein Werbeslogan schenk der Natur werden im-
wurde manches nicht be- Geldfragen sind immer in- der bedeutendsten Bauträger- mer gelobt und bewundert,
dacht, was des Bedenkens teressant: Sind Windener- gesellschaft in Basdorf und warum wird ihnen nicht nach-
wert ist. gieinvestoren in der Gemein- Wandlitz. geeifert?
de nicht auch Steuerzahler?
Es würden selbst nach al- Kann unsere Gemeinde Nachdem das Land Bran- Ich meine, wer herabfallende
tem Plan mit Zuwegungen selbst Windräder aufstel- denburg 2004 in Änderung Blätter und Schatten nicht er-
und Bauten nur zirka 100 len und dann preiswerten des Naturschutzgesetzes glaub- tragen kann, der hätte auch auf
der 1.065 Hektar Windeig- Ökostrom an uns verkau- te, den Umgang mit dem Na- das „herrliche Siedlungsgebiet“
nungsgebiet tatsächlich ge- fen? Ein Energiekonzept für turgut Baum vertrauensvoll in zwischen Schönfließ und Glie-
fällt. Ich habe mindestens so die Gemeinde wird gerade die Hände der Bürger legen zu nicke ziehen können. Dort gibt
viel Kiefernnutzwald in den erarbeitet, auch diese Fragen können, hat nicht nur in unse- es keine störenden Bäume und
beiden Windeignungsgebie- bedenkt es. rer Gemeinde eine beispiellose Sonnenschein ohne störenden
ten gefunden, die mancher „ Fällorgie“ eingesetzt. Schatten. Seine Kinder werden
Förster gern gegen Laub- Ich bin für Bürgeriniti- aber auch kein Eichhörnchen
wald eintauschen würde. ativen, die Brandenburgs Bitte liebe Mitbürger, neh- und fröhlichen Vogelgesang
Die Standorte der wenigen Menschen und Natur etwas men Sie mir diesen Ausdruck kennenlernen. Ich möchte das
falsch platzierten Windrä- bringen. „Hände weg vom nicht übel, aber anders vermag alles weiterhin gratis genießen
der könnten leicht verän- Liepnitzwald“ zählt aus mei- ich die heutige katastrophale Si- und verspreche Ihnen, mich
dert werden. Dazu braucht ner Sicht nicht dazu. Sie ist tuation nicht zu beschreiben, weiter für das Zustandekom-
es aber keiner Bürgerinitiati- eher Maschinenstürmerei. men einer praktikablen Baum-
ven, sondern sachlicher Stel- Sie hilft den Besitzern der al- Unter dem erpresserischen schutzsatzung der Gemeinde
lungnahmen. ten Technologien beim weite- Druck, Baufreiheit fordern zu Wandlitz einzusetzen.
ren Geldscheffeln und bremst müssen, werden die meisten
Die neue dezentrale Tech- notwendige Erneuerungen. Baugrundstücke vollständig Wer mir das übelnimmt, den
nik wird jetzt oder in 20 bis kahlgeschlagen. Die untere Na- bitte ich, mich bei der nächsten
30 Jahren sowieso kommen. Thomas Reuter turschutzbehörde genehmigt, Wahl nicht mehr zu wählen.
Spätestens dann, wenn wir Stellvertretender Regionalrat wohl aus Personalmangel, vom
bei der Regionalen Planungs‑ Schreibtisch sogar das teilwei- Peter Liebehenschel
gesellschaft Barnim-Uckermark se sinnlose Schlagen mehrhun- Ortsvorsteher von Basdorf
10
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Angeordneter Verlust von Lebensraum
Zuwiderhandlung gegen europäischen Schutzstatus für Fledermäuse
Die Wald- und Seenland- en veranlasste Bestandserfas- Annelie Grund: Fledermäuse in Edelstahl, Waldsiedlung
schaft der Gemeinde sung in der Zeit von März bis
Wandlitz ist ein Eldorado für November, einschließlich der schutzgebiete, in denen Jahr- bensräume prüft und berück-
Fledermäuse. Nachtstunden mit geeigneten zehnte lang nach Schutzzielen sichtigt.
Detektoren. forstlich gehegt wurde, für
Der ideale Lebensraum von Windräder akzeptiert. Das Ist es möglich, die Wind-
Fledermäusen sind insekten- Aber die Regionale Pla- Schutzgut Mensch und die energie auszubauen unter
reiche Gebiete, also Wasserflä- nungsgesellschaft addiert die Sensibilität des Erholungswal- Wahrung der Belange des Na-
chen, Waldränder und arten- Zufallstreffer von Naturschüt- des für Tausende spielt keine turschutzes und auf ökolo-
reiche Mischwälder. Sie sind zern und Hobbyornithologen Rolle mehr. gisch verträgliche Standorte
die einzigen fliegenden Säu- aus den angemeldeten Beden- auszuweichen?
getiere und gehören nicht zur ken. Das kann keine Basis für Im Großschutzgebiet des
Art der Mäuse. eine 1.000 Hektar große Flä- Naturparkes Barnim sieht die Bekannt ist, dass Standor-
che für Windeignungsgebiete Regionalplanung 1.000 Hekt- te im Wald oder dessen Nähe
Im Naturpark Barnim sind in unserer Gemeinde sein. ar Windeignungsflächen vor. besonders in Verbindung mit
15 der in Brandenburg le- Die vor einem Jahr dazu aus- kleinen waldumrandeten Seen
benden 18 streng geschütz- Grundlage unserer For- gewiesenen Kriterien sind sehr schlagträchtig sind, eben
ten Fledermausarten angesie- derung ist die Bundesdeut- schon längst aufgeweicht, um der ideale Lebensraum, wie er
delt. Sie sind geschützt durch sche Gesetzgebung, die ab 20 die noch zu beantwortenden in unseren Waldgebieten an-
das Bundesnaturschutzgesetz Windrädern ein umfassendes Bedenken von Trägern öffent- zutreffen ist.
und die entsprechende Lan- Umweltverträglichkeitsgutach- licher Belange und Bürgern
desgesetzgebung. ten verlangt. aus der Uckermark und dem Schlechte Planungen ohne
Barnim als nicht relevant für entsprechende Fachkennt-
Sie sind akut gefährdet. Ihr Die Erstellung von Wind- die Beschlussfassung der aus- nis der Flora und Fauna sind
Bestand ist rückläufig,.Die rädern genießt den Status der gewiesenen Gebiete abzutun. nicht nur ein Risikofaktor, sie
jährliche Vermehrungsrate Privilegierung. Brandenburg verstoßen gegen gesetzliche
schrumpft. An schönen Som- rollt den roten Teppich der Was sagt der Naturschutz- Grundlagen.
merabenden sind sie all gegen- Planungssicherheit für die In- bund dazu?
wärtig, doch viele Menschen vestoren aus. Investoren buh- Warum fühlen sich die Pla-
haben noch nie eine Fleder- len um die Wandlitzer Eig- Für z.Z. über 3.000 Wind- ner so sicher? Weil unter dem
maus aus der Nähe gesehen. nungsgebiete, insbesondere räder in Brandenburg, und Deckmäntelchen der Energie-
Sie schlafen, überwintern und der Privatwaldbesitzer. Es wer- die Anzahl soll sich vervielfa- wende die Behörden den Na-
bekommen Nachwuchs in un- den fünfstellige Pachtsummen chen, gibt es bisher keinerlei turschutz nicht mehr so eng
zugänglichen Verstecken und pro Windrad gezahlt. Um gutachterliche Kriterien, un- nehmen sollen, den Arten-
sie singen eben nicht hörbar auch bei den Bürgern und ter welchen Bedingungen der schutz abspecken und damit
wie die Vögel. Gemeinden mehr Akzeptanz Schutz von Vögeln und Fle- die Verfahren beschleunigen
zu erreichen, versprechen sie, dermäusen weitestgehend ge- sollen.
Wer ihren Lebensraum zer- das Gemeindesäckel zu füllen. währleistet werden kann.
stört, ihre Wochenstuben oder Die Windenergiewirtschaft Mit Gier und in bester Ab-
ihre Tötung vorsätzlich in Kauf boomt, die Technik fasziniert Seit 1990 gibt es keine Un- sicht wird der Windenergie-
nimmt, macht sich strafbar. und ist überaus Gewinnbrin- tersuchungen, die nach dem wirtschaft der Weg gebahnt
Fledermäuse jagen in den be- gend dank reichlicher Sub- EU-Recht besonders ge- – „Auf, auf zum fröhlichen Ja-
sonders anfälligen Forsten z. B. ventionen, denn ohne die- schützte Arten und deren Le- gen…“
die bekannten Kiefernschäd- se ist die Windenergie nicht
linge - Spanner und Raupen- marktfähig. Die Branche ver- Angelika Kastl
arten - als Gesundheitspolizei. fügt über Medienpräsenz und
beschäftigt Anwaltskanzleien.
