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Published by svenottodb, 2025-12-18 08:44:44

Heimatbrief-Neupotz-2025

Heimatbrief Neupotz 2025

Keywords: Heimatbrief Neupotz

51 Kirche Katholische Kirchengemeinde St. BartholomäusHeiliges Jahr 2025Zu Weihnachten 2024 wurde von Papst Franziskus mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom das Heilige Jahr ausgerufen. Ein symbolischer Akt, der nur alle 25 Jahre stattfindet und eine Einladung und Aufforderung an alle Gläubigen weltweit darstellt, sich getreu dem Motto „Pilger der Hoffnung“, barmherzig und hoffnungsvoll zu zeigen. SternsingeraktionDie diesjährige Sternsingeraktion fand am 11. Januar statt. Dabei machten sich insgesamt 26 Sternsinger in Neupotz auf den Weg, um unter dem Motto „Erhebt Eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“ Segen in die Häuser der Gemeinde zu bringen und dabei Geld für weltweit über 1.100 Projekte für Kinder in Not zu sammeln. Neben vielen schönen Begegnungen mit Menschen, die ihnen bereitwillig die Tür öffneten, konnten sie insgesamt einen Betrag von 4.885,00 € einsammeln – nochmal mehr als im Jahr zuvor!FastnachtAm Fastnachtsdienstag, dem 4. März, fand für viele verkleidete Gläubige, darunter der Neupotzer 9er-Rat, pünktlich um 11.11 Uhr ein „närrischer“ Gottesdienst statt. Dabei ließ es sich Pfarrer Richtscheid nicht nehmen, auch seine Predigt dem Anlass entsprechend in Reimform zu gestalten. Mit dem anschließenden Beisammensein auf dem Kirchvorplatz konnten die Narren dann in den letzten Tag der Fastnacht entlassen werden.OsternAuch in diesem Jahr konnten zusammen mit vielen Helfern und Gläubigen die Feierlichkeiten der Kar- und Osterwoche begangen werden.Am Karfreitag und Karsamstag zogen dabei die Neupotzer Messdienerinnen und Messdiener nach gutem altem Brauch mit ihren „Rappelkästen“ durch die Straßen, um das Glockengeläut zu ersetzen, welches mit der Abendmahlfeier am Gründonnerstag verstummt war.Ein besonderer Höhepunkt war einmal mehr die gut besuchte Osternachtsfeier, die nach dem Gottesdienst alle Besucher und Mitfeiernden zur Agapefeier, dem traditionellen Fastenbrechen, bei Brot und Wein, bzw. Saft einlud. Ein Angebot, das gerne angenommen wird und mit vielen guten Gesprächen einen Mehrwert für die Gemeinde darstellt.ErstkommunionAm 4. Mai feierten insgesamt neun Kommunionkinder in der Pfarrkirche St. Bartholomäus das Fest ihrer ersten heiligen Kommunion.Nach einer guten Vorbereitung in den Kommunionsgruppen und zwei Kommunionkindertagen, die für alle Kommunionkinder der Pfarrei ausgetragen wurden, war es für die Kinder ein gelungener Festgottesdienst, den sie zusammen mit ihren Familien und Freunden feiern konnten. Fest der EhrenamtlichenAbermals gab es in diesem Jahr ein „Fest der Ehrenamtlichen“, das am 18. Mai stattfand und alle Personen einlud, die sich ehrenamtlich in der Pfarrei Mariä Heimsuchung engagieren. Die Feierlichkeit begann mit einer Festmesse in der Hatzenbühler St. Wendelinus-Kirche, die von den Chören der Pfarrei mitgestaltet wurde.Anschließend fand ein gemeinsames Essen mit fröhlichem Beisammensein, Musik-, Wort- und Showbeiträgen im Festzelt der Gemeinde Hatzenbühl statt. Ein sehr schöner Tag, der frohe Stunden und Gelegenheit zum Austausch bot.Der närrische Gottesdienst war ein gelungener Abschluss für die Neupotzer FasenachterDie diesjährigen Erstkommunionkinder26 Sternsinger sangen in diesem Jahr für den guten Zweck


