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Dein Businessplan von Felix Thönnessen.compressed

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Published by ft, 2016-09-26 07:41:59

Dein Businessplan von Felix Thönnessen.compressed

Dein Businessplan von Felix Thönnessen.compressed

Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
1.1 Was ist ein Businessplan?
1.2 Wofür brauche ich einen Businessplan?
2. Inhalt
2.1 Executive Summary
2.2 Gründerperson
2.3 Geschäftsidee
2.4 Produkt/Dienstleistung
2.5 Markt/Wettbewerb/Zielgruppe
2.6 Marketing und Vertrieb
2.7 Finanzkalkulation
3. Tipps
3.1 Worauf Sie achten sollten
3.2 Wer liest meinen Businessplan?
3.3 Dos and Don'ts

1. Einleitung

Dein Businessplan soll im Endeffekt genau eins tun – Dich
und deinen Traum, deine Geschäftsidee und deine Be-
geisterung in einem Dokument einfangen und transpor-
tieren. Dein Konzept ist dein bester Freund beim Weg
in Ihre Selbstständigkeit - sei es für sich selber, die Vorla-
ge bei der Bank, einem Investor oder für einen Termin
bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter, um Sie bei
der Beantragung des Gründungszuschusses oder des Ein-
stiegsgeldes zu unterstützen.

1.1 Was ist ein Businessplan?

Ein Businessplan ist in erster Linie eine Darstellung
Deines Geschäftsvorhabens. Ob Du den Businessplan
für dich selber, oder für eine Bank, einen Investor oder
jemand anderen verfassen – es geht immer darum
dein Geschäftsvorhaben, deine Geschäftsidee und dei-
ne Vision darzustellen.

Und wenn es um eine Darstellung geht, ist der Begriff
„Präsentation“ nicht mehr weit entfernt. Wie einer

Bank oder der Bundesagentur für Arbeit, präsentierst
du ebenso auch dir selber deine eigene Geschäftsidee
mit deinem Businessplan. Mit Überlegungen, Statistiken,
Studien und Analysen stellst du dir selber dein Ge-
schäftsvorhaben vor und legst das Potenzial und die
Realisierbarkeit dar.

1.2 Wofür brauche ich einen Businessplan?

Ein Businessplan gibt vor allem eine klare Struktur vor
und dient als Orientierungshilfe für dein Handeln. Er ist
also in erster Linie für dich selbst als GründerIn sehr
wertvoll. Aber natürlich willst nicht nur du selber, son-
dern gegebenenfalls auch viele andere dein Geschäfts-
vorhaben kennen lernen. So zum Beispiel die Bank, von
der du einen Kredit benötigst, oder ein Investor, von
dem du dir eine Investition und einen strategischen
Partner wünschst. Aber auch Förderprogramme wie
der Gründungszuschuss und das Einstiegsgeld der Bun-
desagentur für Arbeit bauen auf dem Businessplan der
Gründerin/des Gründers auf. Hier wollen alle entschei-
denden Personen wissen, worum es sich bei deinem
Geschäftsvorhaben handelt.
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2. Inhalt
Die Kapitel eines Businessplans sind natürlich nicht klar
definiert, dennoch hat sich eine Struktur herauskristalli-
siert, die heutzutage von vielen Kapitalgebern erwartet
wird.

2.1 Executive Summary

Die Executive Summary ist eins dieser vielen engli-
schen Ausdrücke, die sich in den deutschen Gründer-
Sprachgebrauch geschummelt haben. Dabei ist es nichts
anderes als eine Zusammenfassung des gesamten Busi-
nessplans. Diese sollte maximal zwei Seiten lang sein.
Kleiner Tipp: Schreib die Executive Summary ganz zum
Schluss, wenn Du auch wirklich weißt, was du alles zu-
sammenfassen musst.

2.2 Gründerperson

Beschreib hier kurz, warum du dich selbstständig ma-
chen willst. Kläre hierbei auch, welche fachlichen, sozia-
len und betriebswirtschaftlichen Qualifikationen hierfür

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erforderlich sind und über welche Kompetenzen du be-
reits verfügst, um erfolgreich zu sein. Zeige auch even-
tuelle Defizite deiner Qualifikationen und noch zu er-
lernende Kompetenzen auf. Das ist kein Zeichen der
Schwäche, sondern eher ein Zeichen gesunder
Selbstreflexion. Beschreiben Sie kurz Ihren Werde-
gang.