Mit Wissen des Vorkom-
mens von geschützten Fle- Ihre Erfolgsstory beruht
dermausarten ist die Planung auf der gesetzlich garantier-
von Windfarmen in diesen ten Einspeisevergütung, die
Gebieten ein Verstoß gegen jeder Stromkunde für den
das Gesetz. vermeintlich grünen Strom
gezwungener weise mit ent-
Aber die Datenlage der richtet Da werden ursprüng-
nachgewiesenen Arten ist lich festgelegte Pufferzonen
„dünn“, wie der Naturschutz- an Naturschutzgebieten liqui-
bund sagt. diert, da werden Landschafts-
Nahe liegend wäre eine
nach feststehenden Kriteri-
11
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Leser Ich persönlich habe immer Einen besonders großen Nicht für alle Menschen
angenommen, Samariter sind Eindruck hinterließ das gro- sind solche Jugenderlebnis-
schreiben Leute, die anderen Menschen ße Engagement unserer Lei- se bestimmend. Bei Gauck
helfen. Aber hier scheint das terin Katharina Tarjàn. An war und ist es so. Gauck
Wohin mit uns Alten? Samaritertum seine Wirkung dieser Stelle möchte ich ihr hat noch heute seine Pro-
verloren zu haben. für ihre geduldige Arbeit bleme mit der Vergangen-
Als Mitte der 90er Jahre das mit uns danken, insbeson- heitsbewältigung in Bezug
Basdorfer Zentrum mit Markt- C.R., Basdorf dere für die Freude am Sin- auf historisches Recht oder
platz errichtet wurde, fielen gen, die sie uns wöchentlich menschenverachtendes Un-
natürlich alle dort befindli- Brassens in Bas- aufs Neue vermittelt. recht. Ich erwarte von ihm
chen Gebäude der Abrissbirne dorf, aus der Sicht Konsequenz in der Ableh-
zum Opfer. Darunter befan- einer Mitwirkenden Ganz besonders hat uns auch nung von Neonazis und de-
den sich die Physiotherapie, gefreut, dass wir bei der Ab- ren Untaten.
das Vereinsheim des Siedler- Am 10. und 11. März feier- schlussveranstaltung des Chan-
bundes, das Bewegungszent- te der Verein Brassens in Bas- son Festival du Printemps am In seinem Leben in Ost-
rum für Senioren und der Ju- dorf e.V. seinen Geburtstag. 27. Mai im Schlosspark Lanke deutschland nutzte er alle
gend sowie das Gebäude der Wie jedes Jahr, lud er dazu wieder mit dabei sein dürfen. Freiheiten zu einer akademi-
Gemeindeverwaltung. verschiedene Künstler ein, Weitere Informationen zum schen Ausbildung als Pfarrer.
die das Erbe George Brassens Festival auch im September Auch die Entwicklung seiner
Der Seniorentreff wurde re- lebendig erhalten. Neben An- findet man auf der Website Söhne verlief nach seinen
gelmäßig einmal in der Woche toine Villoutreix (Gesang, des Vereins: www.brassens- Vorstellungen. Ihm stand al-
durch die Gruppe der Volksso- Gitarre) aus Paris und Méli- festival.info les offen. Dann, nachdem
lidarität Basdorf für ihr Seni- née (Gesang, Akkordeon) aus die DDR in die Versenkung
orentreffen genutzt, was nach Südfrankreich, die seit eini- Christa Schumann, Wandlitz getrieben wurde, machte er
dem Abriss der Gebäude nicht gen Jahren beide in Berlin le- sich plötzlich zum „Bürger-
mehr möglich war. Durch die ben, nahm erstmals ein Chor Gauck ist nicht mein rechtler“, wurde rachsüchti-
damalige Bürgermeisterin wur- teil - die Kantorei Wandlitz Bundespräsident ger Stasijäger und oberster
de den Teilnehmern des Tref- durfte das Geburtstagskon- Kirchenrat. Jetzt strebte er
fens hoch und heilig verspro- zert eröffnen. Ich bin sechs Jahre älter als den Höhepunkt seiner Kar-
chen, dass sie immer dafür Gauck. Durch die Eltern und riere an, das Amt des Bun-
sorgen wird, dass das Treffen Ich hatte den Eindruck, durch die gesellschaftlichen despräsidenten Deutsch-
weiterhin stattfinden kann. dass das Publikum in der Verhältnisse im frühen Kin- lands und zog in das Schloss
Das hat, auch nach Ablösung voll besetzten Basdorfer Bi- desalter bin ich emotional zu Bellevue ein.
der Bürgermeisterin, bis jetzt bliothek schon ein wenig einer antifaschistischen Hal-
gut geklappt und die Grup- neugierig war, was da ein tung geprägt worden. In teils Mich stört auch seine Dop-
pe konnte jeden Mittwoch Chor so bieten würde. In jüdischer, teils christlicher pelmoral, die er bei Ehege-
ihr Treffen durchführen, und Anwesenheit unserer Bür- Familie sind enge Verwand- löbnissen abnahm: "…bis
zwar im Speisesaal des Alten- germeisterin Jana Radant, te zum überwiegenden Teil dass der Tod Euch schei-
und Pflegeheimes „Hof am der Schirmherrin des Bras- in Auschwitz vergast wor- det“. Er selber aber ist ver-
Teich“. Aber nun hat sich der sens Festivals Aurora Laca- den. Das ist tief in mein jun- heiratet, hat an seiner Seite
Vorstand des Arbeiter-Samari- sa, des Ortsvorstehers von ges Leben eingebrannt und jedoch nicht die eigene Frau
ter-Bundes, der Träger dieses Basdorf und Mitorganisator hat die abgrundtiefe Verach- im Arm, sondern eine ande-
Heims ist, besonnen, dass sich der Veranstaltung Peter Lie- tung gegen dieses menschen- re als First Lady.
ein paar Leute, die nicht ihrer behenschel, trugen wir un- feindliche System des Nazis-
Organisation angehören, in sere Lieder vor. Auf einmal mus für immer in mein Herz Gaucks einseitiger Ruf
ihren Räumlichkeiten treffen, kam ich mir vor, wie in einer gepflanzt. nach Freiheit und Demokra-
um in Ruhe eine Tasse Kaffee großen Familie, so herzlich tie ohne Beachtung sozia-
zu trinken und sich unterhal- dankte uns das Publikum. Ei- Gaucks Leben war anders. ler Gerechtigkeit, sittlicher
ten wollen. „Das kann und nige sprachen uns in der Pau- Er wurde in frühen Jahren Moral und bedingungslo-
darf nicht sein!“ se an und teilten uns ihre Be- im faschistischen Sinne er- sen Eintretens für Frieden
geisterung mit. zogen. Eine Strafe, die sein zwingt mich zur Ablehnung
Also stellt man diesen Leu- Vater im Zuge der Beseiti- dieses Mannes als Präsident
ten (es sind zehn Personen Wir waren bereits beim gung des faschistischen Un- unseres Landes, weil das für
mit einem Durchschnittsal- Abgang, da tönte es mehre- rechts absitzen musste, hat mich unchristlich und unmo-
ter von 81 Jahren) das Ul- re Male „Zugabe“. Ich glau- er offensichtlich nicht ver- ralisch ist.
timatum, sich so schnell als be, dieser Auftritt wird uns arbeitet. Gauck wurde zum
möglich eine andere Unter- in unserer Arbeit anspornen, wütenden Antikommunis- Für die, die ihn gewählt
kunft zu suchen. künftig auch ein kleines Re- ten. Das prägte sein ganzes haben, war er auch nur die
pertoire des Franzosen Geor- weiteres Leben, gleich un- zweite Wahl. Für mich ist
ge Brassens aufzunehmen. ter welchen gesellschaftli- er nicht einmal die dritte
chen Umständen er wirkte. Wahl. Gauck ist der falsche
Präsident.
Hella Hedke, Wandlitz
12
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Energieeinsparung ist nötig und möglich
In den vergangenen Jahren schalten von Lichtquellen nach der Gemeinde bestehende Ver- Effektivität erreichen. Die Ge-
und Monaten wurde auch dem Verlassen eines Raumes. teilungsnetze (Gehwegbeleuch- meinde könnte mit geringe-
den Bewohnern unserer Ge- Es geht weiter bei dem Mo- tung) eigenständig mit Elektro- ren Elektro-Energiekosten den
meinde immer deutlicher, dus der Elektrogeräte, die eine Energie zu betreiben. Hier sei Haushalt entlasten.
dass die Energie in den ver- Stand-Bay- Ausstattung haben. an das neu zu schaffende Netz
schiedensten Formen (Gas, Öl, Auch diese Geräte kann man auf dem Gelände der ehemali- Der Wille bei den Beteilig-
Elektroenergie und so weiter) bei Abwesenheit oder Nicht- gen Polizeischule mit einer Flä- ten zur Errichtung solcher Be-
immer teurer wird und zuneh- nutzung abschalten und ver- chengröße von zirka 40 Hektar treibermodelle und die Über-
mend unsere Daseinsvorsor- mindert damit den Energiever- in Basdorf gedacht. Aber auch nahme der Investitionskosten
ge bestimmt. Wir sind deshalb brauch. Jeder kann in seinem in Wandlitz würde die Chance im Gemeindehaushalt müs-
aufgefordert, mit den vorhan- Haushalt die in Frage kommen- bestehen, dass im Rathausan- sen jedoch vorhanden sein.
denen Ressourcen bewusster den Geräte überprüfen. bau zu errichtende Blockheiz- Aber auch unsere Bürger müs-
umzugehen. kraftwerk zur energetischen sen mit den veränderten Be-
Auch in der Gemeinde gibt Versorgung dieses Gebäude- dingungen einverstanden sein.