52 FronleichnamDank der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer waren die Feierlichkeiten in Fronleichnam am 19. Juni wieder ein voller Erfolg. Die vielen zu erledigenden Arbeiten, wie das Vorbereiten der Altäre und der Blumenteppiche, das Schmücken der Kirche und die Vorbereitungen zur Prozession, die Dienste und Gestaltung der Messfeier und das sich den Feierlichkeiten anschließende Fest, wären ohne viele helfenden Hände nicht vorstellbar.So konnte auch in diesem Jahr wieder bei bestem Wetter der Festgottesdienst, geleitet von Kaplan Brandt, auf dem Kirchplatz gefeiert werden. Der musikalische Rahmen des Gottesdienstes und der anschließenden Prozession wurde dabei vom Kirchenchor, sowie dem Musikverein Seerose gestaltet. Auch beim anschließenden, gut besuchten Pfarrfest in der Polderscheune unterhielt der Musikverein die Gäste mit guter Musik bei leckerem Essen.TV-GottesdienstAm Sonntag, den 17.August war das ZDF in unserer Pfarrei zu Gast, um den Sonntagsgottesdienst live aus der St. Georgskirche in Jockgrim zu übertragen.Kaplan Maximilian Brandt feierte zusammen mit den Kirchenbesuchern und über 500.000 Fernsehzuschauern einen festlichen Gottesdienst, der weit über die Grenzen der Pfarrei hinaus Anklang fand, wie zahlreiche positive Rückmeldungen belegten. Ein Ereignis, das nur durch viele Mitwirkende in allen vier Pfarrgemeinden möglich war. Kaplan Brandt wird neuer KooperatorEine für die Pfarrei besonders erfreuliche Nachricht gab es im Spätsommer des Jahres:Unserem bisherigen Kaplan, Dr. Maximilian Brandt wurde am 1.September, zum Ende seiner Kaplanszeit, durch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann der persönliche Titel „Pfarrer“ verliehen.Gleichzeitig wurde er mit der Aufgabe des Kooperators innerhalb unserer Pfarrei betraut.Messdienerfahrt nach WienWir Neupotzer und Rheinzaberner Messdienerinnen und Messdiener waren auch dieses Jahr auf unserer alljährlichen gemeinsamen Fahrt.Dieses Jahr ging es für uns in die wunderschöne Hauptstadt Österreichs: Wien. Dort konnten wir viel erleben und dazulernen. Wir waren nicht nur in vielen Kirchen, wie man es von einer Messdienerfahrt erwarten würde, sondern auch in unzähligen Museen, die uns viel über die Geschichte Wiens gelehrt haben. Auch die wahnsinnig prunkvolle und edle Architektur hat uns, wie erwartet, das ein oder andere Mal ins Staunen versetzt. Die Fahrt hat uns als Gruppe zusammengeschweißt, weil wir zusammen viel gemeistert und erlebt haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und auf die nächste Fahrt mit hoffentlich genauso viel Spaß und schönen Momenten!Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Magin, der uns jedes Jahr diese Fahrt ermöglicht!Eure Messdiener!Die Messdienerinnen und Messdiener in Wien


53 Theater Kauderwelsch Ein Jahr voller Herausforderungen, Freude und Kreativiät2025 war für das Theater Kauderwelsch ein Jahr voller Begegnungen, Aufbrüche und neuer Ideen.Frischer Wind im VorstandMit Marina Cherfouf als zweiter Vorsitzenden und Roland de Hooge als Kassenwart verstärken zwei engagierte Mitglieder das Leitungsteam. Beide bringen frische Impulse und Leidenschaft für die Theaterarbeit mit – beste Voraussetzungen für lebendige Vereinsarbeit.Ein starkes Zeichen der ErinnerungIm Januar begleitete das Ensemble die Einweihung der Erinnerungstafel an die jüdischen Weinhändler am Deutschen Weintor. Der Beitrag von Kauderwelsch sorgte für bewegende Momente und machte deutlich, wie wichtig künstlerisches Engagement für eine gelungene Erinnerungskultur sein kann. Dass die Tafel nun ihren Platz an einem Ort gefunden hat, der unmittelbar mit der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung verbunden ist, ist auch dem beharrlichen Einsatz des Theaters zu verdanken.Bühnenluft für die JüngstenIm März wurde es laut, bunt und neugierig: Beim Theater-Schnupperwochenende entdeckten Kinder und Jugendliche spielerisch die Bühne. Sie erfanden Szenen, schlüpften in Rollen und ließen ihrer Fantasie freien Lauf – ein Wochenende voller Freude und Kreativität.Aufbruch in die WeltrettungBesonders gespannt blickt Kauderwelsch nach vorn: Mit dem neuen Stück „Weltrettung 3.0“ nimmt das Ensemble die Krisen unserer Zeit satirisch und frech unter die Lupe. Jung und Alt stehen gemeinsam auf der Bühne und zeigen Haltung – unbequem, neugierig, wachrüttelnd, komisch. Ein Stück für die ganze Familie, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Uraufführung ist für Ende März 2026 geplant.Doch damit ist es nicht getan: Rund um die Produktion entstehen über das gesamte Jahr 2026 weitere Aktionen mit kreativen Partnern. Natur erleben, Umwelt spüren, gesellschaftliche Fragen stellen – Theater wird hier zum Ausgangspunkt für gemeinsames Handeln.Ein Jahr geht zu Ende, das uns Herausforderungen stellte, das aber auch Mut gemacht hat. 2026 verspricht, ebenso aufregend zu werden – halten wir zusammen und bleiben wir optimistisch!Einweihung der Tafel zur Erinnerung an die jüdischen Weinhändler am WeintorNachwuchstalente zeigen großes Engagement beim TheaterspielProben für die Weltrettung 3.0


