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Published by webteam, 2022-02-21 09:53:08

SPL MixDream DE

SPL MixDream DE

Handbuch

1 Sig. 2 Sig. 3 Sig. 4 Sig. 5 Sig. 6 Sig. 7 Sig. 8 Sig. MixDream 9 Sig. 10 Sig. 11 Sig. 12 Sig. 13 Sig. 14 Sig. 15 Sig. 16 Sig.

Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert 12 34 56 Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert
On On On On On On On On Expansion Mono Mono Mono Inserts On On On On On On On On On

Off Off Off Off Off Off Off Off Class A Mix System, Model 2384 Off Off Off Off Off Off Off Off
No No No No No No No No No No No No No No No No
Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix

-6 Return Signal 6 18 Gain Reduction 2
-4 LR 15 LR
-2 5 S 12 1 O
Insert On 4 Limiter On 0
0 UTPUT LEVEL9
Master Insert TEREO WIDTH Peak Limiter
SEND LEVEL 2 On Expander 6 On Transformer
THRESHOLDdB 4dBu 3 Output
3 -1

2 -2
-3 dB
Stereo Expander 1

MixDream

Modell 2384

Analoger Stereo-Summierer mit 18 Inserts

Handbuch MixDream Modell 2384

Version 2.0, 5/2006

Dieses Handbuch enthält eine Beschreibung des Produkts,
jedoch keine Garantien für bestimmte Eigenschaften oder
Einsatzerfolge. Maßgebend ist, soweit nicht anders verein-
bart, der technische Stand zum Zeitpunkt der gemeinsamen
Auslieferung von Produkt und Bedienungsanleitung durch die
SPL electronics GmbH.

Konstruktion und Schaltungstechnik unterliegen ständiger
Weiterentwicklung und Verbesserung. Technische Änderungen
bleiben vorbehalten.

Dieses Handbuch ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte
bleiben vorbehalten. Das Kopieren, Vervielfältigen, Übersetzen
oder Umsetzen in irgendein elektronisches Medium oder maschi-
nell lesbare Form im Ganzen oder in Teilen ist nur mit ausdrück-
licher schriftlicher Genehmigung der SPL electronics GmbH
gestattet.

SPL electronics GmbH
Sohlweg 55
41372 Niederkrüchten
Tel. (0 21 63) 98 34 0
Fax (0 21 63) 98 34 20

E-Mail: [email protected]
www.soundperformancelab.com

© 2006 SPL electronics GmbH. Alle Rechte, technische Änderungen und Druckfehler
vorbehalten. Alle genannten Markennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber.

2 MixDream

Einleitung ...................................................................... 4 Inhalt
Analoge oder digitale Summierung? ................................ 4
3
Besonderheiten ............................................................. 5
Die Vorteile des MixDreams im Überblick ........................ 5
Reduktion der A/D-Wandlungen ...................................... 5
MixDream im Mastering .................................................. 5
Ausstattung für die Stereosumme ................................... 5
Bounce Back – einschleifen, aber nicht summieren .......... 6
Gemeinsamer Bypass für alle Inserts ............................... 6
Anschluss von Samplern, Keyboards etc. ......................... 6
Mono-Schaltungen ......................................................... 6

Inbetriebnahme und Sicherheitshinweise ...................... 7

Rückseite/Anschlüsse .................................................... 8
Verkabelung ................................................................... 8
Allgemeine Hinweise ...................................................... 9
Input Channels, Insert Sends, Insert Returns ................... 10
Direct Outs, Master Insert/Expansion/Out 2, Master Out ..... 11
Monitor Output ............................................................... 12

Bedienelemente ............................................................. 12
Signal-LEDs Kanal 1-16, Insert ......................................... 12
Insert: No Mix, Insert On, Mono 1&2, 3&4, 5&6 ................. 13
Expansion ...................................................................... 14
Master Insert: Insert On, Return-Signal-LEDs, Send Level ... 14
Stereo Expander, Expander On, Stereo Width ................. 15
Analoger Peak-Limiter, Wirkungsprinzip Limiter, Limiter On ... 16
Limiter/Gain-Reduction-LEDs, Limiter/Threshold ................ 17
Limiter-Kennlinie, Wellenformdarstellung Drum-Loop ..... 18
Output, Output Level, Transformer On ............................. 19

Anwendungen und Arbeitsweisen ................................... 20
Reines Summieren .......................................................... 20
Summieren mit Master Insert, Stereo Expander & Limiter ... 20
Summieren mit Einzelkanal-Inserts ................................. 21
Summieren von Gruppenspuren ...................................... 23
Bounce-Back-Funktion .................................................... 24
Diskretes Mastering ........................................................ 24
Mehrere MixDreams anschließen .................................... 25

Blockdiagramm ............................................................... 26
Netzteil .......................................................................... 27
Technische Daten, Maße und Gewicht ............................. 28
Garantie, Produktregistrierung ........................................ 29

MixDream

Einleitung Der MixDream erlaubt sowohl die zentrale Integration von ana-
logem Equipment in digitale Produktionsumgebungen als auch die
4 Stereo-Summierung, also das Zusammenmischen der Audiospuren
auf analoger Ebene. Konzeptionell bietet die Reduktion auf hoch-
wertige analoge Summierung unter Verzicht auf Panorama-Regler
und Fader den großen Vorteil, die gesamte Rechnerautomationen
beibehalten zu können. Dabei kann ein MixDream 16 Audiospuren
auf ein Stereosignal summieren. Sollen mehr als 16 Spuren
summiert werden, können beliebig viele MixDreams gemeinsam
betrieben werden. Der MixDream basiert auf diskreter Class-A-
Technik bei 60-Volt-Betrieb (+/-30 V). Neu entwickelte Schaltungen
auf Basis modernster Analogkom-ponenten gewährleisten enorm
hohe Anstiegsgeschwindigkeiten, ein niedriges Rauschniveau von
-97 dBu (A-bewertet, 16 Kanäle offen) und eine hohe Dynamik von
über 125 dB. Somit erreicht der MixDream problemlos das tech-
nische Niveau der besten Konsolen.

Analoge oder digitale Summierung?

Zumeist wird die Frage gestellt, ob analoge Summierung besser
sei als digitale Summierung. Stellt man die Frage aber anders
herum, so kennen wir niemanden, der behaupten würde, die
digitale Summierung sei besser als die analoge. Die Summierung
mit dem MixDream gewährleistet eine schöne Tiefenstaffelung,
präzise Lokalisation und eine beeindruckende Räumlichkeit.
Darüber hinaus mischen sich einzelne Instrumente mit weichen
Übergängen ohne harte Abgrenzung zueinander. Das sind
Resultate, die wir realisieren und empfehlen können – und die Sie
erwarten können. Im Gegensatz zu einfachen Summierern berück-
sichtigt der MixDream mit Inserts und Bearbeitungsfunktionen
zudem schon konzeptionell eines der wichtigsten Kriterien für
eine gute Mischung: ist die gute Summierung eine Voraussetzung
für einen guten Mix, so ist das Processing (Entzerrung,
Kompression etc.) oft hauptverantwortlich für den eigentlichen
Sound. Der Sound einer Mischung über analoge Konsolen kann
sehr oft auf den Einsatz der analogen Processing-Stufen zurück-
geführt werden – und nach wie vor liefert analoges Processing
in vielen Fällen unübertroffene Ergebnisse. Der MixDream
erschließt diese Möglichkeiten jetzt auch allen DAW-Usern, so
dass der idealen Kombination aus dem Besten der analogen und
digitalen Welt nichts mehr im Weg steht.