In unserer Gemeinde wurde es zahlreiche Möglichkeiten, komplexes auch in den Abend- Die Ausleuchtung der eigenen
eine Arbeitsgruppe gebildet, den Energieverbrauch zu sen- und Nachtstunden, nach dem Grundstücksflächen wird nicht
die die verschiedensten Vertre- ken. Bei der Gehwegbeleuch- Dienstende in der Verwaltung, mehr in jedem Fall stattfinden.
ter aus unterschiedlichen Fach- tung beispielsweise am Uferweg zur Speisung der Gehwegbe- Wir brauchten aber dann auch
richtungen zusammen bringen am Wandlitzsee, der Neuerrich- leuchtung einzusetzen. Die weniger für die gemeindliche
will, damit ein eigenes Energie- tung von etwa 30 Leuchten im Auslastung des Blockheizkraft- Energieversorgung zu bezah-
konzept erstellt werden kann. Langen Grund und von weite- werkes würde sich damit erhö- len. Jetzt kostet sie uns rund
ren 57 in der Wensickendor- hen und eine Steigerung der 325.000 Euro pro Jahr.
Die Umsetzung der verschie- fer Straße gibt es offenkundig
denen Maßnahmen beinhaltet Möglichkeiten zur Einspa- Wolfgang Weidler
auch die Akzeptanz durch die rung. In jedem Ortsteil wird es
Mitbürger bei den sich in die- bei kritischer Betrachtung viele
sem Zusammenhang ergeben- weitere Beispiele geben.
den Veränderungen. Die Um-
gestaltung kostet auch Geld, Die Elektronik ermöglicht
das von uns Bürgern und der vielfältige Elektroenergie-Ein-
Kommune aufgebracht werden sparung, die über die Stu-
muss. Das Geld ist eine Seite, fen „Dimmen“, „Abschaltung
auch eine Veränderung in den jeder zweiten Leuchte“ bis
Gewohnheiten ist erforderlich. zur „begleitenden Ausleuch-
tung“ reichen. Die begleiten-
Die nachfolgenden Beispiele de Ausleuchtung schaltet ent-
sollen deshalb zum Nach-, Mit- sprechend der Bewegung von
und Weiterdenken auffordern! Menschen jeweils nur drei
Lichtquellen ein bzw. wieder
Die einfachste Methode der aus: Vor, neben und nach der
Einsparung von Energie be- jeweiligen Person.
steht bekanntlich in der Nicht-
verwendung von Energie. Die Eine weitere Methode zur
simpelsten Beispiele sind das Elektro-Energieeinsparung be-
Vermeiden von Fahrkilometern steht darin, in der Verwaltung
mit dem Auto oder das Aus-
Ihr Berater im Trauerfall
16348 Wandlitz . OT Schönwalde
Hauptstraße 104
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Frühjahrsempfan
Marina Sachau
Augenoptikermeisterin und Optometristin (ZVA)
Klosterfelder Hauptstr. 68, 16348 Wandlitz/Klosterfelde
Terminvereinbarung: 033396-70707
Was macht ein Optometrist ZVA?
Die Kernaufgaben des Augen- doch keine Diagnose gestellt Das gab es bisher in unse- Märztag alles andere als ein-
optikers liegen im physika- werden kann. Ursachen von rer Gemeinde noch nie: ladend. Schneeschauer und
lisch-technischen Bereich. Der Sehproblemen besser erfas- Alle Bürger waren eingeladen, Regengüsse peitschten über
Optometrist hat sein Kom- sen, das bestmögliche Sehen am Jahresempfang der Gemein- das Land. Davon ließen sich
petenzprofil darüber hinaus ermöglichen und durch ge- de teilzunehmen. Bürgermeiste- aber die Bürger aus allen Or-
um den biologisch-physiologi- zieltes Screening die Kunden rin Dr. Jana Radant begrüßte ge- ten der Gemeinde nicht beein-
schen Bereich erweitert. Zum im Falle von Auffälligkeiten an meinsam mit dem Vorsitzenden drucken. Sie suchten Schutz in
Inhalt der Weiterbildung ge- den Augenarzt zu verweisen, der Gemeindevertretung Uwe den Partyzelten, um dann bei
hören entsprechende Lern- sind die Aufgaben des Opto- Liebehenschel und dem Orts- strahlendem Sonnenschein
felder wie allgemeine und metristen. Die individuellen vorsteher von Lanke, Christi- den Schlossgarten wieder in
okuläre Anatomie, Physiolo- Sehbedürfnisse werden somit an Schmidt, die rund 500 Gäs- Besitz zu nehmen. Neben der
gie, Pharmakologie, Patholo- z. B. bei einer Computerar- te auf Schloss Lanke. Dabei war Bürgermeisterin sprach Land-
gie und Screening. Screening beitsplatzbrille, Autofahr- das Wetter an diesem letzten rat Bodo Ihrke zu den Gäs-
des Augenpaares bedeutet erbrille, Sonnenbrille, Gleit-
u.a. die Prüfung des Dämme- sichtbrille, etc., erarbeitet
rungssehens, der Blendemp- und definiert. Bestehen un-
findlichkeit, des Farbensehens, bekannte Störungen des Bi-
des Gesichtsfeldes und die Be- nokularsehens, können Über-
wertung des vorderen Augen- anstrengung, Müdigkeit,
abschnittes. In der optometri- Kopfschmerzen oder andere
schen Untersuchung werden Beschwerden die Folge sein.
neben der Bestimmung des Vi- Auch Konzentrationsstörun-
sus und der Refraktions- und gen, Verspannungen und all-
Korrektionswerte verschiede- gemeiner Leistungsabfall am
ne Funktionen des visuellen Arbeitsplatz können Folgen
Systems auf ihre regelrechte eingeschränkter Sehleistung
Funktion geprüft. l.d.R. liefern sein. Im Gegensatz zu einem
diese Ergebnisse die Grundlage einfachen Computer-Seh-
für eine neue Sehhilfe wie Bril- test, ist eine professionelle
le, Kontaktlinse, vergrößernde Augenprüfung die Grundlage
Sehhilfe. Diese Untersuchung für eine perfekte Brille. Da-
ersetzt keine augenärztliche her ist uns eine umfassende
Untersuchung, da Auffällig- und kompetente Prüfung Ih-
keiten zwar aufgespürt, je- res Sehens besonders wichtig.
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
ng für alle Bürger FLIESEN
www.fliesen.de
ten. Es wurden verdienstvolle Kaffee und aßen Kuchen. Die
Bürger für ihr ehrenamtliches gastronomische Betreuung hatte
Engagement ausgezeichnet. mit Elan und gekonnter Impro-
Zwischen den ohnmächti- visation das Restaurant „Seeter-
gen Schauern körnigen Eises rassen“ übernommen. Die Spen-
traten die Kantorei Wandlitz den kommen der Restaurierung
und die „Sax-Puppets“ auf, die der Lanker Kapelle zugute.
Bollywood-Tänzer aus Schön-
walde erfreuten das Publikum Alle Gäste erlebten ein Volks-
und Peter Liebehenschel trug fest im besten Sinne. Wir freuen
Lieder von Georges Brassens uns auf den Empfang im nächs-
vor. Freunde trafen sich, spra- ten Jahr – dann hoffentlich bei
chen miteinander, tranken schönerem Wetter.
Horst Schumann
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Musikworkshops in der Gemeinde Wandlitz
Sie kamen, sahen und sangen!