2.3 Geschäftsidee

Erläutere kurz und prägnant, welche konkreten Ideen du
verwirklichen willst und welche Chancen und Risiken
hiermit verbunden sind. Geh hierbei auch darauf ein,
welche Produkte und Dienstleistungen du konkret reali-
sieren willst.

Die Geschäftsidee ist der Kern deines Businessplans. Sie
gibt dem Leser Aufschluss über dein gesamtes Grün-
dungsvorhaben. Das Ganze sollte aber auch nachvoll-
ziehbar sein. Es geht nicht nur darum, dass du selber
deine Idee verstehst, sondern vor allem darum, dass
es andere tun. Der Leser muss ein Gefühl dafür be-
kommen, inwieweit die Geschäftsidee realistisch ist
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und wie der Markt diese Idee annehmen wird. Steck ru-
hig deine Motivation und die Begeisterung für dein Pro-
jekt hinein, wenn du den Businessplan erstellst, und
reiße den Leser mit.

2.4 Produkt/Dienstleistung

An dieser Stelle soll vor allem eine Frage beantwortet
werden: Welchen Kundennutzen erfüllst du mit dei-
nem Produkt/deiner Dienstleistung? Ein Produkt, bzw.
eine Dienstleistung, löst immer ein Problem eines Ab-
nehmers. Ein Abnehmer kann ein Konsument und eine
Privatperson sein (dann spricht man von einem „Busi-
ness-to-Consumer“ (B2C) - Modell) oder ein Unter-
nehmen und eine Organisation sein (dann spricht man
von einem „Business-to-Business“ (B2B) - Modell).

Stell hier dein Produkt, bzw. deine Dienstleistung vor.
Werde aber nicht zu detailliert. Vor allem bei techni-
schen Produkten ist es für einen Laien oft nicht ver-
ständlich, sobald mit branchenüblichen Fachwörtern und
Prozessen erklärt wird.

7

2.5 Markt/Wettbewerb/Zielgruppe

In diesem Schritt soll die Situation und das Umfeld dei-
ner Existenzgründung näher beleuchtet werden. Geh
auf Veränderungen, Trends und Besonderheiten deines
Marktes ein, beschreibe detailliert deine Zielgruppe – al-
so die Menschen, denen du deine Produkte und Dienst-
leistungen anbieten möchtest. Außerdem ist es hilfreich
und durchaus notwendig, sich einmal deine engsten
Wettbewerber genau anzuschauen. Wie positionieren
sie sich? Wodurch zeichnen sie sich besonders aus?
Nur auf Basis einer ehrlichen Situationsanalyse kann
eine erfolgreiche Strategie erarbeitet werden.

2.6 Organisationsstruktur

Gib hier einen kurzen Überblick, wer konkret an der
Geschäftsidee deiner Existenzgründung beteiligt ist.
Arbeitest du im Team oder findet die Gründung und
Umsetzung nur durch dich alleine statt? Geh hier auch
darauf ein, welchen Personalumfang du benötigst, wel-
che Tätigkeiten durch dich selbst durchgeführt werden

8

und welche Aufgaben auf dein Team oder deine Koope-
rationspartner entfallen. Überdies legst du hier fest,
welche Rechtsform du für dein Unternehmen gewählt
hast. Auch das Gründungsdatum und der Gründungsort
sollten vermerkt werden.

2.7 Marketing

Hier wird zur Marketingstrategie und zu konkreten
Werbe- und Vertriebsüberlegungen ausführlich Stellung
genommen. Erläutre, wie du den oben beschriebenen
Kunden für deine Produkte und Dienstleistungen begeis-
tern willst. Was kannst du besser als die anderen und
wie willst du diesen Wettbewerbsvorteil kommunizie-
ren?

2.8 Finanzkalkulation

Beschreib kurz, auf welcher Basis du die Kalkulationen in
deinem Finanzierungsplan entwickelt hast. Gehe außer-
dem auf erwartete zukünftige Umsatzentwicklungen ein.