MixDream

Einleitung

Die Vorteile des MixDreams im Überblick

• Hochwertige, analoge Summierung auf nur 2 HE
• Kein Mischpult mehr nötig
• Optimale Integration von analogen Effekten in die DAW
• Alle Rechnerautomationen bleiben erhalten
• Geringere Prozessor-Auslastung der DAW
• Einfaches Re-Sampling einzelner Spuren, latenzfreies Abhören
• Surroundfähig (ab 3 MixDream-Einheiten)
• Kanalzahl durch weitere Einheiten beliebig erweiterbar

Besonderheiten

Reduktion der A/D-Wandlungen

Ausgehend von einer Vollbestückung der 16 Inserts des
MixDreams fallen bei der normalen Summierung 14 Wandlungen
weg: Gegenüber der Einbindung 16 einzelner Analoggeräte in
die DAW über jeweilige A/D-D/A-Wandler (=32 Wandlungen)
sind mit dem MixDream nur noch die 16 D/A-Wandlungen
und die A/D-Wandlung der Summe nötig (= 18 Wandlungen).
Insbesondere die klanglich kritischen A/D-Wandlungen werden
so auf ein Minimum reduziert, und die Analogeffekte werden
summiert, bevor eine (prinzipiell verlustbehaftete) Wandlung
überhaupt stattfindet.

MixDream im Mastering

Der MixDream bietet auch ideale Voraussetzungen für
Anwendungen im Mastering: Mehrkanal-Sessions können
analog gemischt und bearbeitet werden, was insbesondere
beim Upsampling zu SACD oder DVD-A interessant sein dürfte
(siehe auch Seite 24, „Diskretes Mastering“).

Ausstattung für die Stereosumme 5

• Regelbarer Insert-Level
• Stufenlos regelbare Stereobasiserweiterung
• Regelbarer Analog-Peak-Limiter
• Regelbarer Ausgang mit zuschaltbaren Lundahl-Übertragern

MixDream

Besonderheiten

Bounce Back – einschleifen, aber nicht summieren

Jeder Eingangskanal ist mit einer Signal-LED ausgestattet und
verfügt über eine schaltbare Insert-Schleife. Mit einem dreistu-
figen Kippschalter pro Kanal wird außerdem bestimmt, ob der
Kanal auf den Mix-Bus aufgelegt werden soll oder nicht. Mit
der No Mix-Schalterstellung wird der Kanal für den Mix stumm
geschaltet, bleibt aber am Direct Out-Ausgang erhalten und
kann so wieder aufgezeichnet werden.

Die No Mix-Funktion ist insbesondere dann sinnvoll, wenn
beispielsweise ein Kompressor eingeschleift wird: das kompri-
mierte Signal kann wieder aufgezeichnet und mit einer
Pegelautomation belegt werden. Ohne diese auch als „bounce
back“ bezeichnete Funktion könnten Signale mit Pegel-
automation nicht komprimiert werden, da der Kompressor hinter
der Regelung für die Kanallautstärke („post fader“) eingeschleift
ist und somit der Kompressor-Threshold bei Pegelfahrten nicht
eingestellt werden könnte.

Gemeinsamer Bypass für alle Inserts

Alle Inserts können gemeinsam ab- oder z ugeschaltet werden.

Anschluss von Samplern, Keyboards etc.

Neben den Audiospuren aus der DAW und den Effektgeräten
oder Prozessoren in den Insert-Schleifen können natürlich auch
Sampler, Keyboards und Expander direkt an den MixDream
angeschlossen werden. Dazu müssen in der DAW lediglich die
MIDI-Spuren angelegt werden, die Ausgänge z. B. des Keyboards
werden dann direkt auf den MixDream geleitet.

Mono-Schaltungen

Um Wandlerkanäle zu sparen, können die Kanäle 1 & 2, 3 & 4
sowie 5 & 6 auf Mono geschaltet werden, so dass zwei Signale
über ein Wandlerpaar D/A gewandelt werden können. Hierzu
werden typischerweise die Signale gewählt, die im Stereo-Mix in
der Mitte platziert werden sollen (z.B. Kick, Snare, Lead Vocal,
Bass). Alle Kanalpaare sind ansonsten hart links/rechts verteilt.i

6 MixDream

Inbetriebnahme und Sicherheitshinweise

Wichtige Hinweise, bitte unbedingt lesen:

Stellen Sie sicher, dass die Position des rückseitigen
Spannungswahlschalters der Spannung Ihrer lokalen
Stromversorgung entspricht (230 oder 115 Volt).

Vor dem Anschließen und bei allen folgenden
Kabelanschlussarbeiten sind das Gerät und alle angeschlos-
senen oder anzuschließenden Geräte auszuschalten.

Das Gehäuse ist EMV-sicher und weitgehend gegen HF-
Einstreuungen geschützt. Dennoch ist Sorgfalt bei der Wahl des
Aufstellplatzes angebracht, um nachteilige Effekte durch even-
tuell einfallende Störsignale oder -potentiale auszuschließen.

• Das Gerät sollte weder in der Nähe von Störquellen wie
Transformatoren oder Motoren noch unmittelbar über
oder unter Endstufen und digitalen Prozessoren aufgebaut
werden. Stellen Sie das Gerät nicht an einem Platz mit direkter
Sonneneinstrahlung oder nahe einer Heizung auf. Vermeiden
Sie die Einwirkung von Vibrationen, Staub, Hitze, Kälte oder
Feuchtigkeit.

• Öffnen Sie das Gerät nicht, weil es dadurch beschädigt werden
kann und die Gefahr eines elektrischen Schlages besteht.
Überlassen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten stets einem
Fachmann. Sollte ein Fremdkörper in das Gerät gelangen,
wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.

• Um Feuergefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlages
zu vermeiden, darf weder Regen noch Feuchtigkeit in das
Gerät gelangen.

• Vor Blitzschlaggefahr das Netzkabel aus der Steckdose
ziehen, niemals während eines Gewitters (Lebensgefahr).
Das Netzkabel immer am Stecker aus der Dose ziehen,
niemals am Kabel ziehen.

• Betätigen Sie Schalter und Regler niemals gewaltsam.
• Verwenden Sie zur Reinigung keine Lösemittel, um die

Gehäuseoberfläche nicht zu beschädigen. Benutzen Sie ein
sauberes, trockenes Tuch, eventuell mit ein wenig säure-
freiem Reinigungsöl getränkt.