Auftaktveranstaltung Mu-
sikworkshops in der Ge-
meinde Wandlitz
Sie kamen, sahen und san- ten Bandequipment nach wir im Publikum, als dann schaftssinn fördern, Poten-
gen! Klosterfelde. Dann ging es das erste Mal „Everything“ tiale erkennen und Leiden-
los und die Musiker fingen durch den Klassenraum der schaft wecken. Wie schön
Ja das könnte man fast sa- an zu spielen: „Everything“ Klasse 1b dröhnte und man ist es, Kinder und Jugend-
gen, aber nein, ganz so ein- von Lenny Kravitz. Das war die Begeisterung und den liche zu beobachten, die
fach war es dann doch nicht. das Vorspiel, ein erster Ein- Stolz der Nachwuchsmusi- sich für eine Sache begeis-
Einige der neun bis 16-jäh- druck von dem Titel. Die kerInnen spürte. tern, die außerhalb der uns
rigen Akteure waren schon Aufgabe und der Wunsch allen übergeholfenen Infor-
ziemlich aufgeregt, bevor der teilnehmenden Kinder Wer will, kann einen vier- mationsflut der Medienwelt
es mit dem Bandworkshop und Jugendlichen war: Den minütigen Zusammen- und des Online-Spielwahns
richtig losging am 3. Febru- Titel nach zirka drei bis vier schnitt des Bandworkshops liegen.
ar 2012 in der Grundschule Stunden Proben als Band hier ansehen:
in Klosterfelde. nachspielen. Und auf ging Musik entspringt einem
es! In vier Räumen verteilten http://www.odftv.de/ Grundtrieb des Menschen,
In Berlin haben sich Mu- sich die SängerInnen, Gitar- nachrichten/Bandwork- dem Bedürfnis sich auf die-
sikworkshops und speziell risten, Bassisten und Schlag- shop_in_Wandlitz_-15347. se besondere Art und Weise
Bandworkshops für Kinder zeuger – der Nachwuchs und html auszudrücken. Und dies ver-
und Jugendliche längst eta- die Profis und es war ein gan- bindet absolut und auch ge-
bliert. zes Stück Arbeit, aber es wur- Ein Instrument zu spie- nerationsübergreifend.
de auch gequatscht und zwi- len und Musikbegeisterter
Wo können sich musikin- schendurch Nervennahrung zu sein, das reicht jedoch Machen wir uns des-
teressierte und musikspielen- eingeworfen. nicht aus. Will man zusam- halb auf, um die Künste als
de Kinder und Jugendliche men Musik machen, muss menschliches Kulturpro-
in der Gemeinde Wandlitz Band-Feeling spüren, das man sich aufeinander ein- dukt, egal ob Bildende oder
treffen, kennen lernen und ist es! Ja das wollten sie - stellen, Interessen ausbalan- Darstellende Kunst, Musik
zusammen Musik machen? Hanna, Luis, Lennart, Paul, cieren, Rücksicht nehmen, oder Literatur in unserer Re-
Miguel, Tilman, Claudia, Vi- etwas von anderen einfor- gion noch kinder- und ju-
Nach einigen Gesprächen cky und Anne-Lina. dern, ein Team sein. Ein gendorientierter zu fördern
und Recherchen wurde ich Musikworkshop ist deshalb und den Nachwuchs zu ak-
fündig: Die Lösung heißt Wäre Lenny Kravitz selbst auch Lebenserfahrung pur tivieren und zu ermutigen
„RockMobil Barnim“. Rock- dabei gewesen, er wäre eben- für die Teilnehmenden und sich auszuprobieren!
Mobil gehört zur Mobilen so begeistert gewesen wie ein Stück Jugendarbeit, er
Jugendförderung Branden- kann vernetzen, Gemein- Irene Schüler
burg e.V. mit Sitz in Lichter-
felde und bietet die verschie-
densten Musikworkshops
an. Auch technischen Sup-
port leistet das RockMo-
bil z.B. beim „Hörsturz“ im
Goldenen Löwen oder bei
Bandproben. Ebenso gibt es
eine „HipHop-Abteilung“
und die Möglichkeit im
CastleStudio Demos für Ju-
gendbands und für Gesangs-
und Instrumentalsolisten zu
produzieren. Auf die Sei-
te schauen lohnt sich: www.
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Nun kam das RockMo-
bil mit den Musikern Mario
Reiff (Gesang), Klaus Kleest
(Gitarre), Marian Bronfeld
(Bass) und Hannes Gabriel
(Schlagzeug) mit dem gesam-
16
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Hallo Jungs und Mädels in der Gemeinde Schülerhilfe – Testsieger bei„getestet.de“
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Friedrich – der Ökonom Auch einen anderen Wirt-
schaftszweig wollte er fördern.
Im Januar 2012 jährte sich zum 300. Mal des Preußenkönigs Geburtstag Er wollte in Preußen die Webe-
rei und Tuchmacherei, sogar die
Elf Generationen später be- Polens muss eher als Beispiel für dung Deutschlands und beför- Seidenherstellung zum Blühen
gründet sein Nachfahre, Intoleranz angesehen werden. derte massiv die wirtschaftliche bringen. In Nowawes, dem heu-
der heutige Chef des Hauses Im Gegensatz zu Voltaire, der Entwicklung Preußens. Im Jahr tigen Babelsberg, gab er Befehl
Hohenzollern Friedrich Georg leidenschaftlich für Religions-, 1765, als nach dem Ende der zur Gründung der Webersied-
von Preußen, seinen Stolz auf Gedanken- und Ideenfreiheit Schlesischen Kriege Preußen lung, in der Protestanten aus
den Ahnherrn, den er meist focht, war Friedrich ein eher aufzuatmen begann, wurde Böhmen angesiedelt wurden,
Friedrich den Großen nennt, lässiger Verfechter solch aufklä- der Werbellinsee über den Wer-
u.a. so: erstens habe er die Fol- rerischer Ideale. bellinkanal an den Finowkanal „Wenige Menschen den-
ter abgeschafft, zweitens habe angebunden. Damit war eine
er Religionsfreiheit verfügt, Das entscheidende Datum weitere Wasserstraße entstan- ken, und doch wollen alle
drittens habe er die Kartoffel war vielmehr der 11. März den. Nunmehr konnten Gü-
„entdeckt“, viertens sei er ein 1812, an dem das Preußische ter, vor allem Holz als Bauma- entscheiden.“
großer Musiker gewesen. Emanzipationsedikt mit dem terial aus der Schorfheide über
Hauptartikel, dem „Judene- den Werbellinkanal nach Ber- denen Religions- und Steuer-
Dazu kann man gleich korri- lin transportiert werden. freiheit zugesichert wird. Auch
gierend anmerken: die Kartoffel „Bei den Steuern müssen ließ er Maulbeerbäume für die
war in Europa bereits bekannt. Für die preußische – wir Seidenraupenzucht anpflanzen.
Sie war im 16. Jahrhundert von Billigkeit und Menschen- würden heute sagen – Volks- Es sollen 3.000 gewesen sein.
spanischen Seefahrern aus Süd- wirtschaft war das ein gewalti-
amerika mitgebracht worden. freundlichkeit mitspre- ger Anschub, der Waren- und 1753 wurde auf Friedrichs An-
Friedrich hatte irgendwann ge- Handelsströme in Bewegung weisung der Ort Friedrichsgnade
hört, dass sie ein bekömmli- chen. Wer nur hundert Ta- setzte und Wohlstand erzeug- gegründet, der 1763 zu Friedrichs-
ches Nahrungsmittel sei. Und te. In Verbindung damit ver- hagen umbenannt und inzwi-
so wies er Preußens Bauern an, ler im Jahr zu verzehren anlasste Friedrich die Trocken- schen ein Berliner Stadtteil ist.
sie anzubauen. Das befolgte legung und Urbarmachung des Wiederum wurden Zuwanderer
aber nur eine Minderheit. Als hat, soll nicht mehr als Oderbruchs. Die Arbeiten am aus Böhmen und Schlesien an-
es in Preußen in den 1770er rund 60 Kilometer langen und gesiedelt, die als Baumwollspin-
Jahren zur Hungersnot kam, zwei abgeben. Wer tau- zwölf bis 20 Kilometer breiten ner und Seidenraupenzüchter
wiederholte er seine Weisung. Areal begannen schon 1747 ihren Lebensunterhalt verdien-
Doch wiederum aßen die meis- send hat, kann gut hun- und endeten 1762, während ten. Ähnlich förderte, ja erzwang
ten Bauern lieber Brot. Fried- gleichzeitig zahlreiche Dör- Friedrich manchmal in zahl-
rich selbst aß keine Kartoffeln. dert zahlen.“ fer entstanden, die von Sied- reichen Dörfern und Städten
lern aus Hessen, Mecklenburg, die Tuchmanufaktur. Das wis-
Die Religionsfreiheit, die dikt“, erlassen wurde. Juden sen auch die heutigen Einwoh-
Friedrich kurz nach der Thron- erhielten dadurch, bis auf den „Wenn ich ein großes Pro- ner von Schönwalde, die heute
besteigung 1740 im Toleranz- Zugang zum Offizierskorps, noch ihre spezifische Beziehung
edikt verfügte, bedeutete ge- zu Justiz- und Verwaltungsäm- blem habe, stelle ich mir zu Friedrich betonen, indem sie
wiss einen Schritt im Sinne der tern, „normale“ staatsbürgerli- auf die Ansiedlung von Tuchma-
Aufklärung des 18. Jahrhun- che Rechte. So viel zum heuti- die Erde von einem fernen chern durch den Preußenkönig
derts. Aber Friedrich hatte vor gen Hohenzollernchef. verweisen.