54 TSV GymnastikUnsere Gymnastik-Abteilung bietet mit ihren 14 Trainingsstunden ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot für Jung und Alt. Zwölf Übungsleiterinnen und mehrere engagierte junge Helferinnen standen auch in diesem Jahr Woche für Woche in der Turnhalle, um Neupotzerinnen und Neupotzer – und auch einige Gäste aus umliegenden Orten – in Bewegung zu bringen.Bereits die Jüngsten sind mit Begeisterung dabei: Im Eltern-Kind-Turnen am Dienstagnachmittag bewegen sich Kinder bis 4 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern, entdecken Geräte und lernen spielerisch Bewegung, Gleichgewicht und Koordination kennen. Ab 4 Jahren wechseln die Kinder dann ins Kinderturnen ohne Eltern am Donnerstagnachmittag. Hier stehen zusätzlich erste turnerische Elemente und kleine Spiele im Mittelpunkt. Besonders beliebt in den Gruppen sind die Bewegungslandschaften, auf denen die Kinder balancieren, springen, rollen und klettern dürfen. Immer mittwochs trainieren die Kinder ab der 1. Klasse an verschiedenen Geräten weiter. Neben turnerischen Grundelementen und kleinen Spielen werden auch einfache Tänze eingeübt, die sie z.B. beim Kinderfasching stolz präsentieren. Am Donnerstagabend turnen die Kinder ab der 4. Klasse. Wer den Fokus mehr auf das Tanzen legen möchte, ist bei der Mini-Garde am Montagnachmittag ab der 1. Klasse gut aufgehoben. Für ältere Tanzbegeisterte gibt es am Dienstagabend die Garde-Gruppe, die mit viel Disziplin ihre präzisen und schwungvollen Tänze einstudiert. Bei den drei Bunten Abenden präsentieren die Tänzerinnen ihr Ergebnis in klassischen Gardekostümen mit Uniformjacke, Rock, Hut und Stiefeln. Am Dienstag trainieren außerdem die Schautanzgruppen „Ladylike“ (ab 6. Klasse) und „9er Pack“ (ab 16 Jahren), am Donnerstag die „SchorleSchobbeSchläppler“ (Erwachsene). Alle Gruppen sind mit ihren abwechslungsreichen Tänzen ein fester Bestandteil bei den Bunten Abenden der Neipotzer Fasenacht. Schon kurz nach Fasching beginnen sie mit dem Training für die neue Saison. Die Übungsleiterinnen kümmern sich nicht nur um den Tanz selbst, sondern auch um Musik, Choreografie und Kostüme. Der Aufwand ist groß, doch das Ergebnis kann sich jedes Jahr sehen lassen und wir freuen uns schon auf die Tänze, die uns die Gruppen 2026 zeigen werden.Wer nicht gerne auf der Bühne steht, aber trotzdem etwas für seine Fitness tun möchte, für den ist unsere Fitness-Gruppe am Montagabend genau richtig. Frauen jeden Alters kommen hier bei abwechslungsreichen Fitnessübungen wie Aerobic und Beweglichkeitstraining ordentlich in Schwung. Das Rückenfit-Training am Donnerstagmorgen kräftigt nicht nur den Rücken, sondern den ganzen Körper und sorgt für mehr Ausgeglichenheit im Alltag.Beim Pilates am Montagabend oder Mittwochmorgen wird der gesamte Körper mit vielseitigen Übungen gestärkt. In diesem Jahr gab es erneut einen Schnupperkurs, an dem auch Nicht-Mitglieder die Trainingsmethode ausprobieren konnten. Im Jahresverlauf sorgen neben den wöchentlichen Trainingsstunden immer wieder auch besondere Terminefür Abwechslung: in der Faschingszeit stehen kleinere Faschingsfeiern oder „Bad Taste“-Training auf dem Programm, im Sommer wird bei gutem Wetter auch mal draußen oder sogar auf der Liegewiese am Baggersee trainiert – inklusive Wassergymnastik. Zum Jahresende gibt es gruppeninterne Weihnachtsfeiern und weihnachtliche Turnstunden für die Kinder. Besonders gefreut haben wir uns in diesem Jahr über den neuen Schwebebalken, den die Verbandsgemeinde für die Turnhalle angeschafft hat. Der 3 Meter lange, höhenverstellbare Balken wird bereits in vielen Gruppen eifrig genutzt und sorgt für neue Trainingsmöglichkeiten und viel Begeisterung bei den Turnerinnen und Turnern.Die Garde-Gruppe begeistert in glamourösen KostümenDie Schautanzgruppe Ladylike sorgt mit tollen Tanzeinlagen für StimmungKinder balancieren auf dem neuen Schwebebalken