MixDream 7

Rückseite/Anschlüsse Verkabelung

DAW 16 CH AD/DA

16 Ch 1

AD DA

2 CH AD

AD AD

MixDream 2 Insert-Geräte*

1 Sig. 2 Sig. 3 Sig. 4 Sig. 5 Sig. 6 Sig. 7 Sig. 8 Sig. MixDream 9 Sig. 10 Sig. 11 Sig. 12 Sig. 13 Sig. 14 Sig. 15 Sig. 16 Sig. Kultube Stereo Compressor
Qure Equalizer
Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert 12 34 56 Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert Insert
On On On On On On On On Expansion Mono Mono Mono Inserts On On On On On On On On On

Off Off Off Off Off Off Off Off Off Off Off Off Off Off Off Off
No No No No No No No No No No No No No No No No
Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix Mix

-9 -8 -7 Return Signal 9 10 11 15 14 13 Gain Reduction -8 -7 -6
-10 -6 LR 8 12 16 12 LR -9 -5
-11 -3 7 13 17 9 -10 -2
Insert On 19 5 Limiter On
-13 0 6 14 -12 0
Master Insert 21 2.5 Peak Limiter

22 0

23 -1.5

24 -2
25 -2.5
Off -3
dB
STEREO WIDTH
OUTPUT LEVEL
THRESHOLD
SEND LEVEL
-15 2 O n Expander 5 15 O n Transformer -14 3
Stereo Expander Output
-16 4 4 16 -15 5

-17 5.5 3 17 -16 7

-18 6 2 18 -17 8
-19 6.5 1 19 -18 8.5
-20 7 Nor. Max -19 dB 9
dB
Class A Mix System, Model 2384

Master-Processing

LF -/+ MF -/+ HF LF -/+ MF -/+ HF
10 Hz - 235 Hz -1 0 330 Hz - 7.1 kHz -1 0 1.2 kHz - 28 kHz 10 Hz - 235 Hz -1 0 330 Hz - 7.1 kHz -1 0 1.2 kHz - 28 kHz
-2 1 -2 1 -2 1 -2 1
2 2 2 2

-3 3 -3 3 -3 3 -3 3

-5 5 -5 5 -5 5 -5 5

-/+ -7 7 -/+ -7 7 -/+ -/+ -7 7 -/+ -7 7 -/+
-8 -8
-1 0 1 9 -1 0 1 -9 9 -1 0 1 -1 0 1 9 -1 0 1 -9 9 -1 0 1
-2 2 -9 10 -2 2 -10 10 -2 2 -2 2 -9 10 -2 2 -10 10 -2 2

-3 3 --1100 -3 3 -3 3 -3 3 --1100 -3 3 -3 3

-5 5 -11 11 -5 5 -11 11 -5 5 -5 5 -11 11 -5 5 -11 11 -5 5

-7 7 -7 7 -7 7 -7 7 -7 7 -7 7

-9 9 -11.5 11.5 -11.5 11.5 -9 9 -9 9 -11.5 11.5 -11.5 11.5 -9 9

-9 9 -9 9

dB dB-10 10 dB dB-10 10
-10 10 -10 10 -10 10 -10 10

-11 11 f 110 125 140 -11 11 f 2.4 2.7 3.0 -11 11 -11 11 f 110 125 140 -11 11 f 2.4 2.7 3.0 -11 11
-11.5 11.5 100 150 -11.5 11.5 2.1 3.2 -11.5 11.5 -11.5 11.5 100 150 -11.5 11.5 2.1 3.2 -11.5 11.5

90 160 1.8 3.5 dB 90 160 1.8 3.5 dB
dB 75 180 dB 1.5 4.3 dB 75 180 dB 1.5 4.3

f 35 40 45 65 f220 1.0 1.11.2 1.3 1.4 1.2 f5.5 5.0 f 35 40 45 65 f220 1.0 1.11.2 1.3 1.4 1.2 f5.5 5.0
31 50 55 280 1.0 7.0 5.5 31 50 55 280 1.0 7.0 5.5
27 55 45 350 0.9 27 55 45 350 0.9
40 4.2 4.6 40 4.2 4.6
60 9.0 3.8 60 9.0 3.8
420 0.9 1.5 3.3 420 0.9 1.5 3.3

500 0.8 1.7 0.8 11 3.0 6.0 500 0.8 1.7 0.8 11 3.0 6.0

22 75 38 600 0.7 2.0 0.75 14 2.4 7.0 22 75 38 600 0.7 2.0 0.75 14 2.4 7.0
18 90 36 700 0.6 2.5 0.7 16 2.0 9.0 18 90 36 700 0.6 2.5 0.7 16 2.0 9.0
15 110 35 720 0.5 3.2 0.67 1.7 11 15 110 35 720 0.5 3.2 0.67 1.7 11
13 140 0.4 1.5 13 140 0.4 1.5
12 170 Hz 0.35 3.8 kHz 1.4 13 A001 12 170 Hz 0.35 3.8 kHz 1.4 13
200 200
11 230 Q1.7 1.5 1.3 0.34 4.5 Q1.7 1.5 1.3 1.3 17 11 230 Q1.7 1.5 1.3 0.34 4.5 Q1.7 1.5 1.3 1.3 17
235 0.33 5.5 1.2 20 235 0.33 5.5 1.2 20
10 2.0 1.3 6.5 2.0 1.3 23 10 2.0 1.3 6.5 2.0 1.3 23
2.0 1.0 7.0 2.0 1.0 26 2.0 1.0 7.0 2.0 1.0 26
7.1 28 7.1 28

Hz 2.7 kHz1.0 2.7 1.0 kHz Hz 2.7 kHz1.0 2.7 1.0 kHz
Q0.5 Q0.5 Q0.5 Q0.5
Q1.7 1.5 1.3 2.7 0.8 1.7 1.5 1.3 2.7 0.8 1.7 1.5 1.3 Q1.7 1.5 1.3 2.7 0.8 1.7 1.5 1.3 2.7 0.8 1.7 1.5 1.3
5.0 5.0 5.0 5.0
2.0 1.3 3.4 2.0 1.3 3.4
2.0 1.0 2.0 1.3 3.4 2.0 1.3 2.0 1.0 2.0 1.3 3.4 2.0 1.3
0.2 2.0 1.0 0.2 2.0 1.0 0.2 2.0 1.0 0.2 2.0 1.0

2.7 1.0 11 0.7 2.7 1.0 11 0.7 2.7 1.0 2.7 1.0 11 0.7 2.7 1.0 11 0.7 2.7 1.0
2.7 0.5 2.7 0.5
0.5 3.6 0.1 2.7 0.5 3.6 0.1 2.7 0.5 3.6 0.1 2.7 0.5 3.6 0.1 2.7
5.0 0.8 5.0 0.8
3.4 20 0.7 20 0.7 0.2 3.4 20 0.7 20 0.7 0.2
Cons-Q Cons-Q Cons-Q Cons-Q
0.8 5.0 0.8 5.0 0.8 5.0 0.8 5.0

0.2 Prop-Q 3.4 0.2 Prop-Q 3.4 0.2 Prop-Q 3.4 0.2 Prop-Q 3.4

11 0.7 LMF 11 0.7 HMF 11 0.7 11 0.7 LMF 11 0.7 HMF 11 0.7
3.6 0.1 35 Hz - 720 Hz 3.6 0.1 670 Hz - 16 kHz 3.6 0.1 3.6 0.1 35 Hz - 720 Hz 3.6 0.1 670 Hz - 16 kHz 3.6 0.1
0.7 0.7 0.7 0.7 0.7 0.7
20 Cons-Q 20 Cons-Q 20 Cons-Q 20 Cons-Q 20 Cons-Q 20 Cons-Q
Prop-Q Prop-Q Prop-Q Prop-Q Prop-Q Prop-Q

Metering Transient Designer
Stereo Vitalizer MK2-T
10 7 5 3 1 0 35 10 7 5 3 1 0 35
20 20

30 50 70 100 30 50 70 100

0 0
% %

VU VU

Monitoring

SPL DeEsser

* Beispiele :)

12 Pinbelegung der XLR-Ausgänge: 1=Masse, 2=heiß(+), 3=kalt(-).
3 Die Pinbelegung der DB25-Buchsen entspricht dem Tascam-Standard
(außer Master Insert/Expansion/Out2), mehr dazu ab Seite 10.