allem pragmatische Absichten. Punkt im Weltall aus be-
Er wollte Siedler ins Land ho- Der große Friedrich maß fünf Friedrich regierte gerne, wie
len, die aus konfessionell ver- Fuß, zwei Zoll, also etwa 1,60 trachtet vor: Wie klein ist er selbst bekundete. Er war ein
schiedenen Regionen kamen, Meter. Er war somit ein kleiner kompetenter Regent, der vor al-
z.B. Hugenotten aus Frank- Mann, der klug und erfolgsori- sie doch, und wie klein ist lem auf wirtschaftspolitischem
reich, Weber aus Württemberg entiert – vor allem auf ökono- Gebiet Erfolge erzielte. In an-
usw. Die Judenvertreibung aus mischem Gebiet – zum Nutzen mein Problem.“ derer Hinsicht fällt die Wertung
Westpreußen nach der Teilung seines Landes wirkte. Davon auch negativ aus. Dass er beim
war z.B. unser heutiger Le- der Pfalz, aus Württemberg, so- Regieren nicht zimperlich war
bensraum – Wandlitz, Barnim, gar aus Niederösterreich, der und oft seinen Willen ohne jede
Schorfheide bis hin zum Oder- Schweiz und Frankreich er- Diskussion durchsetzte, mochte
bruch und insbesondere die baut wurden. Ein kleines Länd- sowohl seiner eigenen Persön-
Dörfer Schönwalde und Zer- le mit 900 Quadratkilometern lichkeitsstruktur als auch dem
penschleuse – direkt betroffen. Ackerland war entstanden. Zu- feudalen Zeitgeist zuzuschreiben
sammen mit anderen Kultivie- sein, der noch wenig von der all-
Auf königliche Order von rungs- und Besiedelungsmaß- mählich aufkeimenden Aufklä-
1744 wurde der Finowkanal nahmen, die Friedrich gezielt rung oder gar von demokrati-
wieder in Stand gesetzt, der im betrieb, beurteilte er selbst sei- scher Meinungsbildung wusste.
Dreißigjährigen Krieg zerstört ne Regierungskunst so: „Hier
worden war. Von 1749 an war habe ich im Frieden eine Pro- Herbert Willner
der Kanal, der Oder und Havel vinz erobert, ohne einen Mann
verbindet, wieder schiffbar. Die zu verlieren.“
etwa 32 Kilometer lange Was-
serstraße mit ihren zahlreichen
Schleusen wurde zur wichtigs-
ten Ost-West Wasserverbin-
18
Heidekraut Journal April / Mai 2012
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Gesichter in Wandlitz
nicht, die nicht zur Wahl ge-
hen. Warum nehmen Sie Ihr
Recht nicht wahr? Warum gibt
es so viel Gleichgültigkeit? Ich
habe die letzte Wahl hier in
Wandlitz im September genau
verfolgt und mich über das
Wahlergebnis so sehr gefreut.
Und wissen Sie, dann gibt
es noch etwas, was mich sehr
stört und was absolut be-
schämend ist: Der Müll, der
rum liegt an den Waldrän-
dern in Basdorf, das verstehe
ich nicht. Wie können Men-
schen ihren Unrat und ihre
Renovierungsabfälle usw. in
den Wald werfen?
Wir möchten Mit- dorf eingeladen, das klappte diese Richtung. Diese Musik Wenn Sie so im Alltag hinter
menschen aus unse- dann auch. begeistert mich. dem Bäckereitresen stehen, ha-
rer Gemeinde vorstellen, ben Sie einen Typus von Lieb-
die auch Ihr Nachbar sein Wenn Sie nicht arbeiten, was Da sind Sie nicht allein! lingskunden?
könnten. Uns interessieren tun Sie dann am liebsten? Sagen Sie mal, wenn man so
ihre Gedanken, ihre Proble- jeden Tag mit vielen Sorten Ku- Nein eigentlich nicht. Mir
me. Wir freuen uns auf die Na, wir erkunden viel die chen zu tun hat, isst man dann fällt auf, dass die Wandlit-
Hinweise unserer Leser zu Gegend hier, mit dem Fahr- noch gern Kuchen und welchen? zer hier doch aufgeschlos-
Bürgern, die sie künftig an rad, wir sind im Sommer viel Doch ab und zu esse ich sener sind als die Basdorfer.
dieser Stelle wiedertreffen mit unserem Faltboot unter- auch Kuchen, dann aber am Aber auch hier gibt es Leu-
möchten. wegs auf dem Langen Trödel liebsten ein Stück Schokola- te, die bei uns in den Bäcker
z.B. oder auf der Spree und dencremetorte, so eine rich- kommen und nicht grüßen,
Mit Elke Mischok, wohn- Oder. Wir wandern auch sehr tig fette! Aber wissen Sie, ich diese Unhöflichkeit finde
haft in Basdorf, Fachverkäu- gern und fahren ins Erzgebir- gehe auch gern zum Fleischer. ich natürlich schlimm. Die
ferin bei Märkisch Edel in ge, ist eben Heimat. Ansons- Und zu Hause Kuchen ba- Arbeit macht mir aber sehr
Wandlitz sprach Irene Schü- ten, ja schwimmen, eislaufen, cken, nein, darauf habe ich viel Spaß, ich gehe gern ar-
ler im Auftrag des HK-J. lesen. Wissen Sie, ich brauche eher keine Lust, das macht im- beiten, weil wir auch ein gu-
auch die Nachrichten, mich in- mer mein Mann. tes Team sind. Ich höre gern
Elke Mischok ist 50 Jahre teressiert, was in der Welt pas- zu, wenn Menschen mir et-
alt, lebt in Lebensgemein- siert. Gibt es etwas, was Sie stört was erzählen und ich weiß,
schaft, hat zwei erwachsene hier in der Gegend, in Ihrem das tut ihnen gut. Sie glau-
Kinder und ein Enkelkind. Welches Buch haben Sie zu- Umfeld? ben gar nicht, wie viele In-
letzt gelesen? formationen hier zwischen
HK-J: Seit wann leben Sie in Ja was ich ganz schlimm fin- Brot und Kuchen über die
der Gemeinde Wandlitz? „Das verlorene Symbol“ von de, ist diese Wahlverdrossen- Theke gehen!
Dan Brown und von Iny Lor- heit. Ich verstehe die Leute
Elke Mischok: Seit 2005, entz „Die Wanderhure“. Die Dann bleiben wir in Kontakt
ich bin wegen der Arbeit von historischen Romane von Iny wegen der Informationen!
Chemnitz nach Basdorf gezo- Lorentz habe ich alle gelesen,
gen zusammen mit meinem aber ich lese auch gern sehr Vielen Dank für das Ge-
Mann. Ich bin gebürtige Karl- verschiedene Sachen, auch spräch
Marx-Städterin. Ich sage das Krimis.
mit Absicht, dieser Namen-
wechsel, das ist immer noch Und Musik, verraten Sie uns,
schwierig. Ja also ich wurde im welche Musik Sie gern hören?
September 2005 zu einem Vor-
stellungsgespräch nach Bas- Ja, na ja ich höre sehr gern
Rammstein und Wolfsheim,
20
Heidekraut Journal April / Mai 2012
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21
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Wir lieben unsere neue Heimat
Vor fünf Jahren sind wir über dem Boden näherte, war ten die Pistolen – mal ten, zehn Schriftsätzen und
nach Wandlitz gezogen. alles noch überschaubar. Nun eine schöne Ablen- E-Mail-Verkehr ihre Nerven
stehe ich aber seit fünf Jah- kung vom Baustaub versenken müssen wegen ei-
Damals war mir nicht be- ren mit meinen beiden Fü- – und die Polizisten nes eigentlich selbstverständ-
wusst, dass Wandlitz eine ßen auf Wandlitzer Boden erzählten sehr ernst- lichen Schulbesuchs. Im Üb-
Großgemeinde ist. Vielleicht und konnte viele Details und haft, dass sie in Wand- rigen, meine Tochter hat es
gab es auch die Hoffnung, al- Facetten kennen lernen. Und litz sehr viele Rou- leider nicht mehr geschafft
les Gute beieinander zu ha- über diese winzigen Details tinefahrten machen. hier Fuß zu fassen, nun ist
ben: Kindergärten, Grund- möchte ich berichten. Tatsächlich war ich sie bald weg, weg aus Wand-
schule, Gymnasium, Vereine sehr erfreut über diese litz. Sie mag hier nicht leben,
und einen, nein viele Seen in Mein erster offizieller Kon- zeitnahe und lücken- schade. Genug Gleichgesinn-
der Umgebung. Dies konn- takt waren drei bewaffne- lose Kontrolle aller te hat sie nicht getroffen, wo
te ich sehr leicht bei Google te Bundespolizisten – www. Bauarbeiten in Wand- auch, am Bahnhof, im Win-
Earth erkennen. Auch wenn schwarzarbeit.de. Da war ich litz. In der Zwischen- ter am See?