55 TSV RadsportWintersaisonIn Chemnitz wurden die Deutschen Meisterschaften im Cyclocross ausgetragen. Der Endstand der Bundesligawertung, ist maßgeblich für die Startaufstellung bei den Deutschen Meisterschaften. So konnte Walter Antoni aus der zweiten Reihe starten. Durch den Wetterumschwung wurde es ein Rennen mit Schnee und Eis am Sportpark, das Walter mit dem 9. Platz in der Klasse M60 abschließen konnte. Bei der WM in Hamburg im Volkspark wurde die Startaufstellung ausgelost und Walter musste mit dem Deutschen Meister aus der letzten Reihe starten. Armin Raible wurde noch Dritter und für Walter war der 11. Platz in der Altersklasse ein Erfolg.StraßensaisonDie Rheinland-Pfalz-Meisterschaften wurden als Süddeutsche-Meisterschaften in Ulm ausgetragen. In der AK M60 gab es einen Doppelsieg für den TSV. Walter Antoni und Klaus Schmittgall waren im Dauerregen mit den Meistern aus BW, Saarland und Bayern in der Spitzengruppe und bestimmten das Rennen. Mit weiteren Siegen in Bann und Hofweier kommen in 30 Rennen 17 Podestplätze zusammen.GravelsaisonIn der noch jungen Disziplin auf Naturstraßen und Schotterwegen gibt es auch einen eigenen Modus bei den Meisterschaften mit allen Altersklassen. So werden für die Weltmeisterschaft Qualifikationsrennen ausgetragen. Die Meisterschaften werden zusammen mit den Profis gefahren. Die Masters M50 starten zwischen den Profi-Frauen und AK-Frauen über 130 km. Die Masters M40 hinter den Profi-Männer über 180 km. So waren dieses Jahr in Maastricht über 3000 Fahrer und Fahrerinnen am Start. Mit dabei Walter, der in Aachen die Qualifikation durch den 10. Platz schaffte. Die Form reichte nach einer längeren Pause noch nicht für ein 4h-Rennen. Ohne Sturz und Defekt war der 71. Platz M60 okay. Matthias Stähle, mit dem Walter in Mehlingen auf dem Podest stand wurde Achter. Bester Pfälzer war Udo Bölts mit dem 6. Platz der M55.Der TSV Neupotz besteht aktuell aus zwei Abteilungen – Radsport und Gymnastik – und zählt 515 Mitglieder.Über 20% unserer Mitglieder sind Kinder unter 14 Jahren. Aber auch für die Erwachsenen ist einiges geboten und wir dürfen uns immer wieder über neue Mitglieder freuen.Eine Übersicht über unsere Trainingsangebote und -zeiten findet man auf unserer Website. Wir freuen uns über alle, die bei uns vorbeischauen und mitmachen möchten! Wer Lust hat, unser Übungsleiterteam zu unterstützen oder selbst ein Angebot zu gestalten, darf sich ebenfalls gerne bei uns melden.www.tsv-neupotz.deiWalter Antoni bei den Deutschen Meisterschaften im CyclocrossKlaus Schmittgall und Walter Antoni bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften


56 Weiden Heid Geflochtene Geschichte — Die Korbmachertradition in NeupotzWer an Neupotz denkt, verbindet unser Dorf mit dem Rhein, dem Fischfang und der Landwirtschaft. Doch ein weiteres Stück Heimatgeschichte ist weniger bekannt und zugleich tief verwurzelt: das Korbmacherhandwerk. Über viele Jahrzehnte hinweg war es fester Bestandteil des dörflichen Lebens – ein Handwerk, das gleichermaßen vom Einfallsreichtum wie vom Fleiß unserer Vorfahren erzählt.Bereits im 19. Jahrhundert war das Flechten in Neupotz weit verbreitet. Neben den Bauernhöfen entstanden kleine Werkstätten und Heimarbeitsplätze. Besonders bekannt in dieser Zeit war die Korbwarenfabrik von Jakob Schwein, die viele Dorfbewohner beschäftigte. Körbe dienten nicht nur als Alltagsgegenstände für Feld, Haushalt und Fischfang, sondern auch als wichtige Einnahmequelle. Das Herzstück der Tradition ist die Weide. Rund um Neupotz wachsen verschiedene Sorten, die je nach Farbe und Biegsamkeit ausgewählt werden: von der rötlichen „Belgischen Roten“ bis zur robusten Dotterweide, Purpurea, Uralweide. Mit viel Geschick entstehenen daraus nicht nur Tragekörbe, sondern auch Wäschekörbe, Korbstühle, Zäune oder dekorative Flechtwerke, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.Mit dem Einzug industriell gefertigter Produkte und neuer Materialien wie Kunststoff, geriet das traditionelle Handwerk nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend in Bedrängnis. In den letzten Zweijahrzehnten des vorherigen Jahrhunderts, gab es nur noch wenige aktive Korbmacher im Dorf. Zu den bekanntesten Neupotzer Korbmacher gehören Edmund Gehrlein, Franz Heid, Theo Heid, Simon Heid, Erich Heintz, Egon Hoffmann, Franz Gschwind, Sepp Gschwind, Hubert Röther und Karl Emil Wünschel. Dennoch blieb die Erinnerung lebendig – getragen von Familiengeschichten und alten Werkstücken, die im Heimatmuseum bewahrt werden. Auch Straßennamen wie der „Korbmacherweg“ halten die Erinnerung im Ortsbild wach.Neues Leben für ein altes HandwerkIn den vergangenen Jahren ist das Flechthandwerk in Neupotz wieder verstärkt ins Bewusstsein gerückt. Einen großen Anteil daran haben engagierte Persönlichkeiten wie Egon Hoffmann, der sein Wissen als erfahrener Korbmacher an die jungen Männer des Neupotzer Korbmachervereins weitergibt, oder Markus Heid, der großflächig Bann (das Wort für „Weiden“ im Neupotzer Dialekt) anbaut und damit den wichtigen Rohstoff sichert. Er zählt zu den wenigen in Deutschland, die noch aktiv Weiden für vielfältige Zwecke kultivieren – sei es für Winzer (zum Anbinden der Reben), Floristen (für Dekoration und Gestecke), den Gartenund Landschaftsbau (Lebendzäune, Sichtschutz), die Wasserwirtschaft (Renaturierung von Gewässern) oder für Flechtwerkgestalter (Körbe, Möbel, Kunstobjekte). Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Tradition beim ersten Neupotzer Korbmacherfest 2019. Besucher konnten dort nicht nur historische Flechtarbeiten bestaunen, sondern auch selbst Hand anlegen und erleben, wie aus einem Bündel Bann Schritt für Schritt ein Korb entsteht. Solche Initiativen zeigen, dass das Flechten nicht nur ein Relikt der Vergangenheit ist, sondern auch heute noch Begeisterung weckt. Für 2027 ist ein großes Dorffest geplant, in welches auch Korbmacheraussteller integriert werden. In den Hallen von Markus Heid lagern die WeidenDas Korbmacherfest 2019 war ein voller Erfolg Egon Hoffmann zeigt die Kunst des WeidenflechtensMarkus Heid flechtet einen Weidenzaun