9

Für den Businessplan ist ein aussagekräftiges Finanzie-
rungskonzept deines Gründungsvorhabens notwendig.
Dabei werden Ausführungen zum Geschäftskonzept
und dessen Planungen zusammengeführt und in Zahlen
wiedergegeben. Insgesamt soll ein Überblick über die
künftige Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage des Un-
ternehmens gegeben werden. Die Finanzplanung um-
fasst folgende Bestandteile: Kapitalbedarfsplan, Finanzie-
rungsplan und eine Umsatz-/Rentabilitätsvorschau (für 3
Jahre).

Kapitalbedarfsplan

Der Kapitalbedarfsplan soll einen Überblick über das
notwendige Kapital des Gründungsvorhabens geben.
Dabei muss aufgezeigt werden, wie viel Kapital für die
Umsetzung benötigt wird. Eine gute und schlüssige Pla-
nung spiegelt die Qualität des Gründungsvorhabens wi-
der.


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Finanzierungsplan

Nachdem im ersten Schritt das notwendige Kapital
festgelegt wurde, werden im Finanzierungsplan die
Geldquellen des Gründungsvorhabens benannt. Das
kann entweder Eigenkapital oder Fremdkapital sein.
Eigenkapital ist dein eigenes Geld, das angespart wurde
und durch Rücklagen für das Gründungsvorhaben zur
Verfügung steht, oder Beteiligungskapital anderer Geld-
geber. Fremdkapital sind Bankkredite und öffentliche
Fördermittel wie das Gründercoaching Deutschland
oder der Gründungszuschuss. Für die fachkundige Stel-
lungnahme ist das Eigenkapital wichtiger als Fremdkapi-
tal.

Umsatz-/Rentabilitätsvorschau

In der Umsatz- bzw. Rentabilitätsvorschau werden alle
Einnahmen und Ausgaben erfasst, die innerhalb deiner
Geschäftstätigkeit anfallen. Hierbei werden auch private
Ausgaben einbezogen. Der Umsatz des neu gegründe-
ten Unternehmens muss hoch genug sein, sodass alle
betrieblichen Kosten gedeckt werden und auch der kal-
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kulierte Gewinn erzielt wird. Eine solche Vorschau dient
vor allem dazu festzustellen, ob sich das Gründungs-
vorhaben lohnt. Vor allem für den Gründer selbst. Da-
her muss der Plan gewissenhaft ausgearbeitet werden.

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3. Tipps
3.1. Worauf du achten solltest
Hast du dich schon mal hingesetzt und einfach mal alles
zu deiner Idee heruntergeschrieben, was dir in den Kopf
kam? Sehr gut, dann ist das nun die Grundlage deines
Konzepts. Der Aufbau eines Businessplans ist eigentlich
immer der Gleiche. Ich gebe dir nun einige Tipps mit auf
den Weg, wie dein Businessplan den Leser mitreißt und
sie mindestens genauso für Ihre Idee brennen lässt, wie
dich selbst.

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Logisch und aktuell sollte er sein

Der Businessplan wächst und gedeiht zusammen mit der
Entwicklung deiner Geschäftsidee. Dass einzelne Kapitel
immer wieder umgeschrieben und neu gefeilt werden, ist
völlig normal. Damit du in diesem Prozess nicht den Wald
vor lauter Bäumen übersiehst und die Übersicht über
deine Quellen verlierst, lautet mein Tipp: Themenblöcke
festlegen und nummerieren, Querverweise notieren und
Quellenmaterial nach Themen ordnen.

Ordnung ist alles

Eine klare Struktur ist nicht nur für den Leser ganz hilf-
reich, der sich vielleicht nur ausgesuchte Kapitel vor-
nimmt, sondern ist vor allem auch für dich der wichtigste
Orientierungspunkt. Anders gesagt: die Gliederung ist der
roter Faden, der dich sicher durch deine Arbeit führt –
also halt dich daran fest.

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Bleib’ sachlich

Ja, Du bist begeistert von deiner Idee und deinem muti-
gen Schritt in die Selbstständigkeit und so soll es auch
sein. Dein Businessplan ist jedoch nicht das richtige Medi-
um, um Kunden von deinem Vorhaben zu überzeugen.
Hier geht es vielmehr darum, einem unparteiischen Leser
einen möglichst objektiven Eindruck zu vermitteln. Führe
ruhig auch sachlich Stärken und Schwächen deines Kon-
zepts auf, beachte dabei jedoch, dass du bei der Nennung
von Risiken auch immer die sich daraus ergebenden
Chancen aufzeigst.

Wie bitte, was?