ich mich bis auf 500 Meter genau zwei Tage Wandlit- zeit vergaß ich das
zer. Meine Kinder betrachte- überlaufende Wasch- Nun kam der Zeitpunkt,
becken, aber die flei- da ich meinen ersten Kon-
ßigen Bediensteten takt mit dem Heidekraut-
kamen ja zu jedem un- Journal hatte. Die Nachbarn
geplant. hatten es uns in die Hand ge-
drückt und gesagt, hier könnt
Noch kein richtiges ihr über die Schulprobleme
trockenes Dach über nachlesen. Ich konnte erfah-
dem Kopf, da war der ren, dass Eltern, eben Bürger
nächste Gedanke: Wir der Gemeinde, ihre Stimme
müssen unser großes Kind erhoben gegen Entscheidun-
im Wandlitzer Gymnasium gen von Ämtern. Ich glau-
anmelden. Nach drei Absa- be mich zu erinnern, dass
gen wegen Überfüllung vom eine Schule geschlossen wer-
Wandlitzer Gymnasium, den sollte. Dass verwunder-
vom Barnim-Gymnasium te mich sehr, denn im Jahres-
und Prätorius-Gymnasium, bericht der Gemeinde waren
haben wir das Schulamt so- enorme jährliche Zuzugsra-
zusagen kennen gelernt. Da ten verzeichnet und ein Be-
waren gerade noch sechs Wo- such im Kindergarten und in
chen Ferien. Und erst zwei der Grundschule ließen eher
Tage vor Schulbeginn hat- Platzmangel erkennen.
te unsere verzweifelte Toch-
ter wieder eine Schulberech- Warum war mir das Schul-
tigung, aber leider nicht in problem meiner Tochter so
Wandlitz und zuvor hatte wichtig? Wir möchten noch
meine Frau in 20 Telefona- zwei Minderjährige ein gu-
tes Jahrzehnt hier erblühen
22
Heidekraut Journal April / Mai 2012
lassen. Seither bin ich ein ge- müssen geschminkt werden. erst einmal deutsche Demo- Letztes Wochenende konnte
neigter Leser des Heidekraut- Baumschutzsatzung hin und kratie erklärt bekommen. ich bis 14 zählen, nein nicht
Journals und des Amtsblattes. her, ich weiß, dass ein Mine- War es nicht griechisch, die- die Temperatur, sondern Kin-
ralputz einer Stadtvilla nicht ses „Demokratie“, oder doch dereinheiten auf dem Spiel-
Es wurde Herbst und ich so viel erzählen kann wie ein gefressen vom Finanzmons- platz, denn wir sind sozusa-
fegte mein Laub auf den Stra- Blatt im Herbst, das dem Igel ter? Obwohl das bilanziel- gen privilegiert, da wir in der
ßen von Wandlitz. Im Amts- eine Decke schenkt. le Wandlitz eine sehr schöne Nähe eines der drei Spielplät-
blatt las ich, dass das Laub Form samt Inhalt hat, wun- ze, die es für 915 Wandlitzer
unserer Straßenbäume kos- Jeder Stein, jeder Baum, derbar ausgestattet in den Kinder und Jugendliche gibt,
tenlos abgeholt wird. HUR- jede Erhöhung, jede Ein- letzten Jahren, schwelgt man wohnen.
RA, weniger Kosten und fahrt, jedes Grillfeuer wird doch sehr schnell zu rathäus-
ich hatte eine geniale Idee. beobachtet und es wird ge- lichen Prachtbauten und Mu- Es ist überhaupt schwer, in
Ich fegte MEIN Laub und schrieben und angezeigt und seen, die uns im Alter noch ein konstruktives Gespräch
wollte es nun dem Bauhof erörtert und verstanden. viel Pflegegeld kosten wer- zu kommen. Mein Vorschlag
leicht machen und verbrach- den. Aber dann sind die Po- ganz einfach: Bei jeder Ge-
te MEIN Laub auf die gegen- Man kann in unserer Groß- litiker von damals weg und meindevertretersitzung oder
überliegende Straßenseite zu gemeinde vieles entdecken, ich freue mich schon jetzt, Ausschusssitzung einfach
den Laubhaufen der kommu- Freunde finden, sich mit Ver- gemeinsam mit meinen Mit- eine Wahlurne aufstellen und
nalen Wohnungen, einfach bündeten gemeinsam bewe- menschen die öffentlichen Kummerkasten darauf schrei-
nur, damit das Laubfahrzeug gen und Kritik umsetzen in Gebäude im Wochenend- ben und geräuschlos die An-
nur einmal saugen muss. Ei- Gemeinsamkeiten. Subbotnik zu streichen. fragen aufschreiben lassen.
nen Tag später wurde mir Das ist satzungskonform,
handschriftlich im Briefkas- Mit Freunden haben Auch die Kultur kommt zeitsparend und die Antwor-
ten mitgeteilt, dass hier jeder wir Glas – zerbrochenes – nicht zu kurz in der Groß- ten sind dann so effektiv wie
seine eigenen Haufen macht. von den Stränden des Sees gemeinde. Es gibt ein eige- dieser Artikel.
beräumt, junge Menschen nes Kulturamt, und dieses
Vielleicht gibt es ja Vor- kennen gelernt, die am domtiert den goldenen Lö- Aber es gab Chancen und
schriften über Höhe und Be- Bahnhof trinken, da ist man wen. Der erscheint nur zur- es wird noch viele geben, nur
schaffenheit von Laubhau- schon beruhigt, weil man zeit ein wenig zahnlos, zu- die Beteiligten werden und
fen, ich weiß es nicht, und davon ausgehen kann, dass mindest waren im Amtsblatt müssen sich ändern. Teilha-
ganz ehrlich noch heute be- mit dem Zug nach Hause ge- bei „Was ist los in Wandlitz“ be und Mitmachen sind auch
obachte ich jeden Herbst, wie fahren wird. Drogen könn- 80 Prozent der Veranstaltun- hier die zentrale Herausfor-
der Westwind so ganz zufäl- te man am See kaufen, auch gen in Biesenthal angesiedelt. derung.
lig das Laub vom Nachbar- hier ist dann die Polizei am Und die Klangqualität der Bi-
grundstück herüberweht, Ort. Aber die Meinung von bliotheks-Bühne in Basdorf So haben über 40 Bürger
vielleicht sollte und muss Bürgern zu diesen Begeben- scheint auch besser ausgestat- die Herausforderung ange-
man das Laub im Sommer heiten zu erhalten, ist schon tet, brasser Sound eben. nommen und wollten sich
kennzeichnen? erheblich schwerer. in die Arbeit mit und für
Auch die MOZ bereichert die Jugend einbringen. Lei-
Ich habe Wandlitzer ken- Aber wir hatten doch ers- oft unser literarisches Kul- der wurde die erste Chance
nen gelernt, die hatten noch ten ernsthafteren Kontakt zu turleben. Da wurden in der nicht eindeutig genutzt, da
eine bessere Idee. Die haben kritischen Stimmen. Gemeinde in den letzten die Koordination durch die
mal schnell den Baum ge- Monaten zwei Spielplätze verantwortlichen Erwachse-
fällt, das spart der Gemein- Überhaupt möchte ich hier erweitert. Einer in der alten nen unterschätzt wurde. Wä-
de, wenn es alle machen, unseren Kindern danken, Amtszeit, einer in der neuen ren Kinder und Jugendliche
bestimmt auch Geld. Aber denn durch sie wurden wir Amtszeit. Es gab gedruckte anwesend gewesen, dann hät-
leider sind mit den gefällten oft in das zentrale Geschehen Bilder, die unterschiedlicher te sich zumindest jeder wer-
Bäumen nun die Familien Fa- in Wandlitz hinein befördert. nicht sein konnten. Einmal bend vorgestellt.
san und Eichhörnchen weg- Ich glaube hier an Absicht, so ein Bild „Spielplatz mit Kin-
gezogen, nur die drei Rehe nach dem Motto: Macht was, dern“ (alte Amtszeit), einmal So wird sich zeigen, wer
kommen noch zweimal im damit wir hier noch viel erle- ein Bild „Spielplatz ohne den Mut zur zweiten Teil-
Jahr zum vereinbarten Treff- ben können. Kinder“ (neue Amtszeit), so- nahme hat.