57Die Inspiration für das Neupotzer Fest holte sich Markus Heid 2018 in Lichtenfels, der deutschen Korbstadt. Sein Anliegen ist es, das Handwerk lebendig zu halten und die Tradition weiterzugeben. Besonders freut es ihn, zu sehen, wie kreativ die Menschen mit den Weiden umgehen. Jedes Jahr am dritten Septemberwochenende findet in Lichtenfels das internationale Flecht-Kultur-Festival statt – eine der bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art. Über 80 Flechtwerkgestalterinnen und -gestalter aus 18 Ländern und fünf Kontinenten präsentieren dort ihr Können. Auch Neupotz ist durch Markus Heid vertreten und in der europäischen Flechterszene gut bekannt. Seit fünf Jahren organisiert er zudem Fahrten dorthin für interessierte Neupotzerinnen und Neupotzer.Das erste Korbmacherfest weckte großes Interesse, sodass seither regelmäßig Workshops und Flechtkurse auf dem Weiden-Heid Hof stattfinden. Seit 2020 werden dort jährlich vier bis sechs Kurse mit jeweils sechs bis acht Teilnehmenden angeboten. Unterschiedliche Kursleiter vermitteln, wie man Rund- oder Wäschekörbe, Schalen, Windlichter, Weihnachtsdekorationen oder Objekte wie Herzen, Kränze oder Kugeln (Chaosflechten) herstellt. Die Kurse finden in einer angenehmen Atmosphäre statt - auch, wenn sich viele Teilnehmende das Flechten anfangs leichter vorstellen, als es tatsächlich ist. „Drei vor, zwei dahinter“, wie es von den Kursleitern heißt, bringt einige Köpfe zum Rauchen. Umso größer ist dann der Stolz, am Ende des Tages ein einzigartiges Unikat in den Händen zu halten.Damit dieses Wissen auch die nächste Generation erreicht, wird Andrea Hoffmann in den kommenden Monaten ein Projekt an der Grundschule starten, bei dem Kinder spielerisch erste Erfahrungen im Flechten sammeln.Unser Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass das Flechthandwerk in Neupotz lebendig bleibt. Die Flechtkunst ist ein Teil unserer kulturellen Identität. Sie erzählt von Fleiß und Geschick, vom Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und von der Fähigkeit, aus einfachen Naturmaterialien Nützliches und Schönes zu schaffen. Vielleicht liegt gerade in dieser Mischung von Tradition und Nachhaltigkeit die Chance, dass das Korbmacherhandwerk auch in Zukunft in Neupotz einen Platz hat. „Menschlich Natur verflochten“. Dies ist das Motto des Betriebes WeidenHeid.Die Teilnehmer des Flechtkurses von Josef Schmitteckert sind stolz auf ihre Körbe - jeder Korb ein UnikatAndrea Heid zeigt einem Kind die Flechttechnik - es entsteht ein Häuschen für MeisenknödelDie ARD-Sendung „Fahr mal hin“ hier anschauen - ab Minute 20:40 wird der Betrieb Weiden Heid gezeigt, es lohnt sich jedoch, den ganzen Film zu schauen Hier ansehen, wie ein Korb entsteht - Flechtkurs von Josef Schmitteckert bei Weiden HeidDrei vor, zwei dahinter, es dauert eine Weile, bis man den Flechtschlag beherrscht und langsam aber sicher ein Korb entstehtVon Kathy Heid