Du bist totaler Profi auf deinem Gebiet und würdest am
liebsten den ganzen Tag nur mit Fachbegriffen um dich
werfen? Verständlich, aber beim Schreiben deines Busi-
nessplans solltest du beachten, dass der Großteil deiner
Leser nicht so tief im Thema steckt wie du. Aus diesem
Grund solltest du deine Idee ruhig ausführlich erklären
und bei deinen Lesern nicht zu viel Wissen voraussetzen.
Technische Details zu deinem Produkt oder dem Ferti-
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gungsverfahren gehören – wie eben schon beschrieben -
in den Anhang. Verweise im Businessplan an den entspre-
chenden Stellen auf die angehängten Unterlagen und
kommentiere diese eindeutig. So weiß der Leser direkt,
wo es langgeht.

Aussehen ist alles – oder nicht?

Doch, was deinen Businessplan angeht, schon. Corporate
Design – also ein einheitliches Erscheinungsbild deines
Unternehmens – geht schon beim Konzept los. Achte al-
so darauf, dass du einheitliche Schriftgrößen und –typen
verwendest, dass die Überschriften einheitlich gestaltet
sind und arbeite mit ansprechenden und übersichtlichen
Grafiken und Diagrammen. Die Schriftgröße sollte nicht
kleiner als 11 Punkt sein. Auch beim Druck und bei der
Bindung ist auf Hochwertigkeit zu achten – schließlich soll
sich deine tolle Idee doch im Sonntagsdress präsentieren.

Auch beim Businessplan gilt: In der Kürze liegt die Würze

Ja, deine Idee ist super und du könntest stundenlang nur
davon erzählen. Da gibt es grundsätzlich nichts auszuset-
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zen. Der Leser allerdings interessiert sich doch mehr für
die Daten und Fakten deiner Geschäftsidee. Das bedeu-
tet: konzentriere dich auf das Wesentliche und überschüt-
te Sie deinen Leser nicht mit Analyse- und Datenmaterial.
Natürlich solltest du trotz aller Kürze darauf achten, dass
alle wesentlichen Bestandteile in deinem Konzept erhalten
sind. Auf die Balance kommt es eben an.

3.2 Wer liest meinen Businessplan?

Von Existenzgründern hört man sehr oft die Frage. „Wo-
für soll ich einen Businessplan schreiben?“ Und die Frage
ist berechtigt, denn 20 – 40 Seiten sind nicht mal eben so
runter geschrieben. Die wichtigsten Gründe, warum man
sich diese Arbeit antun sollte sind:

1) Die Bank/Der Investor

2) Die Planung

3) Ich

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Klingt komisch? Ist aber so. Zunächst brauchst du für jede
Form von Fremdkapital einen Businessplan. Ohne den
bekommst du weder einen Gründungskredit noch andere
Förderungen.

Der zweite Punkt lautet: Die Planung. Um dein eigenes
Vorhaben zu strukturieren und alle entsprechenden Fra-
gen zu beantworten brauchst du ebenfalls ein Konzept.
Du musst dich in jedem Bereich fragen, ob du alle Even-
tualitäten bedacht hast.

Der letzte und wichtigste Grund bist du selber. Damit du
weißt, was dir wichtig ist, wie du persönlich vorgehen
willst und was dein ganz persönliches Ziel mit der Selbst-
ständigkeit ist, brauchst du einen Plan.

3.3 Dos and Don'ts

In allem, was wir tun, finden wir bestimmte Erfolgskrite-
rien. Auch der Businessplan hat konkrete Kriterien, die ihn
bei richtiger Umsetzung zu einem guten Businessplan ma-
chen. Zusätzlich sollen dir diese Dos and Don'ts als kleine

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Tipps dienen, mit denen du deinen Businessplan noch
verfeinern kannst.

Executive Summary

Do – Achte darauf, dass du auch in der Executive Sum-
mary die Struktur des Businessplans, bzw. des Inhaltsver-
zeichnisses einhältst. Gehe Schritt für Schritt vor: Beginne
bei dir, der Gründerperson (oder den Gründerpersonen,
falls es sich um ein Gründer-Team handelt) und ende mit
zusammenfassenden Angaben zum Finanzkonzept des
Geschäftsvorhabens. Verdeutliche mit Absätzen die ein-
zelnen Themenblöcke - das macht es besonders über-
sichtlich.