8 MixDream

Allgemeine Hinweise Rückseite/Anschlüsse

Das Gehäuse des MixDreams ist EMV-sicher und weitgehend
gegen HF-Einstreuungen geschützt. Dennoch ist Sorgfalt bei
der Wahl des Aufstellplatzes angebracht, etwa um eventuell
einfallende Störsignale zu vermeiden

WICHTIG: Achten Sie darauf, dass die richtige Netzspannung
am rückseitigen Netzspannungswahlschalter des MixDreams
eingestellt ist. Vor dem Anschließen müssen der MixDream und
alle daran angeschlossenen Geräte ausgeschaltet werden.

Die nachstehende Abbildung zeigt die korrekte Polung der
symmetrischen XLR-Ausgangsleiter, falls eine unsymmetrische
Verkabelung benötigt wird:

Ausgang

symmetrisch unsymmetrisch

12 12
3 3

1=Masse
2=heiss (+)
3=kalt (-)

MixDream 9

Rückseite/Anschlüsse

Input Channels

Der MixDream verfügt über 16 symmetrische Eingangskanäle,
die über zwei DB25-Buchsen angeschlossen werden (fertig
konfektionierte Peitschen auf XLR- oder Klinkenanschlüsse sind
im Fachhandel erhältlich). Die DB25-Buchsen sind nach dem
Tascam-Standard belegt. Die Pin-Belegung ist wie folgt:

1 23 45 67 8
GCH GCH GCH GCHGCH GCH GCH GCH

13 1

25 14

G= GROUND (Masse), C=COLD (-), H=HOT (+)

Insert Sends

Ebenfalls über zwei DB25-Buchsen mit Tascam-Pinbelegung
werden die 16 symmetrischen Insert-Send-Ausgänge ausge-
geben, um mit den Eingängen der Peripheriegeräte verbunden
zu werden.

Insert Returns

Die 16 symmetrischen Insert Return-Kanäle werden über zwei
DB25-Buchsen mit Tascam-Pinbelegung zurück in den MixDream
geführt. Hier finden also die Ausgänge der Outboard-Geräte
Anschluss.
Alternativ können die Insert Returns auch als weitere Eingänge
betrachtet werden, allerdings können diese Eingänge nicht über
einen Insert bearbeitet werden.

10 MixDream

Rückseite/Anschlüsse

Direct Outs

Der MixDream verfügt über symmetrische Direktausgänge für
jeden Kanal nach der Insert-Schleife. Hier können bearbeitete
Signale ausgeführt werden und über einen A/D-Wandler als
bearbeitete Audiospur wieder aufgezeichnet werden (siehe
auch „Insert/No Mix“ auf Seite 13).

Die Pinbelegung der DB25-Buchsen entspricht wiederum dem
Tascam-Standard.

Master Insert/Expansion/Out 2

Über eine weitere DB25-Buchse werden die Signale wie folgt
verkabelt:
Master Insert
Send: L = Peitschenkabel 5, R = Peitschenkabel 6
Return: L= Peitschenkabel 1, R = Peitschenkabel 2
Out2 (alternativer dritter Stereo-Ausgang)
L= Peitschenkabel 7, R = Peitschenkabel 8
Expansion (für eine weitere MixDream-Einheit)
L= Peitschenkabel 3; R = Peitschenkabel 4

Tipp: Der Expansion-Eingang kann alternativ auch als separat
zuschaltbarer Stereo-Mix-Eingang genutzt werden (Vergleich
DAW-Mix, Referenzaufnahme über Audio-Player etc.). Bitte
lesen Sie auch Seite 25, „Mehrere MixDreams anschließen“.

Master Output

An den Master Output wird das Aufnahmegerät für den
Stereo-Mix angeschlossen. Hier wird in der Regel ein
A/D-Wandler angeschlossen, über den der Stereo-Mix wieder
auf die DAW aufgezeichnet wird.

Der Master Output wird elektronisch symmetriert oder trafo-
symmetriert (siehe „Transformer On“ auf Seite 19) an zwei
XLR-Buchsen ausgegeben.

MixDream 11

Rückseite/Anschlüsse

Monitor Output

Der Monitor Output ist parallel zum Master Output geschaltet
und stellt den Stereo-Mix bereit, so dass er auf eine Abhörschiene
gelegt werden kann. Der Monitor- und Talkback-Controller
MTC 2381 von SPL ist ideal für DAW-Abhöranwendungen
geeignet.

Der Monitor Output wird elektronisch symmetriert oder trafo-
symmetriert (siehe „Transformer On“ auf Seite 19) an zwei
XLR-Buchsen ausgegeben.

WICHTIG: Da Master Output und Monitor Output parallel
beschaltet sind, wirkt sich der unsymmetrische Betrieb des
einen Ausgangs auch jeweils auf den anderen Ausgang aus.

Bedienelemente

1 Sig. Signal-LEDs Kanal 1-16

Die Signal-LEDs zeigen an, ob ein Signal am Eingang anliegt
(DB 25-Buchsen: Input Channels 1-8/ Input Channels 9-16). Der
Insert-Kippschalter muss dazu in der mittleren Position stehen
(Of f ).

Wird die Insert-Schleife zugeschaltet (Insert-Kippschalter auf
Position On), dann zeigen die Signal-LEDs ein Eingangssignal an
den Insert-Return-Buchsen an (DB25-Buchsen: Insert Returns
1-8/ Insert Returns 9-16).

Die Signal-LEDs leuchten ab einem Pegel von –30 dB auf.

Insert Insert

On Der Insert-Kippschalter bietet die Positionen Off, On und No Mix.
Off
No Off: In dieser Position ist die Insert-Schleife abgeschaltet. Das
Mix Eingangssignal wird direkt auf den Mix-Bus, den Insert Send
und den Direct Out des jeweiligen Kanals geleitet.
12
On: In der On-Position (orange Status-LED leuchtet) wird

der Insert Return als Eingang gewählt. >

MixDream

Bedienelemente

Voraussetzung ist, dass der Insert On-Schalter aktiviert ist. Er
schaltet alle Inserts gemeinsam ein- und aus (siehe „Insert On“
weiter unten). Das Insert Return-Signal wird auf den Mix-Bus
und den Direct Out-Ausgang geleitet.

No Mix: In der No Mix-Position (rote Status-LED leuchtet) wird
das Insert Return-Signal nicht auf den Mix-Bus, aber weiterhin
auf den Direct Out-Ausgang geleitet. So können Effekte wie
Kompression, Hall etc. als Einzelspur wieder zurück zum
A/D-Wandler geschickt und aufgenommen werden. Dies ist
insbesondere dann sinnvoll, wenn externe Kompressoren Signale
bearbeiten sollen, die später einer Pegelautomation unterworfen
werden (siehe auch „Bounce Back – einschleifen, aber nicht
summieren“ auf Seite 5). Die No Mix-Funktion kann natürlich
auch als Mute-Schaltung für einzelne Kanäle genutzt werden.

Insert On

Mit der Insert On-Schaltfunktion können alle Inserts gemeinsam
ein- und ausgeschaltet werden. Wir empfehlen zu Beginn der
Arbeit die Insert On-Funktion einzuschalten (orange Status-LED
leuchtet), damit man das Zuschalten einzelner Inserts hört.