58 Weiße Nacht Erste „Weiße Nacht“ in Neupotz - Ein wunderbarer SommerabendDie Dorfmoderation 2024 war für uns alle ein spannender Prozess. So viele tolle Projekte sind aus ihr erwachsen und haben Neupotz 2025 zu einem noch l(i)ebenswerteren Dorf in der Südpfalz gemacht. Ein Wunsch der während der Dorfmoderation immer wieder genannt wurde, war mehr Begegnung zu ermöglichen und dies vielleicht auch mit Hilfe einer „Weißen Nacht“ wahr werden zu lassen. Kurzerhand wurden Neupotzer:innen gesucht, die sich dies vorstellen konnten. So kamen wir ins Spiel, denn eh man sich versah, stand man (in unserem Fall eher Frau) auf einer Liste. Zu Jahresbeginn fingen wir an, uns konkreter mit der Planung auseinanderzusetzen und waren uns schnell einig „wir versuchen das jetzt einfach mal“. Nachdem ein Termin und mit dem Schulhof ein geeigneter Ort gefunden war, begannen die Gespräche mit den unterschiedlichen Beteiligten. Schnell und unbürokratisch bekamen wir von Seiten der Ortsgemeinde, der Verbandsgemeinde und der Grundschule Neupotz grünes Licht. Nun galt es noch verschiedene Genehmigungen einzuholen und das Wichtigste - begeisterte Interessierte zu finden, die sich auf das „kleine Abenteuer“ einer Weiißen Nacht einlassen würden. Auf unseren Aufruf in der OrtsApp und im Amtsblatt meldeten sich einige Wagemutige und so konnte am 11. Juli die erste „Neupotzer Weiße Nacht“ bei sommertraumhaftem Wetter stattfinden. Der Schulhof war in weiß getaucht, mit Lichter- und Wimpelketten geziert und an zwei weiß gedeckten Tafeln fanden gut fünfzig hellgekleidete Gäste Platz. Die Weiße Nacht war wahrhaft generationsübergreifend, der jüngste Gast war sieben Monate jung und der älteste zählte schon stolze 84 Jahre. Das Buffet lies keine Wünsche offen, die Teilnehmer hatten sich viel Mühe gemacht und jeder hatte eine seiner Lieblingsspeisen mitgebracht. Bei vielen guten Gesprächen, dem leckeren Essen und verschiedenen Getränken verging der Abend wie im Flug. Manch einer lernte seinen Nachbarn kennen, andere trafen alte Freunde wieder, wieder andere begingen ihr monatliches Freunde-Treffen bei der „Weißen Nacht“… kurzum alle hatten viel Spaß und genossen einen Abend in einer wahrlich nicht alltäglichen Atmosphäre. Als dann noch der Vollmond zwischen den Häusern aufging, waren keine Wünsche mehr offen. Aus den Spenden der Teilnehmer konnten sogar jeweils 160€ an den Kita- und den Schulförderverein gespendet werden. An dieser Stelle noch einmal ein großes Danke an die Ortsgemeinde Neupotz, die Grundschule Neupotz, die Verbandsgemeinde Jockgrim und nicht zu vergessen unsere Männer für ihre Unterstützung. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Neuauflage der Weißen Nacht im Sommer 2026 und hoffen, dass auch ihr wieder dabei seid.Die Gäste genießen bei traumhaftem Ambiente ihr EssenSie haben den Traum der Weißen Nacht wahr werden lassen, v.l.n.r. Martina Milimonka, Alexandra Trapp und Franziska NuberDer dem Motto entsprechend gezierte Schulhof - eine zauberhafte Kulisse Von Franzi Nuber


59 VHS Neupotz Lernen, neugierig sein, Spaß haben, engagiert seinDas vergangene Jahr war auch für die VHS ein gelungenes Jahr. Mit viel Engagement und Freude haben unsere fleißigen langjährigen und auch neuen Dozenten ihre VHS-Kurse vorbereitet und mit tollen Erfolgen durchgeführt. Dafür zunächst einmal vielen Dank an unsere tollen Kursleiter:• Betty Burk• Rosemarie Döring• Karl-Heinz Hammer• Willi Kuhn• Dr. Alexandra Müller• Riva Seeber• Daniela SuhmDie Bilanz ihrer Aktivitäten kann sich wirklich sehen lassen:Es wurden 32 Kurse angeboten, 30 davon wurden mit total ca. 324 Teilnehmern durchgeführt, nur 2 Kurse mußten wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden.Im einzelnen sind das:• 4 Gymnastikkurse mit 40 Teilnehmern• 20 Kochkurse mit ca. 139 Teilnehmern (genaue Zahl lag nach Redaktionsschluss noch nicht vor)• 1 Kochkurs - Ausfall• 2 Malkurse mit 11 Teilnehmern• 2 Weiden-Flechtkurse mit 13 Teilnehmern• 2 Plantagenführungen mit 121 Teilnehmern• 1 Ernährungskurs - AusfallAuch den fleißigen Teilnehmern an diesen Kursen gilt Dank, denn nur durch deren Interesse und Bereitschaft kann das Programm einer Volkshochschule auch leben.Deshalb werden wir auch im nächsten Jahr wieder viele Kurse in Neupotz anbieten. Neben den fest etablierten Gymnastik- & Kochkursen der vergangenen Jahre sind auch wieder Weiden-Flechtkurse sowie 2 Malkurse, eventuell auch wieder eine Plantagenführung in den Neupotzer Nußplantagen, ein Brotbackkurs und ein Baumschnittkurs in der Planung. Weitere Kurse können kurzfristig hinzugefügt werden. Möglich wären da ein Boule-Kurs nach der Fertigstellung des Boule-Platzes neben der Grillhütte oder auch ein Trommelkurs wurde schon nachgefragt. Hier fehlt jedoch noch ein Kursleiter. Wer Interesse daran hat oder jemanden kennt, bitte gerne bei uns melden.Auch für neue Kursthemen sind wir immer offen. Einfach melden unter:[email protected]ßend bleibt nur zu wünschen, dass Ihr, liebe Neupotzerinnen & Neupotzer, weiter aktiv unsere Kursangebote auch im neuen Jahr nutzt. Vielen Dank nochmals an alle Akteure, bleibt gesund und neugierig!Euer Kirk MilimonkaWilli Kuhn gibt eine Führung über seine NussplantageVHS-Gymnastikkurs: Aktivität für Körper und WohlbefindenDer VHS-Malkurs in Aktion: Teilnehmende vertiefen sich in ihre Kunstwerke