punkt. Das andere Getier, so gar straff und lang betitelt
süß es sein mag, ist in die Und der Jugendkoordina- mit „menschenleerer Spiel- Wie wollen wir unseren
große Stadt nach Berlin ge- torin möchte ich danken, platz in Wandlitz, Februar Kindern Mitgestaltung und
zogen, das geht ja jetzt auch dass sie IHR Geld für die Ju- 2012“. Man könnte glatt kon- Teamgeist beibringen und sie
schnell in 28 Minuten mit gendarbeit einsetzt, so zu- zeptlose Steuergeldvergeu- zur Übernahme von Verant-
der NEB. mindest beschrieben im vor- dung vermuten, bildlich zu- wortung motivieren, wenn
letzten Amtsblatt. Ich dachte, mindest, aber vielleicht war bereits in kleinen Gruppen
Hallo Nachbarn, nur zur es wären Steuergelder, die der Tag nur unterkühlt mit von Erwachsenen persönli-
Erinnerung, jeder Baum und ich in dadaistischer Naivität minus zwölf Grad Celsius. che Befindlichkeiten mehr
Strauch, ach was, jede Pflan- in unsere Gemeinde mit ver- wiegen als die Sache je an
ze zählt. Zäune rosten und teilen kann. Aber hier konn- Wert gewinnen kann?
te ich in Statements, so wird
es wohl politisch genannt, André Schüler
23
Heidekraut Journal April / Mai 2012
Der Neubau des Agrarmuse- Agrarmuseum mischen Oper wird am 26. Au-
ums wächst immer weiter gust auf der Museumswiese
und nähert sich allmählich sei- 2012 wird eine kurze Saison Open Air oder in der Kultur-
nem Endzustand. Das Umfeld bühne Goldener Löwe stattfin-
wird gestaltet. Auch der Aus- Agrarmuseum begann am 1. Dieses Volksfest wird mit einem den. Genauere Informationen
bau der Breitscheidstraße wur- April und steht unter dem The- unterhaltsamen und wie immer werden noch veröffentlicht.
de von der Gemeindevertre- ma „200 Jahre Geschichte der interessanten Programm für die
tung beschlossen. Der Fußweg brandenburgischen Landwirt- ganze Familie gestaltet. Die mu- Nach dem 1. Juli 2012 be-
wird unter Beachtung des al- schaft“. Parallel wird eine Aus- sikalische Umrahmung erfolgt ginnt die Aufbereitung und
ten Baumbestandes mit einem stellung unter dem Motto „100 traditionell durch die „Märki- Präsentation der ausgewähl-
Kompromiss angelegt. Alles ist Jahre Feuerwehr Wandlitz“ ge- schen Musikanten“. ten Ausstellungsstücke. Da die-
in Vorbereitung auf das große zeigt, die den Fundus der Ge- se Arbeiten sehr zeitaufwendig
Ereignis - der Neueröffnung des schichte der Freiwilligen Feu- Die beliebte Reihe „Musik im sind, werden noch interessierte
„Agrarmuseums und Naturpark erwehr in unserer Gemeinde Museum“ wird in diesem Jahr Mitmacher gesucht, die sich bei
Barnim“ im Jahr 2013. offeriert. Nicht nur für Liebha- unter dem Zwang des Umzu- der Museumsleiterin Frau Dr.
ber der Feuerwehr ist diese Aus- ges wohl an verschiedenen Or- Christine Papendieck unter der
Der Umzug in die neuen Räu- stellung interessant. Auch für ten stattfinden. Die erste Veran- Telefonnr. 033397/21558 mel-
me und die Umsetzung der neu- die Freunde historischer Tech- staltung am 24. Juni findet noch den können.
en Gestaltungskonzeption in nik bietet sich hier ein interes- in den Räumen des alten Mu-
dem künftigen Gebäude erfor- santer Geschichtsausflug. Sicher seums statt. Je nach dem Stand Ein Vorschlag von mei-
dert die Rekonstruktion der Aus- wird dies nicht nur die Wandlit- der Entwicklung wird die Veran- ner Seite: Die Schulleiter und
stellungsobjekte, so dass diese zer Bürger anlocken. staltung am 29. Juli in den alten Schüler der oberen Klassen des
aus ihrer jetzigen Präsentation Räumen oder, wenn dies nicht Gymnasiums, aber auch der an-
heraus genommen werden müs- Der Höhepunkt in jedem mehr möglich ist, im „Golde- deren Schulen, sollten überle-
sen. Damit endet die diesjährige Jahr ist das „Wandlitzer Muse- nen Löwen“ stattfinden. Die gen, ob sie hier eine nützliche
Museumssaison am 01. Juli 2012. umsfest“. Es wird diesmal zum dritte Veranstaltung der Kon- Hilfe leisten können.
Die Saisoneröffnung für das 33. Mal am 13. Mai gefeiert. zertreihe mit Solisten der Ko-
Wolfgang Weidler
Nachdem am 01. April der Zum Schluss: Verkehrsnachrichten leitete, weil er eine Kindergruppe,
Bundestag das neue Gesetz zur die die Straße an einer unüber‑
„Verbesserung der Verkehrsabläu‑ Der Siegeszug des Ost-Ampelmännchens machte um Wandlitz einen gro‑ sichtlichen Stelle überquerte, zu
fe in Städten und großen Gemein‑ ßen Bogen. Foto von der Ampel an der Kreuzung B 109 / Bahnhofstraße spät bemerkte. Der Lastzug geriet
den“ verabschiedet hatte, wurde ins Schleudern, kippte um und
auch in Gütershausen-Wasewitz chen Verhältnisse. Der Sprecher der des Straßennetzes mit Ampeln deut‑ das auslaufende Benzin fing Feu‑
heftig diskutiert, welche Maßnah‑ SPD wollte sich nicht klar positio‑ lich zu erweitern. Er verwies auf die er. Der entstandene Schaden belief
men ergriffen werden sollten, um nieren, ob man nun rechts oder links Fürsorgepflicht der Gemeinde zur sich in Millionenhöhe. Zahlrei‑
den Straßenverkehr in der Ge‑ den Vorzug gebe. Sie wären am Verbesserung der Verkehrssicherheit che Menschenleben waren zu be‑
meinde den modernen Bedin‑ liebsten für eine Regel „Ab durch die vor allem für Kinder ältere Men‑ klagen. Stieracker erläuterte, dass
gungen anzupassen. Nach mo‑ Mitte“, wissen aber auch, dass dies schen und Hausfrauen. Zur Un‑ der flächendeckende Ausbau mit
natelanger kontroverser Debatte kaum zu realisieren sei. Schließlich termauerung seiner Worte verdeut‑ Ampelanlagen für die Gemeinde
stand am vergangenen Dienstag verwies man das Thema noch ein‑ lichte er den Gemeindevertretern die kostengünstig sei, da durch seine
das Thema auf der Gemeindever‑ mal an den Ausschuss für Ordnung Gefahren, die durch fehlende Am‑ Firma vorausschauend bereits die
tretersitzung zur Entscheidung. und Sicherheit zur Diskussion. peln bestehen. Betroffen lauschten erforderlichen Kabel verlegt wor‑
die Anwesenden der Schilderung den waren.
Der Fraktionsvorsitzende der Sebastian Stieracker von der eines Verkehrsunfalles, bei dem ein
Linken, Paul Degenhardt, er‑ CDU begründete dann den Vor‑ Tanklastzug eine Notbremsung ein‑ Beeindruckt von dieser Dar‑
läuterte den Standpunkt seiner schlag seiner Fraktion, den Ausbau stellung stimmten die Gemeinde‑
Partei, die bisherige Vorfahrtsre‑ vertreter dem Ausbau des Am‑
gel neu zu gestalten. „Rechts vor pelsystems einstimmig, bei einer
links“, so erklärte er, „entspricht Enthaltung, zu. Stieracker nahm
nicht mehr den heutigen Anforde‑ aus Befangenheit an der Abstim‑
rungen. Unsere Gesellschaft wen‑ mung nicht teil.
det sich mehrheitlich gegen Ten‑
denzen, den Rechten den Vortritt Nach dieser, für die weite‑
zu lassen.“ Dem müsse auch der re Entwicklung von Gütershau‑
Straßenverkehr Rechnung tra‑ sen-Wasewitz so erfolgreichen
gen. Die Fraktionsmitglieder der Gemeindevertreterversammlung
CDU widersprachen ihm mit trafen sich die Abgeordneten in
sehr heftigen Worten. Die geltende der Gaststätte „Zur Tankstelle“
Verkehrsregelung habe keine Aus‑ auf ein Bier, um den Abend ge‑
wirkungen auf die gesellschaftli‑ bührend ausklingen zu lassen.
Giselher Muskalowski
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Basdorf feiert gern und endlich gibt‘s wieder ein Wappenfest! Gründe zum
Feiern gibt‘s immer genug – diesmal will sich Basdorf in all seinen Facetten
vorstellen und wünscht sich daß alle mitmachen!
Wir in Basdorf nachWuchsmusiKer
Unter diesem Motto stellen gesucht! Wer kann wirklich
sich Basdorfer Vereine, Hand- toll singen und sammelt noch
werker und Künstler vor. An Bühnenerfahrung? Wir freuen
bunten Markständen kann uns über gute und mutige Bands
man mitmachen, zusehen, viel und Musiker! Sendet eure
lernen und alles fragen was Demo-CD andas Wappenfest-
man schon immer mal wissen Organisationsteam!
wollte.