Mono 1 & 2, 3 & 4, 5 & 6 12 34 56

Alle Kanalpärchen des MixDreams (1/2 bis 15/16) sind stan- Mono Mono Mono
dardmäßig hart links/rechts verteilt. Diese Grundeinstellung
ist für alle Stereosignale sinnvoll, Panorama-Einstellungen und
Automation können so beibehalten werden. Bei Monosignalen,
die im Mix genau in der Mitte auftauchen sollen (Kick, Snare,
Lead Vocal, Bass etc.) wäre die Nutzung eines Wandlerpärchens
Verschwendung. Daher können die Kanalpärchen 1 & 2, 3 & 4
sowie 5 & 6 jeweils auf Mono geschaltet werden (rote Status-LED
leuchtet), so dass z. B. Kick auf Kanal 1, Snare auf Kanal 2 usw.
liegt. Dabei ist darauf zu achten, das Panning im Sequencing-
Programm für die Kick hart links, für die Snare hart rechts usw.
einzustellen.

MixDream 13

Bedienelemente

Expansion Expansion

Der Expansion-Eingang ist ein weiterer Stereoeingang, der über
zwei Kanäle der mit Master Insert/Expansion/Out 2 bezeich-
neten DB25-Buchse gespeist wird (Pinbelegung dieser Buchse
siehe Seite 11). Hier wird üblicherweise eine weitere MixDream-
Einheit angeschlossen.

SEND LEVEL -6 -4 Return Signal Master Insert/Insert On
-2 LR
Die zur Stereosumme gemischten Signale liegen zunächst am
0 Insert On Master Insert an. Mit dem Kippschalter wird der Master Insert
über ein Hard-Bypass-Relais eingeschaltet (orange Status-LED
2 Master Insert leuchtet).
dB 4

Master Insert/Return Signal-LEDs

Die Return Signal-LEDs zeigen getrennt für den linken und
rechten Kanal an, ob ein Signal von den eingeschleiften
Einheiten zurück kommt. Diese LEDs leuchten ebenfalls ab
einem Signalpegel von –30 dB.

Master Insert/Send Level

Mit dem Send Level-Regler kann der Pegel bestimmt werden,
der zum eingeschleiften Gerät geschickt wird. Der Regelbereich
reicht von -20 dB bis +7 dB und ermöglicht die optimale
Anpassung bzw. Ansteuerung des eingeschleiften Geräts. Bei
ausgeschaltetem Insert kann der Send Level-Regler auch zur
Aussteuerung des Peak-Limiters genutzt werden.

SEHRWICHTIG:Achten Sie besonders auf die Eingangsübersteu-
erungsanzeigen des eingeschleiften Geräts! Der MixDream
arbeitet mit 60 V Betriebsspannung und kann sehr hohe
Ausgangspegel bis +28 dB produzieren – so manches Gerät ist
da überfordert und kann beschädigt werden!

14 MixDream

Bedienelemente

Stereo Expander 5 6 S
4
Der Stereo Expander arbeitet nach dem Prinzip der gegen- On Expander TEREO WIDTH
phasigen Beimischung von Signalen, die nicht in der Mitte 3
des Stereobildes platziert sind. Dazu werden zunächst alle
Signalanteile bestimmt, die sich links bzw. rechts im Stereobild 2
befinden. Diese Signalanteile werden gedoppelt und der
gegenüberliegenden Seite gegenphasig beigemischt. Hierdurch Stereo Expander 1
entsteht der Eindruck, dass sich das Stereopanorama vergrö-
ßert.

Der Stereo Expander kann ein sinnvoller bzw. äußerst hilfrei-
cher Effekt sein, um Mischungen oder speziell Submischungen
beispielsweise von Chören, Backings, Gitarren, Synths und auch
Overhead-Mikrofonierungen eine vergrößerte räumliche Weite
zu verleihen.

Stereo Expander/Expander On

Der Stereo Expander wird mit dem Kippschalter über ein
Hard-Bypass-Relais in den Signalweg geschaltet. Die orange
Status-LED zeigt an, dass der Stereo Expander eingeschaltet
ist.

Stereo Expander/Stereo Width

Der Stereo Width-Regler bestimmt den Anteil der Beimischung
gegenphasiger Signale. Neben dem Effekt der Verbreiterung
der Stereobasis kommt es auch zu einer Erhöhung des Pegels,
der gegebenenfalls mit dem Ausgangsregler korrigiert werden
kann.

MixDream 15

Bedienelemente

THRESHOLD 18 15 Gain Reduction Analoger Peak-Limiter
12 LR
Der analoge Peak-Limiter dient dem Abfangen von Pegelspitzen,
9 Limiter On etwa um nachfolgende A/D-Wandler vor Übersteuerung zu
schützen. Der Limiter basiert auf einer diskreten Transistor-
6 Peak Limiter schaltung, die eine musikalisch optimierte Kennlinie produziert.
dBu 3 Bei komplexem Programmmaterial können bis zu 6 dB unhörbar
abgefangen werden. Dadurch ergibt sich auch eine Erhöhung der
Lautheit von bis zu 6 dB bei identischem Spitzenpegel – einem
wirklich fetten Mix steht nichts mehr im Weg.

Wirkungsprinzip Limiter

Im Gegensatz zu Kompressoren wird hier nicht das Signal abge-
schwächt, sondern es werden analoge Sättigungseffekte für
das Limiting genutzt, wie sie auch bei Röhrengeräten oder
analogen Bandmaschinen vorkommen. Der Limiter arbeitet
extrem schnell und fängt garantiert alle Pegelspitzen sicher
ab. Bei der Begrenzung arbeitet der Limiter jedoch mit einer
musikalischen und sanften Kennlinie, ähnlich einer Soft-Knee-
Charakteristik bei einem Kompressor. Das Limiting wird daher
sehr unauffällig ausgeführt.

Entsprechend des Wirkungsprinzips ist der Einsatzzweck zu
wählen. Bei flächigen, anstiegsarmen Signalen, die wenig
Obertöne haben, ist der Einsatz nicht zu empfehlen. Hier sind
Lautheitsoptimierungen aber auch weniger gefragt, oft kann
eher empfohlen werden, bei solchen Signalen immer einige dB
Headroom übrig zu lassen.

Sehr effektiv hingegen arbeitet der Limiter bei Summensignalen,
Drums, Synths etc. Auch der gepflegte Missbrauch kann inter-
essant sein, etwa um bei übertriebenen Einstellungen Gitarren-
oder Orgel-Sounds anzuzerren etc.

Limiter On

Der Limiter wird mit dem Kippschalter über ein Hard-Bypass-
Relais in den Signalweg geschaltet. Die orange Status-LED zeigt
an, dass der Limiter eingeschaltet ist.

16 MixDream

Bedienelemente

Limiter/Gain Reduction-LEDs

Die Gain Reduction-LEDs zeigen für den linken und rechten
Kanal getrennt an, ob und wie stark eine Pegelreduktion durch
den Limiter hervorgerufen wird. Die Gain Reduction-LED sollte
nur kurz aufleuchten, da sonst schon zu starke Begrenzungen
vorgenommen werden, um eine unauffällige Bearbeitung zu
erhalten. Die absolute Kontrolle über das Limiting bietet die
PPM-Anzeige des angesteuerten Wandlers: Schaltet man den
Limiter ein und wieder aus, so ergibt sich aus dem Vergleich
der PPM-Werte, wie viele dB der Limiter abfängt. Da fast jeder
Wandler mit diesen Anzeigen ausgestattet ist, haben wir beim
MixDream auf solche Anzeigen verzichtet.