60 Kirk Milimonka ist neuer Leiter der VHS Neupotz Milimonka, Kirk Neuer Leiter der Volkshochschule NeupotzSeit dem Spätjahr 2024 hat die Volkshochschule Neupotz einen neuen Leiter: Kirk Milimonka. Der Wahl-Neupotzer hat sich auf die Stelle beworben und wurde schließlich vom Ortsgemeinderat gewählt. Er übernimmt das Amt für zunächst 2 Jahre.Kirk lebt schon über 25 Jahre in Neupotz und ist in der Gemeinde längst kein Unbekannter. Immer wieder hat er sich hier eingebracht, sei es bei lokalen Aktionen oder Vereinsleben. Seit 2024 ist er im Ruhestand – da kam die neue Aufgabe bei der VHS wie gerufen. „Die Zeit war da, und die Stelle hat mich einfach gereizt“, sagt er mit einem Lächeln. „Ich wurde damals super in die Gemeinde aufgenommen – jetzt ist es Zeit, etwas zurückzugeben.“Doch Kirk will nicht nur das bisherige VHS-Programm verwalten – er hat schon jede Menge frische Ideen im Gepäck. Ihm ist aufgefallen, dass in Neupotz immer mehr gemeinschaftliches Leben entsteht. Darum möchte er Treffen für Senioren ausbauen und überlegt, rund um den Förderverein der Kita und Grundschule, sowie dem Jugendtreff, neue Angebote zu starten.Und das ist noch nicht alles: Auch einmalige, besondere Kurse schweben ihm vor – zum Beispiel Waldbaden, Workshops rund um Eisenbahn- oder Modellbau oder andere kreative Projekte, bei denen Menschen zusammenkommen und was Neues ausprobieren können.Man merkt: Bei der VHS Neupotz weht jetzt ein frischer Wind – und der heißt Kirk Milimonka.


61 WSC Engagiert und mit immer neuen Projekten Ein ereignisreiches Jahr 2025 liegt hinter uns – voller Engagement, Gemeinschaft und sportlicher Aktivitäten. Mit aktuell 776 Mitgliedern, 605 Erwachsene und 171 Kinder, darunter 368 stimmberechtigte Mitglieder, zeigt sich unser Verein lebendig und wachsend. In 2025 konnten wir 29 neue Mitglieder begrüßen. Herzlichen Dank an alle, die sich aktiv eingebracht haben!Unser traditionelles Anschwimmen fand bei windigem Wetter statt. 16 mutige Schwimmer wagten sich ins kalte Wasser, während ein angeheiztes Saunafass ab 10.30 Uhr für wohlige Wärme sorgte. Das DRK stellte freundlicherweise ein Zelt zum Umziehen und Aufwärmen zur Verfügung. Die Zuschauer genossen Glühwein und feuerten die Schwimmer an.An zwei Tagen im Februar wurde unsere Liegewiese verschönert. Ein 75 Meter langer Grünzaun wurde mit 750 Hainbuchen gepflanzt. Besonders am Samstag packten etwa 30 engagierte Helfer mit an und sorgten für ein gelungenes Ergebnis, das unser Gelände nachhaltig aufwertet.Bei unserem beliebten Schlachtfest an der Grillhütte verwöhnte Metzger Horst rund 70 Mitglieder mit traditionellen Spezialitäten wie Kesselfleisch, frischem Mettbrot, Weinschorle und Fassbier. Die gemütliche Atmosphäre und das gesellige Beisammensein machten den Tag zu einem vollen Erfolg.In der Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass sich der Verein mit 25 % an den Kosten für den Bebauungsplan des Naherholungsgebiets beteiligt. Damit setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Weiterentwicklung unseres Vereinsgeländes.Im Rahmen der Generalversammlung wurden die anwesenden Mitglieder umfassend über den Bebauungsplan informiert. Unsere Gruppe „WSC-Neupotz“ nahm mit 22 Radlern am Stadtradeln teil und erreichte gemeinsam stolze 8683 Kilometer. Besonders hervorzuheben ist Patrick Hammer, der mit 1131 Kilometern die beste Einzelleistung in unserer Gruppe erzielte.An der Liegewiese fand unsere After Work Party statt, bei der sich die Musikfreunde an Wunschmusik und kostenlosen Getränken erfreuten. Die lockere Atmosphäre lud zum Verweilen und Austauschen ein.Dieses Jahr wurde beim WSC das 10 Stunden Spendenschwimmen ausgerichtet. Für den guten Zweck gingen 21 Schwimmer abwechselnd und über 10 Stunden aufgeteilt ins Wasser. Startschuss war bereits morgens um 06.00 Uhr. Insgesamt wurden 23 km geschwommen. Bei dem gut besuchten Event konnten Spenden in Höhe von 5500 Euro gesammelt werden.Die Spenden gingen an die DLRG Wörth (1500 EUR), das Defi-Projekt Neupotz (1500 EUR) und die DLRG Bad Neuenahr-Ahrweiler (2500 EUR). Am Abend feierten die Mitglieder beim Sommernachtsfest mit Grill und Musik im Vereinszelt.Wir danken allen Helfern, Organisatoren und Teilnehmenden für ihren Einsatz und freuen uns auf ein ebenso aktives Jahr 2026!Bürgermeister Stefan Gehrlein genießt einen Saunagang nach dem kalten AnschwimmenFleißige Helfer stärken sich bei leckerem Essen nach der PflanzaktionGerald Heid ging um 06:00 Uhr in der früh als erster ins Wasser, abgelöst wurde er durch Toni Hübner