Don't - Achte auf die Länge und Prägnanz deiner Execut-
ive Summary. Eine Zusammenfassung sollte nicht länger
als zwei DinA4-Seiten lang sein und verfolgt den Zweck,
dem Leser von Beginn an aufzuzeigen, worum es genau in
dem Businessplan geht. Das Geschäftsvorhaben sollte in
seinen gröbsten Zügen also schon nach Lesen des Exe-
cutive Summarys verstanden worden sein.
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Gründungsprofil

Do – Stelle deine Kompetenzen als Gründer, bzw. die
Kompetenzen des Gründer-Teams aufgeschlüsselt dar.
Neben den Angaben über die Erfahrung und den vorhe-
rigen beruflichen Werdegang sollten die Kompetenzen
jedes einzelnen Gründers unterteilt werden in fachliche,
soziale und betriebswirtschaftliche Kompetenz. Es hat sich
gezeigt, dass diese Spezifizierung wichtig ist, weil sie auf-
zeigt in welchen Kompetenzen Schwächen bzw. Stärken
bestehen.

Don't – Mache dich nicht zu einem Superhelden! Selbst
die vermeintlich "besten Unternehmer der Welt" wie
Apple-Gründer Steve Jobs und Amazon- Gründer Jeff Be-
zos haben nicht von jedem Bereich Ahnung - oder glau-
ben Sie Steve Jobs wusste, wie die Buchführung zu ma-
chen ist?! Eher nicht. Es ist unrealistisch, wenn du alles gut
kannst. Also bleibe sachlich und ehrlich.

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Produkt/Dienstleistung

Do – Beantworte die Frage, welchen Nutzen der Kunde
von deinem Produkt bzw. deiner Dienstleistung hat. Jedes
Produkt und jede Dienstleistung hat einen Kundennutzen.
Welcher ist deiner?

Don't - Erläutere keine detaillierten technischen Prozesse,
die Teil des Produktes oder der Dienstleistung sind, die
du mit Ihrem Gründungsvorhaben anbietest. Der Leser
will die Funktionalität verstehen, er will wissen, was für ein
Problem das Produkt bzw. die Dienstleistung löst und na-
türlich auch wie. Jedoch nicht auf technischer Ebene, son-
dern auf einer operativen Ebene, sodass selbst die Oma
die Geschäftsidee versteht.

Marktanalyse

Do - Schlüssle deinen Markt nach Bezugsgrößen auf. Am
leichtesten geht das mit Fragen, wie etwa für den Smart-
phone-Markt: Wie groß ist das Marktpotenzial in
Deutschland noch? Wie weit ist die Sättigung fortgeschrit-
ten? Hat bereits jeder ein Smartphone? Wie viele Smart-
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phones werden jährlich in Deutschland verkauft? Antwor-
ten auf diese Fragen, und damit relevante Bezugsgrößen
für die Marktanalyse, findest du mithilfe von Statistiken
und Studien, die du im Internet (z.B. auf Statista) findest.

Don't – Vergesse weder eine ausführliche Analyse deiner
Zielgruppe, noch deines Wettbewerbs. Die Meinung, dass
die Zielgruppe "nicht richtig greifbar" ist, ist leider sehr
verbreitet. Dabei kann sie für jedes Produkt und jede
Dienstleistung mithilfe der gesammelten Daten im Inter-
net im Vergleich zum letzten Jahrhundert leicht identifi-
ziert werden. Ebenso wie alle Wettbewerber, zu denen
übrigens nicht nur die Konkurrenten, sondern auch ver-
meintliche Partner gehören, die durch einen potenziell
leichten Markteintritt schnell zum Konkurrenten werden
können.




22

Die Zeit ist reif! Du willst noch heute richtig
durchstarten?

Wie du gemerkt hast,

ist es gar nicht so

schwierig, einen guten

Businessplan zu

schreiben. Doch na-

türlich ist ein Unter-

nehmen mehr als nur

ein guter Businessplan.

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23

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Ich hoffe, ich konnte dir bei deinem Businessplan einige
nützliche Tipps nennen.
Du hast Fragen? Dann schreibe mir doch eine E-Mail. Ich
werde Dir gerne Deine Fragen
beantworten und zur Seite stehen: [email protected]

Bleib motiviert! Ich freu mich auf dich!
Dein Felix

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