Limiter/Threshold

Der Threshold-Regler bestimmt den Einsatzpunkt, an dem die
Kennlinie des Limiters zu greifen beginnt. Dieser Schwellwert
ist zwischen 26 dB und –3 dB regelbar. Je weiter der Regler nach
rechts gedreht wird, desto mehr werden leisere Signalanteile
in den Limiting-Prozess mit einbezogen, dass heißt umso inten-
siver wird das Limiting.

TIPP: Hat man in Bezug auf den jeweiligen Wandler einmal die
richtigen Werte für den Threshold und die Output-Regelung
gefunden, so ist es einfacher, fortan nur den Send Level-Regler
zur Ansteuerung des Limiters zu nutzen, statt immer wieder
Threshold und Output nachzuregeln.

MixDream 17

Bedienelemente

Limiter-Kennlinie

Audio Precision 2384 MixDream Limiter

+20
+18
+16
+14
+12
+10
+8
+6
+4
+2

-0
-2
-4
-6
-8
-10
-12
-14
-16
d
Br -18
A -20-20 -18 -16 -14 -12 -10 -8 -6 -4 -2 -0 +2 +4 +6 +8 +10 +12 +14 +16 +18 +20

dBu A-A Ampl vs Ampl Limiter Kennlinie at 2c

Sinuswelle

Audio Precision A-A FFT SPECTRUM ANALYSIS Vers.1
2384 MixDream Limiter
5
4.5 200u 400u 600u 800u 1m 1.2m 1.4m 1.6m 1.8m 2m

4 Limiter wave at 2c
3.5

3
2.5

2
1.5

1
500m

0
-500m

-1
-1.5

-2
-2.5

-3
-3.5

-4
-4.5

V -5 0
sec

18 MixDream

Bedienelemente

Output 1 2 O
0
Die Output-Sektion besteht aus dem Output Level-Regler und On Transformer UTPUT LEVEL
dem Transformer On-Schalter. -1
Output
Output Level -2 dB
-3
Mit dem Output Level-Regler wird der Ausgangspegel des
MixDreams eingestellt. Der Regelbereich reicht von -19 dB bis
plus 9 dB. Dieser Pegel bezieht sich auf den Master Output
(siehe Seite 11) und den Monitor Output (siehe Seite 12). Da der
Output Level-Regler nach dem Limiter geschaltet ist, können mit
ihm sowohl die Pegelreduktion aufgeholt werden (=Make-up
Gain), als auch eine perfekte Ansteuerung für nachfolgende
AD-Wandler vorgenommen werden, die am Master Output ange-
schlossen sind.

Transformer On 19

Für die Stereoausgänge des MixDreams können entweder elek-
tronische Symmetriestufen oder Lundahl-Ausgangsübertrager
ausgewählt werden (Master Output, siehe Seite 11, und Monitor
Output, siehe Seite 12). Die orange Status-LED zeigt an, dass die
Übertrager-Ausgangsstufen aktiviert sind. Die von uns verwen-
deten Lundahl-Übertrager sind in aufwändiger Handarbeit gefer-
tigte Transformatoren. Diese Trafos haben klanglich spezifi-
sche Eigenschaften ähnlich wie andere analoge Bauteile, z. B.
Röhren, die wir im Allgemeinen mögen. Gute, alte „Vintage“-
Röhrengeräte mit „warmem/seidigem/fettem ...“ Sound waren
in der Regel auch immer mit Übertragern ausgerüstet. Wir
schätzen deren Anteil am „Röhrensound“ in etwa genauso hoch
ein wie den Anteil der Röhren selbst.

Klanglich wirken Übertrager auf uns etwas nobler als elektroni-
sche Symmetriestufen – der Hochtonbereich wird transparenter,
seidiger, präsenter ohne jede Anhebung, der Grundtonbereich
(druck-)voller. Es handelt sich also um eine interessante klang-
liche Option, die wir aber bewusst zur Auswahl anbieten, da auch
der eher neutrale Charakter der elektronischen Symmetriestufen
seine Berechtigung haben kann – insbesondere bei schnellen
Transienten, welche durch die relativ trägen Übertrager etwas
verschleift werden können.

MixDream

Anwendungen und Arbeitsweisen

Bei der Nutzung des MixDreams muss die gewohnte Arbeitsweise
mit der DAW kaum geändert werden. Alle Techniken und
Möglichkeiten einer DAW können weiterhin genutzt werden,
während der MixDream hilft, die klangliche Dimension nochmals
zu erweitern. Es folgen Tipps für wesentliche Anwendungen und
Beschreibungen damit verbundener Arbeitsschritte.

Reines Summieren

Die reine Summierung ist die einfachste Art, den Vorteil analoger
Summierer zu nutzen. Hierbei werden einzelne Spuren aus dem
Rechner über eigene D/A-Wandler in den MixDream geführt.
Wichtig ist dabei, identische D/A-Wandler von hoher Qualität zu
verwenden.

Bei Mono-Signalen sollte man die Eingänge 1-6 nutzen, da diese
auch auf Mono-Betrieb geschaltet werden können. In der DAW
müssen diese Signale im Panning hart links oder rechts verteilt
werden. Dadurch muss für eine Mono-Signalquelle auch jeweils
nur ein D/A-Wandler belegt werden. Da in einer Produktion
aber oftmals mehr als 16 Spuren vorliegen, sollten gleichartige
Spuren wie Vocals, Drums, Synths, Gitarren etc. auf einen
gemeinsamen D/A-Ausgang gelegt werden. Bei der reinen
Summierung ohne Nutzung der Analog-Inserts am MixDream ist
ein kompletter Recall des Songs möglich, daher kann das reine
Summieren auch schon beim Arrangieren eines Songs ange-
wendet werden.

Summieren mit Master Insert, Stereo Expander und
Limiter

Ist ein Song fertig gemischt um auf ein Master-Medium über-

spielt zu werden, ist es höchste Zeit, die Mastering-Funktionen

des MixDream einzusetzen. Im Master Insert empfiehlt sich

zumeist eine Kombination aus Kompressor und Equalizer, um

das Summensignal nochmals aufzuwerten oder anzupassen.

Der Insert-Send-Level bestimmt den Pegel, mit dem das Insert-

Gerät angesteuert wird. >

20 MixDream

Anwendungen und Arbeitsweisen

WICHTIG: Unter Umständen muss hier eine deutliche Absenkung
vorgenommen werden, da einige Geräte bei hohen Pegeln
übersteuert werden. Insbesondere bei Röhrengeräten bewirken
unterschiedliche Ansteuerungen auch unterschiedliche klangli-
chen Resultate. Mit dem Insert-Schalter lässt sich schnell fest-
stellen, ob die Einstellungen korrekt sind.

Der Stereo-Expander kann einem Mix mehr Breite und Tiefe
geben, so dass die durch die Analog-Summierung gewonnene
Stereobreite nochmals vergrößert werden kann.