62 Das Team Der 37. Heimatbrief Liebe Leserinnen und Leser,mit dieser 37. Ausgabe unseres Heimatbriefs blicken wir auf ein weiteres Jahr voller Geschichten, Erinnerungen und Ereignisse aus unserer schönen Gemeinde Neupotz zurück. Wieder einmal zeigt sich, wie lebendig und vielfältig das Leben in unserem Dorf ist – getragen von Menschen, die mit Herzblut und Engagement dazu beitragen, dass unser Heimatbrief zu einem echten Spiegel unserer Gemeinschaft wird.Für die vorherige Ausgabe haben wir großartige Rückmeldungen erhalten – dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Diese Anerkennung war für uns Ansporn und Herausforderung zugleich, denn die Messlatte lag entsprechend hoch. Wir sind aber der Meinung, dass uns auch in diesem Jahr wieder eine hervorragende Ausgabe gelungen ist, auf die wir gemeinsam stolz sein dürfen.Ein solches Magazin entsteht nicht von selbst. Hinter jeder Seite steckt viel Arbeit – Recherchieren, Schreiben, Sammeln von Fotos, Layouten, Korrigieren und Organisieren. All das wäre ohne die vielen helfenden Hände nicht möglich. Deshalb möchten wir an dieser Stelle allen herzlich danken, die in irgendeiner Form zum Entstehen dieser Ausgabe beigetragen haben: den Autorinnen und Autoren, den Fotografen, den Unterstützern im Hintergrund – und natürlich Ihnen, unseren treuen Leserinnen und Lesern.Nur durch das gemeinsame Mitwirken so vieler engagierter Menschen kann der Heimatbrief das sein, was er heute ist. Auf dieses Miteinander und das großartige Ergebnis dürfen wir alle stolz sein.Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes Neues Jahr.Freuen wir uns schon jetzt auf viele neue Geschichten, Erinnerungen und Beiträge im kommenden Heimatbrief!Mit herzlichen GrüßenIhr Redaktionsteam Alicia Heid und Melanie Uhl


63Einwohnerzahlen - Stand: 01.11.2025 Einwohner gesamt 1.949, weiblich 947, männlich 1.002 Geburtsjahrgangsstatistik Antoni, Paul 01.08.2025Büchler, Veronika 29.03.2025Burk, Rosemarie 18.01.2025Fink, Cäcilia 27.02.2025Fink, Monika 14.10.2025Hanzlik, Helmuth 02.03.2025Hatzenbühler, Hil- degard 04.05.2025Heid, Adelheid 29.04.2025Heid, Friedel 16.06.2025Heid, Marta 02.07.2025Heid, Martha 03.06.2025Heid, Thomas 19.04.2025Heintz, Anja 08.04.2025Heintz, Walter 17.11.2024Keiber, Hildegard 28.05.2025Keller, Wilhelm 07.12.2024Köhler, Thomas 17.10.2025Laskowski, Kilian 25.03.2025Liebel, Irma 22.12.2024Major, Istvan 11.08.2025Schloß, Elke 11.03.2025Trapp, Marianne 24.02.2025Vidović, Luca 09.08.2025Waigel, Thilo 04.08.2025Verstorbenemännlich 1002weiblich 947gesamt 1949Einwohnerzahlenmännlich 10weiblich 7gesamt 17Geburtengesamt 5Eheschließungengesamt 24Sterbefälle Statistische Angaben (Stand 01.11.2025)


64Heimat BriefRedaktionMelanie UhlAlicia HeidOrtsgemeindeNeupotzOberdorf 476777 NeupotzBild ©Silke WilkenKontakt? 0171 2154706✉ [email protected] & DruckWolf Ware GmbHwww.wolfware.de


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