Haben Sie Lust ihr Handwerk, Dazu gibt es noch ein Buntes
ihre Kunst oder ihren Verein rahmenprogramm. Es
vorzustellen? Melden Sie sich treten u.a. auf: die Märkischen
beim Organisationsteam an und Musikanten, Breakdancer, es
mieten Sie einen Marktstand. gibt Sing- und Tanzvorführun-
gen der Kinder aus der Kita Rap-
1375 wurde Basdorp erstmals namentlich erwähnt! pelkiste, der Basdorfer Grund-
Das Wappen von Basdorf galt bis 2004 als offizielles Orts- schule und Ramonas Kreativer
wappen. Einst verirrte sich ein Hirsch in die Basdorfer Kirche. Ein Wundertüte und Sportvorfüh-
paar beherzte Bürger brachten das höchst erregte Tier zur Strecke. rungen des PSV Basdorf.
Das mächtige Geweih wurde zu einem Kronleuchter umgearbei-
tet, der heute noch in der Kirche zu bewundern ist.
Die sieben Winkel stehen für die sieben Siedlungen Waldheim,
Waldfrieden, Gänseluch, Dorf, Karl-Marx-Siedling (Bramow-
siedlung), Milchsiedlung und Heinrich-Heine-Ring.
formeL-fun-rennen Basdorfertanz-&disco-aBende sind legendär und lang!
Ein Riesenspaß verspricht das dJ marvin moderiert und umrahmt mit Discoklängen einen
Seifenkistenrennen zu werden! ausgefallenen Abend.
Hier werden mutige Bastler ge- hans & gina machen den Auftakt mit ihrer peppigen Musik-
sucht die Mitmachen wollen! kabarett- Show. Gefolgt von michaeL hansen, schon seit
Bewertet wird zwar einerseits DDR-Zeiten ein beliebter Schlagersänger. Er singt die Lieb-
das schnellste Gefährt. Ande- lingshits und Lieder aus seinem aktuellen Album.
rerseits gibt es einen Publi- Die shoWBand papermoon aus Mecklenburg-Vorpommern
kumspreis für den originellsten umfasst alle Genres einer modernen Bühnenshow: Top 40–Hits,
Eigenbau. anmeLden und Oldies, Caribische Klänge, Partymusik aus den Alpen, Ever-
LosLegen! greens und Deutscher Schlager.
KontaKt: organisationsteam
Wappenfest Basdorf
peter LieBehenscheL, t: 0171.8206946
info@ Wappenfest-Basdorf.de
WWW.Wappenfest-Basdorf.de
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
Veranstaltungstipps Impressum:
Ostersonntag, 08. April, 15.00 Uhr und anschließend Konzert im Mu- Heidekraut Journal
seumsgarten des Artistenmuseums
„Musikalischer Nachmit- Zeitschrift für die Bürger aller
Orte der Gemeinde Wandlitz
tag im Museumsgarten“ des In-
Redaktion:
ternationalen Artistenmuseums. Samstag, 12. Mai, 15.00 Uhr Horst Schumann (verantwortlich)
Sondergastspiel Bert Beel im Artisten- Postfach 1104, 16342 Wandlitz
Gastspiel eines russischen Ensemb- museum. Deutschlands populärster Tel.: 033397-277329, Fax: 033397-67301
Imitator und Sänger, mit Lesung aus E-Mail: [email protected]
les mit Kaviar-Imbiss für Jedermann seinem neuen Buch. Sie erleben Jo- Internet: www.heidekrautjournal.de
hannes Heesters, Udo Lindenberg u.a. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 6
Samstag, 14. April, 15.00 Uhr vom 01.04.2010
„Tag der Offenen Museumstür“ im Samstag, 20. Mai, 15.00 Uhr Namentlich gezeichnete Beiträge müssen
Artistenmuseum. Mit Anekdoten „Internationaler Tag der Museen“. nicht mit der Meinung der Redaktion über
gespickte Führung durch alle Aus- Museen im Wandel - Humorvolle einstimmen.
stellungen und „Das Lachen großer Führung mit anschließender Kaffeeta- Für unverlangt eingesandte Manuskripte
Clowns“ . Für Einwohner der Ge- fel im Artistenmuseum. und Fotos wird keine Haftung
meinde Wandlitz bei Vorlage des Per- übernommen. Die Redaktion behält sich
sonalausweises Eintritt frei. Kos- Kürzungen vor.
tenlose Getränke für alle Besucher (Auflage:10.000 Exempare)
Mittwoch, 25. April, 19.00 Uhr Mittwoch, 23. bis Sonntag, 27. Mai Herstellung:
Bündnis90/Die Grünen Regionalver- 3. Chanson Festival du Printemps: Werbeberatung Helmut Hannusch
band Mittelbarnim laden zur öffent- Höhepunkt bildet die Veranstaltung Rheinallee 17, 16348 Wandlitz
lichen Aufführung des Film & quot; im Schlosspark Lanke am Pfingst- Tel.: 033397-22500
Energieland in Wandlitz ins Mehrge- sonntag, 27. Mai ab 15.00 Uhr. Wei- E-Mail: [email protected]
nerationenhaus ein. Weitere Informa- tere Informationen finden Sie auf der
tionen erhalten Sie unter www.ener- Homepage: www.festival-brassens.info Vertrieb:
gieland-film.de Das Heidekraut Journal wird kostenlos
Pfingstsonntag, 27. Mai, 15.00 Uhr an die Haushalte in den Orten der
Gemeinde Wandlitz verteilt.
Pfingstkonzert russisch-ukraini-
Außerdem liegen einige Exemplare aus:
Samstag, 28. April, 15.00 Uhr scher Ensembles. Von Folklo-
Neue Sonderausstellung im Artisten- Basdorf:
museum. „Artistik und Zirkuskunst re über Klassik zur Moderne bie- Schlestein-Blumen, Bahnhofstr. 10a
auf Briefmarken und Medaillen“ mit
weltweiten philatelistischen Belegen. ten zwei Ensembles gute Musik Klosterfelde:
Eröffnet voraussichtlich durch den Fi- Sonnenblume, Hauptstr. 60
nanzminister Dr. Helmuth Markov zur Unterhaltung im Museumsgar- Spolert, Zeitung,Bahnhofstr. 35
ten des Artistenmuseums mit Kaf- Lanke:
Restaurant Bellevue, Lanker Dorfstr. 17
fee, Gebäck und weiteren Getränken
Prenden:
Montag, 30. April, ab 19 Uhr Kulturtipps aus Zühlsdorf TRIAS, Frau Faust, Prendener Dorfstr. 16
Tanz in den Mai in der Fußballarena (Alle Veranstaltungen im Mehrzweck-
1. FV Eintracht Wandlitz, Oranienbur- raum Zühlsdorf, Dorfstr. 35a) Schönwalde:
ger Straße Wandlitz Lotto-Annahmestelle, Hauptstr. 37
Samstag, 21. April, 16.00 Uhr
Dienstag, 01. Mai Feierliche Eröffnung der Vernissa- Wandlitz:
10 Uhr: Maifest für die ganze Familie. ge von Saskia Lackner (Klosterfelde) Lotto-Paper-Shop am Lidl-Markt Bernauer
16 Uhr: Punktspiel der Herren Landes- „Nach dem Diplom auf die freie Wild- Chaussee 78
klasse zwischen 1. FV Eintracht Wand- bahn“. Touristeninformation Bhf. Wandlitzsee
litz und SG Union Klosterfelde Eintritt frei. Reisebüro Rostin, Karl-Liebknecht-Str. l
Ort: Fußballarena 1.FV Eintracht Die Bilder-Galerie hängt bis 16. Juni Post-Agentur, Prenzlauer Chaussee 183
Wandlitz, Oranienburger Straße 2012 Papier + Stift, Prenzlauer Chaussee 181-183
Wandlitz
Freitag, 27. April, 19.00 Uhr Zerpenschleuse:
Samstag, 05. Mai, 15.00 Uhr Film ab in Zühlsdorf: „Ein Menschen- Floristikfachgeschäft, Berliner Str. 9
Am Vorabend des Tages der Befrei- schicksal“ (UdSSR 1959).
ung „Kranzniederlegung an den Eh- Beitrag: 3,00 Euro, ermäßigt 0,50 Euro Die nächste Ausgabe
renmalen der sowjetischen und erscheint am 02.06.2012
deutschen Gefallenen des 2. Weltkrie- Freitag, 25. Mai, 19.00 Uhr
ges“ mit einer Delegation der Rus- Film ab in Zühlsdorf: „Black Swan“ Redaktions- u.
sischen Föderation in Klosterfelde - Der schwarze Schwan - (USA 2010). Anzeigenschluss:
Beitrag: 3,00 Euro, ermäßigt 0,50 Euro
16. Mai 2012
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Heidekraut Journal April / Mai 2012
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