Der Limiter kann als letztes Glied einen guten Schutz für nach-
folgende A/D-Wandler bieten. Zum einen lassen sich damit
einzelne, zu laute Peaks abfangen, zum anderen kann er
bei verstärktem Einsatz auch zur Lautheitserhöhung genutzt
werden. Wieviel Lautheit mit dem Limiter möglich ist, hängt
stark von der Beschaffenheit der Musik ab. Ist der Gesamtsound
schon sehr kompakt mit wenig Dynamikspitzen, so sollten
die Einstellungen hier sehr vorsichtig vorgenommen werden,
da es sonst zu Verzerrungen kommen könnte. Bei größeren
Dynamikspitzen, wie sie z. B. vom Schlagzeug kommen, können
bis zu 6dB Lautheit gewonnen werden.

Summieren mit Einzelkanal-Inserts

Mit den Einzelkanal-Inser ts nutzt man erst das volle Potenzial des

MixDreams. Dabei werden einzelne Kanäle mit den an den jewei-

ligen Insert eingeschleiften Geräten bearbeitet. Man kann nach

Belieben sämtliches Analog-Equipment (EQs, Kompressoren,

Gates, etc.) einbinden. Zur Vereinfachung sollte man die Insert-

Geräte in möglichst logischen Zuordnungen auf die MixDream-

Kanäle verteilen. Da die Kanäle 1-6 Mono schaltbar sind,

empfiehlt sich hier z. B. Geräte einzubinden, die für einzelne

Instrumente eingesetzt werden. Beispielsweise auf Kanal 1

und 2 einen Transient Designer für Kick Drum und Snare, auf

Kanal 3 einen Kompressor für den Bass und auf Kanal 4 einen

Kompressor und EQ (auch hintereinander geschaltete Ketten

pro Kanal sind möglich) für die Stimme etc. >

MixDream 21

Anwendungen und Arbeitsweisen

Die Geräte bleiben dabei fest mit den Inserts verbunden
und können bei Bedarf jederzeit zugeschaltet werden. Über
das Bus-Routing in der DAW lässt sich jeder Ausgang gezielt
anwählen, so dass es sehr einfach ist, für den jeweiligen
Anwendungsfall das passende Insert-Gerät auszuwählen.

Bei der Mischung verläuft die Bearbeitung dann Hand in
Hand mit dem MixDream, der DAW und den Insert-Geräten.
Beispielsweise kann bei der Aktivierung eines EQs der Pegel
zu laut sein, so dass dieser Kanal an der DAW leiser eingestellt
werden muss.

An den Inserts können natürlich auch Hall- und Multieffektgeräte
angeschlossen werden. In der DAW wird dann der Aux-Send auf
den entsprechenden Ausgang geleitet.

Die No Mix-Funktion kann dabei auch als Mute-Funktion
gebraucht werden, um einzelne Spuren Solo zu hören. Bei diesen
Arbeitsweise sind auch die Direct-Outs von großer Bedeutung.
Da normalerweise ein Aux-Send in der DAW vor dem Insert-
Gerät liegt, ist z.B. ein über den Insert stark komprimiertes
Schlagzeug im Hall unkomprimiert. In diesem Fall wird der
Direct-Out des betreffenden Kanals zurück auf den A/D-Wandler
gegeben. Dieser sollte in der DAW auf Monitor-Betrieb stehen,
um als Aux-Send genutzt werden zu können. Dadurch ist
auch der Send-Level komplett automatisierbar. Durch diese
Vorgehensweise geht nichts an digitalem Komfort verloren,
aber man kann den Sound eines guten analogen Kompressors
komfortabel nutzen.

Muss man während eines Mixdowns mal schnell in eine andere
Nummer reinhören oder etwas zusätzlich aufnehmen, so bietet
der Inserts-On-Schalter eine schnelle Möglichkeit, alle einge-
schleiften Geräte zu umgehen. So wird wiederum nur der reine
Summierbetrieb genutzt, der dann komplett recall-fähig ist, ggf.
müssen nur noch die Mono-Schalter angepasst werden.

22 MixDream

Anwendungen und Arbeitsweisen

Summieren von Gruppenspuren

In üblichen Produktion liegt die Spurenanzahl meist deutlich
höher als die 16 Kanäle des MixDreams. Es bieten sich zwei
Vorgehensweisen an:

1. Weitere MixDreams kaufen – was uns freuen würde – oder
2. die Gruppenspuren mit dem MixDream zusammenfassen.

Hat man z.B. einen Backing-Chor mit 16 Einzelspuren aufge-
nommen, so wird das Panning in der DAW vorgenommen und
dann auf einzelne Ausgänge geleitet. Der MixDream summiert
daraus dann einen Stereo-Chor, der auch direkt von den klang-
lichen Möglichkeiten des Master Inserts, des Stereo Expanders
und des Limiters profitieren kann. Steht im Master Insert ein
hochwertiger EQ bereit, so kann der Chor auch damit bearbeitet
werden.

Es kann wärmstens empfohlen werden, zur Bearbeitung der
Räumlichkeit oder Lautheit mit dem Stereo Expander und Limiter
bereits an den Subgruppen zu arbeiten und hier ggf. extremere
Einstellungen vorzunehmen (gilt natürlich auch für Gitarren-
Overdubs, Schlagzeug, Keyboards, Percussion etc.). Der Vorteil
ist eine differenziertere Bearbeitung, als sie am Summensignal
möglich wäre. So erhält nur die Gruppe die Bearbeitung, die
gewünscht ist, ohne andere in Mitleidenschaft zu ziehen. Bei
dieser Vorgehensweise werden alle Signale analog zusam-
mengemischt, was gegenüber einer einzelnen 16:2-Summie-
rung am Ende die klangliche Ausbeute deutlich erhöht. Man
sollte der Kreativität dabei freien Lauf lassen: ein harmloser
Sequenzer-Lauf kann durch extreme Limiter-Einstellungen in
eine brachiale Tekkno-Line verwandelt werden, hohe Stereo-
Expander Einstellungen lassen eine Orgel deutlich ausserhalb
der Lautsprecher klingen usw. Ein weiterer Vorteil liegt in der
verringerten Spurenanzahl, die eine DAW abzuspielen hat. Die
Handhabung ist viel einfacher, da nur noch wenige Stereo-Files
abgespielt werden müssen. Die 16 Original-Spuren brauchen ja
nur gemutet, aber nicht gelöscht werden – sollte ein Sub-Mix
unbrauchbar sein, so kann er jederzeit wieder neu angelegt
werden.

MixDream 23

Anwendungen und Arbeitsweisen

Bounce-Back-Funktion

Ist einmal alles verkabelt, also mit 16 A/D- und D/A-Wandlern
und bis zu 16 Insert-Geräten, so lassen sich einzelne Spuren
(oder auch mehrere gleichzeitig) mit den Insert-Geräten erneut
aufnehmen. Diese Funktion wird häufig auch als „Bounce Back“
bezeichnet. Sie ist wichtig, wenn man eine Spur zunächst analog
bearbeiten möchte (z.B. Schlagzeug-Komprimierung), sie aber
anschließend zerteilt und neu arrangiert werden soll.

Um Latenzprobleme zu umgehen, sollte man den kompletten Mix
auf einen Stereo-Ausgang legen, während auf einem weiteren
Ausgang das zu bearbeitende Signal herausgeführt wird. So ist
alles zeitgleich zu hören, um das zu bearbeitende Signal an den
Mix anzupassen.

Für die Aufnahme des bearbeiteten Signals bieten sich zwei
Möglichkeiten:

1. Über den Direct-Out des betreffenden Kanals

2. Über den Master-Ausgang. Hierbei ist zu beachten, dass das
Mix-Signal während der Aufnahme auf No-Mix geschaltet wird,
da es sonst mit aufgenommen wird.

Über die Direct-Outs können die eingeschleiften Geräte auch
als reine DAW-Inserts genutzt werden. Dabei muss das auszu-
gebende Signal allerdings vorverzögert werden, damit es in
der DAW zeitgleich gemischt wird. In diesem Fall stellt man am
MixDream den Insert-Schalter auf No Mix.

Diskretes Mastering

Normalerweise wird einem Mastering-Studio eine Stereo-Datei
für die Bearbeitung zur Verfügung gestellt. Werden dabei
zu große Latstärkeunterschiede zwischen den einzelnen
Instrumentengruppen deutlich, so sind die Korrekturmöglich-
keiten nur sehr begrenzt.

Liefert man stattdessen einen diskreten Mix mit vier oder acht

Stereo-Subgruppen an, so können diese beim Mastering schnell

angepasst werden – auf einzelnen Gruppen können sogar unter-

schiedliche Bearbeitungen stattfinden. >

24 MixDream

Anwendungen und Arbeitsweisen

Das Endresultat ist deutlich besser und der Zeitaufwand unter
Umständen geringer, da keine neue Mischung mehr angefertigt
werden muss.

Für diese Anwendung ist der MixDream prädestiniert, da er
durch seine hohe Klangqualität diesen Aufgaben vollends
gewachsen ist. Zudem lassen sich bei Mastering-Anwendungen
die Eingangskanäle auch als Eingangsumschalter nutzen, um
verschiedene Zuspieler für den Mastering-Prozess auszuwählen.
Auch unterschiedliche D/A-Wandler lassen sich so vergleichen,
um den jeweils geeignetsten herauszufinden.

Mehrere MixDreams anschließen

Sollten 16 Kanäle beim Summieren nicht ausreichen, kann über
den Expansion-Eingang ein weiterer MixDream angeschlossen
werden. Als Ausgang des zweiten MixDreams kann sowohl der
Master-Ausgang als auch der Insert-Send genutzt werden. Dabei
ist zu beachten, dass der Insert-Level des zweiten Gerätes auf
0 dB steht, da sonst alle Signale des zweiten MixDreams einen
anderen Pegel hätten als die des ersten.

Sollen mehr als drei MixDreams summiert werden, empfehlen
wir einen weiteren MixDream als Master-Gerät zu verwenden, in
dem die Summensignale der zuspielenden MixDreams summiert
werden können. Andernfalls würden in einer über den E xpansion-
Eingang verknüpften Kette die Signale des ersten MixDreams
unnötig oft (in allen folgenden MixDreams) summiert werden.

Wenn am Master-Gerät die Kanäle mit Mono-Schaltungen frei
bleiben sollen, sollten die Eingänge 7 bis 16 für den Anschluss
der Zuspieler genutzt werden. Die Insert-Schalter dieser Kanäle
müssen dann auf Off gesetzt werden.

MixDream 25

Blockdiagramm

26 MixDream

Netzteil

Auch beim Netzteil des Mixdreams wurde keineswegs gespart.
Es hat einen Grund legenden, entscheidenden Anteil am
Gesamtklang eines Gerätes – ähnlich wie mit Abwässern selbst
bei bestem Kaffeemehl kein guter Kaffee zu kochen ist, kann
mit unsauberem Strom kein hochwertiger Klang entstehen.

Der MixDream ist mit einem internen Netzteil ausgestattet.
Der 77VA-Trafo ist üppig dimensioniert, um in jeder Lage
genug Strom liefern zu können und um die verschiedenen
Schaltungteile mit der richtigen Spannung zu versorgen.

Der Trafo ist aufwändig abgeschirmt, um Brummeinstreuungen
zu minimieren. Auch die Aufbereitung der Gleichspannungen
ist sehr aufwändig gelöst worden und erforderte ganz neue
Schaltungskonzepte. Für die +/-30 V wird ein diskret aufge-
bauter Spannungsregler eingesetzt, der kaum noch messbare
Rauschwerte besitzt. Mit schnellen Gleichrichterdioden und
Kapazitäten von insgesamt 26.000 microFarrad ist jederzeit
genug Strom vorhanden, um auch sehr kräftige Impulse zu verar-
beiten. Zusätzlich werden fast alle Spannungen mit 470nF/250V-
MKP-Folienkondensatoren stabilisiert, um auch bei kurzen
Impulsen genug Strom bereit zu halten.

Alle Relais werden über eigene 12-V-Spannungen versorgt, die
aus separaten Wicklungen gespeist werden. Ebenso erhalten
alle LEDs eigene 5-V-Versorgungsspannungen. Ein Einfluss auf
die audiosignalführende Stromversorgung ist somit ausge-
schlossen.

Das mitgelieferte, dreipolige Kaltgeräte-Netzkabel wird an die
dreipoligeStandard-IEC-AnschlussbuchseaufderRückseiteange-
schlossen. Transformator, Stromkabel und Kaltgerätebuchse
entsprechen den VDE-, UL- und CSA-Bestimmungen. Die
Stromsicherung hat einen Wert von 800 mA bei 230-Volt-Betrieb
bzw. 1,6 A bei 115-Volt-Betrieb.

MixDream 27

Technische Daten

Frequenzbereich: ‹ 1Hz-220 kHz (+/- 3dB)

THD+N: -104 dB

(20Hz-22kHz, Eingangspegel +10 dBu, alle Kanäle aktiv)

Rauschspannungsabstand: -97 dBu
(20Hz-22kHz, A-bewertet, alle Kanäle aktiv)

Max. Eingangspegel: +28 dBu (@1 kHz)

Max. Ausgangspegel: +28dBu (@1 kHz/THD+N -95 dB)

Dynamikumfang: 125 dB

(20Hz-22kHz, A-bewertet, alle Kanäle aktiv)

Übersprechen L/R: -97 dB@1 kHz

Gleichtaktunterdrückung: ‹ 70 dB
(@1 kHz, Eingangspegel +10 dBu)

Eingangsimpedanz: 10 kOhm

(für Input 1-16, Expansion, Insert Return)

Ausgangsimpedanz: 82 Ohm

(für Master/Monitor-Ausgang ohne Übertrager, Ins. Send)

Ausgangsimpedanz: 65 Ohm

(für Master/Monitor-Ausgang mit Übertrager)

Leistungsaufnahme: 75 W

Maße und Gewicht 482 x 88 x 237 mm
Standard-EIA-19-Zoll-Gehäuse,
Maße (B x H x T): 2 HE

Gewicht: 6,6 kg

28 MixDream

Garantie, Produktregistrierung

Für alle SPL-Produkte gewähren wir eine Herstellergarantie
von zwei Jahren bei Material- oder Verarbeitungsfehlern ab
Werksauslieferungsdatum, Röhren unterliegen einer Garantie
von drei Monaten.

Endkunden wird eine zweijährige Gewährleistung seitens des
Handels gewährt. Bitte wenden Sie sich daher für vollstän-
dige Gewährleistungsbestimmungen und in allen Servicefällen
immer zunächst an Ihren Händler.

Direkter Produkt-Support seitens SPL erfordert die
Produktregistrierung. Bitte füllen Sie daher die beiliegende
Garantiekarte vollständig und gut lesbar in Druckbuchstaben
aus und senden sie direkt an SPL oder nutzen Sie die Online-
Registrierung unter www.soundperformancelab.de.

MixDream 29

Handbuch MixDream Modell 2384

30 MixDream


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